Abwertende Formulierungen

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Boshaftigkeit

Letztes Jahr auf der Abiturfahrt lernte ich (m/20) in Bulgarien an einem feucht fröhlichen Abend ein Mädchen kennen, das bei der Geburt an Sauerstoff Unterversorgung litt und daher motorisch unterentwickelt war. Ihre Stimme war tief und sie klang insgesamt sehr dümmlich, da sie sehr langsam sprach und ihre Stimme schwankte. Ich empfand es trotzdem als erstrebenswert, mit ihr Sex zu haben, und drückte dies mit den Worten "Wetten, ich schaffe es, die Behinderte zu vögeln?" aus. Natürlich hat sie es gehört und ich schäme mich sehr für diese Formulierung. Entschuldigt habe ich mich leider auch nicht, aber wenn ich wieder die Gelegenheit dazu hätte, würde ich es tun. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032636 vom 28.01.2014 um 20:42:37 Uhr (18 Kommentare).

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Das System gelöscht

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Morallosigkeit Schule Schwarzenbek

Es ist schon ein paar Jährchen her - ich (m/34) war damals in der siebten Klasse, als wir im EDV-Unterricht neue Rechner bekamen. Es war ein vorsintflutliches Windows installiert, aber die meisten Programme liefen noch unter DOS. Da ich mich zu der Zeit intensiver mit dem PC befasste, kannte ich die ganzen DOS Befehle, und nach dem Durchwühlen der Festplatte kam ich auf die Idee, eine Batch-Datei mit dem Befehl "format c: /y" anzulegen und diese einfach "Start.bat" zu nennen. Für die, die es nicht wissen: gibt man nun einfach "start" und Enter im Eingabefeld von DOS ein, wird die Festplatte formatiert, das /y bedeutet ein automatisches bejahen, ob man das auch wirklich will. So vergingen ein paar Tage, bis wir wieder Unterricht hatten. Unsere Lehrerin sagte jedoch, dass einer der Computer-Plätze momentan nicht zu benutzen sei, weil jemand aus der unteren Klassenstufe mutwillig alles gelöscht hätte. Es war genau der Platz, an dem ich ein paar Tage zuvor die Datei angelegt hatte. Der arme Tropf hatte einen Verweis kassiert und mächtig Arger bekommen, weil er meine Datei dort ausgeführt hatte. Damit hatte er wohl nicht gerechnet. Daher möchte ich mich bei dem armen Kerl entschuldigen, aber insgeheim grinsen musste ich schon.

Beichthaus.com Beichte #00032635 vom 27.01.2014 um 12:31:24 Uhr in Schwarzenbek (12 Kommentare).

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Hass auf Rauchereltern

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Hass Zorn Gesundheit Familie

Hass auf Rauchereltern
Ich möchte hiermit an alle werdenden Eltern und die, die es werden möchten, appellieren! Wenn ihr während der Schwangerschaft raucht, hört sofort damit auf! Ich bin ein Kind von Rauchereltern und meine Mutter hat selbst während der Schwangerschaft geraucht. Ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00032634 vom 27.01.2014 um 21:48:19 Uhr (38 Kommentare).

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Querdenker mit Fantasie

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Ignoranz Maßlosigkeit

Ich (m/26) muss beichten, dass ich allmählich immer mehr die Beziehung zur Realität verliere und in eine Traumwelt abgleite. Tagsüber träume ich die meiste Zeit. Ich gebe mich Allmachtsfantasien hin und male mir dabei aus, wie ich Heldentaten vollbringe. Die Szenarien ändern sich häufig. Mein Lieblingsszenario ist aber während der letzten Jahre geblieben, ich gebe mich ihm auch heute noch den größten Teil des Tages hin: Ich sitze in einem Flugzeug, das von arabischen Terroristen gekidnappt wird. Ich beobachte von meinem Sitz aus das Verhalten der Terroristen und fasse dann einen Plan, wie ich sie überwältige. Es gelingt mir, einen von ihnen außer Gefecht zu setzen und ihm seine Waffe abzunehmen. Mit dieser Waffe erschieße ich natürlich sofort den zweiten Terroristen und überwältige den Dritten, der im Cockpit die Piloten erschossen hat. Dann setze ich mich auf den Pilotensitz, und obwohl ich noch nie in meinem Leben ein Cockpit von innen gesehen habe, gelingt es mir, die Maschine sicher zu landen. Stunde um Stunde bringe ich damit zu, mir bis ins letzte Detail auszumalen, wie ich danach gefeiert und mit Orden überhäuft werde und mich vor Anfragen zu Fernsehinterviews und Talkshows weltweit nicht retten kann. Diese Anfragen lehne ich alle ab und genieße es, wie sich die ganze Welt darum reißt, mit mir Kontakt aufzunehmen. Nachdem ich mich einmal gnädig dazu herabgelassen habe, ein Interview im Fernsehen zu gewähren, bilden sich sofort dichte Trauben um mich, wenn ich auf der Straße erkannt werde.


