Der Schatz unserer Kindheit

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Diebstahl Lügen Selbstsucht

Als Kinder im Alter zwischen 10 und 12 haben mein Freund und ich (m) eine veraltete Villa, die vor dem Abriss stand, immer wieder aufgesucht um darin Abenteuer und einen gewissen Gruselfaktor zu erleben. Das Gebäude stand mitten in einem sumpfigen Gebiet, wir mussten aus unserer Siedlung schon fast 30 Minuten laufen, um anzukommen. Ich kann mich erinnern, dass der Eigentümer verstorben war und das Gebäude in einem Gebiet stand, welches renoviert werden sollte, die Villa war dem Landkreis, meiner Erinnerung nach, schon länger ein Dorn im Auge.

Das alles ist jetzt knapp 18 Jahre her und ich kann mich wie heute an ein echtes Erlebnis erinnern. Als wir an der Kellertreppe angekommen waren, war die Türe dorthin verschlossen. Mehr oder weniger aus Zufall sind wir auf den Schlüssel gestoßen, der an einem Regal hing. Wir sind dann mit unseren Taschenlampen in den Keller gegangen, das war echt ziemlich gruselig. Im Grund genommen stand dort nur noch altes Gerümpel herum, wie leere Kisten, Fässer aber auch Teile von alten Kutschen und Ackergeräten. In einem alten Bauernschrank machten wir dann aber doch eine tolle Entdeckung und zwar war das eine runde sehr kunstvoll geschmiedete Plastik, es waren menschliche oder mystische Figuren mit Schwertern, alle Figuren waren in einen Kampf verstrickt und waren ausschließlich mit Tüchern bekleidet, teilweise nackt. Das Ganze war rundlich und wog etwa 3 bis 4 Kilo. Wir waren damals total glücklich über unseren Fund. Allerdings waren uns auch klar, dass wir irgendjemanden bestohlen haben, wobei wir nicht wussten, wie die Eigentumsverhältnisse waren. Aber egal, denn wir haben das Teil dann genommen und in etwa einem Kilometer Entfernung vergraben. Eingepackt in eine Kiste und gut geschützt. Die nächsten Bäume haben wir mit Zeichen angeritzt, um unseren "Schatz" jederzeit wieder zu finden.

Wir haben uns damals geschworen, die nächsten Jahre erstmal vergehen zu lassen um dann gemeinsam das Kunstwerk zu verkaufen, um uns dann alle Wünsche zu erfüllen. So tun das Kinder eben. Nach etwa vier Jahren musste mein Kumpel umziehen und wir haben uns aus den Augen verloren. Zwei Jahre später stand ich kurz vor der Volljährigkeit und ziemlich unter dem Einfluss von Alkohol und Zigaretten. Irgendwann hatte ich überhaupt keine Kohle mehr und erinnerte mich an unser gemeinsames Kunstwerk. Es war dann echt schwierig, das Teil zu finden, aber ich habe es ausgegraben und bin zum örtlichen Münzhändler gegangen. Der hat mir dafür so viel Geld gegeben, dass ich mich für eine Woche mit Bier und Glimmstengel eindecken konnte. Der Händler war damals nicht sonderlich interessiert, sondern hat das Geschäft nur gemacht um mir einen Gefallen zu tun. Zumindest hatte ich damals den Eindruck.

Jetzt ist hat mein früherer Freund sich bei mir gemeldet, weil er wieder zurückgezogen ist. Er hat mittlerweile Familie und wir haben die Freundschaft wieder aufgenommen. Ich hatte die Sache mit dem Kunstwerk fast vergessen, als er mich unlängst darauf angesprochen hat. Er meinte, ein solches oder ähnliches Stück bei einer Auktion gesehen zu haben, das für mehrere zehntausende Euro versteigert wurde und bei seinen Bauschulden wäre dies sicherlich eine große Hilfe. Da auch ich in ziemlich bescheidenen Verhältnissen lebe, war er der Meinung, wir sollten uns schnellstens auf die Suche machen. Ich sagte ihm, dass das Teil immer noch unter der Erde liegen müsste, da mir die Sache ziemlich unangenehm war. Seither sucht er jedes Wochenende nach dem Platz, denn die Landschaft hat sich sehr verändert und von den eingeritzten Kennzeichen ist wohl überhaupt nichts mehr zu sehen, wenn die Bäume überhaupt noch stehen. Er ist ziemlich besessen deswegen und rückt immer mit Schaufel und Hacke aus. Selbst einen Metalldetektor hat er sich jetzt zugelegt. Ich behaupt immer, keine Zeit zu haben, denke aber manchmal darüber nach, dass es schon sehr gemein ist, ihn in dem Glauben zu lassen. Die Wahrheit werde ich ihm aber auf keinen Fall sagen. Dafür möchte ich um Verzeihung bitten.

