Survival-Wochen mit Igelfleisch

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Engherzigkeit Falschheit Völlerei Ernährung Tiere

Motiviert von einer kürzlich veröffentlichten Beichte möchte ich etwas Ähnliches beichten. Ich (m/36) und ein Kumpel nehmen uns immer zwei Wochen im Jahr Urlaub, um ein paar gemeinsame Survivalwochen im Alpenvorland zu veranstalten. Wir lassen Zelt, Isomatte, Gaskocher und Ähnliches zu Hause und haben nur das, was wir am Leib tragen und Streichhölzer dabei. Meistens ernähren wir uns von Fischen, die wir mit selbst gebauten Speeren oder von Hand fangen, ab und an kommt es jedoch vor, dass wir uns nachts auf Igeljagd begeben. Wir fangen dann meistens vier bis fünf Igel und grillen diese über dem Lagerfeuer. Igelfleisch schmeckt wirklich gut. Meine Beichte ist nun aber nicht das Grillen der Igel in unseren Survivalwochen, sondern dass ich mir zum letzten Geburtstag ebenfalls einige Igel gefangen habe, welche ich dann im Garten gegrillt habe. Den Gästen hat es geschmeckt, auch wenn sie dachten es wäre Gyros vom Schwein.

Beichthaus.com Beichte #00034861 vom 14.01.2015 um 11:56:57 Uhr (20 Kommentare).

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Fressorgie mit Fast-Food

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Völlerei Falschheit Ernährung Marktzeuln

Ich (m/45) führe ein ziemlich gutes Leben. Ich habe einen gut bezahlten Job in einer angesehenen Firma, wohne in einem schönen Haus und habe eine tolle Frau (43), mit der ich schon seit knapp 21 Jahren verheiratet bin. Vor einigen Jahren bekam ich eine Beförderung mit einem dicken Plus auf dem Gehaltsscheck, weshalb man uns sozusagen zur oberen Mittelschicht zählen kann. Mit der Zeit habe ich mir, aufgrund der Bequemlichkeit im fortgeschrittenen Alter, eine Art "Wohlstandsbäuchlein" angefressen und wirke, seit ich nicht mehr schwimmen gehe und kein Fitnessstudio mehr besuche, allgemein etwas "gemütlich". Deshalb haben meine Frau und ich vor knapp einem Jahr beschlossen, mich auf Diät zu setzen. Ich ging regelmäßig nach der Arbeit joggen, ernährte mich einigermaßen gesund und tat etwas für meinen Körper. Und siehe da: Die Pfunde begannen zu purzeln und ich nahm in den letzten 12 Monaten knapp 13 Kilo ab. Nun zu meine Beichte: Ich bin mittlerweile der Meinung, dass ich nicht mehr abnehmen müsste, da ich mich besser den je fühle und sehr zufrieden mit meiner Figur bin.


Meine Frau ist da allerdings anderer Meinung und hat seit Neuestem den Gedanken im Kopf, nur noch Bio-Produkte oder vegetarische bzw. vegane Sachen zu kaufen. Auch gehen wir nach einem Kinobesuch nicht mehr zum "Goldenen M", sondern fahren direkt nach Hause und ich muss mir ansehen, wie sie vegane und fettfreie Chips aus der Küche mitbringt. Es ist ja nicht schlimm, wenn man sich gesund ernährt, ich allerdings stehe sehr auf den ungesunden Scheiß vom Schachtelwirt. Ich habe auch keine große Lust, nach einem stressigen Tag in der Arbeit veganes Schnitzel oder Tofu in mich hineinzuwürgen. Ich will meine Frau ja nicht schlechtmachen, da ich weiß, dass sie es gut mit mir meint, aber irgendwann ist es auch zu viel des Guten. Deshalb hat es sich bei mir eingespielt, mindestens einmal die Woche nach der Arbeit zur "Goldenen Möwe" zu fahren und mich dort mit den fettesten Burgern und den pappigsten Softdrinks einzudecken, die ich dann genüsslich auf einem Rastplatz in der Nähe verdrücke. Dabei achte ich überhaupt nicht auf die Kalorienanzahl oder Sonstiges auf den Verpackungen - ich liebe es einfach, das blanke Fett auf meiner Zunge zu schmecken oder den geschmolzenen Käse zu riechen.


