Freundlichkeit bei der Bank

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Falschheit Boshaftigkeit Schamlosigkeit Arbeit

Ich (m/22) bin nun ausgebildeter Bankkaufmann. Die Ausbildung war der letzte Mist. Da hat man schon Abitur gemacht und kocht den halben Tag Kaffee, kopiert riesige Kreditakten und muss stets freundlich und zuvorkommend wirken. Die Ausbildung fand in einer Sparkasse statt, sodass ich mich besonders zusammenreißen musste, diese verkackten Hartz-IV-Empfänger anzulächeln, wenn sie am letzten Tag des Monats vorbeikommen, um ihre 437,13 Euro oder was auch immer abzuholen, die sich erst seit drei Minuten auf dem Konto befinden. Dass die sonst an dem Tag nichts zu tun haben, als alle zwei Minuten einen neuen Kontoauszug zu fischen, versteht sich von selbst. Trotzdem habe ich mich professionell verhalten und war stets bemüht, den Anschein zu erwecken, als würde mir der ganze Mist wirklich Spaß bereiten. Ich gestehe, dass es wohl mein eigener Fehler war, dass ich mir was anderes unter dieser Ausbildung vorgestellt hatte. Wie dem auch sei - hatte ich ein Übernahmegespräch und es ist entschieden worden, dass ich natürlich nicht übernommen werde. War mir eh egal, wollte sowieso studieren gehen. Gut, und weil mich die Kollegen alle so nett behandelt haben, habe ich mir gedacht, könntest du das Image der Spaßkatze doch auch mal richtig polieren.

Gesagt getan, ich hatte unheimlich Spaß an meinem letzten Arbeitstag: "Ich würde gerne einen Dauerauftrag einrichten." - "Mach doch!". "Ich würde gerne eine Überweisung tätigen." - "Tun Sie sich keinen Zwang an." "Ich würde gerne ein Konto bei Ihnen eröffnen!" - "Erzählen Sie das doch bitte jemanden, den das interessiert." "Ich würde gerne 100 Euro mitnehmen." - "Nein, tut mir leid, Sie sind definitiv zu fett dafür." Hat nicht lange gedauert, bis man sich an den Vorgesetzten gewandt hatte, aber egal: Hat riesigen Spaß gemacht, die halbe Stunde. Den Rest vom Tag habe ich freibekommen.

Beichthaus.com Beichte #00024615 vom 29.08.2008 um 16:03:31 Uhr (20 Kommentare).

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Prügelei in einer dunklen Gasse

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Aggression Boshaftigkeit Gewalt Last Night

Ich (m/18) glaube, ich muss etwas beichten. Ich war bei einem Bekannten und wir haben ein par Bier getrunken, bis es spät wurde, also habe ich mein Fahrrad gepackt und bin nach Haus gefahren. Ich bin mit meinem Fahrrad am Bäcker vorbei, wo doch tatsächlich so ein Vogel meinte, er müsse mich dumm anmachen, was ich allerdings nicht weiter beachtet habe, da ich mich nicht auf das Niveau herablassen wollte, auszudiskutieren, wer jetzt der größere Hundesohn von uns beiden ist. Habe mich also nicht weiter darum gekümmert und bin in eine Gasse reingefahren, die neben besagtem Bäcker war. Auf einmal springt ein kleiner, hässlicher Türke hinter einer Säule hervor, stoppt mich und meint, ich solle absteigen. Naja, stoppen kann man es nicht nennen, ich musste aufpassen, dass ich ihn nicht umfahre. Jedenfalls bin ich freundlich geblieben und habe ihn gefragt, was er denn von mir will. Daraufhin fragte er mich in einem doch recht unfreundlichen Ton, ob ich Geld hätte. Etwas verwundert bat ich ihn doch bitte kurz zu warten, habe in meine Taschen gegriffen und musste ihm leider schweren Herzens mitteilen, dass ich nichts habe. Als er nachschauen und mich mit seinen Scheiß-Pfoten anfassen wollte, bat ich ihn noch mal zu warten, dass ich noch mal "genauer" nachschauen kann und fand, man glaubt es kaum, 20 Cent.

