Das Nachbarsmädchen

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Lügen Hamburg

Meine Schwester und ich (w) hatten früher ein Nachbarsmädchen, das nach einem Unfall geistig zwei Jahre zurückgeblieben war. Wir haben das Mädchen bei jeder Gelegenheit fertiggemacht. Wir lockten sie in den dunklen, feuchten, von Spinnen besiedelten Gewölbekeller, sperrten sie dort ein und spielten Gespenst. Wir klärten sie auf. Wir kochten ihr Nudeln mit Bolognesesauce (da war Katzenfutter drin), die ihr so gut schmeckten, dass sie einen Nachschlag wollte. Einmal haben wir sie gefragt, ob sie eine Prinzessin werden will, und als sie ja sagte, haben wir ihr mitgeteilt, dass sie dafür sechs Zigaretten gleichzeitig rauchen müsse, dann würde sie über Nacht zur Prinzessin. Sie steckte sich sechs Kippen in den Mund, ich gab ihr Feuer und sperrte sie dann auf dem Balkon aus und teilte ihr mit, sie dürfe erst dann wieder rein, wenn die Zigaretten alle wären. Auch gingen wir mit ihr mit gefakten Schatzkarten in den Wald auf Schatzsuche, und wenn wir den Schatz, den wir vorher dort hingelegt hatten, fanden, weigerten wir uns zu teilen.
Verzeiht mir!

Beichthaus.com Beichte #00025966 vom 27.03.2009 um 12:55:06 Uhr in Hamburg (40 Kommentare).

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Die merkwürdige Toilette

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Dummheit Ekel Peinlichkeit Vorurteile Kinder

Mir (w/22) ist als 11-jähriges Mädchen etwas so Peinliches passiert, dass ich das bisher fast noch niemandem erzählt habe. Wir waren damals in Spanien für zwei Wochen zum Campen auf einem riesigen Campingplatz. Am Abend war ich mit meiner Mutter in einem "Spülhäuschen", wo man sein Geschirr usw. abspülen konnte. Ich dachte mir schon zu diesem Zeitpunkt: "Mann, was haben die Spanier für komische Toiletten?". Da waren dann so links und rechts zwei "Kloschüsseln", aber keine Tür. Naja, dachte ich, andere Länder, andere Sitten. Am nächsten Tag musste ich mal ganz nötig, aber groß. Ich ging mit meiner Mutter mit, als sie zum Abspülen ins "Spülhäuschen" ging. Ich ging also auf diese "Toiletten", mein Geschäft verrichten. Als ich dann abziehen wollte, bemerkte ich diese komische "Spülung". Sah aus wie ein einfacher Wasserhahn, naja, habe mir aber noch nichts Böses bei gedacht. Ich drückte also auf das Knöpfchen, das daneben war, aber da kam wie aus einem normalen Hahn Wasser raus, nicht wie man das bei Toiletten her kennt.

Mein Würstchen ging auch nicht unter, es blieb einfach in der Schüssel liegen. Ich in meiner Panik meine Mutter gerufen, die von alledem bisher nichts mitbekommen hatte. Als sie bemerkte, was ich getan hatte, sah sie mich ganz entsetzt an und meinte, dass das Abspülbecken für Essensreste sei. Mir stieg die Schamesröte ins Gesicht. Verzweifelt versuchte ich das Würstchen runter zu bekommen, aber es geschah nichts. Ich habe gefühlte 20.000 Lagen Taschentücher darüber gelegt und bin abgehauen. Das war mir so peinlich, dass ich mich erst in der zweiten Woche wieder dort hin getraut hatte. Übrigens habe ich die richtigen Toiletten dann irgendwann gefunden. Etwas Gutes hatte es, ich weiß jetzt, dass Spanier auch Türen vor den Toiletten haben. Fühle mich jetzt ein bisschen erleichtert, aber sitze gerade auch mit hochrotem Kopf vor dem PC.

Beichthaus.com Beichte #00025964 vom 27.03.2009 um 11:53:19 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von Xana aus Duisburg
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“35.000

“Beichte

Das Geschwindigkeits-Limit

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Waghalsigkeit Essen

Ich wurde in drei Tagen zwei Mal geblitzt. Ich denke, dass ich es nun gelernt habe und mich nun immer schön an die Geschwindigkeitsbegrenzung halte. Es ist sogar ein geiles Gefühl, in einer 50er Zone, die einspurig verläuft, genau 50km/h auf dem Tacho zu fahren und hinter mir eine riesige Schlange zu bilden. Falls die Straße dann doch zweispurig wird und mich jemand überholen will, trete ich extra aufs Gas, aber achte auch darauf, nicht zu schnell zu fahren, damit nicht ich, sondern der Überholende geblitzt wird.

Beichthaus.com Beichte #00025961 vom 27.03.2009 um 01:38:41 Uhr in Essen (12 Kommentare).

