Verschollene Briefe

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Feigheit Peinlichkeit Lügen

Als mein Bruder (damals 15) seine Ausbildungsstelle antrat, ging unser Vater mit ihm zur Bank und eröffnete dort ein Konto auf seinen Namen. Ein paar Tage später war ich (damals 17) früher zu Hause als alle anderen und holte die Post aus dem Briefkasten. Es waren nur zwei oder drei Briefe. Ich legte sie in mein Zimmer und vergaß sie dort. Wenige Tage später kam die EC-Karte für ihn. Als noch eine weitere Woche später keine PIN für ihn da war, fragte Papa bei der Bank nach, die sagte, die PIN müsse noch vor der Karte gekommen sein. Wir suchten zu Hause alles ab, auch ich, ohne etwas zu finden. Als ich am nächsten Tag etwas für die Schule brauchte, fiel mir die Post wieder in die Hände, die ich vor Wochen aus dem Briefkasten geholt hatte. Es war auch ein Brief der Bank an meinen Bruder dabei. Ich ahnte, dass es die PIN war, öffnete den Brief und hatte recht. Da ich nicht zugeben wollte, dass ich es war, der den Brief vergessen hatte und mein Bruder deshalb vier Wochen länger jedes Mal an den Bankschalter musste, um Geld abzuheben, zündete ich den Brief und den Umschlag im Garten an und sagte niemandem etwas davon. Das ist nun fast 20 Jahre her, aber immer, wenn ich mit meinem Bruder zusammen bin und wir zum Beispiel einkaufen, muss ich daran denken.

Beichthaus.com Beichte #00033879 vom 04.09.2014 um 07:24:43 Uhr (1 Kommentare).

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Student ohne Geld

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Verzweiflung Neid Engherzigkeit Geld Studentenleben

Ich (m/27/Master-Student) möchte beichten, dass ich ziemlich unzufrieden mit meinem Leben bin und mich ständig, bewusst und unbewusst, mit anderen vergleiche. Ich habe während meines Studiums mein eigenes kleines Unternehmen gegründet und beschäftige auch eine freie Mitarbeiterin. So kommt es, dass ich ständig absolut blank bin und so gut wie kein Geld für mein Privatleben zur Verfügung habe. Da mir die Banken keinen Cent an Unterstützung geben, weil ich noch Student bin, bezahle ich alles aus meiner eigenen Tasche und bin ständig im Minus. Ich muss gestehen, dass es mich manchmal sehr depressiv macht. Meine Freunde sind alle durchaus erfolgreich und international viel unterwegs. Einer meiner besten Freunde arbeitet in den USA und verdient sehr viel, ein anderer ist vor zwei Jahren nach Südostasien ausgewandert und hat sich dort im Immobiliensektor selbstständig gemacht. Er hat bis jetzt seine erste Immobilie renoviert und wird sie für gutes Geld verkaufen können. Ich hingegen habe mich damals für das Studium entschieden - erst meinen Bachelor beenden und dann meinen Master beginnen - und ich weiß nicht wirklich, ob es die richtige Entscheidung war. Ich lebe teilweise wie ein Penner und war seit Ewigkeiten nicht mehr im Urlaub, sondern muss jeden Cent zwei Mal umdrehen. Ich möchte erstens gestehen, dass ich neidisch und auch eifersüchtig auf meine erfolgreichen Freunde bin. Zweitens möchte ich gestehen, dass ich innerlich sehr viel herumjammere und mich ständig frage, warum das Schicksal mich so "hasst." Und das ist der springende Punkt! Denn ich weiß, dass es verdammt viele härtere Schicksale und Lebenswege gibt und mein Gejammere wirklich unangebracht ist.


Ich versuche, mich auf die vielen kleinen positiven Dinge zu konzentrieren, und mich wieder aufzurichten. Das geht auch gut - so lange, bis wieder eine Rechnung ansteht und ich weiß, dass ich nächsten Monat wieder kaum etwas unternehmen kann. Neben meinem Studium und meiner Unternehmensgründung habe ich versucht, diesen Sommer einen Sommerjob zu bekommen. Es war grauenhaft. Die einzige gute Stelle wollte mich gleich für 12 Monate "verpflichten" und hat mir daraufhin abgesagt, weil ich nicht versprechen konnte, auch wirklich so lange im Voraus für einen Minijob planen zu können. Der Rest war echt unter aller Sau. Zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen, die einen in Schichtdienst mit 6,25 Euro pro Stunde stecken wollen. Hier versteckt sich ebenfalls eine kleine Beichte. Ich habe mich nie auf irgendwelche "Service" oder Kellnerjobs beworben. Ich kann einfach nicht im Service arbeiten, es ist nichts für mich. Also möchte ich auch noch beichten, dass ich ein zu großes Ego habe, was mir im Weg steht, einen "normalen" Minijob anzunehmen. Keine Ahnung, ob das hier irgendjemand nachvollziehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033877 vom 03.09.2014 um 19:00:04 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schlafende Hunde soll man nicht wecken

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Tiere Frankenthal

Ich (26) liebe es, im Vorbeigehen Hunde zu provozieren. Ich weiß, das klingt total kindisch, aber ich habe Spaß daran - außerdem nerven die Viecher durch ihr Gebell und ihre Häufchen, also ist mein Tun nur gerecht. In den Straßen, in denen ich regelmäßig spazieren gehe, drehen die Hunde hinter den Zäunen inzwischen komplett durch, wenn ich vorbeigehe. Ich schlurfe extra mit den Schuhen über den Gehsteig, damit sie mich früh erkennen. Dann provoziere ich die Tölen mit Geräuschen und Scheinangriffen. "Schlafende Hunde soll man nicht wecken?" Das schert mich wenig, im Gegenteil - sie zu wecken und zu ärgern macht doch am allermeisten Spaß!

