Der Bcherwurm

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Manie Zwang Sucht

Ich (m/18) habe ein recht unscheinbares Problem. Jedenfalls dachte ich das bisher. Und zwar bin ich schtig nach Bchern. Ich lese so gut wie alles und berall stapeln sich mittlerweile meine Bcher. Ich habe eine recht groe Wohnung und berall stehen Regale, die schon berquellen. Das Ganze fing bereits im Kindergarten-Alter an. Ich habe mir damals selbst das Lesen beigebracht und spter auch den anderen Kindern vorgelesen. In der Grundschule war ich immer auen vor, ich musste nie Lesebungen machen. Wozu auch? Ich konnte ja alles schon. Spter habe ich auch nie lange in einem Sportverein durchgehalten, ich hatte nie Lust dazu und wollte lieber weiter lesen. Ich lese ein Buch meist an zwei Tagen durch und fange dann gleich das Nchste an. Durch mein Gelese habe ich auerdem ein recht groes Allgemeinwissen, was mir erst vor zwei Jahren in der Schule bewusst wurde, als ich nebenbei ein Kreuzwortrtsel fertig hatte, whrend die anderen keine fnf Wrter gefunden haben. Das soll jetzt nicht angeberisch klingen, aber so war es nun einmal.<br /> <br /> <br /> So weit, so gut. Nun zu meinem hauptschlichen Problem: Aufgrund der Anzahl der Bcher sieht es nie ordentlich aus. Es sind einfach zu viele geworden und ich kann sie auch nicht wegschmeien, denn ich lese sie wirklich noch. Verkaufen lohnt sich auch nicht, denn die 50 Cent, die man auf dem Flohmarkt maximal bekommt, sind mir viel zu wenig - auerdem wrde ich von dem Geld gleich wieder Neue anschaffen, vermutlich auf dem gleichen Flohmarkt. Hufig nehme ich auch welche mit, wenn Verwandte wieder ihr Regal aussortieren oder es solche Grabbelkisten irgendwo gibt. Ich kann nie ein Mdchen zu mir einladen, treffe mich lieber immer drauen oder bei ihnen. Ich habe keinen Ort mehr, wo kein Buch liegt und das strt mich einfach. Ich wrde gerne etwas ndern, wei aber nicht, wie ich das machen soll.

Beichthaus.com Beichte #00033007 vom 06.04.2014 um 13:41:19 Uhr (32 Kommentare).

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Menopause und Assi-TV

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Verzweiflung Engherzigkeit Selbstsucht Medien Partnerschaft

Meine Freundin nervt mich momentan nur noch. Sie jammert jeden Tag wegen eines anderen Wehwehchens und fngt dauernd an zu heulen. Da hat sie an einem Tag Schmerzen im Knie, am anderen Tag sind es die Oberschenkel, wegen denen man auch direkt zum Notdienst muss, danach ist es wieder der Rcken, dann hat sie Kopfweh, oder ihr ist schlecht. Seit zwei Tagen hat sie ausnahmsweise wirklich mal ein bisschen was, nmlich eine Entzndung im Gehrgang, wodurch dieser zugeschwollen ist. Nennt sich Tubenkatarrh, ich hatte so etwas als Kind auch dauernd. Mich strt nur, dass es ihr egal ist, wie es mir geht. Sie hat sich in den letzten eineinhalb Jahren richtig verndert. Sie ist medienschtig und verbringt so ziemlich den gesamten Tag damit, irgendwelche bescheuerten Spiele im Internet oder auf einem ihrer beiden Smartphones zu spielen, der Fernseher ist sowieso den ganzen Tag an. Und wenn sie sich einmal am Tag tatschlich zum Kochen in die Kche bewegt, weil ich nun einmal absolut nicht kochen kann, dann hat sie selbst dort ihre Kopfhrer auf, damit sie blo keine Sekunde ihrer verstandesverringernden Polizeisendungen oder andere gestellte Serien auf selbigem Niveau, verpasst. Dass ich daran kaputtgehe, dass sie seit Ewigkeiten nichts gegen ihre Depressionen unternimmt, ihre Krperpflege vernachlssigt und mich aufgrund ihrer blden Wechseljahre vollkommen vernachlssigt, ist ihr egal. Sie will auch nichts gegen ihre Probleme unternehmen. Sie macht nicht einmal den Versuch, ihre Problemchen und meine emotionalen Bedrfnisse unter einen Hut zu bekommen. Weil sie seit ber einem Jahr keinerlei Lust mehr versprt, ihrem Lebenspartner, der ihr bis heute noch stets treu ist, ihr immer den Rcken gestrkt und sie getrstet hat, mal irgendwelche Formen von Zrtlichkeiten zukommen zu lassen, welche ber ein paar Ksschen und Umarmungen hinausgehen. <br /> <br /> <br /> Was auch immer ich tue, es passt ihr nicht. Sie meckert nur mit mir herum. Ich darf das Badezimmer nicht mehr betreten, wenn sie sich dort badet oder wscht. Ich darf ihr nicht beim Anziehen zuschauen und auch sonst kriege ich stndig verbal eine gezischt, wenn ich es auch nur wage, sie irgendwie zrtlich zu berhren, weil das ja auch schon wieder zu viel Nhe ist. Und wehe, ich stre sie bei ihren blden Computerspielen. Im Prinzip bin ich nur noch da, um ihr den Haushalt zu schmeien, ihr als seelischer Abfallbehlter zu dienen oder sonstige doofe Arbeiten zu bernehmen, die man als Frau ja gerne auf den Mann abschiebt. Ich beichte, dass es mich langsam nicht mehr interessiert, wenn sie wieder irgendein Problem hat, zumal das meiste davon tatschlich Kleinkram ist, bei dem ich nicht einmal mit der Wimper zucken wrde, weil kleine Zipperlein wie Magenschmerzen, Kopfweh, schmerzende Gliedmaen oder was wei ich, zum Alltag gehren und der Rede nicht wert sind. Ich beichte auch, dass ich mich von ihr trennen mchte, da das Pensum meiner Nervenkapazitt so langsam berstrapaziert wird. Leider befinde ich mich momentan in einer komplizierten Lage, die es mir nicht mglich macht, ohne bermig viel Stress aus unserer Wohnung auszuziehen und mir alleine eine neue Bude zu nehmen. Leider ist das so, weil ich fr das gemeinsame Leben mit ihr mein altes Leben ber den Haufen geschmissen habe. Es tut mir weh, wenn ich das so schreibe, da ich sie wirklich noch immer begehre und liebe. Aber ich kann nicht ewig mit so einem Liebesentzug leben. brigens geht es mir tatschlich nicht in erster Linie um das Eine im Bett, sondern darum, dass ich es vermisse, die Zrtlichkeit und Wrme der Frau zu spren, die ich liebe. Es tut mir einfach leid, dass ich nicht die Kraft habe, auf diese Bedrfnisse zu verzichten, um diese Beziehung weiter durchzuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033006 vom 06.04.2014 um 10:53:45 Uhr (21 Kommentare).

