Mobbing und seine Folgen

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Neid Feigheit Zorn Internet

Ich beichte, dass ich nach fast zehn Jahren immer noch von meinen ehemaligen Mobbern besessen bin. Alle paar Wochen schaue ich mir ihre Profile bei einem sozialen Netzwerk an und freue mich, dass sie es in ihrem Leben zu nichts gebracht haben und immer noch in unserem alten Ort versauern - whrend ich heute glcklicher nicht sein knnte, sehr erfolgreich bin und eine groartige Familie habe. Dennoch kann ich mit diesen Leuten einfach nicht abschlieen. Ich spiele mit dem Gedanken, ihnen eine Nachricht ber dieses Netzwerk zu senden und von meinen Erfolgen zu berichten, nur um ihnen eins reinzuwrgen. Vielleicht knnte ich dann damit abschlieen. Andererseits wrde ich dadurch auch zugeben, dass sie nach der ganzen Zeit immer noch Macht ber mich haben.

Beichthaus.com Beichte #00033333 vom 25.05.2014 um 11:26:08 Uhr (14 Kommentare).

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Sinnlose Wahlen

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Faulheit Ignoranz Trägheit Politik Ermstedt

Ich beichte, dass ich nicht zur Wahl gehe. Mir ist es wirklich egal, wer wo und wann gewhlt wird, da die Stimmen doch sowieso nichts bringen. Die Politiker versprechen und versprechen und halten es sowieso nicht ein. Die Wahlunterlagen, die man zugeschickt bekommt, habe ich zwar vor einigen Tagen schon ausgefllt und sie liegen bereit. Aber es ist mir einfach zu bld, fr nichts und wieder nichts das Haus zu verlassen. Ich mache mir lieber einen entspannten Sonntag mit Schlafanzug im Bett, anstatt die erste Wahlmglichkeit meines Lebens wahrzunehmen. brigens: Seid froh, dass ich nicht whle. Laut Wahl-O-Mat msste ich die NPD whlen und ich wre versucht, dies auch wirklich zu tun. Ist doch sowieso egal.

Beichthaus.com Beichte #00033332 vom 25.05.2014 um 10:47:06 Uhr in Ermstedt (23 Kommentare).

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Die chronische Schwnzerin

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Dummheit Lügen Faulheit Trägheit Schamlosigkeit

Ich (w) mchte beichten, dass ich andauernd die Schule schwnze. Angefangen hat es vor ungefhr zwei Jahren. Seitdem bin ich auch zweimal sitzen geblieben, dabei bin ich nicht schlecht in der Schule. Die Lehrer mochten mich, ich kam mit jedem gut klar. Damals hat ein Junge aus meiner Klasse stndig geschwnzt, er war bergewichtig und schlau, aber er wurde gemobbt. Ich wurde eigentlich nie in der Schule gemobbt, trotzdem habe ich manchmal keine Lust die Gesichter meiner Mitschler zu sehen. Auerdem nerven sie mich mittlerweile, wenn ich mal zur Schule komme, mit blden Bemerkungen, dass ich ja auch mal da bin und so weiter. Ich wei, ich bin selbst schuld, aber es kotzt mich trotzdem an. Seit ungefhr einem Jahr ist es bei mir ganz schlimm. Ich gehe noch seltener als zuvor zur Schule, denn seit dieser Zeit habe ich einen Freund, bei dem ich so gut wie immer bin und dort auch bernachte. Meine Eltern haben schon Mahnungen bekommen, zu guter Letzt mssen sie jetzt auch noch ein Bugeld wegen mir bezahlen. Ich schme mich, aber ich kann mit dem Schwnzen trotzdem nicht aufhren. Es ist schwer zu erklren, und ich denke, keiner, der nicht in meiner Situation ist, versteht mich. <br /> <br /> <br /> Ich gehe mit dem Gedanken, am nchsten Morgen endlich wieder geregelt zur Schule zu gehen, ins Bett, komme aber nicht raus. Und dann denke ich an die blden Kommentare oder an das Gesicht meiner Lehrerin, die ich sowieso nicht leiden kann, und schon ist es entschieden - ich bleibe wieder mal zu Hause! Ich glaube, ich habe psychische Probleme. Ich kann manche Dinge nicht verarbeiten. So wie beispielsweise die Fehlgeburt meiner Mutter. Mein Freund wei, dass ich kaum zur Schule gehe, wundert sich aber auch, dass ich noch nicht vom Ordnungsamt abgeholt worden bin. Ich verschweige ihm dies leider, weil es mir unheimlich peinlich ist. Und da meine Eltern mein Bugeld nicht bezahlen wollen, muss ich Sozialstunden absolvieren. Es tut mir leid, ich mchte doch mein Leben endlich auf die Reihe bekommen! Es ist wie ein tiefes Loch, in das ich hineingefallen bin, und ich wei, ich muss da schnellstmglich wieder raus. Aber ich bekomme meinen Arsch einfach nicht mehr hoch.

