Besoffener Hulk

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Vandalismus Trunksucht Dummheit Studentenleben Last Night

Als ich (m) während meines Studiums eines Abends auf einer typischen, wilden Studentenfeier war, gab es ein heißes Mädel vor Ort, mit dem ich es auch schon getan hatte. Sie allerdings hat sich an dem Abend für einen anderen Typen interessiert, der unser gemeinsamer Freund war und bei dem wir beide auch übernachten sollten. Als wir dann total betrunken zu ihm nach Hause gingen, habe ich beide hoch in sein Zimmer begleitet, wo sein Doppelbett und eine Matratze standen. Ich hatte mich zu dem Zeitpunkt schon mit der Sache abgefunden und wollte deshalb mit der Matratze in ein anderes Zimmer seiner WG gehen und dort schlafen. Als ich dann wieder runtergehen wollte, bin ich auf der Treppe gestürzt und habe mich - zu meinem Glück - irgendwie nicht verletzt. Lediglich die Tür am Ende der Treppe habe ich mit meiner Faust brutal malträtiert, sodass zwei große Löcher von meiner Faust darin waren - ja, die Tür war aus Pressholz und mehr Schein als Sein, aber trotzdem habe ich mich gefühlt wie Hulk. Ich habe die Nacht dann in dem Zimmer unter den beiden Turteltäubchen verbracht, in dem auch noch ein anderer Kommilitone schlief. Mit diesem Kommilitonen habe ich mich dann noch ein paar Stunden unterhalten. Die Tür musste ich übrigens bezahlen und die beiden sind mittlerweile ein Paar. Ich lache heute herzlich über die Geschichte.

Beichthaus.com Beichte #00033361 vom 29.05.2014 um 22:26:05 Uhr (7 Kommentare).

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Firmenwagen statt Existenz

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Hass Zorn Aggression Ungerechtigkeit Geld Baunach

Ich (m/24) arbeite in einem internationalen Unternehmen mit knapp 1.200 Mitarbeitern. Aufgrund schlechter Auftragslage und hauptsächlich durch die Folgen der Krim-Krise, Sanktionen und allgemeine Ungewissheit in dem Gebiet, wurden nun mehrere Beschäftigte entlassen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00033354 vom 28.05.2014 um 10:31:43 Uhr in Baunach (19 Kommentare).

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“Beichte

Schäferstündchen hinter Stahltüren

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Betrug Waghalsigkeit Maßlosigkeit

Ich lasse mich für Sex bezahlen. Jedoch nicht durch Prostitution, sondern durch meine Arbeit. Vor knapp elf Monaten habe ich (m) eine neue Mitarbeiterin bekommen. Die Zeiten meines schönen Einzelbüros waren also vorbei. Zunächst gar nicht erfreut über diese Nachricht, ging ich dem Tag der Begegnung mit Wut entgegen, um diese Person mein Leben lang abgrundtief zu hassen. Diese Meinung sollte aber prompt verworfen werden, nachdem ich die Person kennenlernte. Eine frische Hochschulabsolventin im zarten Alter von 25, also nur drei Jahre jünger als ich, setzte sich in mein Büro, noch ehe ich dort eintraf. Schöner als jede Ex-Freundin, schöner als jedes Model – in meinen Augen. Nun ja, in den nächsten drei Monaten habe ich dann alles gegeben, um so gut wie möglich bei ihr dazustehen. Mit Erfolg. Heute nehmen wir uns fast täglich unsere Auszeit, um es miteinander zu treiben.

Warum das keinem auffällt? Weil wir unser Schäferstündchen im Keller treiben, und zwar hinter dicken Stahltüren. Der Kellerbereich beginnt mit einer dicken Stahltür, zu der nur wenige Leute Zugang haben. Nach einigen Metern sind links und rechts Räume, die jeweils wieder mit Stahltüren verschlossen sind und in einem dieser haben wir aus Zufall eine alte Ledercouch gefunden. Wenn ich in der ersten Tür den Schlüssel von innen stecken lasse, kommt auch keiner mehr rein. Und egal wie laut sie auch schreit, uns hört auch niemand. Bei einem Bruttostundenlohn von knapp 31 Euro kommt da schon eine kleine Summe zusammen, die man mir für Sex bezahlt.

