Mein Ex ist ein kindisches Stück Scheiße!

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Selbstsucht Engherzigkeit Falschheit Fremdgehen Partnerschaft

Ich habe mit meinem Ex-Freund eine Beziehung geführt, obwohl ich ihn nie wirklich geliebt habe und während unserer Beziehung mit meinem Ex in einem Hotel richtig durchtriebenen Sex hatte. Es tut mir leid, aber man konnte ihn nicht lieben. Er war so stressig und sein Charakter alles andere als liebenswürdig - er war einfach nur ein kindisches Stück Scheiße. Keine Frau mit Grips liebt ihn, das sagte ich ihm auch! Ich war mit ihm zusammen, weil ich dachte, er ändere sich - so wie es bei manchen der Fall ist. Aber als er dann immer noch keine Spur von Besserung zeigte, habe ich Schluss gemacht! Das wirklich Miese ist, dass ich ihn mehrfach betrogen habe. Nicht nur körperlich, sondern auch mental. Aber ich suchte Ersatz für einen anständigen Mann! Ich weiß, ich hätte gleich gehen sollen, aber ich habe ihn auch ausgenutzt. Deswegen ist das auch wirklich eine Beichte wert! Ich hoffe, euch geht es mit euren Partnern anders!

Beichthaus.com Beichte #00040502 vom 20.10.2017 um 15:44:36 Uhr (6 Kommentare).

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Ich bin keine Rabenmutter!

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Verzweiflung Engherzigkeit Mutter Familie

Ich (w/33) habe mit meinem Mann zusammen drei Kinder (unser Sohn ist zehn Jahre alt und unsere Töchter vier Jahre und sechs Monate). Ich war bei unseren Großen zwei Jahre zu Hause, dann bin ich wieder arbeiten gegangen und mein Mann blieb zu Hause. So war es seither immer, die Mädels kennen es gar nicht anders und auch für unseren Sohn ist es ganz normal. Sie haben ein total offenes und gutes Verhältnis zu uns beiden und sind alle nicht auf einen speziell fixiert. Fröhliche Kinder. Aber von anderen Müttern - und mittlerweile auch immer häufiger Vätern - muss ich mir ganz oft dumme Kommentare anhören. Manchmal kann ich die einfach schlucken, manchmal tun sie weh. Beim Babyschwimmen habe ich auf der Toilette gehört, wie zwei Mütter übel über mich geurteilt haben, was für eine Mutter ich sei, die ihr Baby beim Vater lässt und es nicht mal stillt, wie egal mir sei, was meinen Kindern nicht zuteil wird... Es tat sehr weh.

Mit Genuss betrachte ich es aber schon seit langem, wie bei manchen Glucken (ich erlebe es ja schon seit Jahren, schon damals bei meinem Sohn) die Kinder, die anfangs total mutterfixiert waren, weil sie sie kaum aus den Augen gelassen hat, plötzlich ganz extrem papafixiert waren, oder auch sehr fixiert auf die Großeltern oder andere Bezugspersonen. Bei denen, die nie so fixiert auf ihre Kinder waren, ist es hingegen oft richtig entspannt. Am meisten tun mir die Kinder leid (von denen werden es immer mehr in meinem Bekanntenkreis), bei denen beide Elternteile totale Helikopter sind und die von beiden richtig eingequetscht werden. Ein Junge ist zwölf, Einzelkind von späten Eltern und fängt an, gegen seine Eltern zu rebellieren und ist immer heilfroh, wenn er seine Übereltern nicht sehen muss und nimmt Reißaus zu Freunden, Taufpaten usw., wo es nur geht. Recht hat er.

Ich liebe meine Kinder und es schmerzt, wenn ich als Rabenmutter angesehen werde - und mein Mann als weniger wert, denn das höre ich heraus, wenn die anderen es so verurteilen, dass ich zulasse, dass er sie vier Tage die Woche tagsüber betreut (an dem Freitag und dem Wochenende sind wir gemeinsam zu Hause). Daher seht es mir nach, dass ich manchmal echt schadenfroh bin, wenn solche Gluckenmütter bzw. Gluckeneltern feststellen, dass ihre Kinder sie ein wenig meiden. In Internet-Elternforen bin ich zwar nie unterwegs, aber wenn euch mal "Mein Kind ist plötzlich total fixiert auf den Papa, auf Oma und Opa, und ich als Mama werde ignoriert"-Hilferufe ins Auge stechen - nicht zu viel Mitleid, das sind meist genau die, die ihr Kind völlig für sich vereinnahmt haben.

Beichthaus.com Beichte #00040491 vom 18.10.2017 um 16:53:24 Uhr (9 Kommentare).

