Die verschissene Unterhose

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Feigheit

Früher hatte ich immer Tennistraining, obwohl ich Tennis hasste, aber meine Eltern sind Tennisfans und ich wollte sie nicht enttäuschen. Einmal musste ich während des Trainings furchtbar dringend kacken. Ich hatte den flotten Otto und daher eilte ich im Sauseschritt hinters Tennishäuschen zur Toilette, aber sie war zugesperrt! Ich konnte es nicht mehr verdrücken, also Hose runter und aufs Pflaster geschissen. Da kein Klopapier in Griffweite war, nahm ich meine Unterhose. Die verdreckte Unterhose hab ich dann in die Aschentonne geschmissen. Leider haben wir auch den Besitzer eines Modehauses im Verein und genau dort hat meine Mutter am Vortag die Unterhose gekauft. Kurz: Abends parkte sein BMW vor unserem Haus und er stieg aus, meine Unterhose in der Hand (weiß nicht, ob den gar nix ekelt) meine Mutter stand im Garten. Er sprach: "Hast du die gestern nicht bei mir gekauft für den *****? Habe ich hinterm Vereinsheim in einer Mülltonne gefunden!" Ich stand im Hintergrund, vor Scham hätte ich im Boden versinken können! Obwohl das schon 10 Jahre zurückliegt, denk ich noch oft daran und ich werde immer wieder knallrot vor Schande!

Beichthaus.com Beichte #00004819 vom 29.01.2006 um 20:23:51 Uhr (6 Kommentare).

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Ihr seid meine Konkurrenz!

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Selbstsucht Engherzigkeit Vorurteile Dummheit Studentenleben Frankfurt

Ich (w) beichte, dass ich in der Hausarbeiten-Phase regelmäßig die relevanten Bücher und Zeitschriften, die ich in die Finger bekomme, verstecke. Dabei denke ich mir: Selbst Schuld, wenn ihr zu langsam seid! Einmal haben sich nach Abgabe der Hausarbeiten einige darüber beschwert, dass sie ein für die entsprechende Arbeit sehr wichtiges Buch nicht gefunden hätten. Ich habe so getan, als sei auch ich von diesem Problem betroffen gewesen und habe mich mit ihnen darüber geärgert. Zum Glück kann sich niemand mein Exemplar anschauen. Dort steht das besagte Buch nämlich ganz oben im Literaturverzeichnis! Außerdem tue ich nach außen so, als würde ich mich für die guten Leistungen der Anderen freuen. Dabei gönne ich ihnen überhaupt nichts und würde alles tun, um zu verhindern, dass sie besser sind als ich!

Ich hasse sie zwar nicht, sehe sie aber als meine Konkurrenten an. Mit denjenigen, die stets schlechte Leistungen erzielen, kann ich zudem nichts anfangen. Als dumm würde ich sie dennoch nicht unbedingt bezeichnen. Vielmehr ist es die fehlende Zielstrebigkeit, die mich anwidert. Und noch was: Wenn ich mit Leuten über die Hausarbeit rede, führe ich sie absichtlich in die falsche Richtung. Auch da denke ich mir: Selbst Schuld, wenn du zu blöd bist, um selbst nachzudenken! Ich weiß, dass mein Verhalten falsch ist, aber es ist schwierig, etwas zu ändern. Der Umstand, dass diese Leute die nachteiligen Auswirkungen meines Verhaltens einfach durch mehr Ehrgeiz und Einsatz von Verstand vermeiden könnten, hindert mich daran.

Beichthaus.com Beichte #00038588 vom 04.08.2016 um 23:11:56 Uhr in 60325 Frankfurt (Bockenheimer Landstraße) (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Schwiegermonster

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Peinlichkeit Hass Familie Telefon

Das Schwiegermonster
Mein Mann und ich waren am Wochenende bei seinen Eltern zu Besuch. Irgendwann wusste ich nicht mehr, wo ich mein Telefon hingelegt hatte. Meine Schwiegermutter rief mich gleich von ihrem Telefon aus an und schon hatte sie mein iPhone in der Hand: Ein Anruf in Abwesenheit […]
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Beichthaus.com Beichte #00031542 vom 01.07.2013 um 16:09:54 Uhr (28 Kommentare).

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Eine verdorbene Christin

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Ignoranz Unglaube Maßlosigkeit Studentenleben

Ich möchte beichten, dass ich (w) und meine Freunde ein Mädchen "verdorben" haben, wie man so schön sagt. Ich wohne in einem kleinen Studentenwohnheim, wir sind eine gemischte Gruppe und es ist eine ziemlich coole Gemeinschaft entstanden. Wir können miteinander lachen, feiern, einfach mal einen Abend vor der Konsole verbringen oder auch ernste Themen miteinander besprechen. Wenn Zeit ist, kochen wir auch gerne zusammen - und wie das bei Studenten so ist, motivieren wir uns abwechselnd, was für die Uni zu tun, oder reden uns erfolgreich ein, dass wir es verdient haben, die Füße hochzulegen. So weit, so gut.


Mit uns ist ein Mädchen eingezogen, das aus einem sehr behüteten, christlichen Elternhaus kommt. Sie war immer bis oben hin zugeknöpft, trug kein Make-up, Jungs durften sich nur bis auf 10 Meter ihrem Zimmer nähern und Rock war die Musik des Teufels. Wir haben sie trotzdem so gut wie möglich integriert, weil sie uns leidtat, so abgeschottet, und obwohl wir sie bestimmt manchmal aufgezogen haben, hat nie jemand versucht, sie zum Feiern oder Trinken zu überreden. Trotzdem, unser Einfluss war da und sie ist mehr und mehr aufgetaut, hat sich getraut, auch mal Konter zu geben oder in die gegenseitigen Sticheleien einzusteigen. Nach und nach hat sich auch ihr Stil verändert, sie hat ein bisschen mehr auf ihr Äußeres geachtet und wurde lockerer.


Sie hat das Wohnheim dann für einen Auslandsaufenthalt verlassen. Dort hat sie sich innerhalb von drei Monaten piercen und tätowieren lassen, sowie ihre Jungfräulichkeit verloren. Ich möchte beichten, dass es mir nicht um ihre verlorenen Moralvorstellungen leidtut, sondern dass ich und meine Mitbewohner sogar irgendwie stolz auf uns sind. Ehrlich gesagt glaube ich, dass sie jetzt mehr Spaß am Leben hat. Ich hätte zu gerne die Blicke ihrer Eltern gesehen, als sie zurück nach Hause gekommen ist.

Beichthaus.com Beichte #00037060 vom 18.11.2015 um 13:23:16 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Schlussstrich per Mail

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Fremdgehen Engherzigkeit Lügen Falschheit

Ich habe gerade per Mail mit meinem Freund Schluss gemacht. Wir waren über ein Jahr zusammen. Seit drei Wochen habe ich ihn hängen lassen und mich nicht gemeldet, weil ich einen anderen habe. Ich bin eine feige Sau, weil ich es ihm nicht ins Gesicht sagen kann. Jetzt hab ich nur rumgelabert, von wegen nicht bindungsfähig und so einen Stuss.... Ich schäme mich wie irre. So eine bescheuerte Ische wie mich hatte er echt nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00023766 vom 09.05.2008 um 00:59:42 Uhr (17 Kommentare).

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