Dreiste Kinder am Bahnhof

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Engherzigkeit Kinder Bahn & Co.

Vergangenen Sonntag fuhr ich (w/26) mit dem Zug zu meinen Eltern. Als wir dann an irgendeiner Haltestelle hielten, sah ich ein kleines Mädchen nah am Bahnsteig sitzen. Als sie mich sah, streckte sie mir ihre Zunge entgegen, sie war wohl auf etwas oder jemanden zornig und ließ es an mir aus. Ich sah kurz weg, denn so etwas regt mich auf. Da ich aber die Landschaft sehen wollte, drehte ich mich wieder in ihre Richtung. Sie machte mit ihrem Zeige- und Mittelfinger ein V, legte sie an den Mund und streckte die Zunge raus. Da habe ich mir gedacht "was du kannst, kann ich schon lange", ich sah sie ernst an und hob eiskalt meinen Arm und zeigte ihr den Stinkefinger. Witzigerweise versuchte sie diese Geste nachzumachen, scheiterte aber. Der Zug fuhr gerade wieder weiter und ich lachte amüsiert in mich hinein. Ich beichte eigentlich nur, dass ich mich wegen eines, wahrscheinlich, erst 5-jährigen Kindes zu so etwas hinreißen ließ. Denn als Erwachsene sollte man überlegter reagieren, oder auch gar nicht. Aber dann dachte ich mir, wenn so kleine Kinder anderen Menschen solche Gesten zeigen, wissen die sehr wohl, was sie machen.

Beichthaus.com Beichte #00036469 vom 26.08.2015 um 21:43:15 Uhr (8 Kommentare).

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Affäre mit meinem Banker

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Maßlosigkeit Begehrlichkeit Selbstsucht

Ich muss beichten, dass ich einem Mann unbewusst das Leben wohl sehr schwer gemacht habe. Mein Banker hatte sich in mich verliebt und so wie es kam, beruhten die Gefühle auf Gegenseitigkeit. Das Problem: Er ist verlobt, 27 Jahre alt gewesen und mein Banker. Ich war 19 Jahre alt, Muslimin und seine Kundin. Mir war nicht klar, wie streng Privates in solch einer geschäftlichen Beziehung gehandhabt wird, und habe daher kein Geheimnis daraus gemacht, während er das Ganze mit Distanz anging. Sein Verhalten ließ mich zweifeln, sodass ich dann anfing, mich völlig daneben zu benehmen. Aufgrund des Zeitmangels konnte er sich nicht melden, sodass ich ihn mit privaten Mails zuspammte und ständig anrief. Sein Chef bekam Wind von der Sache und drohte mir mit einer Anzeige. Ich war völlig durcheinander und verstand die Welt nicht mehr. Ich war ja verliebt und trug dementsprechend die rosarote Brille. Inzwischen geht er mir aus dem Weg und arbeitet in einer anderen, kleineren Stelle und das macht mir noch mehr Kummer. Hiermit beichte und bereue ich also Folgendes: Die Beziehung ungewollt gefährdet und ihm massive Probleme im Beruf gemacht zu haben. Außerdem, dass ich mich völlig hirnlos verhalten habe. Ich hasse unvernünftiges Handeln! Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00036450 vom 24.08.2015 um 18:30:07 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie man fremde Webseiten löscht

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Rache Boshaftigkeit Engherzigkeit Internet

Ich (w/26) habe vor ein paar Wochen gemerkt, dass die ziemlich peinliche Homepage, die meine ehemaligen besten Freundinnen und ich als Teenies erstellt haben, immer noch online ist. Da diese Homepage über uns ziemlich peinlich war, und unsere Namen sowie private und ziemlich verrückte Fotos von uns enthielt, die ich heute nicht mehr so ins Internet stellen würde, wollte ich die Seite löschen. Ich konnte mich jedoch nicht mehr beim Anbieter einloggen, da ich mich nicht mehr ans Passwort erinnerte. Die E-Mail-Adresse, mit der wir uns damals angemeldet hatten, war von meiner Freundin, zu der ich keinen Kontakt mehr habe, und wahrscheinlich sowieso nicht mehr aktuell. Ich hatte wenig Hoffnung, schrieb jedoch dennoch eine Mail an den Anbieter, dem ich das Problem schilderte. Zu meinem Überraschen löschte dieser umgehend die Homepage, obwohl er gar nicht wissen konnte, ob ich tatsächlich die Erstellerin dieser Homepage war. Dadurch kam ich auf eine teuflische Idee.


