Meine Schulzeit war die Hölle

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Eifersucht Verzweiflung Schule

Ich (w/32) war während meiner Schulzeit immer unbeliebt und später unsichtbar. Nach der Orientierungsstufe, die es damals noch gab, brachte das Gymnasium nichts als Unsicherheit und Mobbing für mich mit, sodass ich gleich das erste Schuljahr an dieser weiterführenden Schule wiederholen musste. Es ging sogar so weit, dass meine eigene Oma mir deswegen fast den Kopf abriss, denn ich hatte ihr nichts gesagt und die schlechten Noten auch damals vor meinen Eltern verheimlicht, bis es irgendwann mal einen aufklärenden Anruf der Schule gab, als die Versetzung gefährdet war. Damals wurde das mit der Schikane noch nicht so ernst genommen wie heute, man sagte den Mobbingopfern immer nur, sie sollen sich doch bitte mal zusammenreißen, sich anpassen und müssten sich mehr anstrengen, auch die eigene Familie sah das so. Ich riss mich zusammen und das endete dann darin, dass ich buchstäblich unsichtbar wurde. Ich hatte nur wenige sogenannte Schulfreunde und mit dem Großteil meiner Klassen und Kurse nie wirklich etwas zu tun, so blöd es war, hatte es auch was Gutes, denn so konnte ich nicht ausgeschlossen oder fallengelassen werden.

Auch mein Abi-Shirt habe ich später nie abgeholt, es gab ja kein Zugehörigkeitsgefühl zu diesem Jahrgang und als Mottowochen-Fotos im Leistungskurs gemacht werden sollten und wir alle als Kleingruppen posieren sollten, stand ich einfach da und schaute zu, wie sich da die besten Freunde und Freundinnen und Grüppchen ablichten ließen. Es war mir einfach zu doof, jemanden zu fragen, ob ich mit auf so ein Foto dürfte. Das sollten Erinnerungen sein und keiner will auf ein Foto zurücksehen und sich dann erinnern, dass da ja diese eine Außenseiterin unbedingt mit draufwollte und umgekehrt genau das gleiche, ich wollte keine Abi-Erinnerungsfotos mit Leuten, die ich im Grunde nicht kannte.

Warum ich hier aber eigentlich schreibe und beichte ist, dass ich neulich den Facebook-Account meiner Nachbarin (erlaubterweise) dazu nutzte, um diverse Leute aus Schulzeiten, Kindertagen usw. auf dem Netzwerk zu suchen. Dabei habe ich auch Fotos einer Hairstylistin aus meiner Heimatstadt gefunden, die damals wohl alle Mädchen des Abijahrgangs zum Stylen und Fotosmachen eingeladen hatte. Sogar das Mädchen, das es noch schwerer als ich hatte, weil sie immer wegen eines Damenbartes und anderer Körperbehaarung verspottet wurde, war dabei... toll geschminkt und mit einer wunderschönen Frisur. Ich wurde nie eingeladen, war nicht dabei und wusste bis zu dem Tag auch nicht, dass es überhaupt so eine Aktion gegeben hatte. Man hatte mich übergangen, ob bewusst oder aus Versehen, das traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Statt mich zu freuen, dass sie dabeisein durfte, war ich böse und auch eifersüchtig.

Beichthaus.com Beichte #00040971 vom 10.02.2018 um 17:15:43 Uhr (13 Kommentare).

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Blitzerwarnung für den Gegenverkehr

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Falschheit Lügen Lügen Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich den Gegenverkehr bei jeder Autofahrt, wenn wieder ein Tempolimit angezeigt wird, mit der Lichthupe vor Blitzern warne, obwohl es gar keine Geschwindigkeitskontrolle gibt. Ich rechtfertige mich damit, dass niemandem ein wirklicher Schaden entsteht, viel mehr bremsen die anderen Autofahrer an Gefahrenstellen ab und mein Gegenüber freut sich sogar kurzzeitig über die Warnung. Ich mache das nicht, um den Hilfssheriff zu spielen, ich möchte einfach aus Langeweile eine Reaktion der anderen Fahrer provozieren und trage dabei sogar noch zur Verkehrssicherheit bei.