Auch achte ich in dieser Fressorgie überhaupt nicht auf meine Manieren und ich fresse und schmatze wie ein Schwein, das es nicht mehr feierlich ist und meine Frau vermutlich die Scheidung einreichen würde, wenn sie mich sehen könnte. Manche Leute, die an mir vorbeifahren oder beim Rauchen auf dem Parkplatz auf und ab gehen, sehen mich schon etwas skurril und angeekelt an, da mein Mund teilweise ziemlich verschmiert ist. Aber es ist einfach so gut. Ich beichte hiermit, dass ich die gut gemeinten Ratschläge meiner Frau in den Wind schlage und mich mit den ungesündesten Fast-Food-Produkten eindecke, die ich dann wie ein halb Verhungerter in mich reinschlinge.

Beichthaus.com Beichte #00034839 vom 11.01.2015 um 23:05:28 Uhr in Marktzeuln (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Plätzchen und Kuchen trotz Diabetes

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Rache Boshaftigkeit Völlerei Familie Gesundheit Berlin

Ich wohne noch daheim und mein Vater hat Diabetes. Er tut immer so, als wäre das ansteckend und verheimlicht es. Man darf es nie erwähnen. Falls man es mal erwähnt, hat er es nicht, und man soll mit dem Schmarn aufhören. Er ist allerdings so ein Fall, der sich nicht zurückhalten kann, wenn er etwas isst. Er isst also immer zu viel. Gleiches gilt für Süßigkeiten. Ich habe an einem Freitag eine ganze Schokoladentorte gebacken - für den Besuch, der am Samstag dann leider doch nicht kam. Meine Mama und ich haben jeweils ein Stück abbekommen und er hat während des ganzen Wochenendes die restliche Torte gefuttert. Und dann war der Zucker auf 400 oben und die stationäre Aufnahme wäre eigentlich nötig gewesen, er ist aber daheimgeblieben. Jetzt ist mein Vater außerdem noch ein kompletter Idiot und er mobbt mich bis heute psychisch, doch mit dem Lehrgeld im zweiten Jahr kann ich mir auch noch keine Wohnung oder WG leisten. Ich gehe zu einem Psychotherapeuten und nehme sehr leichte Anti-Depressiva, dies darf er nicht wissen, sonst schlägt er mich oder rastet komplett aus.


Jetzt zu meiner Tat: Ich habe vor Kurzem eine Menge Plätzchen gebacken, von Vanillekipferl bis zu Kokosmakronen - insgesamt acht Sorten - eine ordentliche Menge, die ich aufgestapelt und im Wohnzimmer auf einem großen Teller präsentiert habe, damit jeder hineingreifen kann. Doch mit dem Wissen, dass mein Vater sich nicht beherrschen kann, wie es dann auch eintrat. Man muss wissen, wenn man hohen Zucker hat, geht es einem nicht so gut, nach dem 400er-Fall ging es meinem Vater drei Tage lang dreckig. Er hat aber natürlich den ganzen Teller leer gegessen und ihm ging es wirklich sehr schlecht. Mich hat das gefreut. Warum ich das gemacht habe? Er hat mich einen Tag, bevor ich gebacken habe, als ein Miststück und als Schlampe bezeichnet, weil ich mein Wasserglas beim Mittagessen verschüttet habe. Ich bitte jetzt um Absolution, weil ich meinem Vater physischen Schaden zugefügt habe. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00034701 vom 26.12.2014 um 17:08:31 Uhr in 10178 Berlin (Landsberger Allee) (13 Kommentare).

