Paranoia

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Verzweiflung Neurosen

Bevor ich mit meiner Beichte beginne, möchte ich etwas flüchtig zu meiner Person wiedergeben. Ich bin ein 17-jähriges Mädchen und besuche ein Bundesrealgymnasium für Naturwissenschaften. Ich gehöre sowohl vom Beliebtheitsgrad, als auch was meine schulischen Leistungen betrifft zum höheren Rang, worauf ich durchaus stolz und zufriedengestellt bin. Ich pflege meine Freundschaften gutherzig, habe ein relativ normales Familienverhältnis und treibe in meiner Freizeit sehr viel Sport. Zudem bin ich seit knapp drei Monaten in einer Beziehung, in welche ich sehr viel Zeit und Leidenschaft investiere. Das klingt auf Anhieb nahezu perfekt, doch jeder trägt wohl sein schwarzes Päckchen mit sich. Die Tatsache ist, dass ich oftmals unter extremen Angstzuständen leide und mich auch schon öfters Panikattacken überkommen haben.

Ich war schon als Kleinkind sehr paranoid und ängstlich, doch seit meiner Beziehung haben sich diese schaurigen Emotionen weit verstärkt. Ich kann es mir nur damit erklären, dass ich durch meine Partnerschaft andere Komponenten wie Familie und Schule nicht vernachlässigen möchte, weswegen ich bis spät in die Nacht wach bleibe. Es kommt auch öfters vor, dass ich nur drei bis vier Stunden pro Tag schlafe, jedoch ist es mir wert durchzuarbeiten, um mein Umfeld glücklich zu machen. Ich fühle mich oft sehr erschöpft, mein Alltag ist von Müdigkeit geprägt und dass ich eine Schlafrhythmusstörung entwickelt habe, brauche ich wohl nicht erwähnen.

Ich bin mir selber nicht im Klaren, wie so ein Zusammenhang entsteht, aber ich weiß, dass meine Paranoia Tag für Tag steigt. In der Nacht während ich lerne, bin ich sehr angespannt und reagiere nahezu auf jedes minimale Geräusch, welches durch das Haus ertönt. Wenn ich auf die Toilette gehe, müssen alle Lichter, in allen Räumen an sein. Ich traue mich nicht aus den Fenstern zu schauen, weil mir vor Augen immer ein Gesicht oder eine Gestalt erscheint. Ich fühle mich schlicht und ergreifend unheimlich beobachtet.

Nun, mit diesen "Zwischenerlebnissen" komme ich dennoch gut zurecht. Das Ereignis, welches dazu geführt hat, dass ich diese Beichte verfasse basiert auf meinen Träumen in den letzten Tagen. Normalerweise kann ich mich kaum an meine Träume erinnern bzw. sie sind nicht sehr intensiv. Diesmal war es anders. Ich kam wie gewöhnlich nach Hause und wollte mich kurz schlafen legen. Binnen Sekunden schlief ich ein und dann: Ich stehe in unserem Badezimmer und trockne meinen nackten Körper mit einem Handtuch ab. Während ich diese Handlung durchführe, betrachte ich meinen Körper in einem sehr hohen Spiegel an der Wand. Da der Spiegel jedoch etwas kleiner ist, als dass er mich komplett widerspiegeln könnte, gehe ich einen Schritt zurück, um auch meinen Kopf zu betrachten. Doch während ich diesen Schritt wage, ist kein Kopf zu sehen. Es ist mein kopfloser Körper. Anstelle des Kopfes erscheint ein sehr kurzes Licht und ich bewege meine Hand Richtung Türgriff. Es wird alles wie in einer Zeitlupe abgespielt und ich höre mich sehr schwach aufschreien.

In diesem Moment wachte ich schweißgebadet auf, mein Körper wie in Trance versetzt. Erst nach einigen Minuten konnte ich wieder angemessen atmen. Ich war perplex und wusste nicht wie ich handeln sollte. Nach einigen vergangenen Stunden entschied ich mich dazu im Internet nach Traumdeutungen zu suchen. Fehler! Ich stieß auf einige Seiten die mit dem vorhersehbaren Tod zu tun haben. Diese Erkenntnis hatte mich verständlicherweise noch mehr aus der Fassung gebracht. Ich drehe mich oft ruckartig oder zucke, falls ich das komische Gefühl habe, dass jemand bei mir sei. Diese Angst zerrt an meinen Nerven und macht mich psychisch labil, was sich zudem extrem negativ auf meine Gesundheit auswirkt.