Beichthaus.com Beichte #00033809 vom 24.08.2014 um 10:16:09 Uhr (1 Kommentare).

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“Folge

Junge Mütter auf dem Trampolin

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Donauwörth

Junge Mütter auf dem Trampolin
Wenn ich mit meiner Tochter ins Indoor-Kinderspielland gehe, führt mich mein erster Weg ans große Trampolinfeld. Dort halten sich meist noch recht junge Mütter mit ihren Kindern auf. Ab und zu bekomme ich dort eine astreine Show, die jede professionelle Tänzerin alt aussehen lässt. Stellt euch doch mal vor, wie sportliche Mütter mit großen Brüsten dort minutenlang die Bälle hüpfen lassen. Nun zu meiner Beichte: Ich habe im Triebwahn einer jungen, vollbusigen Mutter fünf Euro geboten, wenn sie noch mal fünf Minuten springt. Prompt musste ich das Kinderparadies verlassen und darf ein Jahr lang nicht mehr hinkommen - zulasten meiner kleinen Tochter. Als Strafe für mich selbst muss ich nun einen doppelt so weiten Weg fahren, um in ein anderes Kinderspielland zu kommen. Und ich stelle mich nie wieder gaffend und sabbernd ans Trampolin.

Beichthaus.com Beichte #00035187 vom 03.03.2015 um 15:41:55 Uhr in Donauwörth (Zirgesheimer Straße) (17 Kommentare).

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Fleisch in der Kleidersammlung

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Faulheit Boshaftigkeit

Einer unserer Mieter ist vor kurzem für 5 Wochen in den Sommerurlaub gefahren und bat mich (m/24) ab und zu nach seiner Post und den Pflanzen zu gucken. Doch es kam, wie es halt so kommt: Man ist jung, hat besseres zu tun und denkt sich jedes mal, was soll schon sein, fährste morgen hin und erledigst das alles.
Nix da: Als ich das erste Mal nach 3 Wochen die Wohnungstür öffnete, kam mir ein widerlicher süßer, fauliger abartiger Geruch entgegen, sodass ich nur weiter in die Wohnung konnte, wenn ich die Luft angehalten habe. Der Geruch kam aus der Küche, es lagen überall Fliegen auf dem Boden und aus der Kühltruhe lief eine ekelhafte braune Brühe, die nach Verwesung roch. Ich kenne den Geruch, da ich ab und zu mal jagen bin.


Was war geschehen: Kurz nachdem unser Mieter in der Urlaub gefahren ist, ist seine Kühltruhe kaputt gegangen und sämtliches Fleisch und Fisch konnte ungehindert für 3 Wochen im Sommer vorsichhin gammeln. Ich beichte: Ich war eine faule Sau, daher musste sich unser Mieter einen neuen Kühlschrank kaufen, da der andere trotz einfacherer Reparatur nicht mehr zu gebrauchen war. Doch was viel schlimmer ist: Ich wusste an dem Tag nicht, wohin mit dem Fleisch, und das Zeug einfach in den Hausmüll zu werfen, wäre eine absolute Unzumutbarkeit für jeden Passanten gewesen, da es einfach nur nach Verwesung roch. Da ich am Tag zuvor eine Doku über die übelen Machenschaften der Kleidersammelbetriebe und deren Kleidercontainer gesehen habe, habe ich mich einfach entschlossen, den ganzen Scheiss da rein zu werfen. Ich weiss nicht warum, aber gestern wurden die Container nicht nur geleert, sondern ganz mitgenommen.

Beichthaus.com Beichte #00030218 vom 28.08.2012 um 00:03:21 Uhr (27 Kommentare).

Gebeichtet von jayzee
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“Beichte

Ich hasse Gott!

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Zorn Hass Verzweiflung

Ich beichte, dass ich diesen imaginären Gott dafür hasse, dass er mich auf seine verdammte Welt geschickt hat.
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Beichthaus.com Beichte #00004604 vom 22.01.2006 um 10:37:08 Uhr (5 Kommentare).

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