Ich nahm die 20 Cent, zeigte sie ihm und warf sie hinter mich! Den 20 Cent ist dieser kleine Türke dann hinterhergerannt, wie ein junger Hund seinem Ball, hat allerdings nicht kapiert, was ich zu lachen hatte. Ich packte mein Fahrrad und fuhr weiter, als sich der kleine Türke dann aber umdrehte und meinte, ich solle warten, bin ich abgestiegen und fragte, warum ich denn warten sollte. Da meinte er, weil er mich sonst krankenhausreif schlägt, woraufhin ich antwortete, dass ich ihn ohne Probleme auf seinen hässlichen Schädel rotzen könnte. Der kleine Hässliche und vor allem nicht besonders intelligenter Türke tickte aus und fing an, mich, meine Mutter und meine ganze Familie zu beleidigen. So und genau das hat er das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich lief ziemlich schnell auf ihn zu, versenkte meine Faust in seinem Gesicht, versenkte noch mein Knie in seinem Magen, und bevor er sich wehren konnte, nahm ich seinen Kopf und habe ihn gegen die Säule geknallt, hinter der er sich noch versteckt hat.

Daraufhin fiel er erst mal zu Boden, war aber noch bei vollem Bewusstsein. Ich kniete mich hin, drückte ihm zu Boden und sagte ihm mit gesenkter Stimme, dass er doch bitte schauen soll, dass seine Schwester nicht immer so kreischen soll, wenn ich sie von hinten ficke. Das Einzige, was mir leidtut, ist, dass ich mich auf das Niveau von diesem Pack habe runterziehen lassen. Dem kleinen Hässlichen und leider nicht sonderlich intelligentem Jungen im Alter von ca. 16-18 ist nichts weiter passiert und musste wahrscheinlich, so weit ich das einschätzen konnte nicht zum Onkel Doktor.

Beichthaus.com Beichte #00024611 vom 29.08.2008 um 13:15:28 Uhr (42 Kommentare).

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“Beichte

Die Chefin im Swingerclub

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Fetisch Morallosigkeit Peinlichkeit Last Night Chef Hamburg

Ich komme aus Berlin und bin neulich mit meinem Mann zur Eröffnung eines neuen Swingerclubs nach Hamburg gefahren. Da wir in der Szene sind, ist es gar nicht so unüblich, neue Clubs einzuweihen. Einige solcher Parties haben wir schon mitgemacht und es war immer locker und geil. Wir haben in einem guten Hotel an der Elbe eingecheckt, uns zurecht gemacht und sind mit dem Taxi zum Club gefahren. Die Spielregeln waren klar. Alle Besucher laufen in erotischer Wäsche rum und tragen Latex/Ledermasken oder Faschingsbrillen. Als besonderes Highlight des Abends lag auf einem der Tische, eine gefesselte Sklavin, die allen zur Verfügung stand. Es sollte erwähnt werden, dass so etwas grundsätzlich safe abgeht. Wir aßen etwas, tranken etwas und unterhielten uns locker und anregend mit den anderen Gästen und das Gefummel ging hier und dort schon los. Während ich mich mit einem Pärchen aus Hamburg unterhielt, schaute mein Mann sich etwas um. Einige Minuten später zog er mich ganz aufgeregt zur Seite und erklärte, dass sich seine direkte Vorgesetzte (ebenfalls aus Berlin wohlgemerkt!) soeben mit der Sklavin vergnügen würde. Sie hätte ihre Maske abgenommen und wurde von ihm eindeutig erkannt, sie hat ihn aber nicht gesehen. Wir sind wirklich locker und offen in vielerlei Beziehung, aber das war uns beiden dann doch eine Nummer zu gefährlich. Höflich verabschiedeten wir uns und schlichen schnell raus. Jetzt hoffen wir natürlich, dass sie meinen Mann tatsächlich nicht erkannt hat.

Beichthaus.com Beichte #00024608 vom 29.08.2008 um 12:59:19 Uhr in Hamburg (29 Kommentare).

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Der Vollidiot des Monats

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Verzweiflung Geiz Habgier Dummheit Arbeit

Ich Idiot hätte ab dem 1.9. etwa 1.876 Euro netto Arbeitslosengeld bekommen, weil mein Vertrag abgelaufen ist. Arbeitslosengeld I = 67 Prozent vom letzten Nettolohn = 2.800 Euro. Bei der scheiß Zeitarbeitsfirma, wo ich am Montag anfange, bekomme ich brutto ungefähr 1.175 Euro. Also netto etwa 890 Euro. Das heißt: Ab Montag bekomme ich 2.000 Euro weniger als vorher und 1.000 Euro weiniger als mit Arbeitslosengeld I. Jetzt muss ich zu allen möglichen Ämtern, damit ich über die Runden komme. Mama und Papa helfen, wo sie können, aber das will ich eigentlich nicht. Das kann doch nicht möglich sein, dass ich einen Tausender mehr in der Tasche gehabt hätte, wenn ich mit dem Arsch zu Hause geblieben wäre. Ich möchte beichten, dass ich vermutlich der Vollidiot des Monats bin.

