Zahnarztangst

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Feigheit Unreinlichkeit Waghalsigkeit Gesundheit

Ich (w/21) war seit 11 oder 12 Jahren nicht mehr beim Zahnarzt. Nachdem ich in einer Zahnklinik als kleines Kind auf den Tisch gedrückt und mir die Kanüle für die Narkose einfach in den Arm gedrückt wurde (ohne das man mich vorher versucht hat zu beruhigen), war ich bei keinem Zahnarzt mehr. Damals sollten mir eigentlich nur ein paar Milchzähne gezogen werden, weil sie schief standen und die Gefahr bestand dass die Zähne, die nachkommen, genau so schief werden. Ich habe vor in nächster Zeit (noch vor Weihnachten) zum Zahnarzt zu gehen. Aber wenn ich nur daran denke, dass ich dort im Behandlungsraum sitze, sich der werte Herr Doktor mein Horrorgebiss anschaut und seine Assistentin alles mitschreibt was denn da so alles nicht in Ordnung ist - sie wird sicherlich einen ganzen Block brauchen - wird mir schon schlecht. Aber das Leben ist scheiße, wenn man nicht befreit lachen kann. Außerdem habe ich seit Tagen unheimliche Schmerzen. Drei Backenzähne sind kaputt, ein Schneidezahn und ein Eckzahn geben gerade den Geist auf. Ich muss das hinter mich bringen. Ich stand schon fünf mal in diesem Jahr vor dieser verdammten Praxis, habe aber jedes mal schwitzige Hände, Atemnot, Schwindelgefühl und Übelkeit bekommen. Wegen eines Zahnarztbesuches - irgendwie armselig. Aber ich bin fest entschlossen es in diesem Jahr noch zu machen und grinsend ins neue Jahr zu starten, und dann auch immer brav zum Zahnarzt zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00028211 vom 15.10.2010 um 20:35:39 Uhr (31 Kommentare).

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Partnerlos ein Leben lang?

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Trägheit Prostitution Ungerechtigkeit Feigheit Nürnberg

Ich (m/37) gestehe, dass ich noch nie eine richtige Freundin hatte. Ich wollte zwar eine Freundin, doch die Frauen sagten schon in der Schule, dass ich hässlich und zu klein bin. Ich bin nur 170 cm groß. Irgendwann habe ich dann versucht, über das Internet Frauen […]
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Beichthaus.com Beichte #00028207 vom 13.10.2010 um 21:46:01 Uhr in Nürnberg (73 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Stinkendes Schlachtfeld auf dem Flug LH444

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Ekel Unreinlichkeit Flug & Co.

Stinkendes Schlachtfeld auf dem Flug LH444
Als ich vor ein paar Wochen beruflich in die USA geflogen bin, fühlte ich mich schon auf dem Weg zum Flughafen nicht wohl. Ich hatte mir anscheinend irgendwas eingefangen und mir war leicht übel. Aber ich schob es damals auf die Nervosität vor dem Flug, dabei habe ich keine Flugangst und fliege beruflich dreimal im Jahr in die Staaten. Als wir dann im Flugzeug saßen und zur Startbahn rollten, wurde mir so übel, dass ich unbedingt aufstehen wollte - aber es ja nicht konnte, weil wir starteten. Ich riss mich also zusammen wie noch nie in meinem Leben. Kurz nach dem Start war die Übelkeit aber so groß, dass ich aber nicht mehr konnte (und Angst hatte, mich vor allen Leuten zu übergeben) und einfach aufstand und die Stewardess, die sich mir brüllend in den Weg stellte einfach wegdrückte und verzweifelt bei der Schräglage das Klo suchte. Als ich es fand, setzte ich mich auf die Schüssel und bekam Durchfall und habe mich parallel in das kleine Waschbecken vor mir oral entleert. Ich fühlte mich deutlich besser, habe aber leider im Miniklo ein kleines, stinkendes Schlachtfeld hinterlassen. Ich habe selbst versucht mit dem wenigen Toilettenpapier und der Minispülung alles halbwegs sauber zu bekommen, weil ich mich so geschämt habe, aber es klappte nicht. Als ich ausstieg stand da schon eine Stewardess plus einem Steward und guckten mich böse an. Die Situation war einfach schrecklich, als der Gestank aus dem Klo in den Gang flog und auch die Gäste sich die Nase zuhielten. Das Klo wurde geschlossen.

