Der Herr der Ringe

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Dummheit Peinlichkeit Trunksucht Last Night

Mein Freund feierte gestern mit seinem ganzen Haufen Studentenkumpels eine große Feier in unserem Hinterhof des Hauses. Irgendwann, der Abend neigte sich dem Morgen entgegen, ging ich auf meinen Balkon, der zum Hof rausgeht, warf mir einen weißen Bademantel um und schnappte mir einen Besen. So stand ich dort vor der Feiermeute und wollte mir, als großer "Herr der Ringe"-Fan, einen kleinen Spaß gönnen. Ich gab ein Zitat von Saruman, das er seinen Truppen vor der Schlacht bei Helms Klamm entgegen donnerte, zum besten: "Eine neue Macht erhebt sich, und ihr Sieg ist nah. Heute Nacht wird das Land befleckt, mit dem Blute Rohans! Auf nach Helms Klamm, lasst niemanden am Leben! Vorwärts! Es wird für die Menschheit keinen Morgen geben." Die besoffene Meute, die das Zitat wohl größtenteils kannten, schnappten sich daraufhin jeder einen Holzstab, die vorher fürs Stockbrot benutzt wurden und rammten die Teile alle gleichmäßig in den Boden und schrien "Saruman!"


Ich fand das noch ganz lustig, bis die Meute auf einmal den Hof verließ und die Straße runterlief. Da fiel mir ein, dass ein Nachbar, ein paar Häuser weiter mit Nachnamen Klamm heißt. Ich bin gerade noch zur Straße gekommen, da sah ich schon, wie der wohl Besoffenste von allen meinte, er müsse den Klammwall wegsprengen, was heißt, dass er unter grölender Menge mit einem brennenden Sturmfeuerzeug in die Hecke des Nachbarn gesprungen ist. Irgendwie schafften ich und die restlichen Nüchternen es, die versammelte Uruk-Hai Bande wieder zurückzubringen. Zum Glück ist nur die Hecke etwas eingedellt, aber ich schäme mich trotzdem.

Beichthaus.com Beichte #00036351 vom 12.08.2015 um 23:32:45 Uhr (17 Kommentare).

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Tote Tiere im LKW

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Hass Arbeit Tiere

Tote Tiere im LKW
Ich (m/28) bin LKW-Fahrer. Die Firma, für die ich gearbeitet habe, ging im letzten Jahr bankrott, sämtliche Mitarbeiter wurden entlassen. Glücklicherweise konnte ich mich erfolgreich bei einem anderen Bauunternehmen im Nahverkehr bewerben. Diese Firma konnte mich jedoch erst ein halbes Jahr nach meiner Bewerbung einstellen. Das Arbeitsamt hatte nun die grandiose Idee, dass ich diese Zeit mit einem Aushilfsjob für eine Tierkörper-Beseitigungsanlage überbrücken könne. Die würden Leute suchen. Kein Wunder, das ist auch nur etwas für die harten Jungs. Es macht schließlich einen Unterschied, ob man tote Tiere fährt oder Schotter. Annehmen musste ich den Job jedoch, sonst kam schon die Drohung mit der Kürzung des Arbeitslosengeldes. Die Arbeit sei schließlich zumutbar. Also fuhr ich drei Mal in der Woche einen Radius von circa 100 Kilometern ab, um auf Bauernhöfen, bei Zuchtbetrieben und Zoos die verendeten Tiere abzuholen. Der LKW bestand nur aus einem Container, den man mit einer Plane verschließen konnte. Gerade bei hohen Temperaturen fuhr immer ein gewisser Verwesungsgeruch mit. Den Großteil davon bekam aufgrund des Fahrtwindes der nachfolgende Verkehr ab, aber auch ich als Fahrer kam in den Genuss des feinen Duftes. Ich habe den Job gehasst.

