Geburtstagsfeier bei einer konservativen Familie

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Schamlosigkeit Wollust Familie Partnerschaft

Meine aus einem recht konservativen Elternhaus stammende Freundin (25) und ich (m/29) waren vor einiger Zeit auf der großen Geburtstagsfeier ihrer kleinen Schwester (18). Diese Feier fand in einer Grillhütte in dem Heimatort meiner Freundin statt, und wir haben im Gästezimmer in ihrem Elternhaus übernachtet. Auf jeden Fall haben wir uns dann um 1 Uhr Nachts angetrunken von der Party verabschiedet und wollten die zwei Kilometer zu Fuß nach Hause spazieren. Da wir beide recht wuschig waren (woran das knarrende Gästebett im Elternhaus nicht ganz unschuldig war) sind wir ungefähr auf der Wegmitte nach einiger Fummelei hinter ein Wetterhäuschen (eine kleine Holzhütte) gegangen und haben es dann hinter der Hütte getrieben wie die Tiere. Und meine Freundin ist immer extrem laut wenn es zur Sache geht und noch lauter wenn es ihr kommt. Nachdem wir dann fertig waren und wir uns wieder gesammelt hatten sind wir wieder auf die Straße zurück und wollten weiter gehen. Wir sind noch keine 30-40 Meter gegangen, da fährt an uns ein Auto den Weg entlang, hält an der Hütte an, und uns hätte beinahe der Schlag getroffen.


Der Wagen hat zwei Freundinnen der Schwester abgeholt, die ebenfalls auf der Party waren, in dem Häuschen auf die Abholung gewartet und keinen Mucks von sich gegeben haben um auf sich aufmerksam zu machen. In das Häuschen haben wir vorher nicht reingeschaut, es war ja alles stockdunkel und wir haben absolut nicht damit gerechnet, dass dort im Dunkeln jemand in dem Häuschen hocken würde. Dann hat der Wagen gedreht und ist wieder zurück und an uns vorbei gefahren. Dass es zwei Freundinnen der kleinen Schwester waren haben wir erst am nächsten Tag erfahren. Und zwar direkt von der kleinen Schwester. Denn die hat Sonntag Nachmittags vor den Eltern eine Szene deswegen gemacht, meine Freundin nach Strich und Faden beschimpft (notgeile Schlampe, die nicht mal während der Geburtstagsfeier der Schwester die Beine zusammen halten könnte etc). Die Mutter war halbherzig am Schlichten und dabei die ganze Zeit am rumjammern, was für eine Schande das doch nun wäre, denn nun würden sich alle Nachbarn das Maul zerreißen. Währenddessen hat der Vater mich ununterbrochen angeschaut, als ob er mich am liebsten in zwei Teile hacken würde.


Und um das ganze noch theatralischer zu gestalten hat die kleine Schwester irgendwann im Laufe des Familienkraches, die von ihren Freundinnen erstellte und gesendete Handyaufnahme vorgespielt. Zwar kein Bild, aber dafür konnte man sehr deutlich meine Freundin und mich hören. Das war natürlich die Krönung des Ganzen, hat aber wenigstens den Vater aus dem Raum vertrieben. Bis zum Wochenende war Funkstille zwischen meiner Freundin (die wochenlang nur am heulen war) und ihrer Familie, bis die sich dann endlich am Telefon ausgesprochen und wieder vertragen hatten. Verblieben sind wir so: ich bin an allem Schuld und der verdorbene Schmutzfink, der die unschuldige Tochter zu solch lasterhaften Verhalten verführt hat. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030227 vom 30.08.2012 um 01:41:48 Uhr (34 Kommentare).

