Mein einsames Leben ohne Freunde

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich bin, seit mich meine Frau vor sechs Jahren verlassen hat, unglaublich einsam. Ich habe seitdem keine echten Freunde mehr und sitze jeden Abend und jedes Wochenende alleine zu Hause. Obwohl einige Bekannte zu meiner Einweihungsparty der neuen Wohnung da waren und sie das Essen sehr gelobt haben, ist seitdem keiner mehr auf einen Kaffee rumgekommen. Ich bin nicht der Typ, der in Kneipen geht, stattdessen sitze ich zu Hause und heule mir die Seele aus dem Leib. All das, obwohl ich beruflich so taff bin. Ich weiß, das ist keine Beichte von irgendeiner schlimmen Sache, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00037813 vom 12.03.2016 um 19:15:59 Uhr (9 Kommentare).

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Krieg zwischen Kollegen

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Ignoranz Kollegen Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich (m/25) mich am Leid anderer erfreue und ein kleiner gemeiner Sadist bin. Bestes aktuelles Beispiel: Meine Arbeitskollegin hat mich vor ein paar Wochen zu einem Liebesgeständnis gedrängt. Eigentlich wollte ich das komplette Thema aussitzen und die Zeit für mich spielen lassen, denn es gibt für mich eine wichtige Grundsatzregel, die ich nie brechen werde: Don't fuck the company. Aber sie hat die Lunte wohl gerochen und mich damals, nach der Arbeit, auf dem Firmenparkplatz zur Rede gestellt und doof von der Seite angemacht. Ich konnte nicht anders, als mit der Wahrheit rauszurücken, den Gesichtsausdruck dabei werde ich die nächste Zeit nicht so schnell vergessen. Wie man sich denken kann, ist seitdem das kollegiale Verhältnis mehr als zerrüttet. Früher hat man sich oft unterhalten, Späßchen gemacht und sich dabei gut verstanden. Aber nach dieser Aktion herrschten pure Ignoranz und Schweigen von ihrer Seite aus. Am Anfang war das für mich sehr befremdlich und ich wusste nicht, wie ich mich richtig verhalten sollte, aber nach einer Weile habe ich das Spielchen einfach mitgespielt.


Ich habe mich seitdem weder mit ihr unterhalten, noch gegrüßt oder mich verabschiedet - die komplette Kommunikation wurde von mir auf null heruntergefahren. Man hat gemerkt, dass sie die ganze Sache von Tag zu Tag immer mehr gestört und genervt hat. Mich hat das jedoch bestärkt und mich zusätzlich angespornt, mein Verhalten zu perfektionieren. Das dicke Ende kommt ja bekanntlich zum Schluss und so war es dann auch. Nachdem ich von meinem Kurzurlaub Mitte dieser Woche zurückgekommen bin, war sie plötzlich weg. Mein Chef hat mich dann zu einem Gespräch gebeten und mir unter Augenzwinkern mitgeteilt, dass sie aufgrund eines "internen Strukturwechsels" in ein anderes Büro gezogen ist. Seit diesem Vorfall komme ich aus dem Grinsen leider nicht mehr heraus, denn im anderen Büro ist es die Hölle. Also liebe R., falls du das lesen solltest: Du hast mich mit deiner ganzen Aktion in die Ecke gedrängt und mir keine andere Wahl gelassen. Deine unbedarfte Vorgehensweise auf dem Parkplatz kam einer Kriegserklärung gleich, denn ich führe eigentlich ungerne persönliche Angriffskriege. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß im anderen Büro, schauen wir mal, wie lange du dort durchhältst.

Beichthaus.com Beichte #00037807 vom 12.03.2016 um 12:53:50 Uhr (8 Kommentare).

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Erst Menschen, dann Tiere!

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Engherzigkeit Hass Gesellschaft Tiere

Ich (w) möchte beichten, dass ich einen enormen Hass auf Tierschützer habe. Während überall auf der Erde Menschen den Hungertod sterben oder qualvoll durch Bomben oder Angriffe ermordet werden, kümmern sich diese Matschbirnen um Tiere. Macht eure Augen auf! Die Menschheit neigt sich dem Ende. Wir sind im 21. Jahrhundert und es gibt immer noch Kriege. Ein Tierleben ist es meiner Meinung nicht wert, gerettet zu haben. Wir haben damals schon Tiere getötet, um sie zu essen. Wieso sollte es heute anders sein? Natürlich finde ich es legitim Tiere zu retten, deren Besitzer vollkommene Idioten waren und sie gequält haben. Aber während Menschen leiden, werde ich mich einen Dreck um Tiere scheren.

Beichthaus.com Beichte #00037806 vom 12.03.2016 um 09:11:19 Uhr (22 Kommentare).