Ich beichte, dass ich Angst habe als verrückt abgestempelt zu werden, wenn ich jemandem über diese Probleme erzähle. Ich spiele zwar mit den Gedanken, meinem Freund über die Vorfälle zu berichten, jedoch denke ich, dass er diese Angelegenheit als lächerlich und läppisch betiteln würde. Vielleicht würde er sogar von einer Persönlichkeitsstörung ausgehen. Mein Freund ist generell jemand, der vor nichts und niemandem abschreckt. Seine Lieblingsserien sind natürlich "The Walking Dead", "Paranormal Activity" oder "Saw". Ich hingegen kann mich mit seinen Vorlieben überhaupt nicht anfreunden, auch wenn ich es oftmals versucht habe.

Beichthaus.com Beichte #00039941 vom 24.06.2017 um 14:37:12 Uhr (28 Kommentare).

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Der Meister des schwarzen Humors

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Boshaftigkeit Morallosigkeit München

Ich (m/21) liebe schwarzen Humor, leider kommt der nicht bei jedem gut an. Ein Beispiel wäre wohl der Geburtstag meines Onkels vor zwei Wochen. Die Familie saß am gedeckten Tisch, während die zehnjährige Tochter meines Onkels mit weinerlicher Stimme erzählte, dass ihr Lieblingspferd auf dem Reiterhof gestorben sei. Meine zart besaitete Freundin, die auch schon Tränen in den Augen hatte, nahm sie in den Arm und tröstete sie. Ich wollte die Stimmung etwas auflockern, ging zu dem Mädchen hin und sagte: “Weißt du, ich freue mich schon auf den Urlaub, dort kann ich endlich wieder in ein gutes Stück Pferdefleisch beißen!“ So ziemlich jeder war empört, außer mein Opa, der sich vor Lachen kaum eingekriegt hat. Die Tochter bekam einen regelrechten Heulkrampf und rannte in ihr Zimmer. Nachdem mir ungefähr zehn Leute sagten, dass ich pietätlos sei und einen schlechten Humor hätte, überlegte ich zum ersten Mal, mein Verhalten zu ändern.

Auch mein großer Bruder (28) hat mir nochmal ins Gewissen geredet und als ich im Bus auf dem Weg zur Uni war, dachte ich mir: “So geht es nicht weiter, du musst endlich eine bessere Person werden!“. Meine Gedanken wurden von einem würgenden Jungen, vielleicht dreizehn, unterbrochen, der in seine Jacke kotzte und weinte, ich schaute ihn an, neben ihm saß wohl ein Kumpel von ihm, der breit grinste. Sofort waren die guten Vorsätze vergessen: Ich fing an, lauthals zu lachen. Der grinsende Junge machte es mir nach.

Meine unpassenden Scherze tun mir leid, obwohl ich viele Leute kenne, die über meine Bemerkungen lachen, sie aber trotzdem gemein finden. Manchmal gehe ich zu weit, denn als ich einen Zeitungsartikel über ein weggeworfenes Baby gelesen hatte, bekam ich einen Lachanfall. Mein Kumpel musste auch lachen, meinte dann aber, dass das asozial von mir sei. Aber immerhin stehe ich dazu, dass ich ein Arsch bin. Ich bin ein schlechter Mensch, das weiß ich. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00039939 vom 24.06.2017 um 13:07:50 Uhr in München (31 Kommentare).

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Sex mit meinem Zahnarzt

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Morallosigkeit Hamburg

Ich (w/18) hatte Sex mit meinem Zahnarzt (30). Es ist einfach passiert. Schon lange habe ich ihn sehr anziehend gefunden, bin aber stets höflich geblieben und habe mir nichts anmerken lassen. Zwar gab es öfters sehr intensiven Blickkontakt, aber ansonsten hatten wir ein recht einfaches Arzt-Patient-Verhältnis. An einem Freitag war ich dann der allerletzte Patient und nur noch er und seine Helferin waren da, ansonsten war die Praxis menschenleer.