Ich wollte mich schon immer an meiner ehemaligen Sportmannschaft rächen, die mich nach über zehnjähriger treuer und aktiver Mitgliedschaft wegen einer Intrige gegen mich sang- und klanglos aus der Mannschaft und aus dem Verein rausgeschmissen haben. Die Mannschaft hatte eine sehr aufwendige Homepage mit vielen Fotos, Videos, Forum und allem Drum und Dran. Ich schrieb dem Anbieter von meinem Trashmail-Account aus eine Mail, in der ich mich als Ersteller dieser Seite ausgab und erklärte, dass ich die Seite löschen wolle, jedoch das Passwort nicht mehr wüsste und auch keinen Zugang mehr zum anfangs angegebenen E-Mail-Account hätte. Ich versprach mir nicht viel davon, da ich dachte, noch einmal klappt das nicht, aber siehe da, ein paar Tage später war die Seite gelöscht. Ich hatte dann doch ein schlechtes Gewissen, da ich eigentlich nicht damit gerechnet hatte, dass das klappt und die Seite wirklich sehr aufwendig war.


Aber eigentlich ist diese Rache immer noch nicht angemessen schlimm für das, was die mir damals angetan haben. Ich habe damals für diesen Sport gelebt, der Verein war mein zweites Zuhause. Ich war eine der Engagiertesten und Ehrgeizigsten und habe für den Sport sogar auf einen Auslandsaufenthalt verzichtet, was ich später sehr bereut habe. Ich habe dort auch jahrelang ehrenamtlich als Trainerin gearbeitet, viel meiner Freizeit dafür aufgeopfert und wurde so abrupt rausgeschmissen, dass ich mich nicht einmal bei meinen Schützlingen verabschieden konnte. Und das alles nur wegen einer Zickerei und weil gegen mich gehetzt wurde. Ich beichte, dass mir meine Rache kein bisschen leidtut und ich mir hier ins Fäustchen kichere.

Beichthaus.com Beichte #00036447 vom 24.08.2015 um 17:13:43 Uhr (8 Kommentare).

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Wegbeschreibung für Gangster-Rapper

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Lügen Falschheit Zorn Polizei

Vor etlichen Jahren, ich war ungefähr neun Jahre alt, war ich nach der Schule auf dem Weg zu einem Freund. Neben mir hielt plötzlich ein Auto, Scheibe unten, drin zwei junge Männer. Das Auto sah recht teuer aus - ein Sportwagen - und die beiden machten einen auf Gangster-Rapper. Sonderlich nett sahen sie also nicht aus und das bestätigte sich, als der Beifahrer den Mund öffnete: "Ey, du Bitch! Sag mir, wo die verfickte *****straße ist! Ey, ich hab dich was gefragt, bist du so dumm, wie du aussiehst?" Nach dieser netten Bitte gab ich den beiden eine Wegbeschreibung, nur führte sie diese nicht zu der gewünschten Straße, die ich nicht einmal kannte, sondern zur nächsten Polizeidienststelle. Ich dachte mir damals, dass die ihnen vielleicht helfen können. Ich beichte also diese falsche Wegbeschreibung und die Tatsache, dass ich bis heute nur wenig Reue dafür empfinde.

Beichthaus.com Beichte #00036441 vom 23.08.2015 um 22:41:55 Uhr (11 Kommentare).

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Eine Decke zum Kuscheln

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Verzweiflung Begehrlichkeit Gräfenhainichen

Manchmal umarme ich meine Bettdecke und stelle mir vor, mit jemandem zu kuscheln.

Beichthaus.com Beichte #00036438 vom 23.08.2015 um 23:12:51 Uhr in Gräfenhainichen (8 Kommentare).

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