Asylbewerberheim im Dorf

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Vorurteile Nachbarn Kollegen

Asylbewerberheim im Dorf
Das Dorf, in dem ich wohne, wird im kommenden Jahr ein Flüchtlingslager für circa 200 Kriegsflüchtlinge eröffnen. In meinem Betrieb ist dies ein großes Thema und jeder ist sich einig: Flüchtlinge sind alle doof und kriminell! Dieses egoistische und minderbemittelte Denken bestätigt wieder einmal, dass es Menschen gibt, die den ganzen Tag mit der Ölkanne rumrennen würden, wenn Dummheit quietschen würde! Nun zu meiner Beichte: Mir macht es Spaß, den netten Kollegen Horrorgeschichten von angeblich anderen Dörfern, bei denen Flüchtlinge aufgenommen wurden, zu erzählen und ihnen damit noch mehr Panik zu machen. Sie haben nichts anderes verdient, als sich richtig schlecht zu fühlen und mit einem flauen Gefühl im Bauch ins Bett zu gehen. Ich weiß, dass es falsch ist und sie somit nur noch mehr verblöden. Aber es ist einfach zu herrlich, den Dummbirnen jeglichen Quatsch zu erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00032088 vom 22.10.2013 um 00:14:38 Uhr (30 Kommentare).

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Meine Karriere als Wirtschaftsspion

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Betrug Morallosigkeit Diebstahl Verrat Arbeit

Meine Karriere als Wirtschaftsspion
Vor fünf Jahren habe ich ein technisches Studium angefangen, weil damals überall gesagt wurde, dass Ingenieure gesucht werden. Und das ist ja heute immer noch so. Ich war dann auch in der Regelstudienzeit und mit guten Noten fertig und habe mich sehr gefreut, jetzt endlich mit der Arbeit anzufangen. Leider wurde mir überall gesagt, dass ich keine Berufserfahrung mitbringen würde, oder das noch zusätzliche Qualifikationen fehlen. Die einzige Chance für mich, damit jetzt nicht alles umsonst war, bestand darin, als Praktikant die besagte Berufserfahrung zu sammeln. Hier war es wirklich nicht schwierig einen Job zu finden, allerdings habe ich dabei dann auch höchstens 400 Euro verdient und musste vom Gehalt meiner Freundin leben. Was mir sehr unangenehm war, da es auch unsere Beziehung belastet hat. Leider hatten die Firmen, wenn es darum ging, mich dann mal zu übernehmen und normal zu bezahlen, wirklich keinerlei Interesse.

Irgendwann habe ich dann angefangen, Dokumente und Software von den Festplatten der Firma zu entnehmen. Als Mitarbeiter hatte ich ja vollen Zugriff. Als ich dann in einer neuen Firma anfing, stellte sich heraus, dass mein neuer Chef einige dieser Dokumente gut gebrauchten konnte. Diese waren von seinem Konkurrenten mit einem Riesenaufwand erstellt worden und sozusagen das perfekte Muster. Mein Chef war natürlich begeistert von den Informationen und ich bin an diesem Tag mit mehreren Hundert Euro Schwarzgeld nach Hause gekommen. Ich habe ihn auch noch mit weiteren Unterlagen versorgt. Lange Rede kurzer Sinn, auch in dieser Firma wurde ich wieder entlassen, als ich dann nicht mehr nützlich war. Allerdings wurde ich nun wenigstens bezahlt. Natürlich habe ich auch wieder jede Menge Unterlagen mitgehen lassen. Heute ziehe ich als Praktikant von Firma zu Firma, bei manchen Unternehmen bin ich nur eine Woche, das reicht aber bereits um den Server leer zu machen. Besonders kleine Firmen freuen sich immer, wenn sie von mir den Festplatteninhalt von den Großen bekommen, mittlerweile habe ich auch schon zwei feste Kunden. Im Auftrag eines Kunden habe ich dann auch gezielt bei einem seiner Konkurrenten gearbeitet.

