Meine Eltern sind Abzocker!

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Hass Aggression Ungerechtigkeit Verschwendung Familie

Weil es anders nicht möglich war, musste ich von der Kindheit an bis zum 21. Lebensjahr bei meinen Eltern leben. Die Schule hatte ich mit knapp 20 fertig, war dann aber zur Orientierung erst einmal ein Jahr arbeiten, bevor ich wusste, wie es mit Studium oder Ausbildung weitergehen soll. Das Gehalt im Mindestlohn reichte jedoch nicht für eine eigene Wohnung, also zahlte ich Miete, Ess- und Wasser/Heizgeld an meine Eltern und wohnte weiter dort. Ich beichte, dass ich heute einen tiefen Hass für diese Zahlungen gegen meine Eltern hege. Heizung, Wasser, Strom, das verstehe ich noch. Mir wurde pro Monat aber ca. das Doppelte abgeknüpft, als ich danach in meiner eigenen Wohnung für Einkauf und Essen ausgab. Meine Essgewohnheiten haben sich aber nicht geändert. Damals haben bloß immer sie eingekauft.

Ich verachte meine Eltern nun regelrecht für diese Abzocke, zumal sie mir immer sagten, zwei Mal warmes Essen am Tag könnten sie sich nicht leisten, trotz angeblicher Sparsamkeit. Ich habe einen sehr fordernden Job gehabt und kam da mit einmal, wenn überhaupt, Fertigfraß warm und ein paar Broten am Tag eben nicht aus. Jetzt stehe ich hier mit einem eigenen Haushalt und weiß, dass man sogar mit weniger als 50 Prozent der damals verlangten Summe als Single zwei, wenn man will auch drei Mal am Tag "warm" essen kann. Noch immer könnte ich brechen vor Wut, wenn ich das sehe. Sie geben heute noch enorm viel Geld für einen dieser Tiefkühllieferanten aus, bei dem sie auch damals schon gekauft haben. Dummerweise habe ich davon das wenigste gegessen und fühle mich einfach betrogen. Wenn Freundschaften bei Geld aufhören, warum dann nicht verwandtschaftliche Beziehungen? Ich hätte gerne 12 Monate zu viel bezahltes Essensgeld wieder und traue mich nicht, das zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00038816 vom 13.10.2016 um 01:26:27 Uhr (35 Kommentare).

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Die Familien-Zerstörerin

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Morallosigkeit Fremdgehen

Ich (w/33) hasse glückliche Paare - oder solche, die es vorgeben zu sein. Es fing schon mit ca. 25 Jahren an, als eine damals gute Freundin von mir nichts anderes tat, als mit ihrem "Schatzi" eine untrennbare Einheit zu bilden. Egal wann und wo, ob bei Feiern im Freundeskreis oder einfach nur mal privat, er war immer dabei. Ich selbst war damals auch in einer Beziehung, diese war allerdings schon in den letzten Zügen und wir warteten im Grunde nur noch, dass einer von uns den ersten Schritt in Richtung Trennung machen würde.

Bei eine Mädelsabend war sie (man staune) auch allein anzutreffen, doch seilte sie sich nach ein paar Stunden ab, mit der Begründung, sie müsse etwas erledigen. Mit meiner Genervtheit in diesem spezifischen Fall war ich nicht alleine und so verbrachten wir restlichen Abend damit, über sie, ihren Freund und ihre Beziehung zu lästern. So erfuhr ich, dass er ihr zwar bisher treu war, aber dennoch selbst kein unbeschriebenes Blatt war, was Fremdgeherei angeht und es niemanden wundern würde, wenn er nicht irgendwann schon die Nächste anlügen würde.

