Meine hinterhältige Freundin

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Trunksucht Eifersucht Falschheit Fremdgehen Partnerschaft

Ich (m) möchte etwas beichten, das vor nicht allzu langer Zeit anfing. Auf einer Geburtstagsparty lernte ich ein Mädchen kennen. Sie war ziemlich hübsch und hatte einen witzigen Charakter. Schnell kamen wir ins Gespräch und es knisterte sofort. Nur kurze Zeit und ein paar Treffen später waren wir ein Paar. Eigentlich lief alles perfekt, bis sie mir eines Tages von einem guten Kumpel berichtete, der offenbar auf sie stand. Anscheinend lief auch mal etwas zwischen ihnen, allerdings bevor wir uns kennengelernt hatten und er hatte sie verarscht. Trotzdem, und obwohl ich auch kein sehr eifersüchtiger Mensch bin, machte ich mir ziemliche Gedanken. Häufig kamen bei mir, ohne wesentlichen Grund, Zweifel an unserer Beziehung auf. Obwohl wir nicht einmal zwei Monate zusammen waren, glich unsere Beziehung bereits einer Achterbahn. Als wir eines Tages feiern waren und eigentlich alles perfekt schien, trafen wir auf einige Freunde von ihr, darunter auch auf den besagten Kumpel. Zwar verstand ich mich mit ihm auf Anhieb sehr gut, dennoch störte es mich, dass meine Freundin und er sich sehr gut unterhielten und sich dauernd umarmten. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht, was der Abend noch bringen sollte.


Meine Freundin, die nicht wenig getrunken hatte, war plötzlich komplett draußen und lag fast nur noch rum. Schließlich landete sie mit einer Alkoholvergiftung auf der Intensivstation. Mir hat man dann das Handy und den Geldbeutel meiner Freundin mitgegeben - als ich zu Hause war, war ich immer noch ziemlich sauer und kam auf die dumme Idee, ihren Code zu knacken. Das schaffte ich auch nach wenigen Versuchen und war sehr gespannt darauf, was sie alles mit ihrem "Kumpel" schreibt. Allerdings erlebte ich einen riesigen Schock. Mit ihrem Kumpel lief tatsächlich nichts, jedoch hatte sie einer guten Freundin gebeichtet, auf einer Homeparty mit jemand anderem rumgemacht zu haben. Und dann hatte sie beim Feiern auch noch jemanden anderes kennengelernt. Sie fand ihn recht attraktiv und er machte ihr recht eindeutige Angebote. Beide wollten sich bald treffen, und auch wenn sie einer Freundin geschrieben hatte, alles sei nur freundschaftlich, wusste ich genau, worauf es hinauslaufen würde. Ich rastete komplett aus - vor allem weil sie mich oft vollheulte, weil ihr Ex sie einst betrogen hatte. Was ich jetzt genau beichte? Nun, zum einen, dass ich meine Freundin ausspioniert habe. Aber damit nicht genug - dank mir sind jetzt ziemliche Kratzer im Display des Handys, da ich es in meiner Wut gegen die Tischkante geknallt habe. Außerdem darf sie sich über ein wöchentliches Abo in Höhe von fünf Euro freuen, das nun über ihr Handy läuft. Natürlich werde ich meiner Freundin auch erzählen, was ich entdeckt habe und damit unsere Beziehung endgültig ruinieren - aber im Moment freue ich mich noch darüber, dass sie auf der Intensivstation liegt, da dies eine gerechte Strafe für sie ist. Ob ich etwas bereue? Ja, nämlich dass ich dem hübschen Mädel, das ich letztens kennenlernte, wegen ihr einen Korb gegeben habe!

Beichthaus.com Beichte #00032115 vom 26.10.2013 um 06:15:56 Uhr (17 Kommentare).

