Ehrgeiz am Pissoir

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Ekel Unreinlichkeit Ignoranz Aulendorf

Ich (m/35) muss beichten, dass ich den Reinigungskräften in öffentlichen Toiletten zusätzliche Arbeit mache. Das liegt daran, dass ich, wenn ich in ein Pissoir pinkele, einen komischen Ehrgeiz entwickele. Ich habe es mir nämlich zur Aufgabe gemacht, die Wasserspülung, die meist durch Infrarot ausgelöst wird, schon während der Benutzung in Gang zu setzen. Normalerweise passiert das schließlich erst, wenn man einen gewissen Abstand zum Pissoir erreicht hat. Damit mir das gelingen kann, bewege ich meinen Oberkörper vor und zurück - und wenn das nicht funktioniert, mache ich das Gleiche mit dem Unterkörper oder entferne mich sogar von dem Urinal. Natürlich versuche ich dabei stets, weiterhin mein Ziel zu treffen, aber je weiter weg ich gerate, umso schwieriger wird das Unterfangen. Außerdem lässt mit der Zeit auch der Blasendruck nach, sodass es immer schwerer wird, die Entfernung zu überbrücken. Deshalb hinterlasse ich oft ein verpisstes Pissoir. Es gelingt mir leider nur selten, die Spülung zu betätigen, da sie meist so schwach eingestellt ist, dass sie wirklich erst betätigt wird, wenn man sich wirklich herumdreht und geht. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031938 vom 23.09.2013 um 15:35:34 Uhr in Aulendorf (21 Kommentare).

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Die Bremsspur vernichtet

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Ekel Unreinlichkeit Rache Engherzigkeit Kollegen

Die Bremsspur vernichtet
Bei mir (w/26) auf der Arbeit gibt es eine Kollegin, die kaum einer leiden kann. Sie ist ständig krank, unzufrieden, erledigt Aufgaben nur, wenn man dabei sitzt, und verunglimpft mit Vorliebe andere Kollegen. Leider gibt es in unseren Arbeitsfeldern einige Schnittstellen, sodass ich häufig ihre Fehler und Versäumnisse ausbaden darf. Zusätzlich zu ihrer Arbeitseinstellung scheint sie auch menschlich eher defizitär aufgestellt zu sein. Aussagen wie "Frauen, die Miniröcke tragen, sind selbst schuld, wenn sie vergewaltigt werden" gehören bei ihr zur Tagesordnung. Der Betrieb, in dem wir arbeiten, hat dann einen Betriebsausflug ins Ausland unternommen, und wie das bei dieser Art von Veranstaltungen so ist, gab es Doppelzimmer. Und mich hat das Los getroffen, mit eben dieser Arbeitskollegin ein Zimmer zu teilen. Direkt, nachdem wir den Zimmerschlüssel bekamen, ging das Gezeter los: Sie bräuchte wegen ihres Asthmas das Bett am Fenster. Ich müsse meinen Zeitplan mit ihrem abgleichen, damit sie ausreichend Zeit im Bad und ausreichend Schlaf bekäme, dementsprechend müsste sie von sieben bis acht Uhr morgens das Bad benutzen. Und da unser Programm immer um halb neun startete, blieb mir nichts anderes übrig, als vorher zu duschen - natürlich leise! Mein persönlicher Höhepunkt war dann, dass sie mich bat, mich umzudrehen, damit sie die Kombination in das Zahlenschloss ihres Schminkkoffers eingeben konnte.

Zwei Tage lang habe ich mir ihre diversen Dramen (Wasser zu heiß, Wasserdruck zu niedrig, schlechtes Personal, dreckige Stadt, unbequeme Betten, schlechtes Essen, Wetter zu warm, Wetter zu kalt, mein Atmen stört beim Schlafen, meine Zahnpasta hat eine eklige Farbe etc.) gegeben, aber irgendwann rastet jeder normale, friedliche Mensch aus. Ich habe mich dann irgendwann für fünf Minuten alleine auf das Zimmer zurückgezogen, weil sich ein größeres Geschäft ankündigte. Nach Vollendung des Geschäftes fiel mir auf, dass es keine Toilettenbürste gab. Ich bin ziemlich hektisch geworden, weil die Vorstellung, dass die Olle vor dem gesamten Betrieb erzählt, dass ich Bremsstreifen im Klo zurückgelassen hätte, doch eher übel war. Ich beichte also, dass ich mit der Zahnbürste meiner Kollegin das WC von sämtlichen Bremsspuren befreit habe, die zwei Tage des ungewohnten Essen so verursachen können. Ich beichte auch, dass ich am Abend mit Genugtuung dabei zugesehen habe, wie sie sich die Zähne damit geputzte. Und als ich keine zehn Minuten später das nächste Genörgel zu hören bekam, war auch das schlechte Gewissen wie weggeblasen.

Beichthaus.com Beichte #00031937 vom 23.09.2013 um 13:51:57 Uhr (20 Kommentare).

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Mit Angie in ein besseres Leben

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Verzweiflung Peinlichkeit Intim Politik Essen

Mit Angie in ein besseres Leben
Seit Neustem habe ich wieder eine Freundin. Zwar ist es noch nicht ganz offiziell, aber alles läuft super und dieses Ergebnis ist abzusehen. Wir verbringen nahezu jeden Tag mindestens einmal kurz miteinander und das Wochenende besteht aus purer Zweisamkeit. Selbstverständlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00031936 vom 23.09.2013 um 10:17:37 Uhr in 45219 Essen (Gustavstraße) (30 Kommentare).

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Verschenkter Käse

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Zorn Betrug Ungerechtigkeit Restaurant Arbeit Sinsheim

Verschenkter Käse
Ich arbeite bei einer bekannten Sandwich-Kette und habe aus allgemeiner Unzufriedenheit seit Monaten keinen doppelten Käse mehr berechnet. Was bedeutet, dass ich den Laden bei jedem halben Sandwich um dreißig Cent betrogen habe. Allerdings ist die Bezahlung furchtbar und ich schenke den Leuten eigentlich nur das Geld, das ich nicht erhalte.

Beichthaus.com Beichte #00031935 vom 23.09.2013 um 11:57:48 Uhr in 74889 Sinsheim (14 Kommentare).

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Ein gebrochenes Herz

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Morallosigkeit Selbstsucht Verrat Wedel

Ich habe gestern Abend meiner Freundin, mit der ich zweieinhalb Jahre zusammen war, ohne Vorwarnung auf heftigste Weise das Herz gebrochen, indem ich mich von ihr trennte. Sie hatte den Eindruck, dass alles in Ordnung war, und war über beide Ohren in mich verliebt, wohl wie am ersten Tag. Ich wusste seit einigen Monaten, dass unsere Beziehung auf lange Frist nichts werden konnte, habe die Illusion aber weiter aufrechterhalten. Wohl aus Unfähigkeit, mich ihr gegenüber auszusprechen. Ich beichte also, dass ich ein taktloses Arschloch bin - und feige noch dazu, weil ich bald wegziehe. Ich hoffe wirklich, dass sie nicht lange darunter leiden muss, obwohl ich weiß, dass sie diesen Vertrauensmissbrauch vermutlich ihr Leben lang mit sich herumschleppen wird. Ich bitte um Absolution, weil ich diese Entscheidung um meiner Karriere und meiner Selbst willen gefällt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031934 vom 22.09.2013 um 22:24:36 Uhr in 22880 Wedel (Mühlenstraße) (20 Kommentare).

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