Das lang ersehnte Geschenk

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Boshaftigkeit Rache Habgier Falschheit Verrat Schwarzenberg

Ein paar Wochen vor meinem letzten Geburtstag hatte ich die Vermutung, dass mein damaliger Beinahe-Freund hinter meinem Rücken etwas mit einer meiner Freundinnen hatte. Das Gefühl plagte mich ziemlich lange und ich habe beide darauf angesprochen, aber sie leugneten es und ich vertraute ihnen. Als mein Geburtstag immer näher rückte, verriet mir besagte Freundin, dass sie ein tolles Geschenk für mich hätte, etwas, das ich mir die ganze Zeit gewünscht hätte. Da war mir klar, dass sie Black Ops 2, welches zu diesem Zeitpunkt noch ganz neu war, meinte. Sie erzählte mir auch, dass sie das Spiel zusammen mit meinem Beinahe-Freund gekauft hätte. In mir keimte erneut ein Verdacht auf, und einen Tag, bevor ich das ersehnte Geschenk erhalten sollte, bestätigte er mir die Affäre. Zwar hätte ich ihr am liebsten die Augen ausgekratzt, aber ich beherrschte mich und ließ mir das Spiel schenken. Zwei Tage später brach ich den Kontakt zu meiner Freundin ab, da dieses Verhalten nicht zum ersten Mal vorkam. Ich habe allerdings bis heute ein schlechtes Gewissen, da sie knapp 60 Euro ausgegeben hat, nur um danach ihre beste Freundin zu verlieren. Ich weiß nicht genau, ob das nun die verdiente "Rache" war, oder einfach nur meiner Boshaftigkeit entsprang.

Beichthaus.com Beichte #00031613 vom 17.07.2013 um 22:50:26 Uhr in 08340 Schwarzenberg (22 Kommentare).

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Den Kopf im Klo

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Aggression Boshaftigkeit Vandalismus Engherzigkeit Schule München

Vor einigen Jahren, ich ging noch zur Schule, habe ich zufällig mitbekommen, wie ein Fünftklässler versucht hat, eine Toilette auf dem Schulklo zu verstopfen. Die Freude, die es ihm machte, als er Rolle für Rolle in die Schüssel hineinstopfte, konnte man ihm regelrecht ansehen. Das hat mich wütend gemacht und so habe ich noch einen Kumpel gerufen und der Spaß konnte losgehen. Wir haben ihn, wie man es aus den amerikanischen Filmen kennt, gepackt, seinen Kopf in ein Urinal gehalten und kräftig gespült. Der Kerl hat gewinselt, das glaubt keiner. Als wir ihn losgelassen haben, ist er natürlich auf und davon. Ich konnte ihm nicht einmal mehr klar machen, dass ich ihn das nächste Mal in eine richtige Toilette stecken würde. Nach der Aktion haben mein Freund und ich natürlich mit Ärger oder einem Verweis gerechnet. Doch da kam nichts. Scheinbar hatte der Kleine seine Lektion gelernt. - Ich glaube, ich hätte doch Lehrer werden sollen.

Beichthaus.com Beichte #00031601 vom 15.07.2013 um 18:08:02 Uhr in München (Nibelungenstraße) (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der aggressive Rollerfahrer

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Rache Boshaftigkeit Falschheit Vandalismus Auto & Co. Sababurg

Vor ein paar Monaten wurde ich von einem Mann auf einem blauen Roller aufs Übelste beschimpft. Ich muss dazu sagen, seine Wut war nicht ganz unbegründet, ich hatte ihm an einer Kreuzung die Vorfahrt genommen. Gott sei Dank bremste er dann und niemandem passierte etwas, ich hob auch gleich entschuldigend die Hand, blieb aber nicht stehen. Er fuhr mir dann die ganze Zeit richtig dicht auf, machte wilde Handzeichen und Lichthupe. Natürlich wurde ich dann langsamer, lenkte rechts ran und ließ die Scheibe runter. Ich wusste ja, worauf er hinaus wollte, und entschuldigte mich auch höflich bei ihm, dass ich ihn übersehen hätte. Er ließ mich aber gar nicht richtig zu Wort kommen, sondern schrie mich an: Ich wäre eine dumme Schlampe, zu dumm zum Autofahren, eine blöde Fotze und ich solle bloß aufpassen, er würde mir sonst eine aufs Maul hauen. Es fehlte wirklich nur noch, dass er mir ans Auto getreten hätte oder handgreiflich geworden wäre. Ich hatte richtig Angst vor ihm. Im Wegfahren zeigte er mir zum Abschluss noch den Mittelfinger. Ich war total schockiert, zitterte am ganzen Körper und rief erst mal meinen Freund an, um ihm das zu erzählen. Er meinte, ich solle sofort zur Polizei und den Kerl wegen Beleidigung und Bedrohung anzeigen. Gott sei Dank hatte ich mir sein Kennzeichen gemerkt und so war das eine kurze Angelegenheit auf der Wache. Die Polizisten waren auch sehr nett, sagten mir aber gleich, dass die Chancen, den Kerl dranzukriegen, gering seien, da Aussage gegen Aussage stünde. So kam es dann leider auch. Ich konnte den Herrn zwar identifizieren, dieser stritt aber alles ab und meinte, er hätte mich im Leben noch nicht gesehen. Da ich keine Lust auf ein gerichtliches Hickhack hatte, zog ich die Anzeige zurück und die Sache verlief im Sand. Nun zu meiner eigentlichen Beichte.


