Die Strecke der Tour de France

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Peinlichkeit Sport

Im Jahr 2007 bin ich die Tour de France nachgefahren, das war generell so ein Traum von mir. Irgendwo in der Nähe der Ortschaft Autun musste ich ziemlich dringend mal pinkeln, bin also rangefahren. Als ich fertig war, habe ich ihn, so wie immer, gut abgeschüttelt, ich wollte eben nicht, dass in meine Radlerhose ein Fleck auftaucht. Hatte, wegen der Hitze, auch keine Boxershorts an. Von einer Gruppe älterer Franzosen, die an mir vorbeifuhren, ließ ich mich dabei nicht stören, auf einmal rief einer von denen etwas und alle fingen an zu lachen. Als ich mich umdrehte, machte einer von ihnen auf dem Fahrrad so eine Bewegung, als ob er onanieren würde. Ich habe nicht so richtig verstanden, was das sollte und bin weitergefahren, bis es mir klar geworden ist. Die Handbewegung beim intensiven Abschütteln muss von der Seite so ausgesehen haben, als ob ich mich direkt am Straßenrand völlig schamlos befriedigen würde. Es ist mir bis heute ungeheuer peinlich, zum Glück haben die Franzosen drüber gelacht und nicht die Polizei gerufen.

Beichthaus.com Beichte #00033202 vom 04.05.2014 um 23:07:35 Uhr (11 Kommentare).

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Der Korb der alten Dame

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Peinlichkeit Feigheit Dummheit Shopping

Ich habe mehrere Supermärkte in meiner Wohngegend und wechsle gerne ab. Im letzten Jahr passierte mir allerdings etwas Dummes. An diesem Tag war ich in einem eher kleinen Supermarkt. Ich hatte keinen Einkaufswagen, sondern einen dieser Plastikkörbe, die am Eingang gestapelt sind. Ich füllte ihn und stellte ihn dann kurz ab, um zur Pizzatruhe zu gehen. Dann geschah es: Versehentlich nahm ich dort einen anderen Plastikkorb und füllte ihn weiter. Nach einiger Zeit entdeckte ich wieder meinen eigenen Korb, der immer noch bei den Saftflaschen stand. Mir war klar, dass ich einen fremden Korb an mich genommen hatte. Im nächsten Moment sah und hörte ich eine ältere Dame an der Pizzatheke keifen und wütend gestikulieren. Ich bin ein Mensch, der immer sehr hilfsbereit ist, aber in diesem Moment konnte ich gar nicht mehr klar denken, mir war das dermaßen unangenehm und ich traute mich nicht, der Frau ihren Korb wiederzugeben. Deshalb bin ich schnurstracks, und ohne etwas einzukaufen, aus dem Laden geflüchtet. Der Laden ist klein und ich gehe davon aus, dass die Frau ihren eigenen Plastikkorb bald wiedergefunden hat, aber es ist mir so entsetzlich peinlich und ich schäme mich auch. In dem Laden habe ich bis heute nicht wieder eingekauft.

Beichthaus.com Beichte #00033186 vom 02.05.2014 um 19:21:24 Uhr (10 Kommentare).

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Die Nachbarn und die Hobbyhure

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Maßlosigkeit Peinlichkeit Schamlosigkeit Waghalsigkeit Nachbarn

Ich habe vor einigen Jahren mal in einem Reihenhaus gewohnt und die Schalldämmung zu den Nachbarwohnungen war nicht unbedingt so toll. Ein Ehepaar hatte leider die Eigenschaft, im Schlafzimmer nicht leise zu sein, aber ich denke bis heute, dass es vielleicht sogar Absicht war. Sie haben eben auch das Fenster offen gelassen, sodass man auch draußen auf dem Hof alles hören konnte. Leider war das Ehepaar auch dafür bekannt, dass sie extrem streitlustig waren, daher hat sich keiner getraut, etwas zu sagen. Nachdem ich an einem Sonntagnachmittag wieder stundenlang diese Schreie hören musste - und ja, es waren wirklich teilweise Schreie - wusste ich, was zu tun ist. Ich nahm fortlaufend das Gestöhne auf und schnitt am Rechner die Stellen heraus, wo sie wirklich etwas sagen. Die Frau tendierte ein bisschen dazu, den Namen des Mannes zu rufen und ihn anzufeuern - es ist wirklich eine Zumutung, wenn man das täglich hören muss. Nachdem ich mit der Tonbearbeitung fertig war, weihte ich die Nachbarn in meinen Plan ein, die aber nichts damit zu tun haben wollten. Wie gesagt, das Ehepaar war fast schon krankhaft streitlustig.


