Kein Respekt vor Mnnern

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Boshaftigkeit Selbstsucht Morallosigkeit Greifenstein-Nenderoth

Ich (w) nutze die Wirkung, die ich auf das andere Geschlecht ausbe, gnadenlos aus. Ich bringe die Jungs dazu, sich in mich zu verlieben, nur um sie danach eiskalt abblitzen zu lassen. Und das so, dass man mir nichts Schlechtes nachweisen kann und ich als Unschuldslamm dastehe. Komischerweise scheint niemand mein Spiel zu durchschauen, eher im Gegenteil. Mein "Marktwert" steigt und steigt. Es tut mir zwar sehr leid fr diese Jungs, aber ich brauche das. Ich wurde vor knapp einem Jahr von einem Typ hintergangen, fr den ich heute noch alles tun wrde. Als ich herausgefunden habe, dass er mich die ganze Zeit nur verarscht und ausgenutzt hat, habe ich meinen letzten Respekt vor der Mnnerwelt verloren. Hiermit beichte ich also, dass ich unschuldigen Kerlen das Herz breche, um mich indirekt an meinem Vater und meinem Ex-Freund zu rchen. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00032482 vom 30.12.2013 um 06:37:50 Uhr in Greifenstein-Nenderoth (28 Kommentare).

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Verpasste Gelegenheit

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Trunksucht Dummheit Faulheit Last Night Darmstadt

Ich (m/20) ziehe gerne mal mit Freunden um die Huser, so auch letzte Woche. In einer der Kneipen wurden ein Kumpel und ich von zwei hbschen, aber auch total besoffenen Damen angesprochen. Nachdem wir geredet und getrunken hatten, zogen unsere Kollegen irgendwann ohne uns weiter und wir waren mit den Damen alleine. Mit meiner hatte ich auch schon Krperkontakt, und sie fragte mich, ob ich nicht "tanzen" wolle. Ich verwehrte ihr diesen Wunsch, da ich tanzen wirklich hasse. Und nachdem sie mich noch mehrfach total offensichtlich gefragt hatte, ob ich nicht doch "tanzen" wolle, ist sie abgehauen. Als ich am nchsten Morgen aufwachte, traf mich dann der Schlag! Ich mchte beichten, dass ich als Kerl zu besoffen war, um mich von einer hbschen Dame abschleppen zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00032481 vom 29.12.2013 um 17:06:08 Uhr in 64283 Darmstadt (Schustergasse) (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Abhngig von Likes

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Eitelkeit Begehrlichkeit Selbstverletzung Internet

Ich mchte hiermit beichten, dass ich sehr "likegeil" bin. Ich habe nmlich sehr wenig Selbstvertrauen. Ich bekomme zwar jeden Tag Komplimente fr mein Aussehen, aber trotzdem reicht mir das irgendwie nicht. Ich brauche stndig Anerkennung, auch von "fremden" Menschen, damit ich mich einigermaen gut fhlen kann. Und so kommt es, dass ich alle paar Wochen Bilder von mir in ein soziales Netzwerk lade, um dann mit Komplimenten berhuft zu werden. Richtig zufrieden bin ich erst, wenn mein Bild um die 400 Likes schafft. Ich bilde mir darauf aber nichts ein, oder prahle damit. Es hat auch keinen Einfluss auf mein Verhalten gegenber meinen Mitmenschen, trotzdem schme ich mich sehr dafr, dass ich diese Selbstinszenierung so ntig habe. Ich finde mich selbst nicht hbsch, leide seit Jahren an Depressionen, ritze mich und habe einige Selbstmordversuche hinter mir. Ich glaube, dass ich versuche, mir mit dem Hochladen dieser Bilder die Aufmerksamkeit zu holen, die ich als Kind nie bekommen habe und es tut mir leid. Auch wenn ich damit eigentlich niemandem schade.

Beichthaus.com Beichte #00032480 vom 30.12.2013 um 05:58:39 Uhr (10 Kommentare).

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Die Last der Schuld

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Verzweiflung Ignoranz Familie Tod

Mein Sohn (29) litt unglaublich unter dem Druck seiner Frau und seiner Schwiegereltern und kam damit einfach nicht mehr zurecht. Er war sehr fleiig und wurde auf der Arbeit sehr geachtet - aber ihr und ihren Eltern konnte er es nie recht machen. Vor zwei Jahren wollte er sich dann von ihr trennen, um dem Druck zu entgehen, und vertraute mir diese Plne an. Aber anstatt ihn zu untersttzen, sagte ich ihm, dass er seine Familie doch nicht im Stich lassen knne. Mir war das Ausma seiner Probleme einfach nicht bewusst! Ich habe dann sogar hinter seinem Rcken mit seiner Frau geredet, da ich nicht wusste, wie sehr er litt. Wir wohnten sehr weit voneinander entfernt und ich konnte nicht sehen, wie belastend die stndigen Auseinandersetzungen waren. Gerade mit dem Schwiegervater schien auch so manche Konfrontation zu eskalieren. Mein Sohn war natrlich tief enttuscht von mir und hat mir nichts mehr von den Schwierigkeiten erzhlt, mit denen er zu kmpfen hatte. Und ich dachte, dass alles wieder gut wre. Bis er den einzigen Weg whlte, der ihm scheinbar noch blieb. Sein Suizid strzte mich in tiefe Trauer und schwere Schuld. Er musste unglaublich verzweifelt sein und in dem Abschiedsbrief an seine Frau schrieb er, dass er hoffe, dass er jetzt endlich mal etwas richtig macht. Er konnte nicht mehr, obwohl er seine Kinder sehr liebte und unter anderen Umstnden bestimmt nicht verlassen htte. Ich mache mir heute schwerste Vorwrfe, dass ich mich so in sein Leben eingemischt habe, ohne die wahren Hintergrnde zu kennen. Fr seine Schwiegereltern ist jetzt natrlich jedes Problem gelst. Sie behaupteten ja immer, dass mein Sohn ihnen die Tochter genommen htte. Und jetzt sind sie wieder glcklich vereint - mein Sohn ist kein Hindernis mehr. Und er musste das alles erleiden, nur weil er dachte, dass er mit ihr glcklich sein knne!

