Hilfe, mein Freund ist ein Schlappschwanz!

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Verzweiflung Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Hilfe, mein Freund ist ein Schlappschwanz!
Erst einmal vorneweg: Ich liebe und schätze meinen Freund in allen Punkten des Lebens - nur beim Sex läuft nichts rund! Ich halte ihn für einen vollkommenen Schlappschwanz. Regelmäßig kriegt er keinen hoch und sein Penis hängt einfach nur rum wie ein kleines Würmchen. Dann schnauzt er mich an oder dreht sich weg und redet den halben Tag nicht mehr mit mir, oder will in den Arm genommen werden wie ein kleines Kind. In den Momenten nehme ich ihn auch in den Arm, denke mir aber, dass er kein Mann ist, sondern sich wie ein Mädchen verhält. Nicht mal seine Freundin kriegt er befriedigt. Ich muss dazu sagen, dass ich sexuell viel Erfahrung habe und auch viel probiere, aber es schwierig ist. Letztens wollten wir ein Sexspielzeug ausprobieren und auch da wurde er nicht hart und irgendwann fing mein Freund an, mich anzumotzen, dass ich mir zu wenig Mühe gegeben hätte.

Auch sonst befriedigt er mich nicht. Unser Sex läuft immer so ab, dass ich seinen Penis lecke und lutsche, bis er hart wird und mich dann auf ihn setze. Am Liebsten wäre ihm nur die Reiterstellung, weil er sich dann so gut erholen kann. Wann leckt er mich mal? Wann hat er mich mal massiert? Wann verführt er mich mal? Nichts dergleichen kommt von ihm aus, aber gleichzeitig motzt er, wenn ich ihn nicht regelmäßig verführe. Und am Liebsten hat er es, wenn ich hohe Schuhe und Strapse im Bett anziehe. Dabei sehe ich ihn nicht als Mann an und habe darauf auch keinen Bock. Wenn er es mir wenigstens mal geil besorgen würde. In meinen ehemaligen Beziehungen wollte ich ständig Sex, auf ihn habe ich gar keinen Bock mehr.

Heute wieder so ein Beispiel: Ich hatte extrem Lust auf ihn. War aber erst um halb elf zu Hause. Dann habe ich ihm geschrieben und er meinte, ich könne ja zu ihm kommen, er hätte auch mega Lust. Ich hätte aber mit dem Bus noch einmal 45 Minuten zu ihm gebraucht - er mit dem Auto nur sieben Minuten zu mir. Ich habe ihm sogar erzählt, dass ich mich selbst befriedigen würde, weil ich so Lust habe. Was macht er: Heult rum, warum ich nicht zu ihm komme, anstatt sich einfach ins Auto zu setzen und kurz zu mir zu kommen. Wohlgemerkt: Ich muss morgen um sieben aus dem Bett und er hat erst Nachmittags-Schicht.

Beichthaus.com Beichte #00038425 vom 27.06.2016 um 23:56:57 Uhr (32 Kommentare).

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Der riesige Penis meines Mitbewohners

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Schamlosigkeit Fremdgehen WG

Ich beichte, dass ich meinem WG-Mitbewohner bei seinen dreisten Machenschaften gegen Bezahlung unterstütze. Seit einem Jahr leben wir zusammen in einer WG und sind inzwischen mehr oder weniger gute Freunde. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass er dem einen oder anderen Afroamerikaner mit seinem Ding Konkurrenz macht. Aber nun zu meiner Beichte: Er bezahlt mich dafür, dass ich Frauen mit nach Hause bringe, damit er seine Masche abziehen kann. Das Ganze ist sehr simpel: Er kommt nackt aus dem Bad, frei nach dem Motto: "Oh, wir haben ja Besuch!" Ich bin wirklich schockiert, wie viele Mädels ihre langjährigen Beziehungen für einen Moment voller Spaß sausen lassen. Wenn es funktioniert, dauert es im Schnitt eine Woche, bis die entsprechenden Damen wieder vorbeikommen und mit ihm schlafen. Es tut mir für all ihre gutgläubigen Freunde leid, die betrogen werden!