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Der Mann, den ich nicht liebe

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Feigheit Engherzigkeit Partnerschaft Wetter

Ich bin mit einem Mann zusammen, den ich gar nicht liebe. Das geht schon seit circa 1,5 Jahren so. Er kam in mein Leben als es mir beruflich sowie privat sehr schlecht ging und er stand mir immer sehr zur Seite. Ich habe mehrmals versucht mit ihm Schluss zu machen, aber er findet mich so toll, dass er trotzdem irgendwie nie aus meinem Leben gegangen ist.
Ständig wenn er sagt, dass er mich liebt, sage ich ihm: jaja, ich Dich auch. Weil ich weiß wenn er aus meinem Leben geht, dann habe ich niemanden mehr. Aber ich will ihn nicht. Er redet immer dauernd von Kindern und will mich heiraten. Eigentlich bin ich nur noch mit ihm zusammen, weil er ein Auto hat und ich mir das leihen darf und er sonst auch alles für mich tut. Versteht mich nicht falsch. Ich mag ihn. Aber ich bin so egoistisch, ich kann auf das Praktische in unserer Beziehung wohl nicht verzichten. Ich schlafe fast nie mit ihm. Ich habe sogar schon einmal eine Pilzinfektion vorgetäuscht, nur damit er mich in Ruhe lässt. Er ist so ein armer Kerl, ich habe Angst es ihm zu sagen. Und der Grund wieso ich ihn nicht so toll finde ist sein Aussehen. Er ist wirklich hässlich. Ich schäme mich total das ich so eine oberflächliche Kuh bin, aber irgendwie kann ich nicht aus meiner Haut hinaus.

Beichthaus.com Beichte #00030037 vom 09.06.2012 um 00:06:04 Uhr in 58300 Wetter (45 Kommentare).

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Der Hosenscheißer

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Gewalt Aggression Schule Graz

Der Hosenscheißer
Mein kleiner Bruder (8) war schon immer ein eher ruhigeres und schüchternes Kind. Leider ist es so, dass genau diese Kinder von anderen gemobbt und schikaniert werden, weil sie einfach so sind, wie sie sind. Wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin, erzählt er mir manchmal unter Tränen, wie grausam manche Kinder zu ihm sind. Teilweise ist es fast schon unglaublich, was in dieser Grundschule alles abgeht. Die Lehrerin hat dieses Problem natürlich längst bemerkt, ich habe sie auch schon mehrmals um Hilfe gebeten, aber sie tut sich da anscheinend nichts an. Den Hauptübeltäter habe ich vor der Schule auch schon mal darauf angesprochen, als seine Mutter dabei war, doch dieser Hosenscheißer hat mich tatsächlich nur ausgelacht und ist mit der schulterzuckenden Mutti einfach gegangen.

Nun zu meiner Beichte. Vor ein paar Tagen war ich (w/24) wieder bei meinen Eltern zu Besuch, und weil das Wetter so schön war, habe ich mir meinen Bruder und seinen gleichaltrigen Freund geschnappt und bin mit ihnen zum Spielplatz gefahren. Nach ungefähr einer Stunde kam der Mobber mit einem anderen Jungen daher. Ich weiß nicht, ob er mich bemerkt hatte, aber er legte sofort mit Beschimpfungen meinem Bruder und seinem Freund gegenüber los. Selten hatte ich in meinem Leben einen solchen negativen Wow-Effekt erlebt. Kaum zu glauben, welche Schimpfwörter da fielen. Gerade, als ich von der Sitzbank aufstand, um diesem Hosenscheißer mal gehörig die Meinung zu sagen, hob er einen Stein auf und knallte ihn meinem Bruder an den Kopf. Da habe ich rot gesehen. Ich rannte rüber und packte diesen Jungen am T-Shirt und hob ihn vom Boden. Er sah mich erst total erschrocken an, fing dann aber wieder lauthals an, zu lachen und sagte: "Vor Mädchen habe ich keine Angst!". Ich war so wütend in diesem Moment, dass ich ihm mehrmals eine geknallt habe. Erst als er anfing zu weinen, habe ich ihn in Ruhe gelassen.