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Currywurst in der Badewanne

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Dummheit Ekel Trunksucht Last Night Urlaub Nonnweiler-Primstal

Wir sind drei Männer und haben in diesem Sommer das Abitur nachgeholt. Um das zu feiern, verbrachten wir dann eine Woche am Ballermann. Unser Alkoholpegel war also stets auf einem gewissen Niveau. Nachdem wir in einer Nacht etwas außerhalb gefeiert hatten, und einer meiner Freunde sich so abgeschossen hatte, dass er ins Hotel ging, blieben wir noch in einer nähergelegenen Disco. Erst gegen vier Uhr in der früh machte ich mich mit meinem Saufkumpanen auf den Weg ins Hotel. Allerdings wollten wir vorher unbedingt noch etwas essen. Am besten Currywurst, die wir und dann auch holten. Aber nicht nur eine, sondern gleich zwei. Zurück im Hotel - ich war schon ziemlich voll - entschied ich mich dazu, ein Alka Seltzer einzunehmen, damit ich am nächsten Tag keinen Kater habe. Dumm war nur, dass wir keine Becher auf dem Zimmer hatten.


Aber da ich ja ein schlauer Fuchs bin, kam ich auf die glorreiche Idee, die Brausetabletten einfach in den Mund zu nehmen, etwas Wasser nachzufüllen, das Ganze schäumen zu lassen und dann zu schlucken. Der Plan war toll, die Umsetzung allerdings schwierig. Ich nahm also diese Brausetablette in den Mund. Es begann zu schäumen. Nach Sekunden des Erstaunens verleiteten mich meine "Decision-Making-Skills" dazu, die Tablette, sie war nur geringfügig aufgelöst, zu schlucken. Was dann passierte, könnt ihr euch vorstellen. Mein Magen blähte sich auf, schließlich schäumte es dort. Ich drohte zu platzen. Ich rannte ins Bad des abscheulichen Hotels und kotzte die Badewanne mit den zuvor verschlungenen Currywürsten voll. Es roch abgöttisch. Mein Kollege, der mit mir in das Zimmer gekommen war, feierte mich ziemlich und konnte sich vor Lachen kaum noch halten. Der Betrunkene, der früher ins Hotel ging, schlief jedoch ganz tief. Nun begann die Tortur - irgendwie musste ich die Wurströllchen ja wieder runterspülen. Nachdem ich, ich war noch immer ziemlich blau, gefühlte zwei Stunden ratlos auf dem Bett saß, ging mir ein Licht auf. Da war ja die Klobürste - selbst ist der Mann. Also "pürierte" ich die Currywurststückchen, welche sich so zahlreich beim Abfluss der Badewanne versammelt hatten, mit der Bürste. Dies dauerte bestimmt eine halbe Stunde und eins der Stückchen war besonders hartnäckig - es wollte sich einfach nicht verkleinern lassen. Aus Spaß an der Freude, und im absoluten Wissen, dass mein betrunkener Zimmergenosse als Erstes die Dusche bzw. Badewanne aufsuchen würde, ließ ich dieses eine Stückchen in der Wanne liegen. Es blieb dann die restlichen vier Tage noch dort. Und wir duschten täglich zweimal damit, wobei es ziemlich "tricky" war, dem Wurststückchen während der Dusche auszuweichen, damit es die Füße nicht berührt. Ich beichte hiermit, dass ich mich ein wenig vor mir selbst ekele, irgendwie aber auch stolz auf die Story bin. Darüber werden wir auch noch in 50 Jahren lachen. Meinen Enkeln werde ich das aber nie erzählen. Beichten möchte ich auch, dass wir das keinem Hotelangestellten erzählt haben und die Bürste wohl noch immer im Einsatz ist. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00032100 vom 23.10.2013 um 11:44:16 Uhr in Nonnweiler-Primstal (5 Kommentare).