Beichthaus.com Beichte #00033331 vom 25.05.2014 um 04:03:41 Uhr (17 Kommentare).

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berfordert vom Horror-Studium

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Trägheit Verzweiflung Feigheit WG Studentenleben

Ich beichte hiermit, dass ich mich unfhig fhle, ein eigenstndiges Leben zu fhren, und erwachsen zu werden. Mir ging es immer gut, ich hatte gute Noten, die Lehrer mochten mich, meine Eltern waren stolz auf mich, ich hatte tolle Freunde und machte schlielich mein Abi mit 1,8 und blickte zuversichtlich in die Zukunft. Doch ich fand in meinem Studium keine Erfllung, mit jedem Tag fhlte es sich fr mich sinnloser an. Das selbststndige Lernen, insbesondere die Recherchearbeit in der Bibliothek, machte mir immer mehr Schwierigkeiten. Ich qulte mich durch meine Hausarbeiten - einfach nur bestehen lautete die Devise. Ich hatte in der Kennenlern-Woche ein paar nette Leute kennengelernt und entschied mich schnell dazu, mit zwei von ihnen in eine WG zu ziehen, denn fast zwei Stunden pendeln macht keinen Spa und raubt Zeit. Doch auch hier wartete eine Enttuschung, das sprte ich in dem Moment, in dem ich meine Mutter zur Verabschiedung umarmte und die Wohnung mit Sack und Pack betrat. Renoviert sollte sie sein - doch berall waren Mngel, die Badezimmertr fehlte, die Gastherme machte Probleme und ratterte bedrohlich. Bald berflutete auch die ganze Wohnung wegen der falsch angebrachten Splmaschine. Ich hatte Heimweh, so sehr, dass ich es kaum ertragen konnte. Meine neuen Freunde entpuppten sich als komisch, ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren und fhlte mich unwohl in ihrer Nhe. Meine Mitbewohner und ich lebten uns so schnell auseinander, wir waren einfach vllig verschieden. <br /> <br /> <br /> Andere Freunde hatte ich jedoch nicht und fhlte mich einfach nur vllig fremd. Keiner auer mir putzte die Wohnung, nicht mal die Toilette. Versuche meinerseits, mich mit schner Deko und grndlich geputzter Wohnung wohler zu fhlen, wurden ignoriert und nicht geschtzt. Whrenddessen hasste ich mein Studium immer mehr. An den Wochenenden flchtete ich zurck nach Hause, heulte mich bei meiner Mutter und meinen alten Freunden aus und verkroch mich in meinem alten Bett. Ich fhlte mich wie ein Versager, wie ein kleines Kind, zu dumm fr das Studium und nicht berlebensfhig ohne Mama. So fhle ich mich heute immer noch. Das Studium ist abgebrochen, morgen werde ich offiziell meinen Auszug verknden und so meinen neuen Freundeskreis zurcklassen und zurck zu Mutti gehen. Ich bereue meinen berstrzten Auszug und hoffe, dass ich in zwei oder drei Jahren reif genug sein werde, alleine klarzukommen. Ich enttusche meine Mitbewohner, meine Eltern, aber vor allem mich selbst.

Beichthaus.com Beichte #00033330 vom 25.05.2014 um 01:13:43 Uhr (13 Kommentare).

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Sex mit dem Sohn Gottes

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Unglaube Begehrlichkeit Marxen

Ich (w) stehe auf Jesus. Nicht falsch verstehen, ich bin keineswegs religis, aber wenn ich frher mit meinen Groeltern in der Kirche war, bin ich immer ganz wuschig geworden. Lange Haare und Bart, der Sohn Gottes ist einfach mein Typ. Und dann noch am Kreuz hngend - da wnsche ich mir immer, dass er mich mal aufs Kreuz legen und durchnageln wrde.

Beichthaus.com Beichte #00033329 vom 24.05.2014 um 19:55:41 Uhr in Marxen (12 Kommentare).

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