Ich bin also unfreiwillig zu einem Wirtschaftsspion geworden. Allerdings sehe ich mich auch gerne als eine Art Robin Hood, obwohl es mich traurig macht, dass ich nicht wirklich in meinem studierten Beruf arbeiten kann. Keine Ahnung, was ich in ein paar Jahren als Berufserfahrung vorweisen soll. Dass ich in sechzig verschiedenen Firmen gearbeitet und Festplatten leer geräumt habe?! So wird mich sicherlich niemand einstellen. Aber immerhin muss ich jetzt nicht von Sozialhilfe leben und komme finanziell über die Runden. Für die Firmen tut es mir auch nicht wirklich leid, denn es war noch kein Unternehmen darunter, bei dem ich das Gefühl hatte, dass man mehr sucht, als eine billige Arbeitskraft. Auch das Betriebsklima war oft sehr schlecht oder von einer anstrengenden Scheinheiligkeit geprägt. Aber vielleicht bekomme ich irgendwann ja tatsächlich eine Festanstellung und höre dann damit auf.

Beichthaus.com Beichte #00032071 vom 18.10.2013 um 21:02:38 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Den Mitbewohner rausgeekelt

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Betrug Boshaftigkeit Engherzigkeit Falschheit WG

Meine Geschichte begann vor knapp sieben Monaten. Ich wohnte mit zwei Freunden in einer WG. Wegen der hohen Miete haben wir uns dann allerdings dazu entschlossen, einen neuen Mitbewohner zu suchen. Nachdem sich einige nette Menschen bei uns vorgestellt hatten, kam dann der Kerl, mit dessen Freundin ich zuvor über mehrere Monate eine Affäre hatte. Natürlich kam es raus, sie haben sich auch getrennt, aber er wusste nicht, dass ich derjenige bin, der es seiner Freundin fast täglich besorgt hat. Aber zurück zu meiner eigentlichen Beichte. Meine Mitbewohner haben sich natürlich für ihn entschieden, was mir überhaupt nicht gefiel. Aber ich wollte ihnen diese komplizierte Geschichte einfach nicht erzählen. Und jedes Mal, wenn ich unseren neuen Mitbewohner dann sah, konnte ich ihm kaum in die Augen schauen. Also überlegte ich mir einen Plan, um dem Ganzen ein Ende zu setzen. Damit unsere WG immer aufgeräumt und sauber war, hatten wir einen Plan, auf dem sämtliche Haushaltspunkte aufgelistet waren. Der neue Mitbewohner lebte sich auch schnell ein und hielt sich sowohl an den Plan als auch an die WG-Regeln. Ich habe dann allerdings mit einigen unfairen Mitteln dafür gesorgt, dass er unsere WG schnell wieder verlässt. Nachdem er zum Beispiel das Badezimmer blitzblank geputzt hatte, bin ich heimlich rein und habe wieder für Unordnung gesorgt. Nur um mich dann zu beschweren, dass es in unserem Bad so furchtbar aussieht - dann habe ich natürlich demonstrativ auf den Plan geguckt und festgestellt, dass der Neue nicht sauber gemacht hat. Aber das reichte natürlich nicht, also versteckte ich mein Handy bei ihm im Zimmer und behauptete, dass es mir geklaut worden sei. Als es dann "rein zufällig" bei ihm entdeckt wurde, war klar, dass der Kerl unbedingt wieder raus muss! Ich weiß, es war nicht richtig, ihm solche Dinge zu unterstellen oder gar mit seiner Freundin zu schlafen. Und ich bitte für diese Sünden um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032062 vom 17.10.2013 um 10:32:22 Uhr (21 Kommentare).

