Meine Mutter starb in unserem Beisein

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Verzweiflung Tod Familie Offenburg

Als meine Mutter im Sterben lag, habe ich sie mit meinen Bruder noch einmal besucht. Nach einiger Zeit begann sie schließlich immer langsamer zu Atmen - bis sie schließlich nicht mehr atmete. Ich weiß, dass sie absichtlich die Luft angehalten hat weil sie im Beisein ihrer Söhne sterben wollte. Ich verzweifle an diesem Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00025605 vom 19.01.2009 um 23:58:02 Uhr in Offenburg (29 Kommentare).

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Ist sie wegen mir gestorben?

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Verzweiflung Drogen Tod Mettingen

Ich bin 29. Zwischen 16 und 22 hatte ich eine sehr gute Freundin, mit der ich viele Höhen und Tiefen durchlebte. Getrennt wurde unsere Freundschaft damals durch ihre Drogensucht. Sie hatte sich danach wieder gefangen, aber Kontakt hatten wir nicht mehr. Gestern, also sieben Jahre nach allem, ist sie gestorben - Hirnschlag. Vielmehr wurden ihr nach drei Tagen die Geräte abgestellt. In dem Moment, als sie starb bekam ich keine Luft (ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht wie es um sie steht), ich hatte das Gefühl mir sitzt jemand auf der Brust und drückt mir die Kehle zu. Jetzt weiß ich, dass es eben genau zum Todeszeitpunkt war. Ich weiß nicht, wie ich das einordnen soll. Ich bin schuld an ihrem Tod, da ich nicht zu ihr stand.

Beichthaus.com Beichte #00024959 vom 16.10.2008 um 14:46:08 Uhr in Mettingen (17 Kommentare).

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Das tote Kind in meinem Arm

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Verzweiflung Gewalt Tod Kinder

Ich (m/23) muss etwas Schreckliches loswerden, das mein bisher ziemlich positives Leben in einen Abgrund gestürzt hat, aus dem ich seit dem Vorfall nicht mehr rauskomme. Es ist jetzt vier Monate her. Einer meiner besten Freunde, dessen Frau, ihr 6 Monate altes Baby und noch zwei Kumpels waren an unserem Dorfbach einen Ausflug machen, mal wieder über "alte Zeiten" quatschen etc. Das kleine Baby war natürlich die Hauptattraktion, ein richtig süßes zartes Kind! Mit kleinen Fingern, die sich im Schlaf immer ganz leicht um deinen Finger gelegt haben, wenn du ihn der Kleinen hingestreckt hast. Sie hat ganz viel gelacht und richtig Wärme verströmt, man konnte nicht anders, als zurücklachen bei der Kleinen, und in der Gegenwart meiner Kumpels war es nicht mal mir peinlich, mit ihr rumzualbern, obwohl ich damals einen auf harten Kerl gemacht habe. Jeder durfte sie dann mal auf den Arm nehmen, und bei mir ist sie dann ganz langsam eingeschlafen, worauf ich ziemlich stolz war. Aber das hätte ich niemals zugegeben. Wahnsinn, wie sie da lag mit den Händchen zu Fäusten geballt, aber trotzdem völlig wehrlos und auf absoluten Schutz angewiesen!

In dem Moment war ich wirklich am Überlegen, den ganzen Machoscheiß sein zu lassen und mit meiner damaligen Freundin ein Kind zu bekommen, vielleicht in zwei Jahren oder so. Wir saßen dann am Boden auf einer Decke und haben gepicknickt, die Kleine durfte ich immer noch halten, aber sie lag ganz ruhig da. Auf einmal macht sie eine so überraschend starke Bewegung! Sie hat sich total gewunden ganz kurz nur, aber ich verfluchtes Arschloch war einfach nicht drauf vorbereitet und sie ist mit dem Kopf auf dem Steinboden unter der Decke aufgeschlagen! Ich wollte sie noch auffangen, habe es aber nicht geschafft. Oh Gott, ich kann nicht beschreiben, wie schrecklich das ausgesehen hat, der kleine empfindliche rosa Kopf da am Boden und wie mein Freund geschrien hat. Und sie wollte einfach nicht ihre Augen wieder aufmachen!! Seitdem schießen mir nachts die Bilder, wie mein Freund sich panisch über sein totes Kind, von dem er mir so viel Schönes erzählt hat, gebeugt hat und alle nach einem Arzt geschrien haben, und wie in mir die Welt zusammengebrochen ist, durch den Kopf. Mein Freund hat mir verziehen, meine Freundin ist weg, aber das Schlimmste ist, dass ich mir vor dem Spiegel nicht mehr in die Augen sehen kann.

