Wie man fremde Webseiten löscht

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Rache Boshaftigkeit Engherzigkeit Internet

Ich (w/26) habe vor ein paar Wochen gemerkt, dass die ziemlich peinliche Homepage, die meine ehemaligen besten Freundinnen und ich als Teenies erstellt haben, immer noch online ist. Da diese Homepage über uns ziemlich peinlich war, und unsere Namen sowie private und ziemlich verrückte Fotos von uns enthielt, die ich heute nicht mehr so ins Internet stellen würde, wollte ich die Seite löschen. Ich konnte mich jedoch nicht mehr beim Anbieter einloggen, da ich mich nicht mehr ans Passwort erinnerte. Die E-Mail-Adresse, mit der wir uns damals angemeldet hatten, war von meiner Freundin, zu der ich keinen Kontakt mehr habe, und wahrscheinlich sowieso nicht mehr aktuell. Ich hatte wenig Hoffnung, schrieb jedoch dennoch eine Mail an den Anbieter, dem ich das Problem schilderte. Zu meinem Überraschen löschte dieser umgehend die Homepage, obwohl er gar nicht wissen konnte, ob ich tatsächlich die Erstellerin dieser Homepage war. Dadurch kam ich auf eine teuflische Idee.


Ich wollte mich schon immer an meiner ehemaligen Sportmannschaft rächen, die mich nach über zehnjähriger treuer und aktiver Mitgliedschaft wegen einer Intrige gegen mich sang- und klanglos aus der Mannschaft und aus dem Verein rausgeschmissen haben. Die Mannschaft hatte eine sehr aufwendige Homepage mit vielen Fotos, Videos, Forum und allem Drum und Dran. Ich schrieb dem Anbieter von meinem Trashmail-Account aus eine Mail, in der ich mich als Ersteller dieser Seite ausgab und erklärte, dass ich die Seite löschen wolle, jedoch das Passwort nicht mehr wüsste und auch keinen Zugang mehr zum anfangs angegebenen E-Mail-Account hätte. Ich versprach mir nicht viel davon, da ich dachte, noch einmal klappt das nicht, aber siehe da, ein paar Tage später war die Seite gelöscht. Ich hatte dann doch ein schlechtes Gewissen, da ich eigentlich nicht damit gerechnet hatte, dass das klappt und die Seite wirklich sehr aufwendig war.


Aber eigentlich ist diese Rache immer noch nicht angemessen schlimm für das, was die mir damals angetan haben. Ich habe damals für diesen Sport gelebt, der Verein war mein zweites Zuhause. Ich war eine der Engagiertesten und Ehrgeizigsten und habe für den Sport sogar auf einen Auslandsaufenthalt verzichtet, was ich später sehr bereut habe. Ich habe dort auch jahrelang ehrenamtlich als Trainerin gearbeitet, viel meiner Freizeit dafür aufgeopfert und wurde so abrupt rausgeschmissen, dass ich mich nicht einmal bei meinen Schützlingen verabschieden konnte. Und das alles nur wegen einer Zickerei und weil gegen mich gehetzt wurde. Ich beichte, dass mir meine Rache kein bisschen leidtut und ich mir hier ins Fäustchen kichere.

Beichthaus.com Beichte #00036447 vom 24.08.2015 um 17:13:43 Uhr (8 Kommentare).

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Süchtig nach meiner Ex

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Begehrlichkeit Sucht Verzweiflung Ex

Ich (m/19) habe meine erste wirkliche Liebe per Zufall und über einen Kumpel im Hotel kennengelernt. Wäre sie vielleicht in einem anderen Raum gewesen, hätte ich sie wohl nie kennengelernt. Mittlerweile ist unsere Beziehung seit 1,5 Jahren beendet, da die Distanz zu groß war, und als sie ihren ersten Freund hatte, verschwand ich spurlos aus dem Internet und war ein ganzes Jahr untergetaucht. An meinem Geburtstag erhielt ich aber eine Nachricht mit vielen Glückwünschen und dass sie mich vermisst. Mittlerweile ist es wieder so wie früher und ich hoffe, ich kann mit diesem Mädchen wieder eine Beziehung führen, da sie einfach wunderschön und klug, dafür aber keineswegs materialistisch oder finanziell interessiert und einfach ein toller Mensch ist. Tut mir leid, dass ich sie damals gehen lassen habe und dass ich seit fast zwei Jahren einem Mädel nachtraurere, aber seit ich wieder Kontakt mit ihr habe, kommt mein Leben wieder in Ordnung und es geht mir viel besser. Ich bin eben etwas komisch und während andere nach Alkohol oder Tabak süchtig sind, ich bin süchtig nach diesem Mädchen.

Beichthaus.com Beichte #00036425 vom 22.08.2015 um 20:35:24 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Am offenen Sarg meines Opas

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Verzweiflung Engherzigkeit Zwang Familie Tod

Als ich (w) so 14 oder 15 Jahre alt war, ist mein Opa nach langer Zeit im Wachkoma verstorben. Es war eine schwere Zeit für die Familie, weil er eben auch schon gut drei Jahre in diesem Zustand verbracht hatte, nachdem er in einer OP einen Schlaganfall erlitten hatte. Meine Großmutter hatte nach seinem Willen entschieden, dass sich alle am offenen Sarg noch einmal verabschieden durften und er danach verbrannt wurde. Und nun zu meiner Beichte: Ich habe eine Macke weg, da ich von meiner Mutter damals zu der Trauerfeier am offenen Sarg gezwungen wurde. Ich habe damals nicht nur aus einer Teenagerlaune heraus gesagt, dass ich nicht mitkommen wolle, sondern, weil ich damit allein gedanklich damit schon nicht klarkam und ich auf meine eigene Weise trauerte.