Es war auch meine Aufgabe, die Tiere mit dem Greifarm auf meinen Laster zu laden. Diesen bedient man mit einer Fernsteuerung. Man schnappt sich also beispielsweise die tote Kuh, hebt sie hoch und legt sie sanft in den Container. Eines Tages passierte mir jedoch ein Missgeschick. In einem Moment der Unachtsamkeit wollte ich den Kran mit einer toten Kuh in Richtung LKW schwenken, verwechselte jedoch den Joystick für das Schwenken mit dem für das Öffnen und Schließen des Greifers. Wenn das passiert, hat man keine Chance mehr, es rückgängig zu machen. Dazu öffnet der Greifer viel zu schnell. Also fiel die Kuh aus einer Höhe von fünf Metern auf den Boden, der Unterbauch platzte auf, sämtliche Innereien hingen heraus, Blut spritzte im Umkreis von einigen Metern auf mich, den Laster und den dabeistehenden Bauern. Nach einigen Sekunden Schockstarre bekam der Bauer einen Lachanfall und konnte sich erst nach einer gefühlten Ewigkeit beruhigen. Mir war nicht zum Lachen zumute. Nun stank die Kuh erst recht und es sah nun noch weniger appetitlich aus, als es ohnehin schon war. Ich lud sie im zweiten Versuch erfolgreich auf und fuhr kurz danach an den Waldrand, um mich zu übergeben. Inzwischen fahre ich wieder meinen geliebten Schotter und frischen Asphalt. Und ich hoffe, nie wieder die verwesenden Viecher fahren zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00036343 vom 11.08.2015 um 13:25:11 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Meine Liebe aus den USA

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Begehrlichkeit Dummheit

Ich (w/26) stehe kurz davor, vielleicht etwas sehr Dummes zu tun. Wer jetzt eine Beichte übers Fremdgehen erwartet, den muss ich enttäuschen. Aber von Anfang an: Ich habe vor einiger Zeit jemanden kennengelernt, der mir gehörig den Kopf verdreht hat. Unsere Zeit ist so schön, wie man es sich in kitschigen unrealistischen Liebesfilmen vorstellt. Wir können stundenlang reden, aber auch schweigen, der Sex ist super und wir pflegen einen liebevollen Umgang miteinander. Natürlich hat die Sache einen Haken. Bereits vor unserem Kennenlernen arbeitete er intensiv daran, zurück zur U.S. Army zu gehen und in zwei Monaten ist es vermutlich so weit. Ich wusste das vorher, dennoch habe ich mich darauf eingelassen, da man nie weiß, was passiert und man seine kostbare Zeit nutzen sollte, um glücklich zu sein. Ich habe hier einen Job, bei dem ich gut verdiene, eine schöne Wohnung und viele Freunde. Ich fühle mich wohl hier und dennoch überlege ich, dieses "sichere" Leben aufzugeben, weil ich so glücklich mit diesem Mann bin.


Ich würde niemals auf die Idee kommen, ihn darum zu bitten, zu bleiben. Zum einen haben das schon Freunde und Familie versucht und zum anderen wäre es falsch, ihn von seinem Traum abbringen zu wollen. Was hätte ich davon? Dann wäre er hier unglücklich. Viele meiner Bekannten werden meine Entscheidung nicht verstehen. Was will ich von einem arbeitslosen Typen, der kein Geld und keinen konkreten Plan für die Zukunft hat, wenn der Plan, zur Army zurückzugehen, scheitert? Ich könnte andere haben, die mir Haus und Hof bieten. Aber ist das wirklich wichtig? Vor einiger Zeit hatte ich jemanden, der mir all das hätte geben können, ich hätte keinen Kredit für mein Auto aufnehmen müssen, sondern hätte es geschenkt bekommen. Aber was nützt mir das? Ich hätte dort in einem goldenen Käfig gesessen und hätte versucht, das Loch in meinem Herzen mit irgendwelchen Scheiß zu füllen, den ich mir kaufe. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden. Lieber habe ich einen Partner, mit dem ich glücklich bin, auch wenn wir nicht viel haben, als finanziell abgesichert, aber unglücklich zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00036340 vom 11.08.2015 um 09:25:00 Uhr (13 Kommentare).