Beichthaus.com Beichte #00040232 vom 27.08.2017 um 11:28:49 Uhr (7 Kommentare).

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Der Blowjob-Circle

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Fetisch Fremdgehen Gesundheit

Ich (m/26) bin schwul. Jeder in meinem Bekanntenkreis weiß das und alle akzeptieren es. Ich habe sogar einen Freund, wofür ich im Bekanntenkreis beglückwünscht wurde. Eigentlich könnte mein Leben so schön sein, aber ich habe letztens erst alles kaputtgemacht. […]
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Beichthaus.com Beichte #00040226 vom 24.08.2017 um 22:39:26 Uhr (45 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Saunaverbot für den Lustmolch

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Rache Falschheit Schamlosigkeit Weil am Rhein

Ich (w/23) beichte, dass ich einen Bekannten so aufgegeilt habe, dass er Saunaverbot bekommen hat. Das kam so: Mein Freund und ich gingen mit einem befreundeten Pärchen öfters in die Sauna. Einmal begab es sich, dass mein Freund später zu uns stoßen wollte. Ich war also alleine mit meiner Freundin und deren Freund unterwegs. In der Sauna beschlich mich das Gefühl, dass letzterer ein wenig länger mit seinem Blicken auf mir verweilte, als es angemessen gewesen wäre. Als meine Freundin im Ruheraum bleiben wollte, ich aber losziehen, kam er dann auch rein zufällig in die Saunahütte, in der ich mich gerade hingelegt hatte. Ich schloss die Augen, lugte aber heimlich immer einmal zu ihm rüber. Und richtig, er glotzte mich an. Wütend verließ ich die Saunahütte und ging in den Whirpool. Keine zwei Minuten später kam er auch dort an. In dem Moment, in dem er sich im Whirpool niedersetzen wollte, überkam mich der Gedanke an Rache, ihm würde ich es zeigen. Ich rückte also wie zufällig in die vermeintlich falsche Richtung zu ihm hin und als er sich niederließ, berührten sich unsere Beine. Er wich keinen Millimeter zurück. Ich auch nicht, sondern lächelte ihn an und veränderte meine Sitzhaltung so, dass sich mein eines Bein an seinem rieb. Er tat es mir nach. Dieses Spielchen wiederholte sich ein paar Mal. Ein Lächeln von mir, ein geiler Blick von ihm und vor vermeintlicher Männlichkeit strotzend gewährte er mir sichtbar stolz einen Blick auf seinen inzwischen ziemlich strammen Lümmel. Wie einfach Männer doch gestrickt sind!

Ich lächelte ihn nochmals an, strich ihm beim Verlassen des Whirpools mit der Hand über den Kopf - was er sichtlich genoss - und hauchte ihm zu, dass er sich erstmal beruhigen solle. Natürlich eilte ich direkt zu seiner Freundin und meinte zu ihr, sie solle mal nach ihm schauen, er wäre wohl eben alleine mit einer Tussi im Whirpool gewesen, säße dort erhobenen Hauptes und bekäme seinen Schwert nicht mehr unter Kontrolle. Sie war ziemlich schnell bei ihm und es gab sofort eine Standpauke, die ihre Wirkung auf den strammen Lümmel des Lustmolches nicht verfehlte. Innerhalb von wenigen Sekunden war der klein geschrumpft. Wir alle drei sind dann kurz darauf gegangen, weil es meiner Freundin plötzlich nicht mehr ganz wohl war, wie sie sagte. Ich haben meinen Freund Bescheid gesagt, dass er nicht mehr in die Sauna kommen brauche. Seitdem gehe ich nur noch alleine mit meinem Freund in die Sauna oder mit besagter Freundin (oft auch mit noch einer weiteren Freundin). Meist am Frauentag, das ist einfach entspannter. Mein Mann geht außer mit mir auch mit seinen Kumpels in die Sauna, ohne die Frauen und ohne den Lustmolch. Der hat nämlich erstmal bis auf Weiteres Saunaverbot von meiner Freundin bekommen. Das finde ich gut.