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“Folge

Zahlung eines Strafzettels

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Betrug Faulheit Morallosigkeit Selbstsucht Auto & Co.

Ich (m/20) parke morgens immer im abgelegenen Industriegebiet - auf Parkpltzen, die eigentlich keine sind, weil in der Nhe unser Bahnhof liegt und ich in die etwas entfernte Grostadt muss. Das mache ich schon seit einer gefhlten Ewigkeit, genau wie ungefhr 30 andere Personen. Als ich letztens wieder kam, hatte ich tatschlich einen Strafzettel an der Scheibe, genau wie die fnf Personen vor und hinter mir. In der Tat steht in der Nhe ein Schild, das darauf hinweist, dass wir uns im absoluten Park- und Halteverbot befinden, welches mir zuvor wirklich noch nie aufgefallen ist. Allerdings nur, wenn man seitlich zur Strae steht, auf dem Grnstreifen ist es scheinbar in Ordnung. Whrend ich mich tierisch ber den Strafzettel aufregte, mir den Zettel dann jedoch das erste Mal wirklich genau ansah, kam mir pltzlich eine Idee. Ich ging zu dem ersten Auto, welches zwar auf dem Grnstreifen stand, jedoch auch direkt neben dem Schild war. Das Auto hatte natrlich keinen Strafzettel, da die &quot;verbotene&quot; Zone direkt vor ihm endete. Allerdings klemmte ich ihm einfach meinen Strafzettel hinter die Scheibe, nachdem ich ihn mir einmal abfotografiert habe. Mir fiel nmlich auf, dass ich selbst immer, nachdem ich einen Strafzettel in der Vergangenheit bekam, nie geschaut habe, ob tatschlich mein Kennzeichen dort steht. <br /> <br /> <br /> Ich erhoffte mir, dass diese Person eventuell genau so ist und dann meinen Strafzettel zahlt. Und siehe da - als ich eine Woche spter beim zustndigen Amt anrief und log, dass ich ein Geschftsauto fahren und das zustndige Bro die Strafzettel zahlen wrde, sagte man mir, dass bereits eine berweisung eingegangen sei. Ich beichte also, dass ich nicht daran denke, irgendwo anders zu parken, da die Parkpltze auf dem Grnstreifen eh morgens ab sechs Uhr alle belegt sind und ich viel zu faul bin, mir einen anderen Parkplatz zu suchen. Zweimal hat der Trick bereits wieder geklappt, nur einmal bekam ich nach ein paar Wochen einen Brief nach Hause, dass die Zahlung noch offen steht. Ich lasse mir also von anderen Leuten meinen Strafzettel bezahlen und bitte um Absolution, da mir die Leute doch ein bisschen leidtun.

Beichthaus.com Beichte #00033005 vom 06.04.2014 um 10:48:16 Uhr (11 Kommentare).

