Familienspanner

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Dummheit Peinlichkeit Familie Köln

Ich (m) ging mit einem Kumpel in ein Freibad. Danach machten wir uns auf den Weg zur Dusche, ab hier fing der peinlichste Moment meines bisherigen Lebens an. Die Frauen- und Männerduschen sind in zwei Gängen nebeneinander. Man sollte dazu sagen, dass wir in dem Freibad zum ersten mal waren. Niemand drin, erst mal schön duschen, dachten wir. Nach ungefähr fünf Minuten hörten wir Frauenstimmen, die reinkamen. Wir waren in den hintersten Duschkabinen, sie wussten also nicht, dass wir da sind. Wir waren beide nackt und unsere Schwimmhosen lagen in der Umkleide. Es gab anscheinend nur einen Ausweg, Beine in die Hände und ab. Ich gab meinem Kollegen ein Zeichen und wir versuchten zu rennen, was in der Dusche eine verdammt heikle Angelegenheit ist. Auf einmal schrie jemand meinen Vornamen. Hier blieb mein Herz beinahe stehen, ich drehte meinen Kopf und erkannte meine Cousine, die nackt vor mir stand und mich anschrie.

Ich rannte direkt weiter, nach dem ein oder anderem "Perversling!" hatten wir es auch geschafft und standen wieder im Freien. Nackt. Handtücher geschnappt, umgezogen und auf direktem Wege raus. Zu Hause angekommen, kleinen Schock verarbeitet. Nun gab es immer noch ein Problem, mein Cousinchen. Ich habe mich entschlossen, nicht mit ihr zu reden, was hätte ich auch sagen sollen: "Hallo Du, wegen eben in der Dusche, schicke Titten." Es folgten peinliche Blicke auf folgenden Familienfeiern und ich denke sie hat auch immer diese Situation vor Augen. Ich entschuldige mich bei allen, die uns draußen bestaunen durften und den Frauen aus der Dusche inklusive meiner Cousine, die mich wahrscheinlich heute noch für hochgradig pervers hält.

Beichthaus.com Beichte #00028995 vom 01.06.2011 um 18:44:22 Uhr in 51105 Köln (Siegburgerstraße) (24 Kommentare).

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Mein Pool Experiment

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Trunksucht Waghalsigkeit Dummheit Masturbation Last Night Stuttgart

Ich komme gerade aus dem Freibad. Richtig, es ist 4 Uhr nachts. Ich war mit 3 Kollegen und 2 Girls einen saufen. Wir kamen dann noch auf die Idee ins Freibad einzusteigen und ein bisschen zu planschen. Irgendwann wollten alle gehen, ich wollte aber noch bleiben. Mein Alkoholpegel war geschätzt bei 1,5 Promille. Als ich dann so alleine war, schwamm ich ein paar Runden, sprang 2-3 mal vom 5-Meter-Turm und tauchte ein paar Runden. Ich tauchte ein paar mal ab und wollte möglichst lange die Luft anhalten. Dabei kam mir eine Idee! Das Becken war 4 Meter tief. Mir kam die Idee, da ich ja so einsam und verlassen dort war, könnte ich mir einen von der Palme wedeln, aber nicht auf die Standardtour, sondern mit einem gewissen Nervenkitzel. Und zwar auf dem Beckengrund, also in 4 Metern Tiefe. Wenn man nicht gerade Perlentaucher ist und einen dementsprechend langen Atem hat, ist das gar nicht so einfach. Ich musste mindestens 10 mal auftauchen, erneut tief Luft holen und wieder abtauchen bis ich meinem Ziel Nahe kam. Beim letzten mal abtauchen, zögerte ich das auftauchen extrem lange hinaus, damit es mir noch zum Kokosabwurf reichte. Ich beichte hiermit, dass ich fast drauf gegangen wäre, meine Atemreflexe waren schon dabei nach Luft zu schnappen, zum Glück konnte ich meinen Mund geschlossen halten. Ich weiß nicht, ob schon mal jemand auf so eine dumme Idee gekommen ist.