In mir reifte der Gedanke (wenn auch alkoholunterstützt), die traute Zweisamkeit zu beeinträchtigen. Ich besuchte ihn regelmäßig freitagnachmittags. Sagte ihm, ich würde auf sie warten und unterhielt mich mit ihm. Erst ungezwungen allgemein, bei späteren Treffen lenkte ich das Thema schon auf speziellere Ziele. Meine Beziehung war währenddessen vollends vorbei. So konnte ich dem Typen vorjammern, wie einsam man doch jetzt wäre, usw. Dabei wechselte meine Garderobe von normal über Offenherziger bis hin zu aufreizend sexy. Ich bot mich ihm fast schon als leichte Beute an und er nahm den Köder gierig an. Wir trafen uns dann immer freitagnachmittags bei mir, da er wohl Angst hatte, dass sie mal früher heimkommt. Ich hielt die Affäre länger als geplant aufrecht (10 Wochen), da er nicht unbedingt der Untalentierteste im Bett war und ich auch meinen Spaß haben wollte. Danach beschloss ich aber, es meiner Freundin zu beichten.

Ich bat sie, zu mir zu kommen und gestand ihr mit Unterstützung von reichlich Krokodilstränen, dass ihr Freund sie seit Wochen mit mir betrüge. Ich ließ es allerdings so aussehen, dass alles von ihm ausgegangen wäre, ich jetzt aber nicht mehr in den Spiegel schauen könne und alles so furchtbar bereuen würde. Ich ließ ihren Gefühlsausbruch, inkl. Heulkrampf, über mich ergehen, sogar eine Ohrfeige ertrug ich dafür. Nach ihrer Szene bei mir wütete sie bei ihnen zu Hause wie eine Furie. Sie setzte ihn noch am selben Abend vor die Tür. Er fuhr direkt zu mir nach Hause, um mich zur Rede zu stellen. Ich rief meinen Ex-Freund an, dass ich belästigt werden würde. Er ist zwar kein gewalttätiger Mensch, eher ruhig und besonnen, aber er ist groß, stark und hat, was Gewalt gegenüber Frauen angeht, eine sehr bestimmte Position. Er hat den Ex meiner Freundin regelrecht von der Treppe des Hauses, in dem ich wohnte, auf die Straße geworfen.

Natürlich musste ich mich ihm erklären und tischte ihm dieselbe Geschichte auf, die er, gutgläubig wie er eben ist, auch schluckte. Er war ein wenig böse auf mich, er fühlte sich aber auch wegen unserer Trennung ein wenig schuldig an der Situation. Er vergab mir relativ schnell, meine Freundin brauchte, verständlich, länger um mich wieder zu akzeptieren. Andere Freundinnen erzählten ihr aber von der Vergangenheit ihres Ex. Mittlerweile hat sie mir weitestgehend verziehen, auch wenn ich nicht mehr zur selben Zeit alleine im selben Raum sein darf wie ihr Ehemann. Aber ich denke, dass ich damit leben kann, da die Beziehung der beiden nicht ansatzweise so nervig ist, wie die mit dem anderen zuvor.

Ich könnte jetzt am Ende sein, aber ich hatte an der Methode gefallen gefunden, und da mich beim Ausgehen auch des Öfteren verheiratete Männer anbaggerten, beschloss ich, es zu wiederholen. Ich suche mir ein "Opfer", dem besonders etwas daran liegt, vor seiner Frau den Schein einer glücklichen Ehe zu wahren. Ich schlafe mit ihm, lasse mich evtl. von ihm aushalten, um ihm das Gefühl zu geben, er müsse mich verdienen. Dabei finde ich seine privaten Details heraus: Adresse, Telefonnummer, andere Gespielinnen, sammle Beweise - und überreiche sie ab einem gewissen Zeitpunkt in anonymer Form der Ehefrau.

Ich habe bis heute erfolgreich fünf intakte Beziehungen torpediert oder in die Brüche gehen lassen. Dabei nehme ich die Wutausbrüche der betrogenen Frauen gerne hin, auch die aufgestochenen Reifen oder den zerkratzten Lack an meinem Auto. Ich möchte beichten, dass ich meinen Ex-Freund, meine Freundin und ihren Ex ausgenutzt und angelogen habe und mit Absicht (nach außen hin) glückliche Familien zerstöre. Die Frauen tun mir immer leid. Für die Männer, die ihre Frauen mit mir oder anderen betrügen, tut es mir allerdings nicht leid, ich finde, ein ehrlicher und treuer Mann würde nie in die Situation kommen.