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Ein braunes Gesicht für Rassisten

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Trunksucht Unreinlichkeit Ekel Rache Last Night

Letzte Woche habe ich im Suff das Gesicht meines besten Freundes komplett mit Kacke eingerieben. Wir waren in einer netten Männerrunde im Lokal, als zwei dunkelhäutige Herren die Szene betraten und sich an den Tresen setzten. Mein Freund, schon leicht angeheitert, nickte in die Richtung und machte abfällige Bemerkungen über ihre Hautfarbe. Zum Glück haben die beiden das nicht mitbekommen, denn ich war selbst überrascht von diesem Benehmen. So kannte ich meinen Freund nicht. Der Abend wurde länger und der Alkohol mehr. Die Sprüche wurden mit jedem Glas derber und zielten immer direkter auf die schwarze Haut der beiden Typen ab. Da kamen dann so Aussagen wie: "Ein Glück, dass ich kein Ni**er bin, sonst würde ich mir die Haut mit einem Sparschäler abziehen", und so weiter. Als der Kumpel dann auf dem Klo war, haben wir uns darüber ausgelassen, was ihn denn geritten hat, solche Sachen zu sagen. Einer kam dann auf die Idee, seine Haut doch mal etwas zu bräunen.


Kaum kam mein Kumpel aus dem Klo gewankt, gingen wir also mit ihm raus Richtung Weide. Er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, ohne über seine Füße zu stolpern. Auf der Weide angekommen haben wir ihm dann einen Kuhfladen im Gesicht zerrieben und ihn ordentlich eingebräunt. Zu dem Zeitpunkt fanden wir das alle total lustig und eine angemessene Bestrafung für seine abfälligen Sprüche. Am nächsten Morgen sah er aus wie so ein brauner Troll. Einige Gras- und Heureste klebten in seinem Gesicht, die Haut war krustig von dem Fladen und der Geruch war richtig derb. Zu allem Überfluss hat er wohl in der Nacht in sein Bett gekotzt und mit der Pampe vom Gesicht eine Art skurriles Gemälde auf dem Laken hinterlassen. Nüchtern betrachtet war das mal eine richtig bescheuerte Aktion von uns und es tut mir leid. Schließlich ist er einer meiner besten Freunde, auch wenn mir seine Art, so über Farbige zu reden, nicht gefällt. Sonst ist er immer korrekt. Verzeiht unsere Kot-Eskapade.

Beichthaus.com Beichte #00037804 vom 11.03.2016 um 19:26:45 Uhr (5 Kommentare).

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Entflohene Ratten

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Zorn Aggression Kinder Tiere

Ich habe heute meine eigenen Kinder gehasst. Meine Kinder haben den Rattenkäfig offengelassen, nachdem ihre beiden Pelznasen frisches Wasser und Futter bekommen hatten. Bemerkt habe ich es erst, als ich gegen 12.30 Uhr von der Arbeit nach Hause kam, um im Home Office gleich weiterzuarbeiten. Ich stolperte über Rocky, der es sich in meiner Wollsocke auf dem Boden vor meinem Bett gemütlich gemacht hatte. Nun war ich zunächst auf der Suche nach Schnuffi - auf dem Bauch kriechend in sämtlichen Zimmern der Wohnung - und bemerkte, dass er auf unserem Kühlschrank gewesen sein muss, weil die Paprika, die darauf lag, von süßen kleinen Nagerzähnchen durchbohrt und ordentlich daran gefressen worden war. Zunächst schloss ich alle offenen Zimmertüren, um dann ordentlich die Küche nach dem putzigen Rattenlümmel zu durchsuchen. Leider etwa 20 Minuten lang ohne Erfolg - allerdings ohne den Kühlschrank unter der Arbeitsplatte hervorzuziehen, um dahinter schauen zu können. Dieses Vergnügen hatte ich knapp fünf Stunden später, nachdem ich die Küche inspiziert und den Anfang eines kurzen Referates abgetippt hatte, einkaufen war, meinen Sohn vom Kindergarten abgeholt und meine Post eingeworfen hatte.


Zur Strafe durfte meine Große nicht mitkommen zum Einkaufen und sollte ihr Rattenvieh suchen und einfangen - sie hatte stattdessen größeres Interesse an ihrem Telefon. Jedenfalls saß ich von ca. 17 Uhr bis 20.30 Uhr vor meiner Arbeitsplatte und versuchte, den Streuner herauszulocken, um ihn zu fangen. Gegen 19 Uhr bin ich dann explodiert, denn meine Rabauken hatten größeres Interesse an Handy und Ausmalbildern. Jedenfalls habe ich gebrüllt, dass die Wände wackelten. Mir wurde außerdem klar, dass das Vieh nicht ohne weitere Hilfe noch vor der Schlafenszeit hinter Kühlschrank, Herd oder Spüle hervorkommen würde. Ich war so stinksauer! Es tut mir inzwischen aber unendlich weh, wenn ich daran denke, dass ich zu meinen Kindern so gemein war.

Beichthaus.com Beichte #00037799 vom 11.03.2016 um 01:49:51 Uhr (17 Kommentare).

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