Die Wurst meines Lebens

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Ekel Peinlichkeit

Die Wurst meines Lebens
Mir (w/19) ist heute etwas total Peinliches passiert, obwohl es keiner mitgekriegt hat. Jedenfalls musste ich vor zwei Tagen total dringend aufs Klo. Also nicht klein, sondern groß. Aber es kam nicht. Hatte die Tage danach richtige Schmerzen, was mich ahnen ließ, dass sich da etwas Großes anbahnte. Als heute meine Eltern aus dem Haus waren, setzte ich mich in Ruhe aufs Klo. Nach einer Weile kam es endlich und ich musste mich echt derbe anstrengen, bis es kam. Ich habe mich umgedreht und die wirklich größte Wurst gesehen, die je aus mir rauskam!
Ich spürte, wie die Schmerzen weggingen und ich habe noch den Rest ins Klo fallen lassen, der da noch hinter war. Ich habe halt abgeputzt und dachte, spülst du mal besser, wenn noch mehr kommt verstopft hinterher das Klo. Nunja ich spülte und es verstopfte! Ich stand da und starrte fassungslos das Klo an, indem das Wasser stieg. Die Wurst meines Lebens klebte aber noch irgendwie im Klo fest, ich konnte sie wirklich gut sehen. Scheiße, dachte ich, spülst du halt noch einmal. Habe ich auch getan, nur leider verschlimmerte es das Problemchen und beim Spülvorgang stieg das Wasser gefährlich nah an den Klorand!

Ich rannte total verzweifelt und ohne Höschen durchs halbe Haus und suchte erst einmal eine wasserdichte Tüte, der Schlamassel wollte ja behoben sein, bevor meine Eltern wiederkamen. Irgendwann fiel mir ein, wo die Gefrierbeutel lagen, und mit zwei übereinander gezogenen fummelte ich im Rohr rum und versuchte meine Wurst da rauszuholen. Ich schaffte es und warf die Päckchen (mit einer konnte ich nicht alles greifen) in den Müll. Ich hatte einen hochroten Kopf. Ich habe noch nie meine Scheiße aus dem Klo gefischt. Bah. Das war das ekligste Gefühl ever. Danke fürs Lesen, ich konnte es schlecht meinen Freundinnen erzählen, oder meinem Freund, dem würde ich alle Illusionen über meinen Hintern nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00025914 vom 22.03.2009 um 22:20:58 Uhr (39 Kommentare).

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Unzufrieden mit mir selbst

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Trägheit Feigheit Verzweiflung Hamburg

Ich (w/25) will nicht beichten. Ich will schreiben, weil mich meine Trägheit totunglücklich macht. Ich habe eigentlich ein tolles Leben, bin ein offener, fröhlicher Mensch, komme überall gut an, habe seit Jahren die Liebe meines Lebens an meiner Seite. Oft wird mir gesagt, ich sei ein Sonnenkind.
Aber: obwohl ich nicht überdick bin, fühle ich mich so unsagbar schwabbelig. Meine Brüste und mein Arsch sind schlaff, mein Bauch liegt in vier dicken Falten, wenn ich sitze. Das alles schränkt mich so ein, dass ich kein normales Sexleben führen kann. Ich bin nicht ein einziges Mal in den Jahren nackig aus dem Bett gestiegen, aus Angst er findet mein Arsch zu eklig. Ich war nie mit ihm duschen, nie gemeinsam baden. Sagt mir jetzt bitte nicht, dann ist er nicht der Richtige. Er ist der Richtige, er hat mir schon so unendlich oft gesagt, dass ich kein Grund habe mich zu schämen - schon gar nicht vor ihm. Und das macht mich traurig, ich allein stehe mir im Weg. Ich glaube, Kiffen verschlimmert die ganze Geschichte. Mein Freund hat schon gar keine Lust mehr mit mir zu schlafen, weil er sehr sensibel auf meine Unsicherheit reagiert. Ich kann meine Nackheit nicht ertragen und schon gar nicht mein Gejammer, dass ich schon wieder nicht zum Sport gegangen bin und lieber ne Packung Eis in meine Figur schiebe. Gestern habe ich geweint. Ich komme da nicht raus. Verdammt. Essen ist mein Hobby. Jammern auch. Tretet mir in den Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00025913 vom 22.03.2009 um 22:09:15 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Eisbecher Romanoff

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Peinlichkeit Verzweiflung Ekel