Beichthaus.com Beichte #00038360 vom 11.06.2016 um 20:03:57 Uhr (17 Kommentare).

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Ich esse heimlich Fleisch!

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Völlerei Falschheit Ernährung Partnerschaft

Ich esse heimlich Fleisch!
Ich (eigentlich Veganerin) hatte bisher nur omnivore Partner. Mir lag das Missionieren stets fern, weshalb diese Beziehungen diesbezüglich gut funktionierten und aus ganz anderen Gründen scheiterten. Nun habe ich seit einigen Monaten einen neuen Freund, der streng vegetarisch lebt und mit dem ich sehr glücklich bin. Im Grunde (nicht nur von den Essgewohnheiten her) ein perfektes Match, möchte man meinen. Aber weit gefehlt: Seit dem Beginn unserer Beziehung habe ich ständig unbändigen Heißhunger auf Fleisch, welchen ich vorher nie hatte. Einmal waren wir miteinander essen und ich habe in Erwägung gezogen, die Spaghetti Bolognese zu wählen. Seine Reaktion war entsprechend schockiert, fast angewidert. Kleinlaut habe ich die Gemüsepizza genommen und die ganze Mahlzeit über von einem dampfenden Teller Nudeln mit Fleischsauce fantasiert. Seitdem esse ich in seiner Abwesenheit bei jeder sich bietenden Gelegenheit Fleisch in Form von Sandwiches, Nudelsaucen, Hawaii-Pizza und Ähnlichem. Ich kann gar nicht genug davon kriegen!

Beichthaus.com Beichte #00038300 vom 27.05.2016 um 21:35:40 Uhr (17 Kommentare).

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Meine Erfahrungen als Heimkind

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Selbstsucht Schamlosigkeit Engherzigkeit Begehrlichkeit

Ich (m/35) bin in einer Jugendhilfeeinrichtung, kurz Heim, aufgewachsen. Dort hatte ich damals einen eher zweifelhaften Ruf als Schläger und auch als Frauenheld. Ich möchte beichten, dass ich den sieben Jahren von 13-20, die ich dort verbrachte (bis 20 wegen meiner Ausbildung), ca. 30-40 Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren zum Sex überredet und teilweise dazu genötigt habe, wenn auch nie mit richtiger Gewalt. Am Stolzesten war ich, wenn ich ein Mädel in ihrer ersten Nacht und natürlich als Erster geknackt hatte. Die anderen Jungs aus den Gruppen wollten zwar auch ab und an ran, aber wenn sich einer zwischen mich und eine Neue gedrängt hat, lag er danach heulend in seinem Zimmer, da kannte ich gar nichts.


Und die Mädchen dachten noch, ich hätte sie dann beschützt. Es lief immer gleich, ich sagte den Mädchen, sie sollten eine Stunde nach Beginn der Nachtruhe zu mir ins Zimmer kommen, nur ein Nachthemd oder Shirt mit nichts darunter an. Kamen sie nicht, weil sie Angst hatten oder eingeschlafen waren, schlich ich mich zu ihnen ins Zimmer. Abfuhren gab es natürlich, aber meine "Trefferquote" lag bei um die 80 Prozent. Und wenn keine Neue da war oder nicht wollte, ging ich halt zu irgendeinem anderen Mädchen. Ich hatte praktisch jede Nacht Sex, manchmal mit mehr als einer. Zudem gab es ein Mädchen, das fast genau so lange wie ich dort war und verzweifelt in mich verliebt war. Bei ihr musste ich nur sagen "Ich mag dich doch auch", schon bekam ich meine Befriedigung, mindestens per Hand oder Mund, meistens mehr. Sie war so ein bisschen das Mauerblümchen, nicht auffällig, aber eigentlich sehr süß, wenn ich heute alte Bilder betrachte. Eiskalt ausgenutzt habe ich sie. Ja, klingt ganz toll, nicht wahr? Fand ich damals auch. Meine Erzieher natürlich nicht.

