Wie ich beinahe meinen Freund entmannte...

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Engherzigkeit Peinlichkeit Gesundheit Partnerschaft

Ich (w/26) muss beichten, dass ich meinen Freund beinahe entmannt htte. Eigentlich hatten wir beide einfach nur vor, einen gemtlichen Samstagabend bei Regenwetter auf dem Sofa zu verbringen. Gemtlich einen Joint rauchen, etwas Leckeres essen und uns danach nackt unter die Decke kuscheln. Zu was das fhren sollte, ist wohl klar. So nahm der Abend seinen Lauf, wir rauchten, aen sehr gut und ich wollte noch eben duschen gehen. Frisch geduscht ist es immer schner. Gesagt, getan. Ich kam aus der Dusche, trocknete mich grob ab und flitzte ins Wohnzimmer. Ich hatte mich nur leider nicht ordentlich genug abgetrocknet und so rutschte ich knapp vor dem Sofa auf den Fliesen aus und fiel mit dem Ellenbogen voran auf den Schritt meines Liebsten. <br /> <br /> Er krmmte sich sofort vor Schmerzen und ich habe mich auch sofort entschuldigt - unter schallendem Lachen. Nur wurden seine Schmerzen einfach nicht besser, sodass wir ins Krankenhaus fuhren. Das Ergebnis war eine dicke Hodenprellung und farblich hatte das Ganze auch was von moderner Kunst. Es tut mir irre leid, dass ich mich erst einmal nicht mehr eingekriegt habe vor Lachen und das, obwohl das Unglck meine Schuld war.

Beichthaus.com Beichte #00034581 vom 11.12.2014 um 19:13:41 Uhr (9 Kommentare).

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Der Fall Tugce

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Ungerechtigkeit Engherzigkeit Gesellschaft Medien

Ich mchte beichten, dass mir das mediale Ausschlachten um den Fall Tugce vollkommen auf die Nerven geht. Ich mchte nicht als herzlos abgestempelt werden, aber dieses Tgliche: &quot;Und das gibt es Neues im Fall Tugce&quot; finde ich unertrglich, genauso wie das bloe Denken darber, ihr ein Bundesverdienstkreuz zu geben. Fr etwas, das eigentlich selbstverstndlich sein sollte. Es ist schn, dass sie es getan hat. Aber wenn man mal ehrlich ist, wrde es niemanden jucken, wenn sie noch am Leben wre - keine druckbare Story, kein Gedanke ber ein Bundesverdienstkreuz. Ich finde es auch etwas seltsam, wie viele Menschen Anteil an einer Frau haben, die sie nie gekannt haben. Versteht mich nicht falsch, so etwas ist schon schn, aber ich glaube, einem groen Teil geht es blo um Selbstdarstellung. <br /> <br /> <br /> Ich kann mich nicht in die Familie hineinversetzen und mchte es auch nicht, aber ich habe auch schon Todesflle in der Familie gehabt und glaube nicht, dass die &quot;ffentliche Anteilnahme&quot; oder eine kleine sinnentleerte Medaille ihnen auch nur im Geringsten so etwas wie Trost spendet. Ich glaube, ich wrde eine gerechte Strafe fr den Tter wollen und danach irgendwie versuchen, mit dem Schmerz umgehen zu knnen. Und bis dahin beichte ich, dass mir das Ausschlachten auf die Nerven geht und ich Schlagzeilen mit ihrem Namen oder Gesicht bewusst ignoriere. Lasst die Familie doch einfach in Ruhe trauern.

Beichthaus.com Beichte #00034580 vom 11.12.2014 um 19:13:04 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Die drngelnde Oma

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Morallosigkeit Engherzigkeit

Als sich letztens beim Bcker mal wieder eine ltere Dame selbstbewusst und arrogant vordrngelte, tippte ich ihr auf die Schulter und sagte zu ihr: &quot;Gehen Sie ruhig vor, Sie haben eh nicht mehr so viel Zeit.&quot; Ich hoffe, dass das gesessen hat.

Beichthaus.com Beichte #00034579 vom 11.12.2014 um 11:58:04 Uhr (9 Kommentare).