Mir war das so peinlich, dass ich am Liebsten aus dem Flugzeug gesprungen wäre. Immerhin ließen mich die Stewardessen dann in Ruhe und haben sich sogar gut um mich gekümmert. Ich musste wohl so wie eine Leiche ausgesehen haben, denn man verfrachtete mich vorne in die Business Class an einen Einzelsitz und selbst der Pilot kam zu mir, um sich nach meiner Gesundheit zu erkundigen. Viele waren wohl besorgt und ich hörte überall Getuschel von einem wohl schwer kranken Passagier an Bord. Ich habe mich nachher so geschämt, dass ich nach der Landung erst zu meinem alten Platz gegangen bin, um meinen Koffer zu holen, als alle Passagiere ausgestiegen sind. Ich möchte mich bei allen Passagieren und der Crew des damaligen Lufthansa Fluges 444 nach Atlanta entschuldigen und hoffe auf Absolution. Ich habe vielen Leuten einem unvergesslichen Flug bereitet.

Beichthaus.com Beichte #00028204 vom 12.10.2010 um 20:37:40 Uhr (41 Kommentare).

Gebeichtet von garamba25
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Campingurlaub an der Nordsee

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Aggression Zorn Gewalt Urlaub Laboe

Campingurlaub an der Nordsee
Ich war dieses Jahr mit meiner Freundin zwei Wochen auf Campingurlaub an der Nordsee. Wir freundeten uns nach ein paar Tagen mit einem Paar an, das einige Plätze neben uns zeltete. Das Paar war schon etwas älter, ich denke mal Ende 30 (wir Anfang 20). Doch der Mann […]
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Beichthaus.com Beichte #00028203 vom 12.10.2010 um 18:24:52 Uhr in 24235 Laboe (54 Kommentare).

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“Beichte

Behinderte in der Bahn

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Feigheit Morallosigkeit Selbstsucht Bahn & Co. Hamburg

Als ich letztens in der Regionalbahn gefahren bin, ist nach kurzer Fahrt an der ersten Haltestelle eine Gruppe Behinderte zugestiegen. Als ich die dann sah, dachte ich dann schon "hoffentlich setzt sich keiner von denen zu mir". Da ich aber alleine an einem Viererplatz saß und auch sonst nicht so viele Plätze frei waren fragte mich auch schon nach kurzer Zeit der Leiter der Gruppe (ein scheinbar linker Typ mit langen roten haaren zu Dreadlocks zusammengeflochten), ob sie sich denn nicht zu mir dazusetzen könnten. Ich sagte dann erstmal aus reiner Höflichkeit "Joa, okay" und schon setzten sich eine geistig-behinderte Frau mit Sabber am Mund und ein Mann mit Down-Syndrom gegenüber von mir auf die Plätze. Da mich die Frau auch noch anfing mit dummen Fragen zu belästigen und ich merkte, dass der Leiter der Gruppe nochmal kurz weiter nach hinten in den Waggon musste um anderen Behinderten aus der Gruppe beim Gepäck verstauen zu helfen, ergriff ich sofort die Gelegenheit und hab mich in den nächsten Waggon umgesetzt. Zuerst kam ich mir irgendwie asozial dabei vor, aber ich hatte wirklich keine Lust die restliche Fahrt diese Leute zu ertragen, da mich die Behinderten und der Typ mit den Dreadlocks angewidert haben. Im Endeffekt bereue ich es nicht, da ich danach eine entspannte Zugfahrt hatte und ich auch einfach mal an mich denken musste.

Beichthaus.com Beichte #00028201 vom 11.10.2010 um 23:50:45 Uhr in Hamburg (52 Kommentare).

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