Wie immer haben wir gelacht, ein wenig geredet und er hat seine Routine-Behandlung durchgeführt. Als seine Helferin dann auch Feierabend machte, waren nur noch ich und er da. Und dann kam eben das eine zum anderen. Ich hab ihn nicht verführt, es war einfach passiert. Ich muss zugeben, das war der beste Sex, den ich je hatte. Wie seine Handgriffe bei jeder Behandlung sitzen, so war es auch beim Sex. Ich fühle mich andererseits ein wenig schlecht, da ich nicht weiß, ob das überhaupt in Ordnung war. Er hat zwar keine Partnerin und ist Single, dennoch schleicht sich ein dummes Gefühl bei mir ein.

Beichthaus.com Beichte #00039938 vom 24.06.2017 um 12:48:28 Uhr in Hamburg (13 Kommentare).

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Meine Frau, die Trödeltante

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Lügen Partnerschaft

Gestern hatte ich einen freien Tag und stand extra früh auf, um meiner Frau eine Lektion zu erteilen. Seit dreiundzwanzig Jahren sind wir nun verheiratet, wir lieben uns immer noch so sehr, wie damals. Kennengelernt haben wir uns mit fünfzehn und seitdem ich sie kenne, hat sie die schlechte Angewohnheit, morgens zu trödeln. Es ist also kein Wunder, dass sie jeden Tag zur Bushaltestelle rennen muss, um nicht zu spät zur Arbeit zu kommen. Leider haben wir kaum Zeit, zusammen zu frühstücken, wie früher, da ich fast zur gleichen Zeit zur Arbeit muss.

Dass sie gestern einen wichtige Versammlung hatte, hätte sie allerdings nicht davon abgehalten, die Zeit zu ignorieren. Ich stellte also alle Uhren drei Stunden vor, um den Anschein zu erwecken, sie hätte nur noch zehn Minuten, um sich fertig zu machen, zu duschen und zur Haltestelle zu gehen. Ich weckte sie dann, während ich schockiert fragte: “Hast du verschlafen? Du müsstest doch schon längst an der Bushaltestelle sein!“ Als sie dann auf die manipulierte Uhr starrte, sprang sie auf. So schnell hatte ich sie noch nie erlebt! Innerhalb von fünf Minuten hatte sie geduscht und sich angezogen. Nachdem sie mich auf die Wange geküsst hatte, rannte sie hastig los. Ich musste die ganze Zeit versuchen, nicht zu lachen, doch als sie nach knapp zwanzig Minuten wieder nach Hause kam, konnte ich nicht mehr. Auf dem Weg zur Arbeit hatte sie gemerkt, dass sie mehr als nur früh dran war. Sie hat es mit Humor genommen und nachdem wir ordentlich gelacht haben, haben wir zusammen gefrühstückt.

Beichthaus.com Beichte #00039937 vom 23.06.2017 um 18:12:07 Uhr (13 Kommentare).

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Babygeschrei nervt!

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Hass Kinder Hamburg

Ich (w/25) möchte beichten, dass mir das Babygeschrei meiner Nachbarin gewaltig auf die Nerven geht. Sie ist vor fünf Monaten Mutter einer wirklich zuckersüßen kleinen Prinzessin geworden. Allerdings weint die Maus sehr oft und schreit sich auch regelrecht ein. Teilweise geht das Ganze über eine Stunde. Ich arbeite im Schichtdienst und brauche auch meinen Schlaf. Ich weiß, dass Babys weinen, aber langsam nervt das nur noch. Heute Nacht war es so schlimm, dass ich kaum geschlafen habe, da die Maus fast nur geweint hat. Wenn sie nur normal weinen würde, wäre das nicht so schlimm, aber es wirkt schon fast hysterisch und in den höchsten Tonlagen. Dazu kommt noch, dass meine Nachbarin auch ziemlich trampelt.

Ich habe ihr auch schon Hilfe angeboten und sie gebeten, zu versuchen, die Lütte schneller zu beruhigen aber sie tut das immer mit den Worten ab, dass Babys nun einmal weinen und wenn sie sofort zu ihr rennen würde, die Lütte sich daran gewöhnt. Versteht mich bitte nicht falsch, ich weiß, dass Babys weinen und ich weiß auch, dass es nicht nur mir den Schlaf raubt, aber ich kann doch wohl auch ein wenig Rücksicht verlangen. Ich möchte also beichten, dass ich egoistisch bin, da ich meinen Schlaf auch brauche und so manches mal total genervt und gereizt bin, wenn das Baby zum wiederholten Male anfängt zu schreien.

Beichthaus.com Beichte #00039935 vom 23.06.2017 um 13:23:52 Uhr in Hamburg (20 Kommentare).

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