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Der furchtbare Name meiner Tochter

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Lügen Falschheit Verzweiflung Kinder Mörlenbach

Der furchtbare Name meiner Tochter
Ich (m/34) beichte, dass ich meine zurzeit im siebten Monat schwangere Frau anlügen werde, um unsere ungeborene Tochter vor Leid zu bewahren. Und zwar will sie unsere Tochter unbedingt und um jeden Preis Anaïs nennen und ist nicht davon abzubringen. Ich habe alles versucht. Fairerweise muss ich anmerken, dass ich den Namen hätte aussuchen dürfen, wenn es ein Junge gewesen wäre, das hatten wir vor der Geschlechtsverkündung abgemacht. Klar, abgemacht ist abgemacht, das ist nur fair, aber ich konnte ja auch nicht ahnen, dass meine Frau so einen bekloppten Namen aussuchen würde! Sie hat ansonsten eigentlich einen guten Geschmack. Ich fühle mich verpflichtet, zum Wohle meiner Tochter einzuschreiten und gegen dieses grausame Vorhaben vorzugehen, egal mit welchen Mitteln. Daher habe ich überlegt, meiner Frau zu erzählen, dass meine Exfreundin Anaïs heißt und ich beim Klang dieses Namens immer an sie denken muss. Ich werde so tun, als sei das ein sehr sensibles Thema und als sei das der Grund, warum ich ihr nicht vorher davon erzählen wollte. Meine Frau ist sehr eifersüchtig, ich denke das wird klappen, so wie ich sie kenne. Es tut mir wirklich Leid wegen dieser Lüge, aber meine Tochter wird nicht Anaïs heißen!

Beichthaus.com Beichte #00032024 vom 09.10.2013 um 15:15:30 Uhr in Mörlenbach (95 Kommentare).

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“Folge

Der Chatverlauf meiner Kollegin

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Boshaftigkeit Falschheit Fremdgehen Engherzigkeit Kollegen

Eine ehemalige Arbeitskollegin ist eine absolut egoistische und selbstgerechte Person, die keiner in unserer Abteilung ausstehen konnte. Sie wälzte gekonnt jede schwere Arbeit auf uns ab und versuchte dauernd, uns beim Chef schlecht zu reden. Der sah, wegen ihres großen Ausschnitts, wohl überhaupt nicht ein, sie zur Rede zu stellen oder gar zu feuern. Irgendwie wollten wir es ihr allerdings heimzahlen. Deshalb legte ich mir bei einem bekannten sozialen Netzwerk ein Fake-Profil an, bei dem ich mich als Mann ausgab. Ich schrieb sie an, und, obwohl unsere werte Ex-Kollegin verheiratet war, ließ sie sich sofort auf das Spielchen ein. Sie flirtete heftig und war einem Treffen eindeutig nicht abgeneigt. Das ging ein paar Tage lang so, und immer, wenn ich sie in der Firma sah, fühlte ich mich richtig gut - auch die Kollegen rieben sich hämisch die Hände.

Denn den ganzen Chatverlauf schickte ich dann ihrem Ehemann - mit allen anzüglichen und intimen Inhalten. Diesen hatte sie schließlich als langweilig und faul beschrieben, er sei im Bett eine Niete und im Job ein Versager. Wir hatten Mühe, ihr nicht jedes Mal, wenn wir sie sahen, vor Genugtuung ins Gesicht zu grinsen. Das Profil habe ich übrigens wieder gelöscht, nachdem ich ihrem Mann die Sachen geschickt hatte und Madame kam fortan sehr geknickt zur Arbeit. Ein bisschen leidtat sie einem ja doch, aber sie hatte es verdient. Ihr Mann ließ sich dann übrigens scheiden und sie wechselte die Firma. Ich glaube nicht, dass wir daran schuld sind, dass ihre Ehe zerbrach. Sie hat ihn ja schon mehrfach betrogen und im Endeffekt haben wir ihm nur die Augen geöffnet. Wir haben bis heute keinem etwas gesagt und diese Sache wird uns als Kollegen wohl für immer zusammenschweißen. Ohne sie ist es einfach viel angenehmer, hier zu arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00032023 vom 09.10.2013 um 18:37:54 Uhr (15 Kommentare).

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