Es war dieser eine verpasste Augenblick, ein einziges Mal Totalversagen, den ich mir nicht verzeihen kann. Ich habe seitdem viel über mich gelernt, besonders, ehrlich zu mir zu sein, und mein naives Gehabe zu vermeiden, aber wie habe ich dafür bezahlen müssen! Ich hasse meine Vernünftigkeit, die mich daran hindert, mich selbst aufzugeben, ich hasse mich selbst und meinen Freund, weil er mich nicht verstößt und mich nicht wenigstens einen kleinen Teil der Schuld büßen lässt. Keiner in meiner Arbeit weiß davon, ich lebe nach außen hin genauso weiter. Innen ist alles ein eingestürztes Kartenhaus, das auch diese Beichte nicht aufbaut. Ich kann nur hoffen, dass sich ein wenig von dem Menschen, der ich einmal war, irgendwann wieder durchsetzen kann, aber Kinder werde ich mir niemals gönnen.

Beichthaus.com Beichte #00024840 vom 26.09.2008 um 19:33:32 Uhr (83 Kommentare).

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Das Erbe unserer Mutter

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Verzweiflung Selbstverletzung Familie Tod Nahe

Meine Mutter ist im April gestorben. Wir (Ich (16) und meine Geschwister (19/21/23)) sind total deprimiert, hatten keinen Plan, was wir tun sollten und haben erst einmal das Erbe angetreten. Das war ein großer Fehler. Jetzt haben wir zwei Häuser, ein Büro und 300.000 Euro Schulden am Hals. Meine Eltern waren geschieden - aber, wie ich gestern rausgefunden habe, haben sie sich doch noch geliebt. Was meine ganze seelische Situation noch viel schwieriger macht. Mein Vater zieht jetzt demnächst bei uns ein. Aber wenn ich fertig mit der Schule bin, müssen wir das Haus trotzdem verkaufen. Das müssen wir aber, bevor mein Vater einzieht, noch renovieren. Die anderen Häuser können wir auch nicht behalten, weil wir damit nur Schulden machen und jetzt machen ein paar Mieter Stress und wir haben einfach alle keine Kraft mehr, weil wir seelisch am Ende sind. Und jeden Tag in dem Haus aufzuwachen, in dem man 16 Jahre mit seiner alleinerziehenden Mutter gelebt hat und dann immer wieder Fotos von ihr sieht, ist echt schwer! Ich bin ein seelisches Wrack. Ich weiß nicht mehr wofür ich lebe, weil das Leben im Moment einfach keinen Spaß macht. Ich kämpfe täglich mit dem Gedanken, mich selbst umzubringen. Ich versuche meinem Optimismus beizustehen, aber es wird immer schwerer. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte.

Beichthaus.com Beichte #00024357 vom 30.07.2008 um 10:02:21 Uhr in Nahe (27 Kommentare).

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Ich hoffe sie sterben bald!

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Engherzigkeit Falschheit Familie Tod

Es gibt fünf Menschen in meiner Familie, von denen ich hoffe, dass sie demnächst den Löffel abgeben, nur damit ich nicht mehr so tun muss, als ob ich Mitleid mit ihnen hätte. Mein Onkel(50) hat MS und ist ein Krüppel. Meine Oma (86) hat Krebs und die andere Oma (87) hatte einen Schlaganfall und Demenz. Meine Großtante, die ich schon immer gehasst habe, weil sie alt ist und immer noch denkt wir haben 1933, hat ein schwaches Herz und mein Großonkel, der eigentlich ganz nett ist, aber seit 1945 fast nichts mehr sieht und ständig starke Schmerzen hat. All diese Menschen bedeuten mir emotional fast nichts bis nichts. Es ist ein Ärgernis für mich eben jene Emotionen zuheucheln. Es wäre mir lieber bei denen Beerdigungen ganz viel zu heucheln und dann damit fertig zu sein. Ich weiß, dass alles sehr egoistisch, aber was soll och machen. Ich kann meine Gefühl nicht umpolen.

Beichthaus.com Beichte #00024023 vom 13.06.2008 um 06:31:35 Uhr (13 Kommentare).

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