Etwa zwei Stunden am Tag mache ich konzentriert die notwendigsten Arbeiten als Sachbearbeiter in der Exportabteilung. In Besprechungen schweige ich, erst gegen Schluss mache ich mit geschraubten Formulierungen eine inhaltlich unsinnige Äußerung. Meine Vorgesetzten sind aber begeistert von mir, ich gelte in der Firma als Querdenker mit unkonventionellen Ideen. Fast alle Einladungen zu irgendwelchen Geselligkeiten lehne ich ab, wobei ich mich gar nicht um Ausreden bemühe, sondern fein lächelnd sage, ich hätte an diesem Termin schon etwas anderes vor. Wenn ich es auf die Spitze treiben will, sage ich, ich hätte zu diesem Termin "voraussichtlich" schon andere Pläne. Das reizt die Leute erst richtig: Anstatt weniger bekomme ich immer mehr Einladungen, man reißt sich um mich. Abends bin ich meist im Internet in irgendwelchen Foren mit wechselnden Identitäten unterwegs und gebe vielen Leuten auf dem gesamten Globus tiefsinnige Ratschläge zur Bewältigung ihres Lebens, und die meisten sind mir auch überaus dankbar. Manchmal brauche ich nach meinen Ausflügen ins Reich der Fantasie einige Zeit, um mir darüber klar zu werden, wer ich wirklich bin. Realität und Traum verschwimmen in den letzten Jahren immer mehr. Bin ich verrückt? Mag sein. Immer öfter frage ich mich allerdings, ob ich selbst vielleicht normal bin und meine Umwelt verrückt ist.

Beichthaus.com Beichte #00032633 vom 27.01.2014 um 19:30:42 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Unser Beziehungs-Rezept

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Falschheit Neid Selbstsucht Partnerschaft

Ich führe zum ersten Mal in meinem Leben eine wirklich erfolgversprechende Beziehung, die mich rundum glücklich macht. Ich liebe meinen Partner mehr als alles andere und vor allem bewundere und respektiere ich ihn - und er mich. Wir wohnen nun seit über einem Jahr zusammen und sind seit drei Jahren ein Paar, planen gerade Familie und Haus. Eben unsere gemeinsame Zukunft. Es gibt jedoch eine Sache, für die ich mich unheimlich schäme. Ich bin - in Ermangelung eines besseren Wortes - eifersüchtig auf andere Paare, bei denen es ebenfalls gut läuft. Ich habe in den vergangenen Jahren oft gehört, wie beneidenswert es ist, dass mein Freund mich so sehr liebt und wie wundervoll wir zusammen sind. Und das von wirklich aufrichtigen, herzensguten Menschen. Warum um alles in der Welt kann ich damit dann nicht zufrieden sein? Ich bin so dankbar, dass ich meinen Freund kennengelernt habe. Und trotzdem nervt es mich, wenn ich mitkriege, dass andere Paare kein Interesse an unserem "Beziehungs-Rezept" haben, sondern auch ohne unsere Tipps zurecht kommen. Ich möchte einfach in die Welt hinausschreien, wie glücklich ich bin. Deswegen gönne ich anderen ihr eigenes Glück nicht weniger - ich verstehe einfach nicht, warum ich eifersüchtig bin, wenn andere auch zufrieden sind. Vor allem, wenn andere unglücklich sind, macht mich das Selbst auch traurig. Das wünsche ich doch keinem meiner Freunde! Ich würde niemals etwas tun, um andere unglücklich zu machen, oder mich in eine Beziehung einmischen, wenn ich nicht explizit um Rat gefragt werde. Nur meine Gefühle kann ich irgendwie nicht kontrollieren und vor allem nicht verstehen. Es tut mir leid, dass ich nicht mit dem zufrieden sein kann, was ich habe, sondern unbedingt möchte, dass jeder mich um mein Glück beneidet. Ich schäme mich fürchterlich und ich habe schreckliche Angst, dass ich irgendwann wieder in einer Beziehung stecke, in der ich so leide wie in meiner Letzten. Ich wünsche mir einfach, dass mir völlig egal ist, was andere denken.

Beichthaus.com Beichte #00032632 vom 28.01.2014 um 01:43:51 Uhr (14 Kommentare).

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