Schuppenflechte oder Ekzem? Keine Ahnung!

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Zorn Dummheit Gesundheit

Ich (w/33) beichte, dass ich meinem Hautarzt am liebsten einen dampfenden Haufen vor die Praxis setzen würde. Seit Jahren schon bin ich dort Dauergast wegen Schuppen (am Kopf) Noch heute sind sich mehrere Ärzte uneinig ob das nun Schuppenflechte oder irgendein anderes Ekzem ist. Dazu gingen mir auch immer verstärkt Haare aus - nie so dass ich kahle Stellen hatte, aber doch wesentlich mehr als normal sein sollte. Seit einiger Zeit bin ich beinahe von dem Schuppenproblem befreit - nachdem ich es selber mit irgendeinem pflanzlichen Ökozeugshampoo aus einem Reformhaus behandelt habe, denn das Kortison der Ärzte hat mir immer maximal zwei Wochen Linderung verschafft. Das Haarausfallproblem ist jedoch damit nicht erledigt. Nun habe ich meinem Arzt die Frage gestellt, woran das liegen könnte und der gute Mann sah mich ernsthaft mit einem Schulterzucken an und antwortete, er hätte keine Ahnung,

Womöglich bilde ich mir nur ein, dass ich zu viele Haare verliere! Ich bat ihn, ob er mich auf Eisenmangel oder sonst irgendeine Mangelerscheinung testen könne, was ignoriert wurde. Jetzt sitze ich hier, nach monatelangem Warten auf einen Termin, um den Mann mit den Schultern zucken zu sehen! Wofür hat der Affe Medizin studiert?
Mich an einen Schreibtisch in einer Praxis setzen und zu jedem Patienten "keine Ahnung" sagen, könnte ich auch ohne Studium.

Da ich aber nicht zu der Fraktion gehöre, die gerne aus Rache Fäkalien verteilt, werde ich es bei einer negativen Bewertung auf seiner Website belassen und mich nach einem besseren Arzt umsehen.

Beichthaus.com Beichte #00041415 vom 12.07.2018 um 10:55:27 Uhr (23 Kommentare).

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Doppelnamen

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Hass Ignoranz Aalen

Ich (w/24) beichte, dass ich Doppelnamen hasse. Meistens sind es dann noch zwei ewig lange Nachnamen, zumindest kenne ich keine Person mit einem kurzen Doppelnamen. Wenn man schon einen furchtbar langen Nachnamen führt, warum besteht man dann darauf, diesen nochmal zu verlängern?

Es gibt sicher berechtigte Ausnahmen, beispielsweise wenn jemand in der Musik-Branche unter einem Namen bekannt ist und diesen dann bei einer Heirat nicht abgeben will. Meine Erfahrung zeigt aber, dass es sich fast immer um junge Feministinnen handelt, die ums Verrecken ihren Nachnamen behalten wollen. Wenn beide Partner den eigenen Namen nicht ablegen möchten, dann sollen sie einfach keinen gemeinsamen führen!

Meiner Meinung nach sollte ein Doppelname nur noch wegen wichtigen Gründen anerkannt werden. Um diesen Gesetzesvorschlag unterbewusst in den Köpfen der Menschen zu verankern, spreche ich Personen, die einen Doppelnamen führen, nur mit dem ersten Nachnamen an. Bisher hat sich tatsächlich niemand getraut, mich zu verbessern! Wahrscheinlich ist den Leuten der zweite Name irgendwann doch nicht mehr so wichtig, wie sie bei der Eheschließung dachten.

Übrigens spricht meiner Meinung nach auch absolut nichts dagegen, wenn der Mann den Nachnamen der Frau annimmt. Empfiehlt sich besonders, wenn der Mann einen komplizierten Nachnamen hat. Ich meine, man sollte immer den leichteren oder besser klingenden Namen zum Ehenamen wählen. Das würde auf Dauer einige schlimme Nachnamen ausrotten!

