Meine Nachtwanderung

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Drogen Waghalsigkeit Vandalismus Peinlichkeit Last Night

Meine Nachtwanderung
Mir ist mit 16 etwas ganz peinliches passiert. Da ich mein Zimmer oben am Dachboden hatte und bei uns öfters mal das Licht im Treppenhausflur nicht funktioniert, beschloss ich, mich für solche Fälle in Zukunft auszurüsten und mir eine Taschenlampe zu kaufen. Mutti […]
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Beichthaus.com Beichte #00028257 vom 01.11.2010 um 19:04:49 Uhr (33 Kommentare).

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Spenden für Mich

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Falschheit Lügen Habgier

Als ich etwa 14 oder 15 Jahre alt war und kein Geld hatte für Kleidung, Schuhe, Kino etc. bin ich auf eine dämliche Idee gekommen bei der ich hinterher ein sehr schlechtes Gewissen hatte. Ich hatte die Idee für arme Menschen mit einigen Freunden Geld zu sammeln was wir dann auch taten. Allerdings haben wir das Geld nicht für arme Menschen gespendet, sondern selbst behalten und aufgeteilt. Der Betrag hätte zwar nicht die Welt verändert, da es insgesamt etwa 100 Euro waren aber wir haben die Gutmütigkeit anderer ausgenutzt und uns selbst daran bereichert. Danach hat es allen Leid getan aber wir konnten es dann nicht mehr rückgängig machen. Wir haben es auch kein zweites Mal getan. Das Geld von damals werde ich demnächst spenden und hoffe, dass es dann auch die Menschen erreicht (wenn auch verspätet) für die es gedacht ist. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028256 vom 01.11.2010 um 01:15:33 Uhr (14 Kommentare).

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Public Viewing Date

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Feigheit Ignoranz Engherzigkeit Dating Köln

Ich (m/21) fühle mich wegen der Sache immer noch etwas mies. Während meiner Grundausbildung im Wehrdienst haben ein paar meiner Kameraden ständig irgendeinen Telefonchat benutzt und hatten eine Menge Spaß dabei. Eigentlich ist das nicht meine Sachen, ich habe es dann aber doch ausprobiert. Dabei bin ich mit einer Gleichaltrigen ins Gespräch gekommen. Wir haben uns ganz gut verstanden, gut genug um die Handynummern auszutauschen.
Tatsächlich haben wir dann auch die nächsten Monate jede Woche telefoniert und uns auch immer privatere Sache erzählt. Getroffen haben wir uns aber nie, weil ich die Woche über in der Kaserne war und die Entfernung zu groß war, als das es sich gelohnt hätte. Selbstverständlich wollte ich trotzdem wissen, wie sie aussieht. Also habe ich über ein Social-Network ein Bild von ihr angeguckt. Es war nicht sonderlich aussagekräftig, aber es war ausreichend, um die Grundbefürchtung, die man bei Chatbekanntschaften so hat, ruhigzustellen. Dann kam aber ein Schock von anderer Seite, als ich im Profil unter "Was bin ich? Mutter!" lesen konnte. Darauf angesprochen sagte sie nur "Ach, hab ich dir das nicht gesagt?". Natürlich fühlte ich mich irgendwie verarscht, aber konnte irgendwie verstehen, dass sie das beim flirten nicht rausposaunen wollte. Und da wir uns eigentlich so gut verstanden haben, hab ich guten Willen gezeigt.
Erstmal ging es dann weiter mit den Telefonaten, es kamen aber immer öfter Sachen die schließen ließen, dass sie mich unbedingt näher kennenlernen wollte. Zur Fußball-WM, dem Spiel Deutschland - England, haben wir uns dann zum Public Viewing in Köln verabredet, ziemlich unverbindlich also. Das Treffen fing aber schon schlecht an, weil sie unser erstes persönliches Treffen doch tatsächlich vollkommen vergessen hatte. So stand ich dann erst mal gute vier Stunden am Kölner Hauptbahnhof, bis die Alte es geregelt bekommen hat, wann und wo wir uns denn nun treffen könnten. Letztendlich bin ich dann mit der vollkommen überfüllten S-Bahn zur Lanxcess-Arena, dem eigentlichen Public Viewing, gefahren. Es war brutal heiß an diesem Tag, ich habe geschwitzt wie ein Schwein und war auch durch die Situation allgemein ziemlich angepisst.


