Extrageld für Weihnachtsgeschenke

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Diebstahl Habgier Geld Weihnachten Studentenleben

Ich bin eine Diebin. Als Studentin bin ich ständig knapp bei Kasse und schon Mitte des Monats herrscht oft Ebbe auf meinem Konto. Letztes Jahr kurz vor Weihnachten wollte ich Geld am Automaten ziehen. Vor mir war noch eine Frau dran. Sie hatte es offensichtlich sehr eilig, denn sie rannte sofort weg, nachdem sie fertig war. Als ich dran war, sah ich, dass in dem Ausgabeschlitz noch das Geld steckte. Ich hab es rausgenommen und mich umgeschaut, aber die Frau war schon weg. Ich vermute, sie ist zur Bushalte gerannt, weil die direkt nebendran ist. Habe das Geld dann eingesteckt, habe etwas von meinem Konto abgehoben und bin gegangen. Erst im Bus habe ich geschaut, wie viel Geld das eigentlich war, es waren 50 Euro - ziemlich viel Geld für mich. Danach ist mir eingefallen, dass es ja bestimmt aufgezeichnet wird, wer wann Geld zieht und da oft ja auch Kameras sind und hatte Schiss. Dann habe ich mich fürchterlich geschämt, denn vielleicht war die Frau, der das Geld gehört, auch nicht gerade reich, wer weiß. Ich hätte das Geld auch auf der Bank abgeben können, aber das habe ich nicht gemacht und von dem Geld habe ich Weihnachtsgeschenke gekauft. Ich habe von der Sache nie wieder was gehört, aber ich schäme mich total dafür. Ist ja was anderes, als wenn ich das Geld einfach auf der Straße gefunden hätte. Die Bank hätte das Geld bestimmt zurückbuchen können auf das Konto der Frau.

Beichthaus.com Beichte #00029050 vom 17.06.2011 um 15:04:47 Uhr (19 Kommentare).

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Die Staubsaugervertreterin

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Schamlosigkeit Zorn Boshaftigkeit Shopping

Die Staubsaugervertreterin
Letztens wurde ich (m/24) Opfer einer Staubsaugervertreterin. Ich wohne in einer ländlichen Gegend und blieb bisher von solchen Leuten verschont, weil hier wohl kaum genug von diesen Dingern an den Mann zu bringen sind. Aber nun ist doch eine aufgetaucht. Normalerweise würde ich die Haustüre gar nicht öffnen, aber wie es der Zufall will, habe ich gerade mein Auto sauber gemacht, als hinter mir plötzlich jemand sagt: "Einen wunderschönen guten Tag." Ich drehte mich um, da stand eine Frau in meinem Alter hinter mir, in der einen Hand eine Aktentasche, in der anderen Hand einen Staubsauger. Mein erster Kommentar war: "Tut mir leid, ich habe bereits einen Staubsauger, der funktioniert wahnsinnig gut, ich brauche keinen anderen!" Sie lächelte dennoch vergnügt und meinte, ihrer sei aber besser und der habe ja so viele Möglichkeiten und würde sauber machen wie kein anderer. Ich habe ihr dann nochmals bestätigt, dass ich bereits stolzer Besitzer eines Staubsaugers bin und keinen kaufen möchte. Sie blieb dennoch sehr gelassen und meinte: "Wer redet denn von Kaufen? Ich will ihnen doch nur einen kostenlosen Leistungstest anbieten." Bei diesem Satz fing es an, in mir zu kochen.

So viel Dreistigkeit ist selbst für einen ruheliebenden Menschen wie mich zu viel! Natürlich wäre der Leistungstest kostenlos, hinterher würde sie mich jedoch davon überzeugen wollen, so ein Ding zu kaufen. Also habe ich nochmals gesagt: "Bitte, ich möchte wirklich keinen kaufen." Sie: "Ich will ihnen ja auch gar keinen verkaufen, sondern ihn nur mal vorführen!" Aber sicher doch, ein Staubsaugervertreter kommt ausdrücklich zum Nicht-Verkaufen vorbei. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Nun war auch meine Engelsgeduld am Ende und ich habe zu ihr gesagt: "Sie saugen wohl gerne, gell?". Sie meinte: "Ja klar, mit diesem Modell hier könnte ich den ganzen Tag nichts anderes tun". Ich habe darauf geantwortet: "Ich habe auch etwas zum Saugen, kostenloser Leistungstest inklusive!" Gleichzeitig habe ich den Gürtel meiner Hose gelockert und den Reißverschluss aufgemacht. Unterwäsche hatte ich natürlich an. Frech grinsend habe ich dann noch hinzugefügt: "Mit dem können sie saugen, blasen und er passt in jede Spalte! Das Rohr ist übrigens extralang!" Mit offenem Mund, rot werdendem Kopf und hochgezogenen Augenbrauen ist die liebe Dame dann aus meiner Ausfahrt gelaufen und hat mir noch ein "Perversling" an den Kopf geworfen. Wenig später sah ich ihr Firmenauto vorbeifahren. Scheinbar habe ich noch gleichzeitig meine Nachbarschaft vor der Frau gerettet, die sie wohl noch abgeklappert hätte, wenn ich ihr nicht den Schock fürs Leben verpasst hätte. Ich hoffe, sie hat es nicht persönlich genommen.

