Der Tag, an dem meine Hasen starben

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Rache Aggression Gewalt Kinder Tiere

Meine Beichte handelt von einem Ereignis, welches schon 25 Jahre her ist. Damals bin ich noch zur Grundschule gegangen und da war ein Mädchen, das mich immer geärgert hat. Ich war immer schon ein stiller Mensch und als Kind habe ich viel über mich ergehen lassen, bevor ich den Mund aufgemacht habe. Meine einzigen Freunde waren damals drei Hasen, die wir an schönen Tagen immer in einem Außenstall gehalten haben. Ich konnte mich stundenlang mit ihnen unterhalten, sie beobachten und streicheln. Es war immer faszinierend, wie schnell sie ein Stück Möhre vertilgen konnten. Das Blöde war nur, dass das mobbende Mädchen in der Nachbarschaft wohnte. Ständig kam sie rüber, um mich zu ärgern. Meine Eltern haben immer gedacht, wir spielen nur und dass ich mich nicht so anstellen soll. Schließlich sei ich ein Junge, und wenn ich etwas nicht wolle, sollte ich mich gegen ein Mädchen durchsetzen. Sie hat auch oft versucht meinen Hasen wehzutun, aber das konnte ich unterbinden.

Bis zu dem schlimmsten Tag meiner Kindheit: Es war ein schöner Tag, auch weil das Mädchen an diesem Tag nicht in der Schule war und ich ohne Hänseleien wegkam. Als ich dann nach Hause kam, wollte ich schnell zu meinen Hasen gehen, doch da traf mich der Schock. Die Hasen waren weg. Ich suchte überall und auch meine Eltern wussten nicht, wo sie sein könnten. Doch mir kam ein beunruhigender Gedanke und so ging ich zu dem Haus des Mädels. Ihr Zimmerfenster lag passend, so konnte ich hineinsehen und sah die Hölle. Sie sprang wie wild mit einem der Hasen in der Hand herum und hielt sie an den langen Ohren gepackt. Sie wirbelte wild mit dem Tier herum und ließ es immer wieder gegen einen Schrank knallen. Ich klingelte Sturm. Die Mutter öffnete die Tür und ich schubste sie weg. Dann ging ich in das Kinderzimmer und sah auch die beiden anderen Hasen. Der eine war geschminkt und saß in so einem Barbie-Auto eingequetscht und der andere lag triefend nass einfach nur so da.

Die Mutter, die mir folgte, war auch wohl geschockt, denn sie stand in dem Moment einfach nur so da und schaute dieses Szenario an. Das Mädchen war sich keiner Schuld bewusst. Ich brach in Tränen aus. An diesem Tag habe ich alle drei Hasen verloren. Das herumgewirbelte Tier starb an inneren Verletzungen, das nasse wurde ertränkt und der Hase im Puppenauto musste wegen inoperablen Knochenbrüchen eingeschläfert werden. Ich war voller Wut und Hass. Zuerst war ich in Versuchung, ihrer Katze genau das Gleiche anzutun, aber so ein Mensch war und bin ich nicht. Mir fiel einfach nichts ein, dass meinem Schmerz gerecht werden könnte. Am Ende hab ich sie dann einfach im Affekt über die Brüstung eines Spielbaumhauses auf einem Spielplatz geschubst. Es war nicht geplant und der Gedanke kam mir spontan, als sich dieser Teufel neben mich stellte und so dumm grinste. Es war erstaunlich einfach sie zu schubsen, vermutlich, weil sie nicht damit gerechnet hat.

Sie brach sich das Bein und einen Arm und heulte sich die Seele aus dem Leib. Niemand hat es gesehen, und auch als sie mich später beschuldigte, glaubten alle an einen Unfall. Wie könnte denn das ruhige, stille und zurückhaltende Kind einfach so jemanden schubsen. Sie erholte sich ohne Probleme wieder, aber seither hatte sie immer einen ganz bestimmten Ausdruck in den Augen, wenn sie mich sah: Angst. Danach hatte ich nie mehr Probleme mit ihr. Jahre später weiß ich natürlich, dass ich nicht besser war als sie und das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00038082 vom 17.04.2016 um 18:50:45 Uhr (22 Kommentare).

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Großfamilie? Nur mit gutem Gehalt!