Um uns im dem Gedränge vor dem Gelände überhaupt zu finden hat sie draußen auf mich gewartet und ich konnte schon von weitem sehen, dass das Bild von ihr, welches ich mich auf Grundlage dieses einen Bildes gemacht habe, ziemlich falsch war. Ihre Leibesfülle war um einiges größer als zu erkennen gewesen war. Das war aber bei weitem nicht das schlimmste. Sie hatte fettige Haare, fettige Haut, auseinander stehende Zähne und machte allgemein einen ungepflegten Eindruck. Auch wenn ich redlich bemüht war meine Abneigung zu verbergen, mein Gesicht dürfte wohl keine Farbe mehr gehabt haben. Im weiteren war unser Treffen dann auch dementsprechend distanziert von meiner Seite aus. Während des Spiels sind ich und einer ihrer Freunde, die auch mit waren, uns bei jeden Tor in die Arme gefallen. Mit ihr hab ich mich nur kurz unterhalten. Nach dem Spiel sind wir dann noch kurz rumgezogen, ich hatte aber überhaupt keine Lust und keinen Willen mehr, zumal sie auch sonst gar nicht auf meiner Wellenlänge war, was sie aber nicht bemerkt hat. Danach habe ich mich nicht wieder bei ihr gemeldet und habe weder auf SMS noch auf Telefonanrufe reagiert, obwohl ganz offensichtlich war, dass sie mich immer noch mochte. Ich möchte beichten, dass ich so oberflächlich bin und nicht mal offen sagen konnte, warum sie sich keine Hoffnungen machen brauchte. Außerdem bereue ich, dass ich so dämlich sein konnte auf ein gut gestelltes schwarz-weiß Foto reinzufallen.

Beichthaus.com Beichte #00028254 vom 31.10.2010 um 20:17:28 Uhr in Köln (14 Kommentare).

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Der Intelligenzbolzen

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Aggression Zorn Begehrlichkeit Wollust Schule Berlin

Ich (w/20) besuche zur Zeit die dreizehnte Klasse eines Gymnasiums, seit circa einem halben Jahr haben wir einen Neuzugang bekommen. Dieser Junge ist sehr intelligent, mit der Intelligenz kam auch ein sehr großes Ego und unglaublich viel Arroganz.
Diese hielt sich […]
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Beichthaus.com Beichte #00028253 vom 31.10.2010 um 20:03:15 Uhr in Berlin (23 Kommentare).

Gebeichtet von lonelystoner
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Meine persönliche Anti-ÖBB-Kampagne

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Geiz Rache Zorn Bahn & Co. Innsbruck

Ich (m/18/ohne eigenes Auto und daher von öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig) boykottiere seit circa einem Jahr besten Gewissens die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen). Ich benütze die Bahn so wenig wie möglich, da ich mit deren Dienstleistungen extrem unzufrieden bin und nur schlechte Erfahrungen gemacht habe. Zudem finde ich Bahnfahren ineffizient und zu teuer, um zum umweltfreundlichen Reisen gegenüber dem Autofahren anzuregen. Da ich lieber das Fahrrad nehme, zu Fuß gehe oder per Autostopp fahre, als den Zug zu nehmen, habe ich schon einige Termine verpasst, war verspätet oder bin irgendwo im Nirgendwo hängen geblieben, aber ich bin meinen Prinzipien treu geblieben und zu spät gekommen wäre ich ohnehin auch, wenn ich den Zug genommen hätte. Daher war es mir das auch meistens wert. Sollte ein harter Winter bevorstehen, denke ich ernsthaft an die Anschaffung eines Huskyschlittens um neben den Schienen mit meinem Hundegespann herzulaufen und den Zug zu überholen (so zumindest meine Illusion). Hiermit möchte ich aufzeigen, wie schlecht das Dienstleistungsangebot der Bahn ist und vielleicht auch Gleichgesinnte motivieren. Gleichzeitig möchte ich mich auch bei all jenen wenigen Schaffnern entschuldigen, die im Gegensatz zu den meisten ihrer Kollegen freundlich und hilfsbereit waren, und nun wegen Leuten wie mir womöglich noch Gehaltskürzungen bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00028252 vom 30.10.2010 um 20:48:35 Uhr in Innsbruck (28 Kommentare).

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