Nun bin ich ziemlich erschrocken über mein Verhalten. Ich liebe meinen Bruder zwar über alles, hätte aber niemals gedacht, dass ich zu so etwas fähig wäre. Es verstößt gegen all meine Prinzipien, und es tut mir wirklich leid. Ich hatte mich nicht unter Kontrolle. Keine Ahnung, ob dieser Junge seinen Eltern davon erzählt hat oder nicht. Jedenfalls lässt er meinen Bruder seitdem in Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00029987 vom 09.05.2012 um 21:24:00 Uhr in Graz (94 Kommentare).

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Meine Freundin, die Niete

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Hass Engherzigkeit Partnerschaft

Ich habe mit meiner neuen Freundin die totale Niete gezogen, bringe es aber nicht übers Herz sie zu verlassen. Meine Ex-Freundin hat sich von mir getrennt, weil ich nicht mit nach Mexiko auswandern wollte. Ich fand das natürlich nicht so prickelnd, aber einen Monat nachdem sie weg war, lernte ich eine absolute Traumfrau kennen: Sie hatte eine Hammerfigur, war witzig, intelligent, nett und begabt. Ich konnte es kaum fassen, als meine Annäherungsversuche bei ihr fruchteten, und wir schließlich knutschend in ihrem Bett lagen. Es gab nur ein Problem. Sie meinte, dass wir vorerst nicht miteinander schlafen könnten, da sie Schmerzen dabei hätte, aber in Behandlung sei. Ich akzeptierte das natürlich, und dachte mir so, dass Vorfreude ja bekanntlich die schönste Freude ist.


Nachdem ich mich drei Monate lang, in denen wir nicht einmal Petting oder so etwas in der Art machten, geduldet hatte, kam ich mir langsam etwas dämlich vor. Ich sprach sie behutsam darauf an, ob mit ihr alles in Ordnung sei und ob sie, aus welchem Grund auch immer, ein Problem mit Sex hatte. Sie wurde sofort zickig, unterstellte mir, ich würde sie ja nur nicht lieben, und ich sei genau wie alle anderen Männer. Sie wolle mit mir nicht darüber reden. Ich ließ es fürs Erste gut sein, und wartete, mittlerweile nicht mehr ganz so geduldig weiter drei Monate ab, in denen sie zu Hause munter nackt mit ihren 93-61-91 vor mir herumhüpfte, aber ansonsten die Unschuld in Person war. Leider merkte ich in dieser Zeit auch, dass sie launisch wie das Wetter im April war. Zwischen Sonnenschein und Donnerwetter lagen meist nur wenige Worte oder Sekunden. Als mir dann endlich mal der Kragen platzte und ich sie vor die Wahl stellte, entweder sie sagt mir, was ihr generelles Problem ist, oder ich trenne mich von ihr, schlief ihr das Gesicht ein und sie heulte mir vor, dass ich doch ihr Traummann sei, und ich sie nie verlassen sollte. Was machte ich also? Genau, ich inkonsequentes Weichei hielt es weitere drei Monate mit ihr aus. In diesen Monaten wurde mir bewusst, dass sie wirklich irgendein Problem mit sich selbst haben musste. Ich fand heraus, dass es nicht stimmte, dass sie sich gegen die angeblichen Schmerzen beim Sex behandeln ließ, weder physisch, noch psychisch. Sie war launisch, zickig und anstrengend, oft genug warf sie mir abstruse Dinge vor, an denen nicht ich, sondern sie selbst schuld war. Berührungen zwischen uns nahmen fast bis auf Nullniveau ab, während sie aber ständig mit irgendwelchen Freunden von ihr kuschelte, sie umarmte und sogar küsste. Jedes mal wenn ich sie streicheln, oder umarmen wollte, schubste sie mich genervt sehr unsanft von sich.