Beichthaus.com Beichte #00028989 vom 01.06.2011 um 04:17:18 Uhr in Stuttgart (22 Kommentare).

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Die Erdbeerernte

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Unreinlichkeit Ekel Shopping Dortmund Grevel

Die Erdbeerernte
Als ich klein war (7 oder 8), war ich mit meiner Großmutter auf dem Erdbeerfeld zum Erdbeeren pflücken. Bei diesem Feld pflückt man die Erdbeeren selbst und bezahlt dann nach einem Kilopreis nur das, was man gepflückt hat! Da anscheinend viele Leute sich die Bäuche schon auf dem Feld voll gestopft haben, sahen sich die Betreiber gezwungen, die Leute vorher und nachher zu wiegen. Das Gewicht wurde notiert und nachher verglichen. Ich musste - damals als kleiner Pimpf - schon lachen, als mir die Idee kam: Ich würde in einem unbeobachteten Moment einfach zwischen die Erdbeersträucher scheißen! Gesagt, getan.
Beim Verlassen des Feldes wurde also die Erdbeerschüssel gewogen und bezahlt. Anschließend kamen wir auf die Waage - bei meiner Großmutter war noch alles okay, aber als ich auf der Waage stand und plötzlich ein halbes Kilo weniger angezeigt wurde, konnte ich mich aufgrund der unbeschreiblichen Blicke der Frau an dem Kassenhäuschen nicht mehr halten und lachte los. Tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00028986 vom 31.05.2011 um 19:09:18 Uhr in Dortmund Grevel (33 Kommentare).

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Veni, vidi, vici

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Faulheit Betrug Schule Berlin

Ich (m/28) möchte beichten, wie ich es vor gut 10 Jahren zu meinem großen Latinum geschafft habe. Bis heute kann ich keinen einzigen lateinischen Satz übersetzen, dennoch bin ich in Besitz des großen Latinums. Von Klasse 7-12 habe ich dank meiner mündlichen Note (meist 3) meine schriftlichen Leistungen (meist 5) ausgleichen können. Doch um es im Abiturzeugnis auf eine 3 zu schaffen, musste ich eine ziemlich dreiste Taktik anwenden. In der letzten Kursarbeit benötigte ich eine 3, um meine miserablen Leistungen auszugleichen. Die Arbeit ging um einen Originaltext aus einer Lektüre mit ungefähr 40 Kapiteln. Natürlich hätte ich keinerlei Chance gehabt, in dieser Arbeit nur annähernd etwas zu übersetzen und hatte eigentlich schon mit dem Latinum abgeschlossen. Dann allerdings eine Stunde vor der Arbeit geschah etwas recht Glückliches. Unser Lehrer hatte die Arbeit schon gemacht und zeigte sie uns wie jedes mal geschätzte 0,3 Sekunden.

Glücklicherweise klopfte es genau in diesem Moment an der Tür und unser Lehrer schaute nach wer denn da klöpfte und ließ die Arbeit so einige Sekunden außer Acht. Ich saß damals in der letzten Reihe, sprintete jedoch vor zum Lehrerpult um mit meinem Handy ein Foto der Arbeit zu machen. Ich hatte für die ganze Aktion so 30 Sekunden Zeit, da der Lehrer nur kurz auf dem Flur nachsah wer geklopft hatte, aber ich schaffte es.
Ich hatte zu dieser Zeit schon ein sehr gutes Handy, dennoch war das Bild von der 2mp Kamera, mit der ich noch ein wenig wackelte sehr sehr schlecht. Von der ganzen Arbeit konnte ich vielleicht 6-7 Wörter entziffern, das reichte allerdings. Ich tat mich mit zwei Freunden zusammen und durchsuchte alle 40 Kapitel nach diesen Wörtern, wobei wir fündig wurden. Das besagte Kapitel ließen wir uns von einem "Lateinexperten" übersetzen.
Wir wussten, dass der Lehrer uns die komplette Arbeit im Blick haben würde und wir daher keine Möglichkeit hatten den Text von irgendwo abzuschreiben, deshalb hatten wir einen ganz dreisten Plan. Wir bekamen immer solche Doppelblätter auf die wir den Text übersetzten mussten. Also schrieben wir die Arbeit schon vor.


