Unsterbliche 18-Jährige hinterm Steuer
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Im Rückblick viel schlimmer war allerdings das, was dann folgte. Durch das Tanzen hat der Alkohol mich fast von den Socken gehauen. Muttersprache und ein sicherer Gang hatten sich verabschiedet und so torkelte ich aus der Disco zu meinem Auto. Ich dachte, ich kann mich ein bisschen auf der Rückbank ausruhen und dann mit dem Bus nach Hause fahren.
Im Auto angekommen dachte ich dann aber an den tollen Berg, der meine Wohnung von der Bushaltestelle trennt, und dass ich mir das alles sparen kann, wenn ich einfach schnell nach Hause fahre. Nun ja, voll wie ein Rathaus bin ich dann 20 Minuten mit dem Auto nach Hause gefahren. Ich fühlte mich relativ klar, aber das kennt sicher jeder. Ich bin auch keine Schlangenlinien gefahren oder musste auch nicht im Schneckentempo fahren, um die Straße zu erkennen. Es war total bescheuert, da ich nicht nur mich, sondern auch andere gefährdet habe. In dem Moment habe ich da aber nicht viel drüber nachgedacht. Als 18-Jähriger fühlt man sich sowieso unsterblich und ich zähle diesen zweifellos schwärzesten Tag in Bezug auf Unsinn zum jugendlichen Leichtsinn. Die wohl größte Verfehlung meines Lebens. Und das auch noch aus purer Faulheit. Ich bin seitdem nur nüchtern am Steuer gewesen und nehme ein Taxi, wenn ich etwas getrunken habe.