Eisbecher Romanoff
Ich (w/25) traf mich mit meiner Freundin in einem Eiscafé, bestellte den größten Eisbecher, dazu eine Cola. Diese Kombi ist nicht zu empfehlen. Nach etwa einer halben Stunde merkte ich in der Bauchgegend ein lautes Blubbern. Ich ahnte Schlimmes. Mit vorgetäuschten Kopfschmerzen brach ich unser Treffen ab, mittlerweile hatte ich wehenartige Bauchschmerzen. Ich krümmte mich zum Auto, verabschiedete mich mit gekonnt gequältem Lächeln und fuhr meine 20 km nach Hause. Mein Bauch krampfte nun in regelmäßig kurzen Abständen. Gänsehautschübe. Schweißausbrüche. Ich musste dringendst aufs Klo. Kacken. Durchfall. Raststätten gab es auf der Strecke nicht. Meinen Arsch in den Straßengraben halten? Niemals. Bis nach Hause wollte ich durchhalten. Was dann passierte, ist die widerlichste Peinlichkeit, die mir je passiert ist. Ich musste pupsen. Ich musste einfach. Mein Bauch tat so weh. Mein Schließmuskel und ich waren in diesem Moment keine Kumpels. Es schoss aus mir raus. Weiche breiige Suppe. Ich saß mittendrin. Ich merkte, wie der Durchfall meine Hose durchsuppte und meinen Autositz dazu. Es war noch eine rote Ampel bis nach Hause. Ich hielt an. Es stank widerlich. Die ganze Situation war widerlich. Dann - oh Gott - neben mir an der roten Ampel ein guter Freund, eifrig winkend. Ich tat so, als würde ich nach CDs suchen, tat noch viel mehr so, als würde ich ihn nicht sehen und gab Vollgas, als es grün wurde. Eine Kurve noch bis nach Hause. Auf einmal Lichthupe direkt hinter mir. Dieser Freund fuhr mir nach! Alter. Das kann doch jetzt nicht sein Ernst sein. Er freute sich eindeutig, mich zu sehen. Er überholte mich, hupte wie bekloppt - ich konnte ihn nicht übersehen/überhören - er fuhr auf meinen Parkplatz. Ich auch. Er stieg aus, wollte meine Autotür aufmachen, mich begrüßen. Ich machte meine Zentralverriegelung noch rechtzeitig zu. Machte das Fenster einen Spalt auf, vielleicht 2cm. Bevor ich etwas sagen konnte, redete er schon von "mit reinkommen". Ich schrie durch den Schlitz, dass ich verdammt nochmal noch einkaufen müsse und pöbelte ihn an, warum er mich überhaupt wie ein Irrer verfolgt. Ziemlich verwundertes Gesicht von ihm. Ich machte das Fenster zu und fuhr in meinem Kackbreiteich noch eine Runde um Block.

Beichthaus.com Beichte #00025902 vom 21.03.2009 um 19:14:02 Uhr (60 Kommentare).

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Freiberufliche Prostituierte

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Prostitution Habgier Faulheit Berlin

Ich (w/26) arbeite seit drei Jahren freiberuflich als Prostituierte. Ich habe rund 20 Stammkunden, die ich in Haus und Hotel regelmäßig im Monat besuche. Zusätzlich kassiere ich noch diverse Sozialleistungen vom Staat. Damit habe ich mir schon ein gutes finanzielles […]
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Beichthaus.com Beichte #00025893 vom 20.03.2009 um 12:32:48 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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Mein Fehler mit der Exfrau

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Ehebruch Fremdgehen Ungerechtigkeit Hamburg

Ich (m/31) habe vor fünf Jahren meine damals schwangere Frau, heute Ex-Frau, betrogen. Obwohl sie während der Schwangerschaft und auch schon ein oder zwei Jahre zuvor ein gefühlskalter Mensch war - sie konnte zum Beispiel nie über Probleme reden, hat ihre Familie angelogen, ihren Heroinkonsum vor der Schwangerschaft nicht erwähnt etc. Und obwohl sie mich auch schon lange nicht mehr begehrte, hätte ich es nicht tun sollen. Ich habe es ihr nach zwei Tagen gebeichtet, danach wohnte ich für eine Woche bei meiner Mutter im Gästezimmer, um mir über meine Gefühle klar zu werden. Meine Ex-Frau hat mir gesagt, dass sie mir verzeihen würde, jedoch hat sie dies nie richtig getan. Ich war ihr fast immer ein guter Mann und ein guter Vater. Sie musste auch nicht arbeiten gehen, weil sie dies zum einen nicht wollte und wir auch genug Geld hatten. Ich habe sie sehr geliebt und hätte alles für sie getan.

Vor gut einem Jahr hat sie dann eine Lebenswende gemacht und lernte durch eine Freundin, die ein verlogener, fauler und aggressiver Mensch ist, ihren jetzigen Freund kennen. Dieser ist erst kürzlich aus dem Knast entlassen worden. Ich habe irgendwann rausgefunden, dass zwischen den beiden etwas läuft, und sprach meine Ex-Frau darauf an. Selbst dann hat sie es noch abgestritten. Also habe ich ihn angerufen und mit ihm darüber geredet. Er war zumindest so ehrlich und gestand, dass er sie liebe und sie ihn ebenfalls. Kurze Zeit später wurde ich per richterlicher Verfügung aus unserem Haus verbannt. Ich sei schuld, dass meine Ex 15 Kilo abgenommen habe, dabei war sie einfach fett und hat endlich mal wieder etwas Sport getrieben. Sie leide psychisch unter mir. Die dumme Sau hat bei mir nie den Mund aufgekriegt und rennt zur Anwältin. Ich habe sie nie geschlagen oder Ähnliches, sie jedoch mich des Öfteren. Doch lange Rede, kurzer Sinn: Heute lebt sie mit ihm und unseren gemeinsamen Kindern in demselben Haus, beide sind arbeitslos, ich arbeite 100 Prozent und bekomme 35 Prozent vom Lohn, 65 Prozent gehen an meine Ex-Frau. Ich habe mittlerweile eine offene, lebensfrohe, liebevolle und spontane Frau kennengelernt, mit der ich das Leben in guten und schlechten Zeiten genießen kann. Meine Beichte lege ich für meine arme Ex-Frau ab, weil sie niemals selbst auf die Idee kommen würde, dass sie einen Fehler begangen hat. Nur wer zu seinen Fehlern stehen kann, ist schlussendlich frei und bereit für Neues. Und ich bete für meine Kinder, dass sie niemals so verschlossen, verlogen und egoistisch, wie ihre Mutter werden.

Beichthaus.com Beichte #00025892 vom 20.03.2009 um 10:18:09 Uhr in Hamburg (26 Kommentare).

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