Mir reichte es jetzt endgültig. Ich sagte ihr, dass ich es inakzeptabel finde, dass sie ständig mit Anderen am kuscheln war, sie sich aber offensichtlich so gründlich vor mir ekelte, dass sie nicht einmal eine Umarmung, geschweige denn irgendwelche anderen Körperlichkeiten von mir wollte. Ich muss dazu sagen, dass ich mitnichten untrainiert oder gar fett bin, ganz im Gegenteil. Außerdem sagte ich ihr, dass mich ihre Launen störten. Ich stellte sie wieder vor die Wahl, sich zu ändern oder sich zu trennen. Sie entschied sich für die Trennung, nur um als ich meine Sachen packte, auf Knien vor mir herumzurutschen und mich inständig um Verzeihung für ihr Verhalten bat. Sie schob es auf den Stress mit ihrem Studium. Ich Blödmann ließ mich also wieder auf sie ein, und oh Wunder, wir hatten anschließend wirklich krassen, hemmungslosen Sex, bei dem sie Dinge mit mir anstellte, die ich vorher noch nichtmal gekannt hatte. Wenige Wochen war alles wieder einigermaßen im Lot. Sie wollte aber trotzdem erstmal nicht wieder mit mir schlafen, obwohl ich nicht den Eindruck hatte, dass ihr das eine Mal nicht gefallen, oder sie gar geschmerzt hatte. Angeblich war sie sogar zwei Mal gekommen. Im Nachhinein jammerte sie jedoch herum, wie sehr es ihr wehgetan, und sie es nur für mich getan hatte. Mittlerweile bin ich wieder soweit, dass ich mich gerne von ihr trennen würde, aber ich habe wirklich keine Lust auf ihr selbsterniedrigendes Getue, oder darauf, dass sie auf Zwang mit mir schläft, obwohl es ihr Schmerzen bereitet. Außerdem glaube ich nicht, dass ich ihrem Geheule widerstehen kann, dafür hat sie mich zu gut im Griff und weiß auf welche Knöpfe sie bei mir drücken muss.

Beichthaus.com Beichte #00029928 vom 10.04.2012 um 15:19:07 Uhr (42 Kommentare).

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Osterfrühstück

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Boshaftigkeit Familie

Da ich in der letzten Woche Geburtstag hatte, haben meine Eltern und ich die ganze Familiensippe heute zum Osterfrühstück eingeladen - dazu zählte auch mein Onkel. Dieser hat die wunderbare Eigenschaft, sich so unhöflich und auffallend aufzuführen, wie es nur irgendwie möglich ist. Mein Onkel kam also heute - wie immer um etwa 90 Minuten verspätet - an, stürmte ohne Gratulation ins Wohnzimmer und beschwerte sich über die wenigen noch übrig gebliebenen Brötchen und allgemein darüber, dass wir ohne ihn mit dem Frühstück begonnen haben. Außerdem regte er sich noch über das schlechte Wetter auf und mischte sich mit der gleichen Stimmung in alle möglichen Gespräche ein. Da wir das alle schon gewohnt sind, hatte ich mir für heute etwas ausgedacht. Ich hatte nach seiner Ankunft die noch übrig gebliebenen Eier vom Tisch genommen und gegen ein paar rohe ausgetauscht. Da der Rest der Familie schon so gut wie fertig war, konnte ich mir ziemlich sicher sein, dass er der einzige ist, der sich bedienen wird. Naja, so kam es dann auch. Er ditschte das Ei an die Tischkante und versaute sich anschließend seine Hose mit dem ganzen Zeug. Der Rest der Familie, die übrigens genau das Gegenteil vom Onkel ist, fing lauthals an zu lachen und sorgte somit dafür, dass mein Onkel wenigstens an diesem Tag ein wenig in Scham verfällt und mal die Klappe hält. Wie es zu diesem "Unfall" kommen konnte, ist übrigens nie Thema gewesen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass jeder am Tisch wusste, dass das nicht unabsichtlich war. Im Nachhinein tut mir das ganze Leid. Ich haben meinen Onkel vor der ganzen Mannschaft bloßgestellt und an seinem Charakter wird sich in Zukunft trotzdem nichts ändern.

Beichthaus.com Beichte #00029923 vom 08.04.2012 um 19:52:19 Uhr (16 Kommentare).

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