Ich hatte, seit diesem unerfreulichen Tag, an dem mir der Rollerfahrer sein ganzes Arsenal an Verwünschungen an den Kopf geknallt hatte, immer noch sein Kennzeichen in Erinnerung. Und wie es der Zufall wollte, stand sein Roller einsam und verlassen, an einem Sonntagmorgen auf dem Parkplatz eines großen Tierparks. Weit und breit war keine Menschenseele. Mein Freund und ich waren eigentlich zum Wandern dort, aber diese Gelegenheit konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen. Ich trat ihm dann beide Seitenspiegel ab und warf seinen Roller, zu guter Letzt, noch um. Tat richtig gut! Mein Freund und ich fuhren dann in aller Seelenruhe wieder weg. Gesehen hat uns wohl keiner, das Ganze ist jetzt nämlich schon eine ganze Weile her.

Beichthaus.com Beichte #00031589 vom 12.07.2013 um 14:26:13 Uhr in 34369 Sababurg (Sababurgerstr.) (33 Kommentare).

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Rache für die Fehlinvestitionen

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Rache Aggression Betrug Boshaftigkeit Ockholm

Vor etlichen Jahren habe ich etwas getan, das mir immer noch nachgeht. Ein sehr guter Freund von mir, der eine Frau und drei Kinder hat, hatte sich von einem weiteren Bekannten überreden lassen, eine Wohnung als Altersanlage zu kaufen. Allerdings im damaligen Ostdeutschland und völlig überteuert. Die Wohnung entpuppte sich als katastrophale Fehlinvestition und mein Freund versuchte alles, aber auch wirklich alles, das wieder rückgängig zu machen. Allerdings ohne Chance, denn der Bekannte blieb stur und freute sich über seine horrende Provision. So erging es etlichen Leuten aus unserem Bekanntenkreis. Bis sich das rumgesprochen hatte, war es für viele Familien zu spät. Sie saßen in der Schuldenfalle fest! Und der gemeinsame Bekannte strich Provisionen ohne Ende ein, fuhr dicke Autos, prahlte und lachte die "dummen Familien" aus. Es kam so weit, dass ihm gedroht wurde und er deshalb weg zog. Niemand wusste, wo er war, er versuchte alle Spuren zu verwischen, was ihm auch gelang. Irgendwann kamen einige der Geprellten zu mir und baten mich um Hilfe. Da ich (w) seit Jahren bei einer gewissen Behörde arbeitete, benötigte ich nur einen Klick, um die neue und richtige Adresse zu finden. Dies habe ich auch getan und meinen Freunden die Adresse gegeben. Fazit der Geschichte ist, dass der Bekannte übelst zugerichtet im Krankenhaus landete. Viele Geprellte zahlte er dann teilweise aus und wohnt jetzt ganz weit weg. Immobilienvermittler ist er nicht mehr, er hat jetzt einen ganz normalen Job. Ich beichte hiermit, dass mir leidtut, was passiert ist, doch ich konnte einfach nicht anders. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031561 vom 05.07.2013 um 22:39:03 Uhr in Ockholm (21 Kommentare).

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Wenn Worte verletzen...

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Engherzigkeit Falschheit Boshaftigkeit Dummheit Schule

In dem Ort, in dem ich (m/21) vor ungefähr 10 Jahren zur Schule ging, gab es einen Jungen, dessen Vater verschwunden ist. Die Familie hatte einen ziemlich großen Bauernhof, weshalb der Vater des Jungen einen polnischen Gastarbeiter einstellte. Als dieser Gastarbeiter zurück nach Polen ging, begleitete ihn der Bauer und wollte ihn mit dem Auto nach Hause fahren. Leider kehrte der Bauer von dieser Reise nicht mehr zurück. Das Auto wurde einige Zeit später in Tschechien gefunden, vom Bauern aber fehlte jede Spur, auch seine Leiche wurde nie gefunden. Böse Zungen im Dorf vermuteten damals sogar, er wäre mit einer anderen Frau durchgebrannt. Zu dieser Zeit war diese Geschichte natürlich ein sehr beliebtes Thema. Auch bei uns in der Familie, da mein Vater den Verschwundenen kannte. Ich selbst war sehr bestürzt darüber, ich konnte und wollte mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn meinem Vater so etwas zustoßen würde. Ein furchtbarer Gedanke!
Jedenfalls war dieser Junge, der Sohn des verschwundenen Bauern, einige Klassen über mir und wir, die "Kleinen", wurden ab und zu von ihm und seinen Kumpels gehänselt oder verprügelt. Ich weiß nicht mehr genau, wie es sich damals zugetragen hat, aber ich habe irgendwann nach einem Streit seinen Vater aufs Übelste beleidigt, genauer möchte ich darauf nicht eingehen. Ich war erschrocken über mich selbst, aber der Spruch war schon raus. Man konnte genau sehen, wie die Wut in dem Jungen aufstieg und ihm die Tränen in die Augen schossen. Er stürmte auf mich zu und wollte mich wohl richtig vermöbeln, wurde aber von anderen Schülern und einem Lehrer zurückgehalten, bevor er größeren Schaden anrichten konnte. Natürlich musste ich mich später bei ihm entschuldigen, die Sache tut mir aber auch heute noch furchtbar leid. Dieser Vorfall hat mir vielleicht das erste Mal in meinem Leben richtig bewusst gemacht, wie viel Schaden Worte anrichten können und ich habe definitiv meine Lehren daraus gezogen.

Beichthaus.com Beichte #00031554 vom 04.07.2013 um 14:01:07 Uhr (16 Kommentare).

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