Fleischesser sind keine Tierquäler!

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Vorurteile Dummheit Telefon Tiere

Ich (w/30) bin eine ziemlich große Tierfreundin und beichte, dass es mich rasend macht, wenn jemand Tierquälerei in Zirkussen, Zoos, bei Stierkämpfen oder ähnlichen Attraktionen, oder auch in Pelztierfarmen, mit Fleischessen gleichsetzt. Ich bin durchaus der Meinung, dass die Haltungsbedingungen für Tiere verbessert werden müssten, bzw. dass Massentierhaltung abgeschafft gehört und mir ist auch klar, dass Fleischwurst um 99 Cent eben nur durch solche katastrophalen Bedingungen möglich ist. Ich gebe übrigens auch sehr viel Geld für Lebensmittel aus, da ich, wenn ich schon selten, aber doch, tierische Produkte kaufe, immer sehr viel Wert auf Haltungsbedingungen und Herkunft lege.

Trotzdem kann ich nicht begreifen, wie man sagen kann, Fleisch zu essen sei dasselbe, wie zu befürworten, dass z. B. kleine Babyelefanten geprügelt und mit Elektroschocks traktiert werden, bis sie endlich ihre verdammten Kunststücke beherrschen. Wenn ich Fleisch esse, dann tue ich das, weil ich Hunger habe. Tiger und Wölfe fressen auch keinen Salat! Wenn ich mir jedoch eine Zirkusshow ansehe, dann nehme ich bewusst Tierquälerei in Kauf, um mir einfach die Zeit zu vertreiben. Lange Rede, kurzer Sinn: Ein Tier, das gegessen wird, ist nicht umsonst gestorben, sondern hat laut den Gesetzen der Natur als Nahrung gedient. Ein Tier, das zum Spaß malträtiert oder getötet wird, leidet sinnlos. Ich frage mich, ob ich mit dieser Einstellung allein bin.

Beichthaus.com Beichte #00039576 vom 05.04.2017 um 15:52:04 Uhr (39 Kommentare).

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Der Mörder meiner Katze

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Aggression Rache Tiere

Meine Mutti bat mich damals, als ich neun Jahre alt war, in den Garten um für einen Kuchen Erdbeeren zu holen. Während ich einige abpflückte, gab es einen lauten Knall. Ich ging zur Straße um nachzuschauen. Ich sah mein Kater verletzt, mit offenem Schädel, auf der Straße. Das Kennzeichen des Autos, welches ihn überfuhr, konnte ich sogar noch erkennen und auch die Kinder auf der Rückbank, die mir ihre Zunge zeigten und lachten. Nun, 10 Jahre später, wohne ich in der Nachbarstadt. Mich traf der Schlag, als ich dieses Auto erneut sah. Mich packte die Wut und ich ließ meine Kräfte an dem Auto aus. Als der Besitzer ankam, gab es ein wildes Wortgefecht. Als ich ihn auf mein Kater ansprach, lachte er und gab meinem toten Freund die Schuld. Ich verpasste ihm meine Faust ins Gesicht und rannte dann weg. Mir tut es gar nicht leid, denn er hat damit seine gerechte Strafe bekommen. Auch wenn es 10 Jahre her ist, fehlt er mir noch immer.

Beichthaus.com Beichte #00039571 vom 04.04.2017 um 16:35:31 Uhr (21 Kommentare).

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Arschloch mit süßem Hund

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Ungerechtigkeit Tiere Nachbarn Köln

Arschloch mit süßem Hund
Der Nachbar aus der Doppelhaushälfte nebenan ist ein echtes Arschloch. Niemand in der ganzen Straße mag ihn. Einmal war ich Zeuge, wie der erwachsenene Sohn meines Vermieters ihm Schläge angedroht hat. Als ich mal versehentlich auf seinem Grundstück geparkt habe, hat mich dieser Typ morgens abgepasst und angeschrien. Ich ignoriere diesen Drecksack wo ich nur kann. Doch dummerweise hat dieser Unmensch mittlerweile zwei Hunde. Der erste Hund beachtet mich nicht weiter - also kein Probem. Der zweite Hund allerdings ist sehr kontaktfreudig, läuft auf mich zu, wedelt mit dem Schwanz, leckt mir sogar die Hand und lehnt sich gegen mein Bein.

