Bier und Milch-Shake

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Trunksucht Ekel Schule London

Wir waren auf Klassenfahrt in London. Logo, dass wir bereits am ersten Abend becherten, als gebe es kein Morgen. Ich war schon hackedicht, als wir auf dem Rückweg in unser Hotel noch einen kurzen Zwischenhalt bei einer Fast-Food-Kette einlegten. Plötzlich hatte ich wahnsinnige Lust auf einen Milk-Shake mit Erdbeer-Geschmack. Habe also so einen Shake bestellt und runtergeschüttet. Auf dem Hotelzimmer angekommen, stellte sich dann heraus, dass sich Milk-Shake und Bier nicht vertragen. Ich übergab mich, unser Klo war allerdings von meinem Zimmernachbarn belegt, also entschied ich mich, hinter das Bett meines Kumpels zu kotzen. Nachdem mein Magen auf diese Art ausgepumpt wurde, fühlte ich mich gleich besser.

Dann spülte ich mir meinen Mund mit seiner Wasserflasche aus. Als ich sie wieder auf den Tisch stellte, schwammen noch ein paar eklige Brocken darin. Als mein Kumpel - auch hackedicht - aus dem Klo kam, legte er sich sofort in sein Bett und schlief ein. Am nächsten Morgen fand mein Kumpel, dass es in unserem Zimmer extrem nach Kotze stinken würde. Er beklagte sich auch über den üblen Nachbrand, der so heftig war, dass er mitten in der Nacht aufstehen musste und die ganze Wasserflasche leertrank. Inkl. meiner Kotzebröckchen, von denen er natürlich nichts wusste. Bis zum heutigen Tag habe ich ihn nie aufgeklärt, was für ein Wässerchen er in jener Nacht zu sich genommen hat. Ich möchte das hiermit beichten: S. Sch. aus B., es tut mir leid. PS: Die Putzfrau dürfte auch ziemlich geflucht haben, als sie die Pizza hinter dem Bett meines Kumpels wegkratzen durfte.

Beichthaus.com Beichte #00024332 vom 27.07.2008 um 14:06:08 Uhr in London (26 Kommentare).

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Eine Bombe in der U-Bahn

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Dummheit Waghalsigkeit Urlaub Boshaftigkeit London

Als Austauschschüler war ich für drei Monate in London, das war in einer Zeit als die IRA noch für Angst und Bombenattentate in England sorgte. Als mein Kumpel und ich nach der Schule noch etwas in die City wollten, fanden wir auf dem Weg zur U-Bahn eine alte Sporttasche, die leer war. Da kam uns spontan eine Idee. Wir füllten die Tasche mit irgendwelchem Zeugs und gingen in die Underground, wo wir auf den einfahrenden Zug warteten. Der kam irgendwann und die Passagiere stiegen ein. Kurz bevor die U-Bahn in den Tunnel brauste, rannten wir zu der sich langsam verschließenden Tür und warfen die Tasche in hohem Bogen ins Abteil. Natürlich rechneten die Passagiere mit dem Schlimmsten und glaubten eine Bombe stecke in der Tasche - man wird ja in London oft genug vor alleinstehenden Gepäckstücken gewarnt.

Die Reaktionen der Leute war die Aktion wert: der Schrecken stand ihnen in ihre panischen Gesichter geschrieben, sie sprangen durcheinander, schrien, einige hämmerten an die Glasfenster. Mein Kumpel und ich lachten uns auf dem Bahnsteig schief und winkten dem abfahrenden Zug noch hinterher. Aber, plötzlich kamen aber ein paar uniformierte Mitarbeiter angerannt und wir mussten die U-Bahn fluchtartig verlassen. Sie rannten uns zwar hinterher, holten uns aber nicht mehr ein. Der einzige Nachteil der Sache war, dass wir diese U-Bahn Station fortan nicht mehr nutzen konnten, da wir fürchteten, die Mitarbeiter würden uns wieder erkennen. Ach, was haben wir gelacht.

Beichthaus.com Beichte #00024317 vom 25.07.2008 um 15:33:27 Uhr in London (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Immer der gleiche Spruch

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Hass Boshaftigkeit Arbeit

Ich (M/42) arbeite in einem Supermarkt an der Kasse. Am liebsten würde ich jedem Kunden eine reinhauen, der mit dem Spruch: "Nein, den Kassenzettel brauch ich nicht, den kann man ja nicht absetzen!" kommt. Hahaha, der Brüller schlechthin, und das kommt bei jedem fünften! […]
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Beichthaus.com Beichte #00024303 vom 25.07.2008 um 12:19:14 Uhr (28 Kommentare).

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Beton für den Kaffeeautomaten

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Vandalismus Ernährung

Ich habe mal eine Spritze mitgebracht und ein klein wenig Beton + Wasser darin gemischt und es dann in den Münzeinwurf des Kaffeeautomaten entleert. Als ich zwei Stunden später einen Kaffee holen wollte, stand gerade ein Techniker vor dem Automat und hat geflucht, wer das war. Er sagte, dass der Münzeinwurf nicht geht, hat mir einen kostenlosen Kaffee eingelassen und sich mehrfach bei mir entschuldigt. Ich habe nur gesagt "Wer würde sowas nur machen?"

Beichthaus.com Beichte #00024296 vom 25.07.2008 um 11:35:12 Uhr (16 Kommentare).

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Ein pissender Onkel neben dem Bett

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Eitelkeit Engherzigkeit Peinlichkeit Last Night

Auf meinem letzten Osteuropa-Trip habe ich eine 27-jährige Mutter auf einer Disco-Party kennengelernt und hatte mehrfach Geschlechtsverkehr mit ihr. Vor ihrem schlafenden Kind. Die Wohnung war sehr klein, weil sie sich mit ihren Eltern und Großeltern drei Zimmer teilen musste. Zu dieser Zeit war aber auch noch ein Verwandter vom Land anwesend, der ebenfalls in ihrem Zimmer schlafen musste. Die ganze Situation war so schon peinlich und beklemmend genug, jedoch wachte der Verwandte - der Onkel, wie sich bald herausstellte - unvermutet auf, um seine Blase zu entleeren. Doch da es in russischen Wohnungen anscheinend nur sehr selten fließendes Wasser zu geben scheint, tat er dies nicht etwa auf der Toilette, sondern in einem hierfür speziell aufbewahrten Nachttopf neben der Matratze.

Wir waren gerade voll dabei und das Mädchen gab ziemlich laute Töne von sich, also haben wir es erst gemerkt, als der Onkel direkt neben mir pisste und dabei etwas vor sich hin murmelte. Am nächsten Tag frühstückten alle zusammen, sie teilten ihren grauen Brei und die saure Milch mit mir und nahmen mich mehr oder weniger in ihre Familie auf. Ich war äußerst irritiert. Das alles ist jetzt 2 Monate her. Ich wollte mich eigentlich regelmäßig bei ihr melden, doch bereits nach dem ersten Anruf war mir klar, dass ich es leider beenden sollte.

Beichthaus.com Beichte #00024269 vom 23.07.2008 um 15:22:42 Uhr (15 Kommentare).

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