Beichthaus.com Beichte #00029049 vom 17.06.2011 um 13:11:47 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Alzheimerlügen

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Lügen Falschheit 50+ Gesundheit Familie Großbettlingen

In ihren letzten Jahren hatte meine Ur-Oma Alzheimer. Da sie im örtlichen Altersheim lebte, besuchten meine Familie und ich sie sehr oft. Sie erzählte uns immer die wildesten Geschichten, die anscheinend passiert seien. Auch von uns wusste sie oft Dinge, von denen wir keine Ahnung hatten (vermutlich Träume, die sie dann im Nachhinein für echt hielt). Anfänglich versuchten wir noch, sie bei solchen Dingen zu verbessern. Nach einigen Geschichten ließen wir das dann allerdings und spielten mit, da alles ansonsten oft in Streit endete, da sie an ihren Geschichten festhielt und der festen Überzeugung war, das alles sei wirklich so. So wurde mein Vater ein Dieb, dessen Diebesgut sich bei uns im Keller stapelt, meine Mutter eine Prostituierte, die Geld spart um mit ihrer Affäre durch zu brennen, ich und mein Bruder hatten noch eine Schwester die im Rollstuhl saß, mein Bruder kam zu einer Pflegefamilie und ich besaß zwei große Hunde. Ich möchte mich für diese falschen Dinge, die wir bestätigten, entschuldigen, auch wenn es ihr dadurch besser ging und kein Streit aufkam. Im Grunde war es für alle Betroffenen das Beste, allerdings habe ich manchmal trotzdem ein schlechtes Gewissen deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00029046 vom 16.06.2011 um 19:29:04 Uhr in 72663 Großbettlingen (Grafenberger Straße) (19 Kommentare).

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Der Katzendompteur

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Gewalt Morallosigkeit Boshaftigkeit Tiere Chemnitz

Als ich (m) noch 10 war, habe ich gerne mit meiner Katze gespielt. Jedoch fand sie es nicht so spaßig. Ich habe sie in meinen Raum eingeschlossen, und als sie zur Tür wollte, habe ich ihr diverse große Gegenstände in den Weg gestellt, damit sie einen Hindernisparcours […]
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Beichthaus.com Beichte #00029045 vom 16.06.2011 um 16:03:57 Uhr in Chemnitz (Adelsbergstraße) (27 Kommentare).

Gebeichtet von Aerial
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Lieber zurück ins Krankenhaus

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Engherzigkeit Familie Gesundheit

Bei mir zu hause ist es einfach unangenehm. Bei uns wird öfters rumgejammert und geschrien, es gibt viel Streit und ziemlich viel Ärger. Hinzu kommt immer wieder langweiliges Essen, fast immer das gleiche und auch noch langweilige 7 Tage die Woche. Und unser Vater unternimmt auch nichts mehr mit mir. Mit meiner Schwester habe ich nur Streit und außerdem haben meine Schwester und meine Mutter auch immer Streit und ich muss mir die ganze Zeit dieses Gejammer anhören. Kurz: Bei mir zu hause ist es einfach stink langweilig, unangenehm und sau stressig.
In der letzten Woche wurde ich Krank und musste für sechs Tage ins Krankenhaus. Plötzlich seit langem eine neue Erfahrung. Nette Leute, nette Pfleger, nette Ärzte und gutes Essen. Mir hat es ziemlich gefallen. Ich wurde auch ein paar mal von meinen Eltern besucht, was ich auch gut fand. Gestern wurde ich entlassen und ich vermisste schon Minuten später all die netten Leute dort und das gute Essen. Zuhause angekommen, freute ich mich nur ein bisschen darüber, dass ich wieder zu hause war. Dann jedoch sah ich, dass das alles wie von vorne weiter ging. Ich beichte, dass ich den Aufenthalt im Krankenhaus und all die netten Pfleger mehr vermisse als ich mein Zuhause vermisst habe, nachdem ich dort verbleiben musste und dass ich jetzt allzu gern wieder dort sein möchte.

Beichthaus.com Beichte #00029044 vom 16.06.2011 um 13:06:05 Uhr (15 Kommentare).

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