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Kaninchen vor Supermarkt ausgesetzt

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Engherzigkeit Tiere Hamburg

Ich (w/22) hatte früher ein Kaninchen, das ganz einsam und alleine in meinem Käfig hauste. Da ich es vernachlässigte und falsch ernährte, wurden seine Schneidezähne extrem lang. Ich fand das eklig und hatte allgemein eine Abneigung gegen dieses Tier. Er wurde mir einfach zu alt, hässlich und ich habe ihn als Last empfunden. Also beschloss ich, ihn loszuwerden. Ich nahm seinen Käfig, ging zum örtlichen Aldi und setze ihn an der Eingangstür ab. Dann wartete ich, bis der Laden öffnete und die ersten Kunden kamen. Ich stand am Parkplatz und beobachtete die Leute, wie sie das Tier voller Mitleid anschauten und dann jemanden organisierten, der es mitnahm. Wahrscheinlich ist er ins Tierheim gebracht worden. Ich beichte, dass ich verantwortungslos mit diesem Tier umgegangen bin und mir das Geld zu schade war, um es einfach selbst ins Tierheim zu bringen. Aber zum Glück bin ich es los.

Beichthaus.com Beichte #00040446 vom 10.10.2017 um 20:38:29 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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Mein Alltag beim mobilen Pflegedienst

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Morallosigkeit Engherzigkeit Arbeit 50+ Stuttgart

Ich (m/30) arbeite in einem örtlich renommierten Pflegedienst und habe so gezwungenermaßen mit vielen kranken & alten (und jungen) Menschen zu tun. Ich habe diesen Job gewählt, weil ich mit der Ausbildung zum Altenpfleger quasi niemals arbeitslos werden kann. Wie man sich sicher vorstellen kann, habe ich also Kontakt zu vielen Menschen mit Krankheiten und Gebrechen aller Art. Bezogen auf den gewählten Beruf beichte ich folgende drei Dinge:

1) Bei komplizierten, ekelerregenden Pflegefällen, gerade bei massiv dementen Menschen, denke ich mir immer nur "wieso kannst Du nicht einfach sterben". Wenn die Patienten dann mal sterben, bin ich ehrlich gesagt froh, da nicht mehr hin zu müssen und bin froh eine entspanntere Pflegetour zu haben.

2) Viele meiner Kolleginnen zögern immer wieder, beispielsweise bei steigendem Fieber oder einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes des Patienten einen Arzt oder RTW zu rufen. Das hat einen guten Grund - wenn jemand Altes mit multiplen Gebrechen und Krankheiten mal ins Krankenhaus verwiesen wird, kommen sie oft nie wieder zurück. Ich persönlich habe kein Problem damit und rufe stets sofort einen Arzt an - an sich mache ich ja nichts falsch. Oftmals ist die medikamentöse Behandlung des Hausarztes sowieso massiv infrage zu stellen. Wenn die Menschen dann doch wieder heimkommen, sind sie durch das Krankenhaus medikamentös viel besser eingestellt und ihnen geht es sichtlich besser. Die faulen Hausärzte (ich hasse sie) übernehmen stets, ohne Ausnahme, die Medikamentenpläne aus dem KH. Bitte nicht falsch verstehen - ich pflege die Menschen dennoch auf hohen fachlichen Niveau und sehr gewissenhaft. Ich würde niemals die noch vorhandene Gesundheit eines Patienten gefährden. Aber alles andere geht mir quasi am Arsch vorbei. Ich habe nur manchmal ein schlechtes Gewissen, aber nur weil meine Freundin sagt, ich sei herzlos.

3) Da ich ein männlicher Pfleger bin, gehen mir die weiblichen Kundinnen, welche keinen Mann als Pfleger wollen - aus welchen Gründen auch immer - massiv auf den Sack. Meine Chefin ist offensichtlich zu dumm, um diese Kundinnen mir nicht zuzuteilen und mir ist es zu blöd, diese mit meinen Kolleginnen zu tauschen. Angesprochen habe ich das Problem schon oft - interessiert nur keinen. Ich marschiere einfach hin, lasse mich aus der Wohnung "rausschmeissen", dokumentiere "Pflege abgelehnt" und chille dann beim Bäcker bei einem gemütlichen Kaffee. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht. Meiner Meinung ist Pflege geschlechtsneutral. Wer wirklich Hilfe will, lässt sich auch helfen.

Beichthaus.com Beichte #00040390 vom 30.09.2017 um 14:53:06 Uhr in Stuttgart (11 Kommentare).

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Wenn Zugfahren zu schwierig ist

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Falschheit Engherzigkeit Bahn & Co. Beckstetten

Als das Schönes-Wochenende-Ticket eingeführt wurde, waren fast alle Züge immer proppenvoll mit Leuten, die vom Bahnfahren keine Ahnung hatten. So auch an einer Fahrt von Buchloe nach Kaufbeuren. Der Zug war grad erst richtig in Schwung gekommen, da fragten mich zwei Mädchen, wie sie nach Memmingen kommen. Sie hätten in Buchloe umsteigen müssen und saßen schon im falschen Zug. Ich dachte mir, wie dämlich kann man sein und wollte auf die dämliche Frage eine dämliche Antwort geben, ohne ihnen ernsthaft zu schaden oder zu lügen.

Also habe ich gesagt, sie müssten in Buchloe nach Memmingen umstiegen. Das stimmte zwar, aber dass der Zug vorher noch 65 Kilometer nach Füssen und zurück fährt, habe ich weggelassen. Ich habe noch gesagt, es dauert etwas, aber sie müssen nur lange genug sitzen bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00040366 vom 26.09.2017 um 01:45:20 Uhr in Beckstetten (8 Kommentare).

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