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Der Messie

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Habgier Morallosigkeit Neurosen Geld

Ich (m) habe etwas fr meinen Onkel zu beichten, was mich schon den ganzen Tag beschftigt. Heute halfen mein Vater und ich meinem Onkel beim Transport eines groen Schranks - bestehend aus mehreren Teilen, bestimmt 25 Jahre alt, den er verkauft hatte. Wir fuhren den Schrank mit dem Wagen zum Kufer und bauten ihn dort auf, weil dieser mit seinen siebzig Jahren nicht mehr alleine dazu fhig war. Der Kufer machte auf mich auch einen netten, aber doch etwas verwirrten und zappeligen Eindruck, jedoch dachte ich mir nichts gro dabei. Whrend der Fahrt sagte mein Onkel uns, dass der Mann einer ist, der alles sammelt. Schon in diesem Moment habe ich mir ausgemalt, wie es dort wohl aussehen mag. Und es war so, wie man es manchmal im Fernsehen sieht, eventuell sogar schlimmer: Allein die Garage stand voll mit jeglichen Sachen aus Holz, eine Decke hing dort auch - nur der Weg fr die Reifen seines Autos war sauber. Auch der Garten war voller Mll. In die Wohnung gingen wir zwar nicht direkt, aber schon der groe Eingangsbereich war fast vllig zugestellt. <br /> <br /> <br /> Ich konnte nicht anders und habe dann unauffllig eine der Tren geffnet. Alles war voller Mll, nur mit einem Weg zum Durchgehen. Als wir fertig waren, bekam mein Onkel das Geld fr den Schrank und der Mann gab mir 20 Euro, was ich natrlich nicht annehmen wollte, aber er bestand darauf und wurde auch etwas laut. Auf der Rckfahrt erzhlte mir mein Onkel, dass besagter Mann seit dem Tod seiner Mutter vor sieben Jahren so ist, davor hielt es sich wohl in Grenzen. Danach machte ich meinem Onkel Vorwrfe und fragte, wieso er die Situation dieses armen Mannes ausnutzte, indem er ihm etwas verkaufte, das er sowieso nie benutzen wird. Daraufhin antwortete er, dass der Mann den Schrank aber unbedingt haben wollte und das er durch das Erbe ziemlich viel Geld htte. Wieder sagte ich, dass das kein Grund sei und dass der Mann gar nichts dafr kann, da er ein psychisches Problem hat, das war meinem Onkel aber egal und er sagte, dass er halt eine Macke habe. Mir ging es jedenfalls berhaupt nicht gut, und ich war den Trnen nah, wahrscheinlich, da mir die Situation des Kufers sehr traurig erschien. Zu Hause schenkte ich das Geld direkt meiner Mutter und sagte, dass ich es nicht haben mchte, da es auf Kosten einer Person ist, die ein trauriges Leben hat und dass wir quasi seine Situation ausgenutzt haben. Ich habe auch schon im Internet geguckt, ob es Mglichkeiten gibt, ihm zu helfen, habe aber nicht direkt etwas gefunden. Jedenfalls mchte ich beichten, dass mein Onkel den Zustand eines lteren Herren ausgenutzt hat, um Profit zu machen und ihm sogar noch versprochen hat, ihm mehrere Sachen kostenlos zu bringen, da er ja so ein netter Kerl ist.

Beichthaus.com Beichte #00033004 vom 06.04.2014 um 01:45:02 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Flucht auf dem Fahrrad

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Engherzigkeit Feigheit Vandalismus Auto & Co.

Ich fuhr heute in einer der grten Stdte in NRW mit dem Rad nach Hause. Gegen sechs Uhr war die Rushhour wiedermal sondergleichen. Ich bin dann also mit extremem Gras zwischen den bei rot wartenden Fahrzeugen durch, die in beide Richtungen standen. Pltzlich war der Freiraum jedoch etwas zu gering und ich erwischte den Spiegel eines stehenden BMWs mit vier Typen sdlndischer Herkunft. Da ich keine Lust auf Stress hatte, handelte ich in einer Kurzschlussreaktion. Ich trat in die Pedale und versuchte durch die stehenden Autos zu entkommen. Der Fahrer rief mir noch &quot;Ey, du H*rensohn&quot; hinterher und nahm dann die Verfolgung auf. Es gelang mir, in der Altstadt zu verschwinden und nach Hause zu kommen, ohne gesehen zu werden. Ich hatte echt Panik und war voll am Ende. Meine Radgriffe sind mit Gummi ummantelt, der Spiegel ist auch nur eingeklappt und nichts war kaputt. Ich hatte einfach nur keinen Bock, dass so ein Asozialer mir mit der Versicherung kommt und mich &quot;Alter&quot; nennt. Es tut mir leid, dass ich geflohen bin, obwohl die Sache ber meine Versicherung nicht mal ein groes Ding gewesen wre.

Beichthaus.com Beichte #00033003 vom 06.04.2014 um 00:55:59 Uhr (26 Kommentare).

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