Beichthaus.com Beichte #00041414 vom 11.07.2018 um 19:50:10 Uhr in 73431 Aalen (25 Kommentare).

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Mein Alltag als Rettungssanitäter

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Gesellschaft Arbeit Ludwigshafen

Ich arbeite im Rettungsdienst, dass seit 10 Jahren. Ich mag meinen Beruf. Leider steht Missbrauch von Rettungsmitteln auf der Tagesordnung der Bevölkerung. Kratzer des heimischen Stubentigers, Schnupfen oder eingewachsene Zehenägel sorgen sowohl des Tages als auch zu Nachtzeiten für überflüssige Einsätze. Während die, in geringer Zahl, vorhandenen Rettungsmittel belegt sind, sterben in regelmäßigen Abständen Menschen, weil niemand kommen kann, bzw. zu spät kommt. Das klingt überzogen, ist jedoch Realität. Gleichzeitig ist die Erwartungshaltung riesig. Wir sollen ALLES vor Ort therapieren, Lebensberatungen durchführen und nebenbei noch die juristischen Probleme der Patienten lösen. Ich wurde schon an Einsatzorte geschickt, wo der Notfall war, dass das Ikearegal nicht aufgebaut werden konnte, vermutlich auf Grund von Intelligenzminderung. Wir sind für medizinische Notfälle ausgebildet und keine Sozialarbeiter.

Ich wurde bespuckt, geschlagen, mit Schusswaffen bedroht und mit Messern angegriffen, während ich nur versucht habe zu helfen. Ich beichte, dass ich schon lange nicht mehr der nette Sani bin, sondern dein personifizierter Alptraum, wenn du mir Grund gibst.

Beichthaus.com Beichte #00041413 vom 10.07.2018 um 16:12:55 Uhr in Ludwigshafen (22 Kommentare).

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Mein ungesundes selbstsabotiertes Leben

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Verzweiflung Waghalsigkeit Hamburg

Ich möchte beichten, dass ich eine Abneigung gegen meinen eigenen Erfolg habe und mich dadurch andauernd selbst sabotiere und mich ständig von wichtigen Dingen abhalte. Ich war faul in der Schule und habe gerade so mit einem Schnitt von 3,2 mein Abi geschafft, obwohl ich viel Besseres hätte leisten können. Ich hab die Schule nicht gemocht und deshalb danach auch nicht studiert, sondern mich 12 Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet.

In der Jugend- und Schulzeit habe ich schon Hausaufgaben vermieden und bis zum letzten Tag oder Nacht hinausgezögert. Und womit hab ich mich abgelenkt? Videospiele, exzessiver Pornokonsum und Essen. Noch dazu lebte ich auf dem Land und hatte nicht viele Freunde. Regelmäßiger Sport hielt mich zu der Zeit davon ab komplett fett zu werden. Aber durch die regelmäßigen Fressanfälle habe ich meine sportlichen Ziele (fit und definiert sein) nie erreicht. Ich gebe nie auf und arbeite schon seit 15 Jahren daran (bin jetzt 31), langsam habe ich das Gefühl das ich näher komme. Obwohl ich immer noch Impulse habe alles durch Ablenkung zu sabotieren. Zurzeit habe ich aber auch schon eine chronische Krankheit entwickelt (Morbus Bechterew) die wohl auf meine langjährige ungesunde Ernährung, Seelische Selbstzerstörung und Genetik zurück zuführen ist. Auch da arbeite ich daran.