Beichthaus.com Beichte #00040225 vom 24.08.2017 um 22:09:59 Uhr in Weil am Rhein (11 Kommentare).

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Rassismus in sozialen Medien

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Aggression Boshaftigkeit Vorurteile Internet Ravensburg

Ich habe mich von diversen sozialen Plattformen vor etwa einem Jahr gelöscht, weil ich diese vielen rassistischen Kommentare unter jeglichem Video oder Bild nicht mehr ertragen kann. Ein Beispiel? Ein Video zeigt, wie drei Männer auf einer Baustelle sich Dachziegel im Akkord zuwerfen und so extrem schnell ein Dach eindecken. Jeder zweite Kommentar lässt sich über die dunkle Hautfarbe der Arbeiter aus und es kommen ständig Sätze wie: "Da sieht man ja mal unsere Fachkräfte", oder "Bleibt draußen aus unserem Land" - obwohl das Video nur explizit die tolle Arbeitsweise zeigen sollte. Diese Kommentare haben natürlich viel Zuspruch durch Likes erhalten.

Eine gute Freundin, bei der meine Frau wiederum sogar Trauzeugin war, liked plötzlich die NPD und lässt ebenfalls ähnliche Kommentare auf dieser Seite zurück. WAS IST LOS MIT EUCH?! Ich kann diese Leute nicht mehr ertragen und breche sofort jeden Kontakt ab, egal ob im realen Leben oder online. Wer gute Menschen oder Arschlöcher nicht von der Hautfarbe trennen kann, dem ist charaktermäßig nicht mehr zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00040224 vom 24.08.2017 um 22:09:47 Uhr in Ravensburg (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der hat eine Ess-Störung!

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Zorn Rache Schule Bonn

In der achten Klasse fand in der Schule ein Elternabend statt, ich (m/20) bat meine Eltern, mit dem Klassenlehrer über einen Mitschüler zu sprechen, da dieser ständig bei Klassenarbeiten einen Spickzettel verwendete und anschließend damit prahlte. Meine Eltern sprachen das Thema an, nannten jedoch keine Namen. Anscheinend fühlte sich die richtige Mutter angesprochen, weshalb sie nach dem Elternabend meine Eltern unhöflich und schäumend vor Wut anschrie, was ihnen denn einfallen würde. Damit nicht genug: Sie behauptete, einige Mitschüler und ich hätten ihren Sohn gemobbt, dadurch hätte er Depressionen und eine Essstörung. Alles war gelogen, ich hatte nie auch nur irgendjemanden gemobbt und der Sohn hatte abgenommen, weil er starkes Übergewicht hatte. Ich war so wütend, dass diese Mutter Lügen verbreitete, besonders, dass sie mir Mobbing unterstellte, so etwas hätte ich nie getan. Am darauffolgenden Tag hatte mich der Mitschüler hämisch angegrinst, weil seine Mutter mich zuvor auf dem Gang angeschrien hatte. Als ich zu Hause war, war ich immer noch sauer, in meiner Wut tat ich etwas Unüberlegtes, um mich an Mutter und Sohn zu rächen: ich rief das Jugendamt an und erzählte gespielt besorgt, dass ein Junge aus meiner Klasse immer weiter abnehmen würde, die Mutter würde nichts unternehmen.

Ich reichte der Dame die Adresse weiter und sie bedankte sich für den anonymen Hinweis. Ein guter Freund des Jungen erzählte dann herum, die Mutter hätte eine Vorladung vom Jugendamt im Briefkasten gefunden, irgendjemand hätte sie dort angeschwärzt. Alle waren ganz aufgeregt und fragten sich, wer es gewesen sein könnte. Ich machte mit und verdächtigte die Lehrerschaft, um nicht aufzufallen. Anscheinend hatte der Junge tatsächlich eine Ess-Störung und es gab riesige Probleme für die Mutter, die nichts unternommen hatte. Aber auch für meine unschuldigen Eltern, die von ihr beschuldigt wurden. Ich bin bis heute darüber schockiert, wie durchtrieben und hinterhältig ich mit dreizehn Jahren war. Vielleicht hätte ich damit fast eine Familie zerstört. Ich hätte das nicht tun dürfen und es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00040223 vom 24.08.2017 um 12:31:33 Uhr in Bonn (5 Kommentare).

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