Die Bäckereifachverkäuferin

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Rache Hochmut Ignoranz Selbstsucht Shopping

Die Bäckereifachverkäuferin
Heute in der Mittagspause war ich beim Bäcker um mir einfach nur ein belegtes Brötchen zu kaufen. Da war weit und breit keine Bedienung zu sehen, macht ja nichts, war ja nur meine Mittagspause. Nach ein paar Minuten betrat eine weitere Kundin die Bäckerei und wir beide warteten stillschweigend noch ein paar weitere Minuten. Dann endlich trat eine ältere, faltige, bunt geschminkte Frau hinter die Theke und fragte doch tatsächlich die andere Kundin nach ihrem Wunsch. Sie nickte und warf mir einen unschuldigen Blick zu und bevor ich was sagen konnte, prasselte sie ihre Bestellung runter. Egal, dachte ich, ist ja nur meine Mittagspause. Dann endlich kam auch ich mal dran. Wieso habe ich eigentlich vorher nix gesagt? Die bunte Frau musterte mich von oben bis unten und fragte mich nicht, was ich bestellen möchte. Sie guckte mich einfach nur an. Blöde Kuh. <br /> <br /> Ich bestellte mein Brötchen und ging zurück zur Arbeit. Soweit so gut. Nun arbeite ich an einer Kasse in einem wohl bekannten Elektronikmarkt, tatsächlich ging die Schicht auch noch bis 20.00 Uhr, was für eine Frechheit. Die Kassen sind genau zum Ein- und Ausgang gedreht, sodass wir sehen können, wer rein- und wieder rausgeht. Um zehn vor acht traute ich meinen Augen kaum, als die liebe, nette und bunte Bäckereifachverkäuferin den Markt betritt und ich schon ein leichtes kribbeln in der Bauchgegend bemerkte. Erstmal weil ich gleich Feierabend hatte und zudem die blöde Kuh reinkam. Ende der langen Geschichte: Die Dame stand bei mir an der Kasse, legte ihr supertolles Navigationsgerät vor mich hin, ich aber die Kundin hinter ihr nett begrüßte, die Bäckertante nur von oben bis unten begutachtete und der zweiten Kundin höflich ihre neue David Garrett CD abkassierte und ihr einen schönen Abend wünschte. Erst dann zog ich das blöde Navi ab, ohne was zu sagen und legte das Wechselgeld auf den Tresen, obwohl sie schön ihre Hand auf hielt. Und die Moral von der Geschichte: gutes Benehmen hat jeder in die Wiege gelegt bekommen - oder nicht.

Beichthaus.com Beichte #00028352 vom 01.12.2010 um 00:17:50 Uhr (27 Kommentare).

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Net send

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Boshaftigkeit Lügen Hochmut Schule St. Gallen

Als ich vor ein paar Jahren in der Sekundarschule "Informatik" hatte, langweilten ich und ein Kumpel uns tierisch. Informatik konnte man den Unterricht nicht nennen. Die ersten zwanzig Seiten in unserem Lehrbuch behandelten das Aufstarten und Herunterfahren des Rechners. Unser Lehrer, der auch unser Mathelehrer war, hatte überhaupt keine Ahnung von Informatik. Wir konnten uns die Zeit nur mit Unfug vertreiben. Mit Netsend verschickten wir die Nachricht "Error, please reboot your computer" an das ganze Netzwerk. Unsere Mitschüler und der Lehrer starteten alle brav ihren PC neu. Wir natürlich auch damit es nicht auffällt. Als alle Computer wieder hochgefahren waren, versendeten wir wieder die gleiche Nachricht. Und wieder starteten alle den PC neu.<br /> Den Spaß wiederholten wir ziemlich oft. Unser Lehrer wunderte sich warum das immer nur bei unserer Klasse passierte und er organisierte einen Informatiker der das ganze natürlich sofort durchschaute. Ich beichte, dass dieser 400 Franken (circa 300 Euro) für seine zehn Minuten Arbeit berechnete. Unseren Klassenkameraden beichteten wir natürlich, dass wir es waren, sie verpfiffen uns aber nicht. Sie hatten auch ihren Spaß, da sie auch dem doofen Informatikunterricht entgangen waren. Unser Lehrer nahm den Betrag zur Strafe für unseren Zusammenhalt aus der Klassenkasse, was aber niemanden besonders schmerzte.