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Vorurteile Engherzigkeit Familie

Wir haben vier Kinder und leben aufstockend von Hartz-IV. Wir werden ständig angemault, dass Großfamilien ja in Ordnung seien, aber dann soll man doch bitte nicht vom Staat leben. Wir haben uns dazu entschieden, dass ich nicht arbeite, um ganz bei den Kindern sein zu können. Mein Mann arbeitet 8 bis 10 Stunden am Tag (je nachdem, ob er Überstunden macht), aber ist eben kein Großverdiener. Ich bin ganz bestimmt nicht unintelligent, habe mittlere Reife und eine abgeschlossene Berufsausbildung als Kauffrau im Einzelhandel. Aber ich wollte vor allem eines sein: Mutter. Und ich habe mich eben in einen Mann verliebt, der kein Krösus ist. Aber trotzdem geht es uns gut, denn wir haben uns. Weitere Kinder wollen wir nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038081 vom 17.04.2016 um 18:02:48 Uhr (38 Kommentare).

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Meine Kollegen sind mobbende Heuchler!

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Rache Boshaftigkeit Schamlosigkeit Engherzigkeit Kollegen

Da ich (w/19) aus krankheitsbedingten Gründen einen seltsamen Geruch habe, muss ich immer wieder Hohn und Spott über mich ergehen lassen. Ganz besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln. Da kamen dann schon Sprüche wie: "Wasch dich mal, du Schlampe", "Du stinkst wie ein Güllehof", oder sogar: "Wenn ich dich noch länger riechen muss, schneide ich dir die Titten ab und gebe sie meiner Katze." Und das sind nur ein paar Aussagen, die ich fast jeden Tag zu hören bekomme. Klar, können sie nicht wissen, dass der Geruch nicht wegen mangelnder Hygiene auftritt, aber dennoch verletzt es mich zutiefst, so etwas hören zu müssen. Auch bei der Arbeit werde ich gemieden, obwohl sie wissen, warum ich so rieche. Ich bin immer sorgfältig und erledige meine Aufgaben gut, selbst der Chef lobt immer wieder meinen Einsatz, aber für meine Kollegen bin ich nur ein wandelnder Müllhaufen. Zu der letzten internen Feier wurde ich sogar fast nicht eingeladen, weil sie die vor mir verheimlicht haben. Nur durch einen Zufall erfuhr ich davon.

Da habe ich mir etwas vorgenommen: Ich weiß viel über die Beziehungen der Kollegen untereinander und ich weiß auch, wie es da zur Sache geht. Lug, Betrug, Fremdgehen, alles ist dabei und ich habe sogar Beweise dafür. Die anderen gehen mit ihren Daten ziemlich fahrlässig um und haben sogar private Pornos von sich auf dem Rechner. Ich habe mir da pikante Bilder und Urlaubsfotos rausgesucht, in denen sie ihren Partner betrügen oder auch mit den genannten Kollegen SM-Spiele betreiben. Mein Favorit ist übrigens ein Kollege, der mit einer Schweinemaske und einer Windel - in Ketten gelegt von einer Kollegin - mit einem Trichter gezwungen wird, ihren Urin zu trinken. Das beste Bild von allen! Auf der Feier wurden dann per Beamer alte Fotos abgespielt und alle waren am Grölen und am Lachen, aber nur bis sie meine eingeschmuggelten Bilder zu sehen bekamen!

Unter der Menge wurde getuschelt, andere wurden rot und wieder andere guckten in die Richtung der Betroffenen und machten ein verdutztes Gesicht. Der Mann einer Kollegin begann dann zu brüllen: "Ach, das machst du also bei deinen angeblichen Betriebsreisen", und zeigte auf ein Foto, das sie mit einem braun gebrannten Stecher in einer sexy Pose zeigte. Der Abend hat viele Narben hinterlassen und sei es nur, dass die angeblichen netten und hilfsbereiten Kollegen in einem anderen Licht erscheinen. Der Schuldige dafür wurde nicht gefunden, darum ist jetzt unter den einstigen Mobbern, die sich nur gegen mich verschworen haben, jeder ein Verdächtiger und wird gemieden. Seitdem hatte ich auch keine gemeinen Nachrichten, verschimmeltes Essen oder Kackhaufen mehr auf meinem Platz und meine Mittagspausen konnte ich ohne dumme Kommentare oder Fürze, die absichtlich direkt vor meinem Tisch abgelassen werden, genießen. Ich weiß, meine Tat war falsch, aber zum ersten Mal fühlte ich mich richtig glücklich.