Anfangs hatte ich eingewilligt, aber je mehr ich darüber nachdachte, konnte ich einfach nicht und habe das auch gesagt. Zu meiner Trauer gehörte eben auch viel Zeit allein, nicht eine Zeremonie mit der ganzen Familie. Für mich der absolute Horror, auch wenn mein Opa vielleicht gewollt hat, dass alle noch einmal da sind. Es endete damit, dass ich dann tatsächlich mitmusste und in dem Bestattungsinstitut am Ende total ausgerastet bin. Seitdem war ich nie wieder auf einer Trauerfeier oder Beerdigung, auch wenn es mir leidtut. Ich kann das einfach nicht und habe den Zwang damals auch bis heute nicht verziehen. Trauer kann man nicht pauschalisieren, das ist etwas ganz Individuelles und ein erzwungener Höflichkeitsgang macht nur etwas kaputt.

Beichthaus.com Beichte #00036397 vom 19.08.2015 um 14:07:32 Uhr (7 Kommentare).

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Vergewaltigung in der Ehe

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Missbrauch Verzweiflung Sex

Mein Mann (30) will oft Sex, wenn ich (27) keinen Sex will oder Schmerzen habe, beispielsweise wegen einer Blasenentzündung oder einem Pilz. Es kam schon einige Male vor, dass mein Mann mich mit körperlicher Gewalt zum Sex gezwungen hat. Jedoch widerstrebt es mir, das als Vergewaltigung zu bezeichnen, weil ich oft trotz sexueller Unlust am Anfang des Aktes noch durchaus bereit war, mich verführen zu lassen, und erst später gemerkt habe, dass das mit meiner Libido heute nichts mehr wird und ich Schmerzen haben würde. Ich denke manchmal halt, ok, ich habe zwar keine Lust auf Sex, aber meinem Mann zuliebe können wir es ja mal versuchen. Manchmal schafft er es, mich dann geil zu machen und manchmal eben nicht. Und wenn ich ihm dann sage, das wird nichts, wenn wir weitermachen, bekomme ich Schmerzen, dann hört er nicht auf, weil er denkt, er schafft es schon noch, mich geilzumachen. Wenn ich dann versuche, mich zu wehren, wird er manchmal gewalttätig. Hier gibt es auch ein Problem, denn manchmal turnt mich leichte Gewalt beim Sex auch an und mein Mann weiß das.


Dennoch weiß er, wann ich ernst mache, also er erkennt, wenn ich echte Schmerzen habe und wirklich nicht mehr will. Denn ich breche dann in Tränen aus und flehe ihn an, aufzuhören. Er ist dann sauer, weil ich ihm Hoffnungen auf Sex gemacht habe und ihn dann doch abblitzen lasse. Deswegen höre ich manchmal trotz extremer Schmerzen auf, mich zu wehren, weil ich ihn nicht verärgern will. Wenn ich von Anfang an sage, ich habe keine Lust auf Sex, dann ist er gleich von vornherein sauer, weil ich ja angeblich nie Sex will. Mein Mann findet, ich übertreibe und denkt, das sei alles ganz harmlos. Er will danach dann auch meistens mit mir kuscheln, obwohl ich starke Schmerzen habe und völlig aufgelöst bin. Mir tut es wirklich weh, wenn mein Mann mich so gewaltsam zum Sex zwingt, ich fühle mich dann so wertlos und wie das letzte Stück Dreck. Andererseits kann ich ihn auch teilweise verstehen. Ich beichte, dass ich nichts dagegen tue und mich sogar manchmal bei meinem Mann für meine Unwilligkeit entschuldige, weil ich nicht weiß, wie ich das Ganze einordnen soll. Und ich beichte, dass wir trotz Reden nicht imstande sind, dieses Problem zu lösen.

Beichthaus.com Beichte #00036396 vom 19.08.2015 um 13:37:39 Uhr (41 Kommentare).

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Warum ich gegen Wirtschaftsflüchtlinge bin

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Vorurteile Zorn Ungerechtigkeit Politik Gesellschaft Bischoffen

Warum ich gegen Wirtschaftsflüchtlinge bin
Ich möchte gerne beichten, dass ich mich in meinen jungen Jahren schon als Flüchtlingsgegner verstehe. Bevor ihr mir jetzt den Kopf abreißt: Ich habe gute Gründe. Ich wohne in einem kleinen Dorf, dort wurden uns vom Land Notunterkünfte aufgezwungen. Wir mussten alle Kleider spenden, weil die Stadt nicht hinterherkam. Meine Oma traut sich nach 18 Uhr nicht mehr in die kleine Innenstadt, weil dort Banden herumziehen und die Leute anpöbeln. Ich habe das selbst an mir erlebt.

Und das Beste ist: Von denen ist kein einziger Syrer oder Wirtschaftsflüchtling aus dem Balkan. Das sind alles Afrikaner, die weder Deutsche noch vernünftig Englisch sprechen und auch kein Interesse daran zeigen - zumindest der größte Teil. Besser noch, jeder, den man fragt, antwortet damit, dass er seine gesamte Familie nachholen will. Ich bitte nicht um Absolution, da ich es nicht falsch finde, mich gegen Wirtschaftsflüchtlinge zu engagieren. Für Kriegsflüchtlinge sollte unsere Türe immer offen stehen, wenn ich jedoch durch Köln Kalk fahre und dort den absoluten Verfall der deutschen Infrastruktur und Kultur erlebe, weil der Stadtteil mittlerweile zu Neu-Bagdad verkommen ist, kotzt mich das nur noch an.

Beichthaus.com Beichte #00036390 vom 18.08.2015 um 20:35:06 Uhr in Bischoffen (34 Kommentare).

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