Beichthaus.com Beichte #00028349 vom 30.11.2010 um 17:15:03 Uhr in St. Gallen (12 Kommentare).

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“Beichte

Tiger Balm

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Rache Boshaftigkeit Intim

Ich beichte hiermit, dass ich mich vor einigen Jahren bei einem Mädel aus meiner Schulzeit gerächt habe. Sie war eine von denen, die nicht gerade nett zu mir waren, als wir noch in die Schule gingen. Etliche Jahre danach haben wir uns zufällig in einer anderen Stadt […]
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Beichthaus.com Beichte #00028341 vom 28.11.2010 um 14:13:49 Uhr (41 Kommentare).

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Verfolgungsjagd mit der Polizei

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Feigheit Boshaftigkeit Falschheit Auto & Co. Polizei Lechaschau

Verfolgungsjagd mit der Polizei
Ich (m/22) habe eine besondere Vorliebe für das Tuning von alten Mopeds. Die neuen Maschinen mögen zwar auch gut gehen, aber sie kommen niemals an die Qualität, einer alten Kreidler oder Puch heran. Ich habe mehrere davon zu hause stehen. Mein größter Stolz, ist eine Kreidler Florett aus dem Jahre 1970, die ich von meinem Opa geschenkt bekommen habe. Wie ihr euch sicher denken könnt, gehen die Meisten, oder besser alle dieser Mopeds viel zu schnell. Die Polizei, unser Freund und Helfer, sieht das natürlich nicht sehr gerne. Die Dorfpolizei hier, ist sogar noch um einiges schlimmer, als die in der Stadt und so fahre ich meist ohne Nummerntafel herum. So kam es letztens, wie es kommen musste. Ich wollte eigentlich gerade auf die Straße zu meinem Haus einbiegen, als ich im Rückspiegel sah, dass ein Blaulicht anging. Sie waren im Zivilen Auto unterwegs, weshalb ich sie auch nicht erkannt habe. Ich bremste herunter, um dann im letzten Moment Gas zu geben und mir so einen kleinen Vorsprung zu verschaffen. Ich versuchte die Polizei abzuhängen und fuhr durch Gassen, Gärten und was weiß der Teufel noch was. Schließlich kam ich auf einen Feldweg und ich hörte die Polizei schon in der Ferne näher kommen. Ich schaltete schnell und legte mein Moped in einen riesigen Busch. Meine Jacke und meinen Helm legte ich gleich dazu. Ich hörte schon, dass die Polizei ziemlich nah sein musste, also lief ich den Feldweg noch 50 Meter entlang und habe mich dann auf eine Bank gesetzt. Ich zündete mir eine Zigarette an und versuchte eine Sitzposition einzunehmen, die darauf hindeutete, dass ich wohl schon den halben Tag hier gesessen hätte. Da kamen sie auch schon daher. Sie machten eine Vollbremsung und der Fahrer kurbelte das Fenster herunter und fragte mich, ob ich hier eine schwarze Kreidler vorbeifahren gesehen habe. Ich bejahte und sagte, dass das wohl der Marco K. (ein Kerl, den ich noch nie leiden konnte) gewesen sein musste. Sie glaubten mir das wirklich und fuhren sofort weiter. Ich bereue es, dass ich die Polizei an der Nase herumgeführt habe und das ich einen anderen für meine Fehler verantwortlich machen wollte. Die Anzeige gegen ihn, wurden wegen Mangel an Beweisen übrigens fallen gelassen.

Beichthaus.com Beichte #00028335 vom 25.11.2010 um 16:01:43 Uhr in 6600 Lechaschau (27 Kommentare).

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Otto Waalkes - Saufen

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Morallosigkeit Stolz Kinder USA

Otto Waalkes - Saufen
Seit vier Monaten bin ich Au Pair in Amerika. Mein kleiner Junge, auf den ich aufpasse, ist 5 Jahre alt und kann mittlerweile nahezu den kompletten Song von Otto Waalkes "Saufen" auswendig.

Beichthaus.com Beichte #00028332 vom 24.11.2010 um 19:42:23 Uhr in USA (Brooklyn, New York) (25 Kommentare).

Gebeichtet von atzexyz aus Brooklyn, New York
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