Eigenen Doppelbogen genommen, jeder baute ein paar kleine Übersetzungs- und Rechtschreibfehler ein und durchstrich auch einige Wörter. So das es eben aussieht, als hätten wir es in der Stunde übersetzt. Die ganze Arbeit hinüber schrieben wir ein wenig auf unseren Blättern, blätterten ein wenig in unseren Wörterbüchern nach und circa 10 Minuten vor der Abgabe tauschten wir dann die Blätter aus. Es funktionierte: ich hatte eine 2 , meine Freunde eine 1 und eine 3, der Lehrer war zwar etwas verwirrt, nahm uns aber wohl die Ausrede, dass wir uns richtig reingehangen haben, ab.

Beichthaus.com Beichte #00028982 vom 30.05.2011 um 15:13:06 Uhr in Berlin (24 Kommentare).

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Die Dönerbowle

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Trunksucht Maßlosigkeit Vandalismus Unreinlichkeit Hannover

Wir trafen uns abends bei einem Klassenkameraden zur gemütlichen Feier im Partykeller. Jede Menge Bier und Schnaps für 16-jährige Halbstarke war natürlich auch dabei. Mit fortschreitender Stunde kam der Hunger und es wurde ordentlich Döner mit Rotkraut bestellt. Das schmeckte aber auch wieder zu gut. Da man im Delirium nicht gerne nach Hause fährt, hatte ich mir einen Schlafplatz bei meinem besten Kumpel im Zimmer auf der Couch reserviert. Ziemlich betrunken von Absinth, Whisky und Schädelpils sind wir irgendwann zu ihn zum Pennen.
Als ich schon in meinem Schlafsack dort lag, hatte er noch die glorreiche Idee, mir eine Probe Parfüm übers T-Shirt zu kippen. Es hat meinen Magen auf jeden Fall gereizt, dieser Geruch. Auch wenn das heute verleugnet wird, sehe ich dort die Schuld für alle folgenden Ereignisse. Das nächste, an was ich mich erinnern konnte, war wie ich auf allen Vieren kniend in der Mitte seines Zimmers aufgewacht bin, eine vollgekotzte Dönerbowle vor mir lag und ich japsend nach Luft um Hilfe winselte. Er rannte los, wie vom Blitz getroffen, um einen Eimer zu holen; mehr als ein wenig Magengalle kam zu diesem Zeitpunkt aber schon nicht mehr. Am nächsten Morgen kam dann das Böse erwachen. War es ein Traum oder Wirklichkeit? Der Geruch hat es einem sofort gesagt. Der Vormittag war einer der peinlichsten meiner gesamten Jugend. Seine Eltern sollten ja nichts mitbekommen. Mein Kumpel holte so ziemlich alles zum Reinigen, was es gab, angefangen von einem Kehrblech für das Grobe bis Gardinenreiniger um den Fleck auf dem weißem Teppich zu neutralisieren. Seine Eltern kamen an dem Tag Gott sei Dank nicht ins Zimmer und ich konnte mich schnell mit dem Moped aus dem Staub machen. Christian, wenn Du das liest, es tut mir Leid. Ich habe Dir 100 DM als Schadensersatz gegeben und du durftest beim Renovieren den Raumteiler wegschmeißen, der von unten immer noch voller Spritzer und Brocken war. Ein Hoch auf die Jugend.

Beichthaus.com Beichte #00028981 vom 30.05.2011 um 14:09:43 Uhr in Hannover (10 Kommentare).

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