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Zu betrunken fr Bier

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Vandalismus Gewalt Trunksucht Selbstsucht Last Night

Ich habe Mist gebaut. Nach einem Saufgelage bin ich (m) mit meinen Kumpels, weil kein Bus mehr gefahren ist, rund vier Kilometer von der Kneipe in die Stadt gelaufen. An einer Tankstelle angekommen wollten wir natrlich noch mehr Bier - aber der Tankwart, der am Nachtschalter []
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Beichthaus.com Beichte #00034578 vom 11.12.2014 um 11:53:39 Uhr (3 Kommentare).

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“Folge

Meine ehemalige Geliebte ist meine Chefin!

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Lügen Morallosigkeit Schamlosigkeit Selbstsucht Arbeit Chef

Heute muss ich (m) mich erneut an die Beichthaus-Gemeinde wenden und um Vergebung bitten. Zugrunde liegt die Beichte 00034268. Dort habe ich eine Menge Affren und viele Dummheiten gestanden. Um mir erneut Absolution zu erteilen, solltet ihr vielleicht zuerst die Beichte von damals lesen. Es ging bei der ersten Beichte um eine Frau, der ich schlimme Dinge angetan hatte und die jetzt nach einer Unternehmensfusion meine Chefin geworden ist. Bisher war Hndeschtteln der einzige erneute Kontakt zu ihr. Ich sollte gemeinsam mit ihr einen Wirtschaftsplan ausarbeiten, um die zusammengelegten Unternehmen zukunftsgerecht zu fhren. Der Termin wurde von ihrer Sekretrin zwei Mal kurzfristig verschoben. Beim dritten Termin war ich bereits zwei Stunden vor dem Termin dort, um mich nicht wieder abwimmeln zu lassen. Ich hatte mich seit Wochen extrem gut auf diesen Termin vorbereitet und war fr alle Eventualitten gewappnet. <br /> <br /> Ich kam dann in das riesige Besprechungszimmer. Sie sa bereits am Tisch, wir gaben uns die Hand, die Sekretrin verschwand und wir standen uns gegenber. Sie war extrem zugeknpft und trug die Haare sehr streng. Sie hat mir nur kurz in die Augen geschaut und starrte jetzt auf ihren Kugelschreiber. Dann sagte sie zu mir, dass wir rein aus beruflichen Grnden hier zusammensitzen und die Vergangenheit beiseitelassen sollten. Auch htte sie mich in diesem Unternehmen gar nicht erwartet - ich trage einen Namen, den es hier zigtausendfach gibt. Da sich im Unternehmen so gut wie alle duzen, wrde sie von mir nicht das &quot;Sie&quot; verlangen. Und so erklrte sie mir die Situation ziemlich trocken. Dann gab sie drei Stunden fr das Gesprch vor und wollte beginnen - die Situation war total verkrampft. Ich hatte noch kein Wort gesagt, sah ihr dann kurz tief in die Augen und legte los mit meiner Show. <br /> <br /> Ich prsentierte ihr kurz einen kompletten Wirtschaftsplan, den ich in den letzten Wochen alleine ausgearbeitet hatte, denn alle Zahlen waren fr mich zugnglich. Das Unternehmen wird danach mehr als gut aufgestellt sein. Sie war total verblfft. Jetzt war ich im Fahrwasser und sagte ihr, dass sie die Prsentation auf einem Stick erhlt, und schob ihr das Teil rber. Auf die Frage, warum ich die ganze Arbeit bereits gemacht habe, sagte ich ihr Folgendes: &quot;Es steht etwas zwischen uns, was zuerst geklrt werden muss - sonst kann die Zusammenarbeit niemals Frchte tragen.&quot; Wir mssten ber die Vergangenheit sprechen und alles aufarbeiten, den Stick soll sie in Ruhe ansehen, sprach ich langsam und in Ruhe weiter. Ich bat sie, ihren Gefhlen einfach freien Lauf zu lassen. Dann brach alles aus ihr heraus und ich lie sie bestimmt 15 Minuten lang schreien - dann reden, sie heulte und rotzte herum, ihre ganze Schminke lief ihr herunter, sie verlor vllig die Fassung. Die Geschehnisse hier zu beschreiben ist wirklich sehr schwierig. <br /> <br /> Ich musste mir verschiedene Dinge wie: &quot;Wo warst du, als ich dich brauchte&quot;, &quot;Ich war nur dein Betthschen&quot;, &quot;Meine ganze Existenz kippte und du bist feige abgehauen?