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Verräterische Ex-Kollegen

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Rache Falschheit Boshaftigkeit Verrat Kollegen

Ich möchte gerne etwas beichten, allerdings bin ich mir jetzt schon sicher, keine Absolution zu erhalten, da ich selber weiß, wie mies und hinterhältig das war. Es geht um eiskalte Rache. Einer meiner Kollegen erzählte hinter meinem Rücken offenbar sehr viele derbe Sachen über mich, was tatsächlich auch so weit ging, dass mein Chef mir nahelegte, einen anderen Arbeitgeber zu wählen. Dabei hatte ich mir nie etwas zuschulden kommen lassen. Offenbar glaubte man dem besagten Kollegen allerdings mehr als mir, was meinen Ruf ruinierte. Hinzu kam, dass er vor mir immer den netten Kollegen spielte. Dank seiner Lügen wechselte ich noch im selben Jahr meine Arbeitsstelle. Den Kontakt zu meinem Kollegen hielt ich allerdings aufrecht, um mich irgendwann an ihm zu rächen. Und dieser Tag kam tatsächlich. Mein Ex-Kollege rief mich am Abend an und erzählte mir, dass er auf unbestimmte Zeit unbezahlten Urlaub hat. Der Grund: Er belästigte eine Kollegin am Arbeitsplatz mit sexistischen Äußerungen. Und eine ältere Kollegin meldete ihn deshalb. Dieser ungewollte Urlaub diente dazu, von dem Betriebsrat die "Genehmigung" für eine wirksame Kündigung zu erhalten. Sein Job stand also auf der Kippe.


Am Telefon erzählte er mir, er habe seit Wochen Nachrichten jener Kollegin auf sein Handy erhalten, in denen sie ihn offensichtlich anmachte, inklusive freizügiger Fotos. Durch diese Nachrichten erschien natürlich alles in einem anderen Licht. Auf Nachfrage bei einem Anwalt bekam er zu verstehen, dass er durch diese Nachrichten die Kündigung umgehen kann, da die entsprechende Azubine nicht schuldlos war. Mein Ex-Kollege ging also gerichtlich gegen diese Entscheidungen vor - was ich mir zunutze machte, um mich zu rächen. Da wir mittlerweile beinahe ein freundschaftliches Verhältnis pflegten, besuchte ich ihn zwei Wochen vor seinem Gerichtstermin. Als er dann den Raum verließ, nahm ich sein Handy, dessen PIN ich abgeschaut hatte, und stellte es einfach auf den Werkszustand zurück. Ich packte meine Sachen und ging mit einem hämischen "Tschau, viel Spaß und Glück vor Gericht!" Dank der fehlenden Beweise wurde die Kündigung von dem Richter bestätigt und mein werter Ex-Kollege verlor letztendlich seinen Job. Mich plagt noch heute mein schlechtes Gewissen, auch wenn er nicht ganz unschuldig an der ganzen Sache war. Ich finde es im Nachhinein nicht richtig, aber ich kann es nicht mehr rückgängig machen, obwohl es mir sehr leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00032091 vom 22.10.2013 um 13:41:59 Uhr (19 Kommentare).

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Asylbewerberheim im Dorf

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Vorurteile Nachbarn Kollegen

Asylbewerberheim im Dorf
Das Dorf, in dem ich wohne, wird im kommenden Jahr ein Flüchtlingslager für circa 200 Kriegsflüchtlinge eröffnen. In meinem Betrieb ist dies ein großes Thema und jeder ist sich einig: Flüchtlinge sind alle doof und kriminell! Dieses egoistische und minderbemittelte Denken bestätigt wieder einmal, dass es Menschen gibt, die den ganzen Tag mit der Ölkanne rumrennen würden, wenn Dummheit quietschen würde! Nun zu meiner Beichte: Mir macht es Spaß, den netten Kollegen Horrorgeschichten von angeblich anderen Dörfern, bei denen Flüchtlinge aufgenommen wurden, zu erzählen und ihnen damit noch mehr Panik zu machen. Sie haben nichts anderes verdient, als sich richtig schlecht zu fühlen und mit einem flauen Gefühl im Bauch ins Bett zu gehen. Ich weiß, dass es falsch ist und sie somit nur noch mehr verblöden. Aber es ist einfach zu herrlich, den Dummbirnen jeglichen Quatsch zu erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00032088 vom 22.10.2013 um 00:14:38 Uhr (30 Kommentare).