Beichthaus.com Beichte #00038075 vom 16.04.2016 um 17:34:12 Uhr (17 Kommentare).

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Drei heimliche Abtreibungen

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Verrat Falschheit Dummheit Verzweiflung

Meine beste Freundin hat mir vor einiger Zeit mal ein unangenehmes Geheimnis über sich erzählt. Sie ist seit sechs Jahren mit ihrem Mann zusammen und hat mir gebeichtet, dass sie während dieser Ehe drei Mal schwanger von ihm war. Sie hat es ihm in allen drei Fällen nicht erzählt, sondern heimlich eine Abtreibung vornehmen lassen, da sie Kinder hasst. Nun habe ich den Fehler begangen und es meiner Schwester erzählt. Ich habe nicht darüber nachgedacht, was passieren könnte und schon war es passiert. Sie hat es weitererzählt und auch der Mann meiner besten Freundin hat es erfahren. Er war am Boden zerstört und völlig aufgelöst. Er hat sich daraufhin von meiner besten Freundin getrennt und sie hasst mich jetzt, weil ich die Einzige war, die davon wusste. Wie kann ich das nur wiedergutmachen? Sie wird mir nie wieder vertrauen können. Und sie hat wegen mir ihre große Liebe verloren!

Beichthaus.com Beichte #00038073 vom 16.04.2016 um 16:02:41 Uhr (21 Kommentare).

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Sie ist eine Lebensretterin

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Eitelkeit Falschheit Hochmut Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (m/36) heirate bald meine Freundin. Und darin liegt auch das Problem. Denn eigentlich möchte ich das nicht mehr. Meine Liebe ist nicht mehr so, wie sie vorher war. Dazu sei gesagt, dass sie ein absolut toller Mensch ist und ihr persönlich vermutlich niemand das Wasser reichen kann. Aber sie hat einen Makel, über den ich nicht hinweg sehen kann. Vor drei Monaten hat es bei ihren Eltern gebrannt und die beiden sitzen im Rollstuhl. Sie wohnten im dritten Stock mit einem Aufzug und Gott sei Dank war meine Freundin gerade auf dem Weg zu den beiden. Da das Haus relativ abgelegen ist, dauerte es wohl auch, bis jemand die Feuerwehr gerufen hat. Meine Freundin jedoch ging mutig hoch, obwohl schon alles verraucht war und gebrannt hat. Zum Glück trainiert sie häufig, denn so war es ihr möglich, ihre sehr schlanken Eltern einzeln durch die Flammen zu tragen. Sowohl die Eltern als auch sie haben schwere Verbrennungen davongetragen.


Nicht der ganze Körper, sondern mehr einzelne Stellen, die aber so richtig derb aussehen. Die Feuerwehr kam dann auch, aber da stand meine Freundin schon mit ihren Eltern draußen und versuchte, sie zu versorgen. Wenn sie nicht gewesen wäre, dann wären ihre Eltern in den Flammen gestorben. So haben sie neben den Verbrennungen nur eine mittelschwere Rauchvergiftung davon getragen und mittlerweile geht es ihnen auch wieder super. Sie ist eine Lebensretterin und genau deswegen schäme ich mich es zu sagen, aber seit sie diese verbrannten Stellen hat, die schon hässliche Narben bilden, finde ich sie nicht mehr attraktiv. Ihr Gesicht hat auch etwas abbekommen und natürlich auch ihre Hände, da sie sich zu den beiden ja erst durchkämpfen musste. Sie ist zwar nicht verunstaltet, aber trotzdem stört es mich. Es tut mir wahnsinnig leid, denn innerlich habe ich schon mit ihr abgeschlossen.


Neulich habe ich sogar eine hübsche junge Dame kennengelernt, mit der aber noch nichts gelaufen ist. Ich beichte also, dass ich meine Verlobte stehen lasse, weil mich ihr Aussehen nicht mehr anspricht. Auch wenn es mir leidtut, aber ich habe auch das Recht eine Frau an meiner Seite zu haben, die ich auch vorzeigen kann, ohne blöd angeguckt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00038062 vom 15.04.2016 um 17:34:26 Uhr (53 Kommentare).

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