Als ich 16 wurde, dachten meine Erzieher, mir wenigstens insofern Grenzen setzen zu können, dass sie mir drohten, wenn ich noch einmal ein Mädchen unter 14 anrühre, gehe ich in den Knast. Drei Tage später bekamen wir eine 13-jährige Notaufnahme, welche ich drei Stunden nach ihrer Einlieferung entjungfert habe. Passiert ist außer ein paar Drohungen nichts. Ich war selbst den männlichen Erziehern mit 15 körperlich schon weitgehend überlegen und irgendwelche anderen Strafen wie Zimmerarrest und Ausgangssperre habe ich schlicht ignoriert. Wer sollte mich aufhalten? Da ich mich aber davon abgesehen ordentlich benahm, nie straffällig wurde und die Finger von Alkohol und den meisten Drogen ließ, waren sie schlichtweg machtlos und beide Seiten wussten das. Das nur als Beispiel, wie mein Leben dort so ablief.

Außerdem hatte ich viel mehr Geld als die anderen, da meine Eltern dachten, unsere familiären Probleme mit größeren Summen wiedergutmachen zu können. Ich konnte mir die Zuneigung der Mädels auch kaufen. Zigaretten, mal eine eingeschmuggelte Flasche Sekt, CDs, Süßigkeiten, teureres Deo, mal ein Top oder schöner BH, all das, was man im Heim nicht gesponsert bekommt. Während die anderen um die 80-100 Mark Taschengeld monatlich bekamen und nur ein oder zwei Mal im Monat nach Hause konnten, wurde ich jeden Freitag mit dem Auto geholt und kam nie mit weniger als 150 Mark am Sonntag wieder zurück ins Haus. Wöchentlich. Fuhr ich mal nicht, man musste sich da am Mittwoch schon entschieden haben, wurde mir das Geld überwiesen. Dass ich so nebenbei auch noch den Geldverleiher gespielt habe und so auch finanzielle Macht über die anderen hatte, ist klar. Ich bekam es schon zurück, denn ich war mein eigener Inkassoservice. 20 Prozent mehr als ich verliehen habe natürlich. Auch das konnten die Erzieher kaum bis gar nicht unterbinden.

Irgendwann, so mit 17, habe ich mich dann auch mal verliebt, konnte das "Neue knacken" aber trotzdem nicht lassen. Danach haben mich die meisten Mädchen nicht mehr interessiert oder ich war halt in einer normalen Art mit ihnen befreundet. Vorwürfe machte mir nie eine, obwohl ich bis heute zu vielen Kontakt habe. Nur ich selbst mache mir inzwischen welche. Denn was habe ich damals damit überspielt? Genau das, was ich auch ausgenutzt habe. Einsamkeit und Angst. Liebe Eltern, wenn es gar nicht mehr anders geht, vermeidet wenigstens, eure Mädchen in Heime zu geben, die koedukativ sind, also auch Jungs haben. Egal wie alt, wenn sie untenrum schon Haarwuchs hat, ist sie nach drei Tagen keine Jungfrau mehr. Garantiert! Ich weiß, dass es heute noch genauso ist, teils eher schlimmer, da dann auch noch gefilmt wird und Fotos rumgehen. Und ich denke auch, dass sich manche lieber für jemanden aufgespart hätten, der sie geliebt hätte.

Ich habe mich inzwischen bei allen Mädchen, die ich noch kenne bzw. an deren Namen ich mich noch erinnerte, und die ich finden konnte, entschuldigt. Ein bestimmter Heimkindersuchdienst war da eine große Hilfe. Viele sehen es nicht mal eng, ich bekam sogar zwei Angebote, es doch zu wiederholen, aber ich ging darauf nicht ein. Ein paar fanden es aus heutiger Sicht zwar nicht gut, aber sagten, man könne es nicht mehr ändern, und wenn es mir wichtig sei, nähmen sie meine Entschuldigung an. Einige haben aber auch nie zurückgeschrieben und eine zurecht nur das Wort für den hinteren Schließmuskel in Großbuchstaben und mit drei Ausrufezeichen dahinter. Ratet mal welche, ich habe sie gesondert erwähnt. Ja, das Mauerblümchen. Ich verstehe sie. Aus heutiger Sicht sogar sehr gut.