Am Anfang meiner Bundeswehr Zeit, auf einem langen Lehrgang habe ich zum ersten Mal eine Prostituierte besucht. Wohl auch wieder zur Ablenkung, zur Füllung meiner inneren Lehre und vielleicht auch Etwas aus Langeweile. Das dürfte jetzt schon 9 Jahre oder so her sein. Ich habe seitdem Unmengen an Geld in die Prostitution gesteckt und Unzählige verschiedene besucht. Und das auch während ich in einer festen Beziehung bin! Jetzt schon seit gut 3 Jahren in einer Wochenendbeziehung. Das ist wohl auch der Grund weshalb ich es weiter mache. Nur aus Gelegenheit und Ablenkung in der Woche, denn eigentlich liebe ich meine Freundin und unser Sex ist auch schön. Es hat am meisten mit meinen eigenen Dämonen zu tun und trotzdem weiß meine Freundin nichts davon (obwohl sie weiß dass ich schon bei Prostituierten war, vor unser Zeit). Ich will unsere Beziehung nicht gefährden und diesen Kampf alleine schlagen. Ich bereue das ich es tue aber manchmal kann ich nicht anders.

Noch dazu habe ich es dieses Jahr noch weiter getrieben und 2x ungeschützten Sex mit Frauen gehabt, aus reiner Neugier. Weil ich mit meiner Freundin nur geschützten Sex praktiziere und wissen wollte wie es ist, "ohne". Im Nachhinein ist mir die Waghalsigkeit und Dummheit dann auch bewusst geworden. Ich hoffe ich hab mich mit nichts angesteckt, das muss ich noch testen lassen. Ich bereue das Meiste davon und will mich bessern, aus eigener Kraft. Und ein gesundes Leben und eine gesunde Beziehung führen. Meine Zeit sinnvollen Dingen widmen und nicht der ständigen Betäubung des Geistes. Wieviel Zeit und Geld und Erfahrungen mir da abhanden gekommen sind, einfach Wahnsinn! Wie sehr ich mir selbst geschadet habe und mir selbst im Weg stehe, das muss aufhören!

Beichthaus.com Beichte #00041411 vom 10.07.2018 um 00:49:42 Uhr in Hamburg (9 Kommentare).

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Meine Freundin will nicht Auto fahren

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Zorn Zwietracht Auto & Co. Partnerschaft

Ich weiß mit meiner Freundin nicht mehr weiter. Wir haben zwei Kinder, sie ist als Hausfrau derzeit noch zu Hause (zweites Kind erst 6 Monate alt). Sie hat vor 7 Monaten den Führerschein gemacht, traut sich aber nicht zu fahren, weil sie aufgrund eines Schadens am Auto - die Suche nach einem neuen Auto hat dann mehrere Wochen in Anspruch genommen - längere Zeit nicht fahren konnte. Jetzt fehlt ihr Fahrpraxis und sie ist sehr verunsichert und will nicht Auto fahren. Mir platzt der Kragen! Wir haben zwei Kinder, da ist es mir wichtig, dass sie unabhängig von mir ist und sie jederzeit (falls mal etwas sein sollte, aber auch generell) selber mit dem Auto irgendwohin fahren kann.

Ich habe sie und unser erstes Kind jahrelang herumkutschieren müssen. Genauso Freunde, die sie ständig abholen musste, wenn man was unternehmen wollte. Sowas ist doch Scheiße! Und jetzt mache ich mal nach wochenlangem sanften Anfragen etwas Druck und sie blockt gleich ab: "Unter Druck kann ich sowas nicht." Herrgott nochmal! Die Alte ist 31 Jahre alt. Sie wurde von ihrer Mutter wie ein Prinzesschen behandelt und jetzt hält sie keiner Fliege stand, sobald mal ein wenig was passiert. Zum kotzen. Ich habe ihr eben gesagt, dass sie sich ficken soll. Scheiße. Wenn wir nicht zwei wundervolle Töchter hätten und sie auch nicht eine sehr weite Distanz und aus dem Ausland zu mir gezogen wäre, hätte ich mich schon getrennt. Ich befürchte, dass ich da einen sehr schlechten Fang - bezogen auf den Rest meines Lebens - gemacht habe. Eigentlich ist sie wie ein drittes Kind, nur dass sie sich sehr gut um die zwei Kleinen kümmert und manchmal auch ein bisschen aufräumt.

Beichthaus.com Beichte #00041410 vom 09.07.2018 um 20:51:31 Uhr (26 Kommentare).

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