Lange Rede: Ich spielte an einem Nachmittag das Gestöhne mit offenem Fenster ab. Es dauerte keine fünf Minuten und es klingelte bei mir Sturm. Ich drehte die Anlage runter und ging notdürftig bekleidet im Bademantel an die Tür. Draußen stand der besagte Mann und hielt mir eine ziemliche Standpauke, dass ich gefälligst mit meiner Freundin leise sein soll, es handele sich um ein Wohngebiet und nicht um einen Rotlichtbezirk. Der Mann hatte tatsächlich sein eigenes Stöhnen nicht erkannt! Ich wiederholte das alles dann noch einige Male und trieb es ziemlich zur Spitze. Da ich damals eh näher zu meinem Arbeitsplatz ziehen wollte, ließ ich es auch wirklich darauf ankommen. Es endete dann damit, dass die Frau mir eine Woche vor meinem Umzug draußen auflauerte und ich eine ziemliche Ohrfeige bekam. Dazu noch übelste Beleidigungen, dass ich ein widerlicher Perverser sei und so weiter. Das Ehepaar bemerkte tatsächlich nie, dass die angebliche Nuttenfreundin beziehungsweise Hobbyhure ihnen nie begegnete. Sie waren halt wirklich nicht die Klügsten, aber immerhin auch mit Mitte fünfzig noch unglaublich potent.

Beichthaus.com Beichte #00033174 vom 30.04.2014 um 18:21:28 Uhr (16 Kommentare).

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Das Unglück auf dem Heimweg

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Peinlichkeit Trunksucht Verzweiflung Ekel Last Night Kesseling

Vor ein paar Monaten war ich (w) endlich mal wieder mit ein paar Freunden unterwegs und natürlich begossen wir das Wiedersehen mit einer Menge Alkohol. Ich hatte am Tag kaum gegessen und war relativ schnell angeheitert. Irgendwann wollten wir dann nach Hause. Ich fuhr alleine, weil sonst keiner in meiner Gegend wohnt. Als ich in eine andere Bahn umsteigen musste, fiel mir ein, dass ich ja noch Zigaretten kaufen könnte. Dabei lernte ich einen echt süßen Typen kennen. Wir kamen irgendwie ins Gespräch, gingen noch kurz was trinken und es stellte sich heraus, dass wir in dieselbe Richtung mussten. Also fuhren wir zusammen. Auf der Fahrt grummelte mein Magen heftig und ich merkte, dass ich ganz schnell ein stilles Örtchen benötigte. Dazu kam, dass in der Bahn die Fenster offen waren, es zog und war kalt und ich konnte es kaum aushalten. Als dann endlich unsere Station angesagt wurde, wollte ich einfach schnell aufstehen und nach Hause. Zum Glück stand er vor mir und stieg vor mir aus, denn als ich so abrupt aufstand, entleerte sich mein Durchfall in meine Hose. Geistesgegenwärtig stellte ich fest, dass ich einen langen Mantel an hatte und man es bestimmt nicht sah, aber der Geruch! Verdammt überhaupt die ganze Situation! Wie konnte das nur passieren? Ich sagte ganz schnell "Tschüss" und betete, dass er es nicht bemerkt hat. So etwas Peinliches ist mir noch nie passiert. Zu Hause angekommen brach ich auch erst einmal in Tränen aus. Als erwachsene Frau hatte ich mir in die Hose gemacht. Vor einem Typen. Einem verdammt netten Typen, von dem ich nun nicht mal die Nummer hatte. Bestimmt drei Wochen lang habe ich mich intensiv selbst gehasst. Mittlerweile geht es wieder, aber manchmal will ich trotzdem immer noch im Boden versinken.

Beichthaus.com Beichte #00033145 vom 27.04.2014 um 10:27:52 Uhr in Kesseling (13 Kommentare).

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“Beichte

Windelträgerin im Zug

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Fetisch Peinlichkeit Bahn & Co.

Ich (w/25) fand es mit 13 Jahren unheimlich toll, Babywindeln anzuziehen. Zu Hause ging das aber nicht, da das mit Sicherheit meine Eltern oder Geschwister mitbekommen hätten. Da ich von der Schule eine Monatskarte für Bus und Bahn hatte, lebte ich meine Leidenschaft […]
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Beichthaus.com Beichte #00033135 vom 25.04.2014 um 18:43:55 Uhr (13 Kommentare).

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