Beichthaus.com Beichte #00033861 vom 01.09.2014 um 17:16:59 Uhr in 67227 Frankenthal (Brentano Straße) (21 Kommentare).

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Schlechter Sex mit der Affäre

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Fremdgehen Lügen Morallosigkeit Begehrlichkeit

Ich (w/20) bin seit fast einem Jahr Single und genieße diese Zeit auch in vollen Zügen. Ich habe Anfang des Jahres in einem Club, beim Feiern, vier Männer kennengelernt, sie stammten alle aus der Nähe, aber mit M. (25) kam ich richtig ins Gespräch und habe ihn nach reichlich Alkohol auch an der Bar geküsst. Er ist recht zögerlich darauf eingestiegen und ich habe ihn dann gefragt, ob irgendetwas los sei. Er wollte zuerst nicht mit der Sprache rausrücken, dann habe ich ihn gefragt, ob er in einer Beziehung ist. Er hat es mit "Ja" beantwortet und gesagt, dass sie bereits seit fast sieben Jahren zusammen sind und es momentan im Bett nicht läuft. Ich war baff und dachte eigentlich, die Sache sei damit erledigt - war sie aber nicht. Danach sind wir nämlich nach draußen verschwunden und haben einfach nur rumgemacht, ohne Sex. Wir haben auch Nummern getauscht und dann ein paar versaute Nachrichten verschickt. Ein paar Wochen später haben wir uns beim Feiern erneut getroffen und mit viel Alkohol rumgemacht. An diesem Abend habe ich noch an seinem besten Stück gespielt, mehr war da allerdings nicht. Einige Zeit später hatten wir dann allerdings Sex im Wasserbett eines seiner Kumpels, die uns von nebenan zugegrölt haben - der Sex war wirklich nicht gut. Im April haben wir es wieder getrieben, dieses Mal allerdings im Auto. Was ein absoluter Reinfall war, weshalb ich auch dachte, das sei es nun mit ihm gewesen. Bis wir uns an diesem Wochenende wiedergesehen haben und ich habe ihn mit zu mir genommen. Nachdem wir Sex hatten, habe ich ihn dann nach Hause zu seiner Freundin gefahren.


Was ich jetzt beichten will? Dass ich seiner Freundin alles erzählen möchte - allerdings anonym. Sie hatten letzte Woche ihr 7-Jähriges. Er liebt sie, denke ich, wirklich, nur im Bett läuft eben nichts mehr. Er hat mir sogar erzählt, dass er sie irgendwann mal heiraten möchte und die beiden wohnen auch schon seit längerer Zeit zusammen. Er hat sie bis jetzt nur mit mir betrogen und wird es wohl auch weiterhin tun. Seine Kumpels wissen alle Bescheid, nur wird von ihnen keiner etwas sagen. Ich habe ein total schlechtes Gewissen ihr gegenüber, ich möchte so etwas gesagt bekommen und bin jetzt hin und her gerissen, was ich tun soll. Ich kann ihm übrigens wegen seines heißen Körpers nicht widerstehen. Es tut mir leid S., dass dein Freund dir fremdgeht und dass er es auch weiterhin tun wird, da er mir nicht widerstehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033857 vom 31.08.2014 um 21:19:52 Uhr (21 Kommentare).

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Sexy und begehrt

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Begehrlichkeit Eitelkeit Hochmut Schamlosigkeit

Ich (w/18) liebe es, angeschaut und berührt zu werden. Ohne jetzt überheblich wirken zu wollen, glaube ich, dass ich ganz gut aussehe. Das schließe ich zumindest aus der Aufmerksamkeit, die ich von den Männern bekomme. Ein paar kurze Eckdaten: Größe: 1,77m, 64kg, BH 75C. Alles noch straff und knackig. Bis vor Kurzem hatte ich noch einen ganz lieben Freund, wir waren 1,5 Jahre zusammen. Er hat Schluss gemacht, weil er mit meiner Leidenschaft nicht zurechtkam. Ich ziehe mich gerne sexy an und verstecke meine Vorzüge nicht gerade. Im Schwimmbad habe ich immer einen sehr knappen Bikini an, am Baggersee oftmals einen, der durchsichtig wird, wenn er nass ist - manchmal ziehe ich das Oberteil auch aus. Wenn ich dann im Schwimmbad oder am See etwas herumlaufe, achte ich darauf, wer mich beobachtet. Fällt mir jemand auf, so bekommt er auch etwas zu sehen. Ich mache das dann so, dass er nicht merkt, dass es Absicht ist. Wenn ich mich hinlege, achte ich zum Beispiel darauf, dass man meine Brüste gut sieht oder die Beine immer leicht offen sind. Meine Leidenschaft drücke ich aber auch abends beim Ausgehen aus. In einer vollen Kneipe oder im Club bin ich gerne mitten im Gedränge. Ich reibe meine Brüste oder meinen Po dann an den Männern, an denen ich vorbeigehe. Wenn es eng ist, ist es immer wie eine zufällige Berührung. Mein Ex-Freund hat es lange nicht gemerkt, doch in den letzten Monaten hat er es beobachtet. Ich habe immer alles abgestritten und gesagt, dass er spinnt. Selbst als er Schluss gemacht hat, bin ich dabei geblieben. Ich kann mir echt nicht vorstellen, ohne das alles zu leben. Ich möchte aber auch nicht falsch verstanden werden, ich möchte mit keinem der Männer Sex haben. Es ist nur toll, sexy zu sein und begehrt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00033834 vom 28.08.2014 um 08:34:47 Uhr (31 Kommentare).

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