Beichthaus.com Beichte #00032479 vom 29.12.2013 um 01:16:16 Uhr (26 Kommentare).

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Der unschuldige Schneemann

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Rache Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Kinder Schule

Als ich noch ein kleines Mdchen war, habe ich mich tierisch auf meine Einschulung gefreut. In meinem damaligen Kindergarten waren die Kinder in Gruppen aufgeteilt, die alle einen Tiernamen trugen. Ich war bei den Musen. Zwischen den einzelnen Gruppen herrschte jedoch kaum Kontakt und so blieben die jeweiligen Kinder unter sich. Aber zurck zur Einschulung. In meiner Klasse war ich unglcklicherweise die einzige Maus und den anderen anscheinend ein Dorn im Auge. Ich lief immer alleine nach Hause, da der Weg nicht weit war, und die anderen nichts mit mir zu tun haben wollten. Bis eines Tages sechs Kinder aus meiner Klasse auf mich warteten. Sie haben mich eingekreist und beschimpft. Was sie dann machten, wei ich nicht mehr, denn ab da habe ich einen Filmriss und kann mich einfach nicht erinnern. Mit der Zeit wurden meine Peiniger dann immer kreativer. Sie versteckten sich zum Beispiel hinter den Bumen und warteten darauf, dass ich vorbeikomme, um mich dann zu jagen. Ja - zu jagen. Sie haben dazu immer das schnellste Mdchen der Klasse auf ihre Seite gezogen, um mich auch ja zu erwischen. Das ging ungefhr ein Jahr lang so, und ich traute mich einfach nicht, mit jemandem darber zu reden. Auch nicht mit meinen Eltern. Ich habe mir danach immer die Trnen abgewischt, bin nach Hause gelaufen und habe meiner Mutter erzhlt, wie schn die Schule wieder war. <br /> <br /> <br /> Eines Tages jedoch, als es wieder besonders schlimm war, konnte ich einfach nicht aufhren zu weinen und brach vor meiner Mutter in Trnen aus. Noch am selben Abend setzte sie sich mit meinem Vater zusammen und sie dachten sich eine Lsung aus. Mein Opa entschloss sich dann, mir zu helfen. Ein paar Tage spter, als sie mir wieder aufgelauert und mich umstellt hatten, fingen sie an, mich zu beschimpfen. Mein Opa kam dann mit dem Auto um die Ecke geschossen und stieg aus, um die anderen richtig zur Schnecke zu machen. Zwei Mdchen fingen sogar an zu weinen. Eines kam dann zu mir, umarmte mich und sagte tatschlich, dass es ihr leidtte. Die nchsten Tage war ich noch skeptisch, aber es passierte nichts. Ein paar Monate spter war Winter - meine liebste Jahreszeit. Die Kinder bauten dann, wie jedes Jahr, einen Schneemann auf einer groen Wiese. In dieser Zeit konnte ich mich immer gut wegschleichen, da sie mit dem Schneemann beschftigt waren. In dem besagten Jahr wartete ich jedoch. Nach einer Woche war der Schneemann riesig und ein richtiges Kunstwerk. Und ich zerstrte und zerstampfte ihn, was mir fr kurze Zeit Genugtuung brachte. Am nchsten Tag wartete ich dann wieder, um ihre Gesichter zu sehen. Gebracht hat es mir aber nichts. <br /> <br /> <br /> Bis heute habe ich damit zu kmpfen. Jedes Mal, wenn ich an diese Zeit denke, wird mir schlecht. Ich bekomme Schweiausbrche, mir kommen die Trnen und mein Herz rast. Ich frage mich immer noch, warum sie mir das antaten. Ich bin zum Einzelgnger geworden. Ich bin viel lieber allein und beschftige mich mit mir selbst. Ich hasse groe Menschenmengen, werde nervs - fast paranoid. Ganz schlimm ist es, wenn ich Bus fahre. Der wird immer so voll und ich fhle mich manchmal, als msste ich ersticken. Mittlerweile habe ich Freunde gefunden, aber ich unternehme fast nie etwas mit ihnen, weil ich einfach nicht begreife, dass mich jemand mgen kann. Das verstehe ich generell nicht. Dass man sich gegenseitig mag erscheint mir vllig surreal. Was fr ein Nutzen zieht man daraus? Aber naja. Im Endeffekt tut es mir leid. Der Schneemann konnte nichts dafr. Ich mchte mich an dieser Stelle aber noch bei meinem Opa bedanken. Du bist mein Held.

Beichthaus.com Beichte #00032478 vom 29.12.2013 um 00:27:32 Uhr (14 Kommentare).

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