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Meine Karriere als Wirtschaftsspion

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Betrug Morallosigkeit Diebstahl Verrat Arbeit

Meine Karriere als Wirtschaftsspion
Vor fünf Jahren habe ich ein technisches Studium angefangen, weil damals überall gesagt wurde, dass Ingenieure gesucht werden. Und das ist ja heute immer noch so. Ich war dann auch in der Regelstudienzeit und mit guten Noten fertig und habe mich sehr gefreut, jetzt endlich mit der Arbeit anzufangen. Leider wurde mir überall gesagt, dass ich keine Berufserfahrung mitbringen würde, oder das noch zusätzliche Qualifikationen fehlen. Die einzige Chance für mich, damit jetzt nicht alles umsonst war, bestand darin, als Praktikant die besagte Berufserfahrung zu sammeln. Hier war es wirklich nicht schwierig einen Job zu finden, allerdings habe ich dabei dann auch höchstens 400 Euro verdient und musste vom Gehalt meiner Freundin leben. Was mir sehr unangenehm war, da es auch unsere Beziehung belastet hat. Leider hatten die Firmen, wenn es darum ging, mich dann mal zu übernehmen und normal zu bezahlen, wirklich keinerlei Interesse.

Irgendwann habe ich dann angefangen, Dokumente und Software von den Festplatten der Firma zu entnehmen. Als Mitarbeiter hatte ich ja vollen Zugriff. Als ich dann in einer neuen Firma anfing, stellte sich heraus, dass mein neuer Chef einige dieser Dokumente gut gebrauchten konnte. Diese waren von seinem Konkurrenten mit einem Riesenaufwand erstellt worden und sozusagen das perfekte Muster. Mein Chef war natürlich begeistert von den Informationen und ich bin an diesem Tag mit mehreren Hundert Euro Schwarzgeld nach Hause gekommen. Ich habe ihn auch noch mit weiteren Unterlagen versorgt. Lange Rede kurzer Sinn, auch in dieser Firma wurde ich wieder entlassen, als ich dann nicht mehr nützlich war. Allerdings wurde ich nun wenigstens bezahlt. Natürlich habe ich auch wieder jede Menge Unterlagen mitgehen lassen. Heute ziehe ich als Praktikant von Firma zu Firma, bei manchen Unternehmen bin ich nur eine Woche, das reicht aber bereits um den Server leer zu machen. Besonders kleine Firmen freuen sich immer, wenn sie von mir den Festplatteninhalt von den Großen bekommen, mittlerweile habe ich auch schon zwei feste Kunden. Im Auftrag eines Kunden habe ich dann auch gezielt bei einem seiner Konkurrenten gearbeitet.

Ich bin also unfreiwillig zu einem Wirtschaftsspion geworden. Allerdings sehe ich mich auch gerne als eine Art Robin Hood, obwohl es mich traurig macht, dass ich nicht wirklich in meinem studierten Beruf arbeiten kann. Keine Ahnung, was ich in ein paar Jahren als Berufserfahrung vorweisen soll. Dass ich in sechzig verschiedenen Firmen gearbeitet und Festplatten leer geräumt habe?! So wird mich sicherlich niemand einstellen. Aber immerhin muss ich jetzt nicht von Sozialhilfe leben und komme finanziell über die Runden. Für die Firmen tut es mir auch nicht wirklich leid, denn es war noch kein Unternehmen darunter, bei dem ich das Gefühl hatte, dass man mehr sucht, als eine billige Arbeitskraft. Auch das Betriebsklima war oft sehr schlecht oder von einer anstrengenden Scheinheiligkeit geprägt. Aber vielleicht bekomme ich irgendwann ja tatsächlich eine Festanstellung und höre dann damit auf.

Beichthaus.com Beichte #00032071 vom 18.10.2013 um 21:02:38 Uhr (22 Kommentare).

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