Wenn mein toller Nachbar nicht hinschaut, streichele ich den Hund natürlich oder kraule ihn hinter dem Ohr. Wenn mein Nachbar mich sieht, ignoriere ich den Hund, damit mich dieser Saftsack nicht anmacht. Der arme Hund tänzelt dann vor mir herum, guckt mich erwartungsvoll an und ist dann immer enttäuscht, wenn er nicht gestreichelt wird. Er bleibt dann aber trotzdem so lange vor mir stehen, bis sein Arschloch-Herrchen ihn ruft. Es tut mir echt leid, dass ich diesen Hund manchmal so verarsche, aber mit seinem Besitzer will ich absolut nichts zu tun haben. Der Hund kann ja nichts dafür, dass sein Besitzer ein sozial inkompetentes Riesenarschloch ist.

Beichthaus.com Beichte #00039514 vom 21.03.2017 um 22:56:24 Uhr in Köln (3 Kommentare).

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Nur Pferde im Kopf

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Maßlosigkeit Sucht Tiere

Ich (w/25) muss beichten, dass ich trotz meines Alters nur noch Pferde im Kopf habe. Zu Schulzeiten bin ich schon geritten, musste dann aber immer wieder Zwangspausen einlegen, weil in Deutschland irgendwann die Ganztagsschulen aufkamen und ich dann von kurz vor 7 am Morgen bis halb 5 am Nachmittag in diesem Knast aus schlechter Luft, Mobbing und Teenie-Eskapaden gefangen war. Zeit für Hobbys? Fehlanzeige. Irgendwann haben dann auch meine Eltern nicht mehr mitgespielt, und da ich mit meinen 15 Euro Taschengeld pro Monat alles selbst finanzieren musste, blieb für Reiten oder den Reitverein natürlich keinen Cent. Jetzt im Studium habe ich dieses Hobby endlich vor einem halben Jahr wiederentdeckt.

Eigentlich dachte immer, dieser richtige Pferdetick ist nur was für doofe kleine Mädchen, aber seitdem ich wieder auf einem dieser Tiere gesessen habe, hat es mich einfach richtig gepackt. Ich vernachlässige sogar öfter mal das Studium dafür. Es ist nicht so weit, dass ich mir wieder Pferdeposter aufhänge oder so, aber auf Youtube ist meine ganze Vorschlagsseite voll mit Reiter-Vlogs, ich recherchiere ständig irgendwas zu Pferden und verbringe viele Wochenenden, statt im Nebenjob zu arbeiten, auf dem Hof. Ich fühle mich selbst schon ganz bekloppt, aber auf der anderen Seite habe ich wohl einige Jahre ohne Pferde wieder aufzuholen. Trotzdem muss ich das dringend wieder in den Griff kriegen und mehr für die Uni tun.

Beichthaus.com Beichte #00039506 vom 20.03.2017 um 21:49:19 Uhr (12 Kommentare).

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Ausritt auf einem Bock

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Engherzigkeit Tiere

Eine Beichte über die Jugend auf dem Lande erinnert mich an meine eigenen Sünden. Meine beste Freundin (11) und ich (13) waren beide total verrückt auf Pferde und Reiten. Allerdings nahm keine von uns Reitunterricht (bei mir fehlte das Geld und bei ihr die Fahrgelegenheit). Als wir auf den Weg zum Wald, an einer Schafsweide vorbeikamen, stiegen wir über den Zaun und ritten abwechselnd auf dem Schafbock. Wir sind vor Lachen fast gestorben dabei. Ich muss nicht erwähnen, dass wir das fortan öfter taten. Der hornlose Bock kannte uns bald und versuchte immer, uns mit seinem Kopf von der Weide zu stoßen. So ging es weiter, bis uns irgendann, nach ca. zwei Monaten, der Schafsbesitzer von seinem Balkon aus erwischte und grell auf den Fingern pfiff. Wir schwirrten ab wie die Vögel, wenn es knallt. Heute tut das arme Tier mir leid, ehrlich, auch wenn es bestimmt nicht mehr lebt. Ich hoffe, der Bock hat keine Rückenschmerzen gekriegt.

Beichthaus.com Beichte #00039488 vom 18.03.2017 um 15:50:12 Uhr (6 Kommentare).

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