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Vergewaltiger verletzt

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Gewalt Aggression Missbrauch Last Night

Vergewaltiger verletzt
Ich möchte beichten, dass ich (m/27) letzte Woche mein Karma beschmutzt habe. Und zwar habe ich unnötig und vorsätzlich Gewalt angewendet und das gegen einen, in dem Moment, wehrlosen Menschen. Das kam so: Ich lief mit einem Freund so gegen 23 Uhr in der Nähe meiner Wohnung durchs freie Feld, gemütlich eine rauchen. Auf einmal hören wir die Hilfeschreie einer Frau, die plötzlich abbrachen. Natürlich rannten wir sofort in die Richtung, wo die Schreie herkamen und überraschten zwei Jugendliche dabei, wie sie eine ca. 40-jährige Frau vergewaltigen wollen. Der eine sie am Festhalten, der andere will gerade drauf rutschen. Nachdem wir uns bemerkbar gemacht hatten, was sie denn da täten, wurden wir erst einmal übel beleidigt und sollten uns "sofort verpissen und die Fresse halten", dann würde uns nichts passieren. Das taten wir selbstverständlich nicht, sondern begannen die pickelgesichtigen Jünglinge von der Frau zu ziehen. Einer der beiden (wohl der mit dem bisschen Hirn) rannte weg, der andere fing wieder an, uns zu beleidigen. Mein Freund kümmerte sich um die Frau, ich rief mit meinem Handy Polizei und Krankenwagen. Das Wort "Polizei" löste leider im verbliebenen Jüngling eine Panikreaktion hervor. Er griff mich plötzlich mit einem Butterfly-Messer an und zielte auf meinen Hals.

Was er nicht wusste, ist, dass ich seit 18 Jahren verschiedenste Kampfsportarten trainiere, unter anderem Taek-Won-Do, Jui-Jitsu und Wrestling. Ich wich dem ersten Stoß fast aus, er ritzte nur meine Haut, dann trat ich ihm seitlich gegen das Handgelenk, dadurch ließ er das Messer fallen und durch einen gezielten Faustschlag gegen den Hals ging er erst einmal zu Boden. Ich warnte ihn, das nicht noch einmal zu tun, sondern ruhig liegen zu bleiben. Leider spornte ihn das gerade an, er schnaubte vor Wut, beleidigte mich erneut auf übelste, stand auf und bückte sich nach seinem Messer. Daraufhin sah ich leider etwas rot, trat ihm mit voller Wucht unter das Kinn, was ihn nach hinten kippen ließ, definitiv nicht mehr ganz bei sich. Ich hätte es einfach gut sein lassen sollen, die Bullen hörte man ja schon kommen. Leider kochte in mir die Wut über. Zum einen sind Vergewaltiger das Letzte, zum anderen lasse ich mich nicht gerne mit tödlichen Waffen angreifen. Ich sprang den am Boden liegenden mehr oder weniger an, nahm ihn in einen recht brutalen Armhebel und brach ihm mit Absicht an zwei Stellen den Arm.

Die vielleicht 40 Sekunden später eintreffende Polizei fand vor: eine ziemlich unter Schock stehende aber sonst fast unverletzte Frau, meinen Kumpel, der sich um die Frau kümmerte, ein ziemlich saures mich, und einen nicht ganz bei Bewusstsein seienden, heulenden und wimmernden Jugendlichen mit angeknackstem Kiefer und doppelt gebrochenem Arm. Der eigentlich für die Frau bestellte Krankenwagen war genötigt, den Bubi ins Krankenhaus zu fahren, die Frau wurde vom Polizeiauto und in Begleitung eines Arztes in eine andere Klinik gebracht. Die Polizei hat noch die Aussage von mir und meinem Kumpel aufgenommen. Natürlich sagten wir beide, dass der Arm beim Entwaffnen des Bubis gebrochen ist, der angebrochene Kiefer wurde durch einen harten Aufprall auf den Boden erklärt.

Inzwischen hat sich die Frau bei meinem Kumpel und mir bedankt, ebenso die örtliche Polizei, die unser schnelles und umsichtiges Handeln lobte. Ich muss noch bei der Verhandlung aussagen. Mir droht auch keine Strafe, ich hätte die Verletzungen ja in Nothilfe für die Frau sowie Notwehr für mich selber verursacht. Trotzdem fühle ich mich schlecht, weil ich jemanden aus reiner Wut verletzt habe. Zudem habe ich Angst, dass mein Kampfsporttrainer dahinter kommt, dann schmeißt er mich aus der Mannschaft, egal ob ich eigentlich jemandem helfen wollte oder nicht. Ich hoffe einfach das nichts passiert. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00025958 vom 26.03.2009 um 15:02:38 Uhr (81 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vorgetäuschte Reinlichkeit

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Falschheit Unreinlichkeit Verschwendung Kinder

Vorgetäuschte Reinlichkeit
Als ich klein war, habe ich immer drei Minuten lang den Wasserhahn laufen lassen, damit meine Mutter denkt, dass ich mich wasche und mir die Zähne putze.

Beichthaus.com Beichte #00025955 vom 26.03.2009 um 08:05:17 Uhr (14 Kommentare).

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