Beichthaus.com Beichte #00024598 vom 27.08.2008 um 16:08:00 Uhr (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Unser Kinderwunsch zerstörte die Beziehung

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Fremdgehen Lügen Verzweiflung Ex Schwangerschaft

Ich bin lesbisch und lebte in einer glücklichen Beziehung mit einer wundervollen Frau. Da bei uns der Wunsch nach Kindern sehr groß war, haben wir beide uns entschlossen, dass meine Partnerin schwanger werden soll. Ich bin selber nicht in der Lage schwanger zu werden. Also schlief sie mit einem befreundeten Mann (guter Freund von uns) und wollte nur dessen Samen. Wir hatten ihn vorher eingeweiht. Er sollte Patenonkel werden, aber ansonsten keinerlei finanzielle Verpflichtungen für das Kind haben. Nach einiger Bedenkzeit stimmte er zu. Aus Gründen der Diskretion schliefen sie miteinander, wenn ich nicht zu Hause war oder sie trafen sich in seinem Wochenendhaus. So manches Mal habe ich sie auch dort hingefahren und sie einige Stunden später wieder abgeholt. Es war eine schöne, aufregende Zeit. Und sie erzählte mir immer, wie es war. Meistens schliefen wir dann auch noch miteinander. Alles war gut. Es dauerte ungefähr fünf Monate, dann wurde sie auch tatsächlich schwanger von ihm. Zuerst haben wir beide uns richtig gefreut und Pläne geschmiedet.

Vor einigen Wochen habe ich jedoch von einer Freundin erfahren, dass sich meine Partnerin immer noch mit diesem Mann, unserem gemeinsamen Freund, trifft. Darauf angesprochen sagte sie, dass die Schwangerschaft eine große emotionale Veränderung in ihr hervorgerufen habe und sie das alles am Besten mit dem Mann besprechen könne. Schließlich sei er ja auch der Vater des Kindes. Das konnte ich noch grade so verkraften. Aber als ich sie eines Nachmittags überraschen wollte, war sie nicht in unserer Wohnung. Ich folgte meinem Gefühl und fuhr zum Wochenendhaus unseres Freundes. Beide Autos standen davor. Ich war geschockt und hatte eine böse Vorahnung. Voller Wut schlich ich ums Haus und sah durch das Wohnzimmerfenster, wie die beiden sich liebten. Ja, meine Freundin schlief mit diesem Mann. Ich wurde grade vor meinen Augen betrogen und war live dabei. Aber, es war ein gänzlich anderer Sex als den, den wir beide sonst hatten. Ihre Bewegungen waren viel weicher und liebevoller. Sie versprühten Lust und Genuss.

Ich war kurz davor, wütend gegen die Scheibe zu klopfen. Aber je länger ich zuschaute, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die beiden sich wirklich begehren, sich lieben. Es war mehr als purer Sex. Ich war sehr gekränkt. Am Abend haben wir darüber gesprochen. Sie sagte, dass sie beide sich sehr lieben würden und durch die Schwangerschaft eine tiefe Verbindung zueinander gewonnen hätten. Er sei der Partner ihrer Träume und sie würden auch zukünftig gemeinsam durch das Leben gehen müssen. Einfach deshalb, weil es sich für beide richtig anfühlen würde. Sie hätten beide das Gefühl, das Richtige zu tun. Mein Platz könne an ihrer Seite sein, aber sie möchte nicht ohne diesen Mann in Zukunft leben. Ich habe natürlich abgelehnt. Am Wochenende ist meine Partnerin zu ihm gezogen. Sie hat sich von mir getrennt.

In einem sehr langen Abschiedsbrief hat sie mir die Verwandlung erklärt, ich konnte das auch alles nachempfinden. Dennoch bin ich unsagbar gekränkt und habe keinen Boden mehr unter meinen Füßen. Ihren Wunsch, dass ich die Patenschaft für das Kind übernehmen solle, empfinde ich zynisch und als blanken Hohn. Der Mann könne ihr all das geben, was sie sich unter einer Familie und unter einer Partnerschaft vorgestellt habe. Ja, das sehe ich ein. Ich fühle mich wie ausgenutzt und weggeworfen. Ich beichte, dass ich ihr eine Fehlgeburt wünsche, damit sie wieder zu mir zurückkommt. Denn ich liebe sie sehr und wünsche mir nichts sehnlicher, als von ihr geliebt zu werden und mein Leben mit ihr zu teilen. Um allen Pseudo-Therapeuten zuvor zu kommen: Ja, ich bin deswegen schon in therapeutischer Behandlung.

Beichthaus.com Beichte #00024590 vom 27.08.2008 um 14:20:22 Uhr (50 Kommentare).

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