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Futterneid wegen des Geschenkkorbes

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Selbstsucht Diebstahl Völlerei Weihnachten Bamberg

Ich habe meinem Opa und meiner Oma zu Weihnachten einen Korb voller selbst ausgesuchter, hochwertiger Lebensmittel geschenkt. Von Lachs, über Trüffelkäse bis hin zu hochwertigem Vodka reichte das "Sortiment." Da ich selbst ein Fan guten Genusses bin, wusste ich, was ich kaufte und wählte so ziemlich das Beste. Oma und Opa haben sich sehr gefreut und füllten gleich ihren Kühlschrank damit. Am nächsten Tag, dem Tag meiner Heimreise, sah ich kurz am Kühlschrank vorbei und erblickte natürlich all meine geschenkten Köstlichkeiten. Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie bekam ich Futterneid und dachte mir nur: "Hättest du es nicht verschenkt, wäre es alles für dich!" Es kam, wie es kommen musste: Ich griff mir den Trüffelkäse, den guten Piccolo und die teure Salami. Da meine Großeltern recht dement sind, werden sie es nie bemerken. Hiermit beichte ich, dass ich mir einen Teil der verschenkten Köstlichkeiten aus Futterneid, wieder aneignete. Ich konnte nicht widerstehen.

Beichthaus.com Beichte #00034700 vom 26.12.2014 um 12:37:59 Uhr in 96047 Bamberg (8 Kommentare).

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Wie ich mir den perfekten Mann angeln werde

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Völlerei Verzweiflung Selbstsucht Begehrlichkeit

Ich (w/20) bin nicht sehr glücklich. Mit 15 habe ich angefangen zu futtern, was das Zeug hält. Meine Eltern haben mich immer gewarnt, doch auf sie zu hören war außerhalb jeder Diskussion. Mit 18 war ich eine Tonne und damit die Außenseiterin in allen Bereichen. Ich habe mich zurückgezogen und als Hobby nur noch Bücher gelesen. Alle Vereine habe ich wegen anhaltendem Mobbing - vielleicht habe ich es auch nur so empfunden - verlassen. Es gibt nicht mal mehr eine einzige Freundin, die ich wirklich habe. An einen Freund ist gar nicht zu denken. In meinen Fantasien lebe ich mit den männlichen Figuren aus meinen Büchern zusammen. Sie verehren mich und tragen mich auf Händen. Ich habe mit meinem Traummann viele Kinder und bin glücklich. Aber zurück zum wirklichen Leben. Meine Lehrstelle zur Krankenschwester kann ich nur ertragen, weil es einige andere gibt, die auch zumindest als korpulent zu bezeichnen sind. Alle rauchen in den Pausen, ich habe es auch angefangen, damit ich ein bisschen dabei bin.


Die Einsamkeit zwingt mich immer wieder zu Fressattacken, deshalb schaffe ich es nicht, auch nur ein Gramm abzunehmen. Jetzt gibt es einen sehr attraktiven Assistenzarzt auf unserer Station, der aussieht wie mein Fantasie-Partner. Er ist zwar fast zehn Jahre älter als ich, aber das würde mich nicht stören. Er ist unheimlich nett. Er spricht auch mit mir, ohne mich lächerlich zu machen - ich habe fast den Eindruck, er nimmt mich ernst. Ich habe das Gefühl, dass viele Schwestern-Schülerinnen ihn anhimmeln. An diesem Mann werde ich mich festbeißen, für diesen Mann bin ich geschaffen worden, ich will ihn und dann werde ich glücklich. Jetzt stelle ich mir nur schon länger die Frage, wie kann ich an ihn herankommen, denn er wurde unlängst von einer weiblichen Person abgeholt.


In den letzten Wochen habe ich einen Plan ausgearbeitet, wie ich mir diesen Mann angeln kann. Zuerst werde ich seine Beziehung zerstören, dann werden ihm immer mehr Unglücke passieren, die von mir eingefädelt werden. Er wird verzweifelt sein und mit mir darüber in den Pausen reden. Dann werde ich ihn immer mehr umgarnen und sein Leben wieder in Bahnen lenken, ich werde ihm Liebe schenken und er wird mich dafür für immer und ewig lieben. Ich habe einige furchtbare Sachen für meinen Plan ausgeheckt, dafür möchte ich unbedingt bereits im Voraus um Verzeihung bitten, aber es muss einfach sein.

Beichthaus.com Beichte #00034665 vom 22.12.2014 um 11:01:06 Uhr (50 Kommentare).

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