Männertag

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Boshaftigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Mein Freund hat den Männertag gestern ausgiebig gefeiert. Darf er ja auch gern. Nur soll er mir dann nicht sagen, dass es nicht so spät wird und wir eventuell noch einen Film zusammen gucken. Da er sich zwischendurch nicht mehr meldete, machte ich mir natürlich Sorgen. Heute Morgen, 5.30 Uhr, kam er dann nach Hause, legte sich laut atmend neben mich ins Bett, rannte auf die Toilette und übergab sich. Er polterte rum und und machte nicht den Anschein, als würde er auch nur daran denken, etwas leiser sein zu wollen.
Aber warum auch, mein Wecker klingelte ja eh kurz vor 6 Uhr. Als ich später gegen 8.15 Uhr von der Arbeit aus, zu einem Termin in der Straße neben unserer Wohnung musste, ging ich auf dem Rückweg an unserem Hauseingang vorbei und klingelte mehrfach ein paar Sekunden an unserer Klingel, damit er auch wach wird. Ich hasse das Rumgepolter und wie er ist, wenn er was getrunken hat. Also darf er auch ruhig Kopfschmerzen haben, weil ich ihn aus dem Schlaf gerissen habe. So wie heute Morgen, als ich mir 30 Minuten lang die Haare föhnte.

Beichthaus.com Beichte #00029998 vom 18.05.2012 um 11:10:44 Uhr (46 Kommentare).

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Der miese Rentner aus meinem Dorf

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Boshaftigkeit Waghalsigkeit Tiere 50+ Delmenhorst

Ich (m/27) habe vor fast zehn Jahren etwas getan, was fast derbe übel ausgegangen wäre. Wir haben damals mit unserer Familie in einem Dorf in der Nähe von Delmenhorst bei Bremen gewohnt. In dem Ort lebte ein Rentner, der echt mies drauf war. Er war mit allen seinen Nachbarn bereits vor Gericht und ihm war der Führerschein abgenommen worden, weil er mehrfach betrunken Auto gefahren ist. Leider war noch niemand auf die Idee gekommen ihm mal seine Jagdwaffen abzunehmen. Irgendwann hat er dann die Katze meiner Freundin erschossen, weil sie angeblich in seinem Wald gewildert hatte. Die Aktion war auch von daher besonders übel, weil sie die Katze von klein auf hatte und praktisch mit ihr groß geworden ist. Mein Bruder musste mich damals festhalten das ich nicht hinrenne und den Typen umhaue. Zuerst wollte ich sein Auto anzünden, aber in der Wut plant man vieles, ich hätte es besser machen sollen.


Also habe ich mir überlegt, dass ich auf mehreren Plattformen für Homosexuelle seinen Wald als echt geilen Treffpunkt anpreise. Ich war bestimmt mit vierzig verschiedenen Namen in irgendwelchen Internetforen unterwegs. Drei Wochen später haben sich dann wohl auch wirklich welche in seinem Wald getroffen. Dieser Wahnsinnige hat tatsächlich auf die geschossen und auch noch seinen Hund raufgeschickt. Obwohl er jemanden angeschossen hatte, war er so dreist nicht den Krankenwagen zu rufen, sondern erst einmal die Polizei. Währenddessen hat er sie wohl daran gehindert wegzulaufen. Die Polizei hat ihn dann wegen schwerer Körperverletzung verhaftet und ihm wurden die Waffen abgenommen. Der Ortsverein einer bekannten konservativen Partei hat ihn auch rausgeworfen. Seinen Hund durfte er aber behalten, obwohl er ihn auch als Waffe genutzt hat. Ich weiß nicht genau, welche Schussverletzungen sie hatten, es hieß damals im Ort, dass er einem der beiden ins Bein geschossen hat. Der Hund soll auch zugebissen haben. Auf jeden Fall hätte das sehr schief gehen können und ich schäme mich bis heute dafür, dass ich so unüberlegt und gleichgültig in meiner Wut gehandelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00029997 vom 15.05.2012 um 16:07:19 Uhr in Delmenhorst (26 Kommentare).

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Das Lied von Manuel

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Boshaftigkeit Neugier Medien Familie

Mein 16 Jahre alter Sohn Manuel hat auf der externen Festplatte Filme die nicht für sein Alter freigegeben sind. Ich habe mir diese einmal vorgenommen und nach circa 10 Minuten an einer spannenden Stelle abgeschnitten. Dann habe ich das "keine Jugendfreigabe" Symbol eingefügt und den Rest der Laufzeit mit einem Musikmitschnitt aus den Siebzigern (Das Lied von Manuel) aufgefüllt. Ich hoffe, dass er die Filme an Freunde weitergibt, bevor er sie selbst ansieht. Damit muss er bestimmt ein paar Lacher wegstecken.

Beichthaus.com Beichte #00029996 vom 15.05.2012 um 13:11:21 Uhr (53 Kommentare).

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Denkzettel für meine Ex

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Rache Verrat Boshaftigkeit Ex