Beichthaus.com Beichte #00038740 vom 20.09.2016 um 15:45:47 Uhr (52 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Ex hat mich kaputtgemacht

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Rache Zorn Drogen Begehrlichkeit Ex

Vor vier Jahren war ich (m/30) in einer Beziehung, die ein ziemlich schlimmes Ende nahm. Ich war auf jeden Fall extrem vernarrt in diese Frau und dachte, es wäre die Liebe meines Lebens. Sie traf sich immer gerne mit Ex-Freunden, aber betonte, es wäre rein freundschaftlich und ich habe ihr geglaubt. Nach und nach habe ich herausgefunden, dass sie mich mehrfach betrogen hat - unter anderem mit einem meiner besten Freunde. Nachdem ich die Beziehung mit ihr dann beendet hatte, sprachen wir uns aus und wollten im Guten auseinander. Im Nachhinein habe ich allerdings immer mehr Dinge erfahren, die sich während unserer Beziehung abgespielt haben (Freund von mir auf Bahnhofsklo oral befriedigt, Sex mit Ex-Freund...), dass ich nicht anders konnte und ihr die schlimmsten Beleidigungen und Drohungen schrieb, die man jemandem schreiben kann. Wenn ich sie irgendwo traf, habe ich sie in aller Öffentlichkeit laut zur Sau gemacht.

Der Höhepunkt war erreicht, als ich ihre Handynummer in einem Fetischforum per Kontaktanzeige veröffentlicht habe, worauf sie mich wegen Stalking und Beleidigung anzeigte. Man konnte mir aber nichts nachweisen und das Verfahren wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt. Sie wohnt jetzt ein paar Orte weiter und hat sich seitdem auch nie wieder blicken lassen. Heute würde ich wahrscheinlich nicht mehr so reagieren, auch wenn sie mir allen Grund dafür gab, mein Verhalten sehe ich jetzt aus einer anderen Perspektive. Vor allem habe ich mich selbst damit am meisten verletzt. Zufällig habe ich jetzt erfahren, dass sie kürzlich geheiratet hat und ich habe sogar ihr Hochzeitsfoto gesehen. Erst hat es mich getroffen, aber dann hat mir irgendwie der Mann leidgetan.

Was ich beichten möchte? Dass mich diese Beziehung emotional kaputtgemacht hat und ich seither (vier Jahre) keine Beziehung mehr hatte. Ich kann mich auf niemanden mehr näher einlassen, wobei ich auch zugeben muss, dass ich täglich an sie denke. Ich wünsche mir diese Gedanken weit weg, aber ich bekomme es nicht aus dem Kopf. Seitdem hatte ich nur ein paar flüchtige Bekanntschaften und auch keinerlei Interesse an irgendeiner Beziehung. Ab und zu betrinke ich mich allerdings hart, nehme Drogen (Koks, Speed) und ziehe stundenlang durch Bordelle, wo ich dann ein paar Hundert Euro verschleudere.

Beichthaus.com Beichte #00038735 vom 18.09.2016 um 18:51:43 Uhr (13 Kommentare).

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Ich bin nicht pervers!

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Ich bin nicht pervers!
Ich (m/39) beichte hiermit, dass mich die sexuelle Verklemmtheit in dieser Gesellschaft unglaublich ankotzt. Ich bin bi und kann Sex und Liebe ausgezeichnet voneinander trennen. Für mich ist es beispielsweise völlig normal und alltäglich, einem Freund einen runterzuholen, wenn er Druck hat oder dasselbe auch für eine Frau zu tun. Und das so gut wie möglich. Natürlich auch gerne mehr - bis hin zum Vollprogramm, wieso auch nicht. Doch 99 Prozent der Menschen gucken mich an wie ein Mondkalb. Außerdem betreibe ich auch ganz gerne mal leichte bis mittlere SM-Praktiken, meistens dominant, manchmal auch nicht. Außerdem liebe ich es, mir bei der Selbstbefriedigung zusehen zu lassen. Wenn ich so etwas aber mal erzähle oder auch Witze darüber mache und Leute dabei sind, die mich nicht so gut kennen, fallen oft Wörter wie notgeil oder pervers. Dabei belästige ich mit meinen Leidenschaften niemanden, sondern suche mir meine Gleichgesinnten an den dafür bestimmten Orten und Seiten und frage gute Freundinnen auch erst, wenn sie wissen, wie ich drauf bin. Und Nein heißt für mich auch nein, da wird nur einmal gefragt, ob das sicher ist, und dann nicht mehr diskutiert und Punkt.