&quot; anhren. Sie knallte mir mein schbiges Verhalten voll gegen den Kopf. Dies war ganz in meinem Sinn und ich lie sie machen. Wie bereits erwhnt, war ich super vorbereitet, sie tat mir fast ein bisschen leid. Ich berreichte ihr eine Taschentuchpackung und gab ihr weitere fnf Minuten um sich zu beruhigen, sie war vllig am Ende. Dann legte ich los. Mit erstickter Stimme berichtete ich, wie ich damals, als es bei ihrer Ehe zur Trennung und zum Verlust materieller Gter kam, schockiert gewesen sei. Ich erklrte ihr, dass ich nicht mehr in den Spiegel schauen konnte, ich htte Angst gehabt, ihr in die Augen zu schauen und so weiter und so fort. Ich hatte mich zur damaligen Zeit tatschlich von meinem Arbeitgeber getrennt, da ich von meinem jetzigen Arbeitgeber ein unschlagbares Angebot vorliegen hatte. Nach meiner Kndigung war ich sofort freigestellt. <br /> <br /> Dies nahm ich zum Anlass fr eine weitere Lge und sagte zu ihr, dass ich nicht mehr fhig gewesen sei zu arbeiten, in meinem Kopf wre nur noch Leere gewesen. In Wirklichkeit bin ich mit meiner damaligen neuen Gespielin auf einer mehrwchigen Bergwanderung unterwegs gewesen. Ein Selfie mit dem Gipfelkreuz im Hintergrund, auf dem ich wirklich unrasiert, bernchtigt und einfach fix und fertig aussehe, hatte ich von zu Hause mitgenommen. Ich zeigte ihr das Foto und erklrte, dass ich mich htte zurckziehen mssen, um in Ruhe und Abgeschiedenheit meine Taten zu bereuen, was natrlich in keiner Weise stimmte. Es lief prima. Ich wre damals kaum in der Lage gewesen, die Dinge zu verarbeiten, weil sie meine groe Liebe gewesen sei und ich mich vor mir selbst geschmt hatte. Sie starrte das Foto an und ich erkannte, wie es in ihrem Kopf zu arbeiten begann. Ich schniefte auch zur Show in ein Taschentuch und starrte auf den Boden und berichtete ihr von Selbstmordabsichten und groen Depressionen, die mich lahmgelegt hatten. <br /> <br /> In Wirklichkeit war ich damals dann noch einige Zeit auf Mallorca und habe gefeiert. Jetzt kam mein grter Trumpf und ich griff in die Innentasche meines Sakkos. Ich hatte ein Bild eingesteckt, das uns gemeinsam beim Besuch eines Pferderennens zeigte. Wir hatten damals viel Spa und lachten vergngt, eng verschlungen, mit einem Glas Champagner in der Hand. Das Sofortbild war damals aus Zufall entstanden, ich hatte es dem Fotograf unverzglich abgenommen. Ich hatte es absichtlich ganz leicht zerknittert und eingeschweit. Dann erklrte ich ihr, dass ich dieses Bild immer bei mir trage, seit ich sie zum letzten Mal gesehen habe. Ich wrde es jeden Tag anschauen und nachts auf meinen Nachttisch stellen. Dann verfiel sie wieder vllig in einen Weinkrampf und wollte etwas sagen, aber es funktionierte nicht. Naja, nach zwei Stunden versuchte ich zgerlich ihre Hand zu nehmen, aber sie zog sie weg. <br /> <br /> Ich hatte mich damit erfolgreich als ebenbrtiges Opfer der Affre hingestellt, es kam noch zu weiteren Weinanfllen, aber mehr will ich hier nicht ausfhren. Sie erklrte mir, dass ihr jetziger Mann ber 50 Prozent der Unternehmensaktien hlt, sonst knnte sie sich mit einem acht Monate alten Tchterchen diesen Job gar nicht erlauben. Ich schlug ihr vor, die ganze Sache erst einmal sacken zu lassen. Sie ist jetzt wirklich der Meinung, dass die Beendigung unserer Affre mich fast umgebracht htte. Der komplette Plan ist aufgegangen. Mich wrde es wirklich reizen, mit ihr wieder in die Kiste zu steigen, mal sehen. Hoffentlich wird sie diese Beichte nie lesen. Jetzt wrde ich nur noch gerne um Vergebung meiner Lgen bitten. Dass ich diese Notlgen leider vorbringen musste, versteht vermutlich wohl jeder.

Beichthaus.com Beichte #00034577 vom 11.12.2014 um 11:35:58 Uhr (27 Kommentare).

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