Vor etwas über zwei Jahren lernte ich meine jetzige Exfreundin kennen. Es war von meiner Seite aus Liebe auf den ersten Blick, und sie sagte mir, dass es ihr ebenso ginge. Die ersten sechs Monate lang waren wir zu zweit glücklich, dann wurde ihr das allein jedoch langweilig und sie begann verhältnismäßig viel Zeit mit ihren Freunden und Freundinnen zu verbringen. Ich akzeptierte das, denn ich wollte ja, dass es ihr gut ging. Ich bot ihr und ihren Freunden meine Wohnung zum Feiern und Übernachten an. Sie bekam mein Auto wann immer sie wollte. Ich zahlte bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre Rechnungen. Ich lud sie ins Theater, Kino und ins Museum ein. Leider wurde sie trotzdem immer unzufriedener, und verbrachte sehr viel Zeit mit ihrem besten Freund. Ich wusste zwar, dass sie vor einigen Jahren zusammen gewesen waren, und ich hatte immer ein mulmiges Gefühl im Bauch wenn sie zu ihm fuhr, aber dennoch äußerte ich mein Unbehagen nicht wirklich, da ich nicht als grundlos eifersüchtiger Trottel dastehen wollte. Die Beiden gingen oft stundenlang spazieren, während ich alleine zu Hause saß und mir ziemlich dumm vorkam. Eines Tages war ich mit ihr beim Geburtstag ihres besten Freundes. Die ganze Familie hielt sie für seine Freundin, und ich bekam eine Menge Ablehnung zu spüren, als ihr bester Freund diese Annahme sehr flapsig korrigierte. Ich verschwand so schnell wie möglich von der Party und ließ meine Freundin alleine. Nach einiger Zeit kam sie betrunken nach Hause, und beschimpfte mich grundlos. Ich drohte ihr, mich von ihr zu trennen, und sagte, dass ich sowieso keinen Sinn mehr in einer Beziehung sähe, die derartig einseitig auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sei. Am nächsten Morgen war sie wieder zur Vernunft gekommen und entschuldigte sich, allerdings nur um mir am Nachmittag mitzuteilen, dass sie mit ihrem besten Freund und ein paar von dessen Freunden nacktbaden ging. Ich wurde sauer, aber sagte lieber nichts dazu, denn ich hatte Angst, mir würde der Kragen platzen. Natürlich ging es schief und sie knutschten erst miteinander herum und hatten dann Petting, als sie bei ihm zu Hause waren. Das gestand sie mir unter Tränen eine Woche später, weil ich bemerkt hatte, dass sie sich mir gegenüber seltsam verhielt. Ich trennte mich also schweren Herzens von ihr.


Zwei Wochen später traf ich eine ihrer Freundinnen im Einkaufszentrum und wir unterhielten uns. Schließlich gingen wir einen Kaffee trinken und sie erzählte mir, dass mir meine Ex-Freundin wohl schon in der Beziehung mit einigen der Typen fremd gegangen war, die sie mir als Freunde oder Bekannte vorgestellt hatte. Langsam wurde ich wirklich richtig stinkwütend. Ich brütete einige Tage darüber ob und wie ich ihr einen Denkzettel verpassen sollte, entschied mich dann aber dagegen. Einen Monat nach der Trennung rief mich meine Ex an und verlangte von mir, dass ich ihr einige Dekoartikel zurückgebe, die sie in meiner Wohnung aufgestellt hatte. Dabei tat sie so, als hätte ich versucht mir die Dinger unter den Nagel zu reißen, außerdem beleidigte sie mich während des Gespräches mehrmals und tat so, als hätte nicht sie auf meine, sondern ich auf ihre Kosten gelebt. Ich sah rot und setzte einen meiner Rachepläne in die Tat um. Ich schickte alle meine SMS, Facebook-Konversationen und Mails, in denen sie über irgendeine ihrer Freundinnen lästerte an die jeweils betreffende Freundin, sowie den Abschnitt in dem sie sich über die Sexgewohnheiten ihrer Ex-Freunde, unter anderem auch ihres besten Freundes ausgelassen hatte, an alle ihre Ex-Freunde. Darin stand unter anderem, dass sie bei ihrem besten Freund immer nur vorgetäuscht hatte, weil er keine Ahnung hatte, wie man eine Frau befriedigen musste. Teilweise schilderte sie Situationen und Vorgänge so detailgetreu, dass das als Echtheitsbeweis vollkommen ausreichte. Ich listete außerdem alle Kosten auf, die sie mir im Laufe der Zeit verursacht hatte, schickte die Liste samt aller Kassenzettel, die ich finden konnte, per Mail und fragte sie, ob sie wirklich so unverschämt sein wolle, mit mir um Geld oder Gegenstände zu feilschen. Ihr bester Freund bekam natürlich die Liste ebenso zugeschickt. Nach dieser Aktion wollte erst einmal niemand mehr etwas mit ihr zu tun haben. Mittlerweile bereue ich zwar, mich auf dieses Niveau herabgelassen zu haben, aber ich konnte sie einfach nicht ungestraft davonkommen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00029984 vom 08.05.2012 um 11:32:53 Uhr (54 Kommentare).

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“Folge

Grenzdebile Bewerber

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Boshaftigkeit Dummheit Morallosigkeit Arbeit Berlin

Ich (m/32) habe vor einigen Jahren mit zwei Kollegen bei der Arbeit eine ziemlich fiese Sache durchgezogen. Wir waren damals zusammen für die Personaleinstellung in einem mittelständischen Unternehmen zuständig. Die Bewerber haben nach ihrem Bewerbungsgespräch einen Intelligenztest gemacht. Bei einigen war schon nach dem Bewerbungsgespräch klar, dass wir sie nicht einstellen werden. Bei denen haben wir die Tests ein wenig manipuliert. Wir haben den Bewerbern dann hinterher gesagt, dass sie aufgrund der schlechten Ergebnisse des IQ-Testes für den Beruf ungeeignet sind. Meist lag der IQ so bei 80, also grenzdebil. Für uns war das damals in der Anonymität einer Großstadt saukomisch. Ich weiß heute aber, dass es sich um eine sehr unreife Aktion gehandelt hat. Besonders wenn jemand schon länger auf Jobsuche ist, kann er sowas sicher nicht gebrauchen. Einige der Bewerber waren auch ganz schön geschockt, damals fand ich das lustig, heute tut es mir einfach nur noch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029982 vom 05.05.2012 um 18:39:24 Uhr in Berlin (22 Kommentare).

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