Mein persönlicher Knackpunkt kam kurz nach dem Abschluss, ich kam raus in die große Welt und musste schnell einsehen, dass ich nicht nur ein junger Niemand war, wie jeder nach der Lehre, sondern mich auch noch stärker beweisen musste als andere. Man traute mir nicht zu, in meinem Beruf dieselben Kenntnisse und Fachwissen zu besitzen wie einer, der in der freien Wirtschaft ausgebildet worden wäre. Auch meinen Eltern ging es damals finanziell bei Weitem nicht mehr so gut wie früher. Also hieß es entweder arbeiten oder in der Gosse landen, denn Hartz-IV und Mietgarantie gab es damals noch nicht, das Sozialamt sagte mir, Mietbeihilfe könne ich vergessen, da ich keinen Grund hätte, in meinem (gut gesuchten) Job nicht zu arbeiten und das Arbeitslosengeld hätte hinten und vorne nicht dafür gereicht.

Ich schuftete teils 16 Stunden bis zum Umfallen, um mich meinem neuen Chef, der mich angeblich nur genommen habe, weil er eine soziale Ader habe, zu beweisen. Und das gelang mir nach einem Jahr fast ohne Urlaub und insgesamt keinen 70 freien Tagen auch. Im Gegenteil, er bat mich sogar weniger zu arbeiten, da ich ihn erstens recht teuer kam und er zweitens überzeugt sei. Und das hat meine Einstellung und Macho-Art schnell abgeschliffen. Ich begann die Realität zu sehen und zu erkennen, dass mein Leben im Heim eine Illusion gewesen war. Sozusagen noch in Watte gepackt. Lange hatte ich die Zeit dann auch verdrängt, aber irgendwie kam und kommt es immer wieder mal hoch. Das Schreiben hier tut mir jedenfalls gut.

Ich lebe heute in einer glücklichen Beziehung, in der Sex zwar wichtig, aber bei Weitem nicht alles ist und habe einfach oft mit meinem Gewissen wegen damals zu kämpfen. Ich habe mit meiner Verlobten eine kleine Tochter mit jetzt gerade mal vier Jahren und würde es auch nicht so für sie wollen. Meine Verlobte und ich werden auch alles tun, um zu vermeiden, dass unsere Tochter jemals ein Heim als Insassin von innen sieht. Diese Vorstellung ist ein Albtraum. Ich habe all das auch mal einem Psychologen erzählt, wisst ihr, was der mir sagte? Ich solle mich doch nicht beklagen, denn ich hätte ja offenbar das Beste aus meiner Situation gemacht und die Zeit dort genossen. Ich sehe das aber anders. Ich habe Einsamkeit und das Fehlen eines gesunden Umfeldes kompensiert, und das auf Kosten anderer. Ich hätte ein Vorbild sein können, aber war ein Drecksack. Ich bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038269 vom 21.05.2016 um 04:07:07 Uhr (13 Kommentare).

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Ich will keinen Mann und keine Liebe!

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Selbstsucht Ignoranz Verschwendung Liebe

Ich beichte, dass ich mich für ein Leben ohne Mann entschieden habe und es genieße. Es handelt sich hierbei nicht um das wilde Sexleben einer Großstädterin, die nicht an die Liebe glaubt. Ich glaube sehr wohl an die Liebe! Auch an die Liebe zwischen Mann und Frau - nur möchte ich persönlich das nicht in meinem Leben haben. Nach einigen gescheiterten Beziehungen und Beziehungsversuchen bin ich nicht mehr bereit von Männern belogen, betrogen, ausgenutzt, verleugnet, missbraucht, erniedrigt und gedemütigt zu werden. Vor drei Jahren habe ich beschlossen, all meine Energie und Liebe in mich zu stecken. Der Wunsch nach Sex und körperlicher Nähe zu Männern ist nach wenigen Monaten komplett verschwunden. Heute bin ich beruflich sehr erfolgreich und ermögliche mir dadurch ein sorgenfreies Leben. Ich bitte um Absolution, dass ich meine kompletten 15 Gehälter nur für mich ausgebe, alleine in einer 105 qm großen Wohnung lebe und mich weigere, einen Mann glücklich zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00038232 vom 13.05.2016 um 22:25:33 Uhr (20 Kommentare).

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