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Lauter, animalischer Sex

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Maßlosigkeit Wollust Nachbarn

Ich beichte, dass ich meine Nachbarn und meine Familie mit meinem Sexualleben belästigt habe, als ich noch unter 20 war und bei meinen Eltern wohnte. Ich bevorzuge die sehr animalische und exzessive Variante, in der meine Partnerin öfters heftig und ausgiebig zum Höhepunkt kommt. Die Sache ist nur die, dass wir in einer Blocksiedlung wohnten, in der die Schalldämmung von den 200 Jahre alten Häusern so gut wie gar nicht vorhanden war und meine Zimmerfenster genau in Richtung der Hinterhöfe zeigten. Es ließ sich also nicht vermeiden, dass dieses Spektakel oft zu jeder Tageszeit zu hören war und meine Partnerin dazu neigte, so zu schreien als würde ich sie gerade brutal ermorden. Meine Eltern hatten regelrecht Angst, dass die Polizei mal vor unserer Tür stehen würde, oder dass die Nachbarn sich beschweren - was sie auch taten, indem sie sehr kulant anmerkten, dass dies nach 0 Uhr unter der Woche etwas unangebracht sei.


Leider habe ich es sogar einmal total verpennt, ein Versprechen gegenüber meiner Mutter einzuhalten, dieses Mal nicht das zu tun, was ich jedes Wochenende getan habe. Ich ging danach also nichts ahnend, nur in Boxershorts bekleidet und total verschwitzt in unsere Küche und griff nach der erstbesten Wasserflasche und setzte an. Während ich trank, sah ich dann durchs Küchenfenster in unseren Hinterhof, der randgefüllt mit traumatisierten Bekannten war, die sich nicht sicher waren, was genau ich da oben vollzog, und meine Mutter mit der Hand vor dem Gesicht. Normalerweise stört es ja niemanden im Ruhrgebiet, doch fernere Bekannte verschont man normalerweise auch im rauen Pott vor diesen Spektakeln. Ich bitte also um Absolution und hoffe, dass die Kleinkinder zwei Häuser weiter das gut verarbeiten konnten.

Beichthaus.com Beichte #00036339 vom 11.08.2015 um 07:14:21 Uhr (15 Kommentare).

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Ein dummer Krimineller

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Hass Zorn Dummheit Familie Wadern-Nunkirchen

Ich hasse Sonderschüler! Die sind so dermaßen dumm - aber auf eine ganz unangenehme Art und Weise. Das beste Beispiel ist einer meiner Cousins: Er wird jetzt in sieben Monaten Vater und er hat die Mutter erpresst, dass er sofort Schluss macht, wenn sein Kind kein Sohn wird. Er ist absolut verhaltensgestört, kontrolliert nach, ob seine Freundin im Internet in Facebook oder anderen sozialen Netzwerken unterwegs war, falls ja, gibt es mächtig Ärger. Natürlich brüllt er in feinster Gossensprache. Er ist, glaube ich, oft einfach nur zu faul, mal sein Hirn anzustrengen, besonders in zwischenmenschlicher Hinsicht.


Verhaltensgestört und dumm - das ist eine ganz böse Mischung, Menschen dieser Art kann ich nicht leiden. Im Gegensatz beispielsweise zu Menschen, die eine geistige Behinderung haben, wie Downsyndrom, und oft einfach nur herzlich sind! Aber diese Leute, die oft nur Faust und nicht Hirn haben, sind mir absolut zuwider. Ich hoffe, dass sich die Freundin meines Cousins den noch einmal durch den Kopf gehen lässt. Er ist ja auch schon vorbestraft - wegen kleinerer Gewaltdelikte und Sachbeschädigungen. Er ist so dämlich! Selbst zu dämlich, um sich ein anständiges Hobby zuzulegen. Denn Bushaltestellen beschädigen, das können wohl nur Betrunkene oder dämliche Leute wie er. Meine Beichte? Ich hasse Typen wie ihn. Die könnten sich durchaus auch ändern, aber dafür müsste man ja auch mal seinen Kopf anstrengen.

Beichthaus.com Beichte #00036338 vom 11.08.2015 um 01:04:05 Uhr in Wadern-Nunkirchen (7 Kommentare).

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