Trotzdem werde ich dafür teilweise verachtet und herabgesetzt und man sagte mir auch schon, so etwas Ekliges wie ich gehöre an die Wand gestellt. Oft denke ich, das ist heimlicher Neid, aber ich beichte auch, dass ich merke, dass mich solche Leute inzwischen unglaublich verbal aggressiv machen und ich mich schon zu Sprüchen wie "Dir muss man doch den Stock aus dem Hintern ziehen und dafür ordentlich was anderes rein schieben!" hinreißen lasse, obwohl das eigentlich trotz allem nicht mein Gesprächsniveau ist. Ich möchte nebenbei erwähnen, dass ich in Beziehungen bis auf einmal als Jugendlicher immer treu war und bin. Da gibt es dann auch keine oben erwähnten Freundschaftsdienste. Nicht weil ich es nicht will, sondern weil dem Wunsch meines Partners oder meiner Partnerin nach Treue einfach nachkommen möchte. Aber in meinem Single-Leben genieße ich es und tue, was ich möchte. Sex an sich ist doch eine schöne aber im Grunde bedeutungslose Sache und man sollte es doch auf genau diese Art auch akzeptieren, dass ich eben so bin und mich auch nicht mehr ändern werde.

Beichthaus.com Beichte #00038673 vom 27.08.2016 um 16:28:20 Uhr (32 Kommentare).

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Ich benutze Frauen

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Begehrlichkeit Engherzigkeit Falschheit Selbstsucht Fulda

Ich (m/50) möchte beichten, dass ich Frauen "benutze". Ich hatte in meiner langjährigen Beziehung echt schlimme Sachen erlebt: Von körperlicher bis seelischer Gewalt. Glaubt mir, das gibt es sehr oft, dass Männer diese Erfahrungen machen dürfen. Es lag in unserer Beziehung jedoch an den Umständen, schwere Krankheit mit bitterem Ende, die unsere Beziehung so enden ließ. Nun bekomme ich auch in meinem Bekanntenkreis sehr oft mit, dass Beziehungen zwischen Frauen und Männern zumeist nicht für die Ewigkeit geschaffen sind und Frauen im Scheidungsprozess zumeist ungewöhnlich hart gegen ihre Männer vorgehen. Zunächst suchte ich auch nach einer festen Beziehung, musste aber feststellen, dass die meisten Frauen entweder wieder einen Versorger, einen "Reiseonkel" oder sonst jemanden suchten, der ihr Alleinsein beenden könnte.

Nun komme ich zu meiner Beichte: Ich "benutze" Frauen, in dem ich zwar gnadenlos guten Sex mit ihnen habe (aufgrund meines äußeren Erscheinungsbildes ist es nicht allzu schwer), sie aber in dem Glauben lasse, es wird irgendwann eine feste Beziehung daraus. Eine feste Beziehung möchte ich aber auf keinen Fall. Andeutungen von mir, die als Hinweise gedeutet werden könnten, werden völlig ignoriert. Nach jeder Beziehung, die ich beendet habe, fühle ich mich echt mies. Ich kann aber auch nicht völlig alleine sein. Dies bereue ich wirklich und hoffe, irgendwann die Frau zu finden, die mein Herz berühren kann.

Beichthaus.com Beichte #00038660 vom 24.08.2016 um 17:21:06 Uhr in 36037 Fulda (Rabanusstraße) (13 Kommentare).

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