Beichthaus.com Beichte #00033353 vom 28.05.2014 um 10:20:59 Uhr (14 Kommentare).

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Sinnlose Wahlen

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Faulheit Ignoranz Trägheit Politik Ermstedt

Ich beichte, dass ich nicht zur Wahl gehe. Mir ist es wirklich egal, wer wo und wann gewählt wird, da die Stimmen doch sowieso nichts bringen. Die Politiker versprechen und versprechen und halten es sowieso nicht ein. Die Wahlunterlagen, die man zugeschickt bekommt, habe ich zwar vor einigen Tagen schon ausgefüllt und sie liegen bereit. Aber es ist mir einfach zu blöd, für nichts und wieder nichts das Haus zu verlassen. Ich mache mir lieber einen entspannten Sonntag mit Schlafanzug im Bett, anstatt die erste Wahlmöglichkeit meines Lebens wahrzunehmen. Übrigens: Seid froh, dass ich nicht wähle. Laut Wahl-O-Mat müsste ich die NPD wählen und ich wäre versucht, dies auch wirklich zu tun. Ist doch sowieso egal.

Beichthaus.com Beichte #00033332 vom 25.05.2014 um 10:47:06 Uhr in Ermstedt (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die chronische Schwänzerin

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Dummheit Lügen Faulheit Trägheit Schamlosigkeit

Ich (w) möchte beichten, dass ich andauernd die Schule schwänze. Angefangen hat es vor ungefähr zwei Jahren. Seitdem bin ich auch zweimal sitzen geblieben, dabei bin ich nicht schlecht in der Schule. Die Lehrer mochten mich, ich kam mit jedem gut klar. Damals hat ein Junge aus meiner Klasse ständig geschwänzt, er war übergewichtig und schlau, aber er wurde gemobbt. Ich wurde eigentlich nie in der Schule gemobbt, trotzdem habe ich manchmal keine Lust die Gesichter meiner Mitschüler zu sehen. Außerdem nerven sie mich mittlerweile, wenn ich mal zur Schule komme, mit blöden Bemerkungen, dass ich ja auch mal da bin und so weiter. Ich weiß, ich bin selbst schuld, aber es kotzt mich trotzdem an. Seit ungefähr einem Jahr ist es bei mir ganz schlimm. Ich gehe noch seltener als zuvor zur Schule, denn seit dieser Zeit habe ich einen Freund, bei dem ich so gut wie immer bin und dort auch übernachte. Meine Eltern haben schon Mahnungen bekommen, zu guter Letzt müssen sie jetzt auch noch ein Bußgeld wegen mir bezahlen. Ich schäme mich, aber ich kann mit dem Schwänzen trotzdem nicht aufhören. Es ist schwer zu erklären, und ich denke, keiner, der nicht in meiner Situation ist, versteht mich.


Ich gehe mit dem Gedanken, am nächsten Morgen endlich wieder geregelt zur Schule zu gehen, ins Bett, komme aber nicht raus. Und dann denke ich an die blöden Kommentare oder an das Gesicht meiner Lehrerin, die ich sowieso nicht leiden kann, und schon ist es entschieden - ich bleibe wieder mal zu Hause! Ich glaube, ich habe psychische Probleme. Ich kann manche Dinge nicht verarbeiten. So wie beispielsweise die Fehlgeburt meiner Mutter. Mein Freund weiß, dass ich kaum zur Schule gehe, wundert sich aber auch, dass ich noch nicht vom Ordnungsamt abgeholt worden bin. Ich verschweige ihm dies leider, weil es mir unheimlich peinlich ist. Und da meine Eltern mein Bußgeld nicht bezahlen wollen, muss ich Sozialstunden absolvieren. Es tut mir leid, ich möchte doch mein Leben endlich auf die Reihe bekommen! Es ist wie ein tiefes Loch, in das ich hineingefallen bin, und ich weiß, ich muss da schnellstmöglich wieder raus. Aber ich bekomme meinen Arsch einfach nicht mehr hoch.

Beichthaus.com Beichte #00033331 vom 25.05.2014 um 04:03:41 Uhr (17 Kommentare).

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