Süßigkeiten-Verbot

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Falschheit Morallosigkeit Familie Kinder Espelkamp

Meine Nichte und meine Neffen (13, 11 und 10) dürfen von ihren Eltern aus nicht Fernsehen und nichts Süßes essen. Wenn sie mit den Eltern irgendwo sind, z.B. bei uns oder bei Oma und Opa, dürfen sie das auch nicht. Wenn sie aber mal alleine irgendwo sind, dann kriegen sie alles, was sie wollen. Sie stopfen sich voll mit Süßkram, bis es nicht mehr geht, der Fernseher läuft so lange sie wollen und sie dürfen Konsole spielen. Sie sind zum Glück so intelligent und erzählen es daheim nicht, denn meine Schwester und ihr Mann sind fest davon überzeugt, dass es so etwas auch in ihrer Abwesenheit nicht gibt. Sie weisen uns nämlich immer mehrfach darauf hin. Fernsehen wollen ihre Eltern bis zum 18. Lebensjahr nicht erlauben und bei Süßigkeiten sind sie am Überlegen, ob die Ältere vielleicht langsam ein bisschen was essen darf. Kinder sind ihrer Ansicht nach noch nicht in der Lage, Grenzen zu kennen. Ich beichte also, dass ich einen Vertrauensbruch begehe und dass ich auf ihre Vorgaben scheiße - was sie nicht wissen, macht sie nicht heiß. Sie haben übrigens selbst keinen Fernseher - sie sind extrem-öko. Ich durfte damals auch keine Kinderküche aus Plastik verschenken. Sie musste unbedingt aus Holz sein.

Beichthaus.com Beichte #00034513 vom 05.12.2014 um 18:16:28 Uhr in Espelkamp (28 Kommentare).

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Keine Zeit in der Fernbeziehung

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Lügen Verzweiflung Falschheit Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (m/18) bin seit einigen Monaten in einer Fernbeziehung und wir könnten verliebter nicht sein. Ich mache jedoch in diesem Jahr mein Abi und habe dadurch ziemlich wenig Zeit. Wir wohnen über sechs Stunden Autofahrt auseinander und sehen uns nur während unserer Ferien, was vor allem sie sehr belastet. In letzter Zeit hat sich ihre Laune dadurch immer mehr verschlechtert. Sie lernt nicht mehr für die Schule, hat keine Lust auf Fahrstunden und so weiter. Durch die daraus resultierenden schlechten Noten und Misserfolge verschlechtert sich ihre Laune dann noch zusätzlich. Ich beichte, dass ich ihr zwar immer sage, dass sie mit mir reden soll, wenn es ihr schlecht geht und dass sie mir alles erzählen kann, während ich aber zugeben muss, dass mich ihre schlechte Laune und ihre Unmotiviertheit immer mehr nerven. Ich weiß nicht, ob ich das noch lange so aushalte. Wenn ich aber Schluss machen würde, würde sie vermutlich in ein noch tieferes Loch fallen.

Beichthaus.com Beichte #00034502 vom 04.12.2014 um 18:11:29 Uhr (13 Kommentare).

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Ein befreiender Faustschlag

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Aggression Zorn Gewalt Rache Dorsten

Ich (w/27) bin das, was man allgemein als "Schaf" bezeichnen kann. Oder mit den Worten meines Mannes: Ich habe das Gemüt eines Golden Retriever. Ich kann eigentlich nie "Nein" sagen, was dazu führt, dass ich ständig die Drecksarbeit anderer erledige, seelischen Mülleimer für diverse Freundinnen spiele oder in meiner knappen Freizeit noch bei diversen Unternehmungen helfe. Trotzdem werde ich mich in der zweiten Januarwoche vor Gericht für schwere Körperverletzung verantworten müssen. Ich habe einer Bekannten die Nase und das Jochbein gebrochen. Ich könnte schon wieder losweinen, weil ich mich so sehr dafür schäme, dass ich mich so vergessen habe. Die Eskalation hat sich in den letzten zwei Jahren langsam aufgebaut: Nach acht Jahren Beziehung haben mein jetziger Mann und ich vor zwei Jahren beschlossen, dass wir gerne ein Kind bekommen würden. Nach ein paar Monaten war ich schwanger und wir waren extrem glücklich. Während dieser Zeit machte eine Freundin von mir gerade eine eher unschöne Phase durch, in der sie sich mit einem verheirateten Mann einließ, ihren damaligen Freund betrog und ihre zweite Ausbildung abbrach.
Täglich hörte ich mir ihre Sorgen an, fuhr mit ihr zu verschiedenen Terminen und redete mit Engelszungen auf sie ein, die Finger von dem verheirateten Kerl zu lassen.


Dann kam Weihnachten, ich war inzwischen im vierten Monat schwanger, hatte immer noch mit Übelkeit zu kämpfen und war mehr als froh, als wir am 1. Weihnachtstag abends endlich zu Hause auf der Couch lagen. Da klingelte mein Handy, die besagte Freundin war dran: Alles wäre rausgekommen, sie hätte sich die Pulsadern aufgeschnitten und wüsste nicht mehr weiter. Den Rettungsdienst alarmiert, ins Auto gesprungen und zu ihr gefahren. Es hat bis vier Uhr nachts gedauert, bis sie der Aufnahme in einer psychiatrischen Einrichtung zugestimmt hatte. Aber als sie dann entlassen wurde, ging es erst richtig rund. Ich sah mich mit dem Vorwurf konfrontiert, ihr immer ein Alibi gegeben zu haben und ständig kamen weitere Lügen raus, in die sie mich mit reingezogen hat. Anstatt irgendwann die Notbremse zu ziehen, habe ich trotzdem immer noch zugehört und Ratschläge gegeben. Mitte Januar bekam ich auf einmal Blutungen und wollte gerade los zum Arzt, als die besagte Freundin anrief und mir weinend erzählte, dass sie wohl schwanger sei, nicht wüsste von wem und was sie nun tun könne. Ich habe sie abgewimmelt und ihr gesagt, dass ich wegen Blutungen dringend zum Arzt müsse. Es kam, wie es kommen musste, ich hatte eine Fehlgeburt.


Ich habe mich danach total eingeigelt und monatelang niemanden außer meiner Familie an mich rangelassen. Im März kam dann noch eine Mail dieser "Freundin", in der sie mir mitteilte, dass sie abgetrieben habe und sie sauer wäre, dass ich sie in ihrer schweren Zeit alleine gelassen habe. In der ganzen Zeit bin ich nicht einmal wütend, ausfallend oder unfreundlich geworden. Ich traf sie dann aber im letzten August auf einem Stadtfest wieder und sie erzählte mir freudestrahlend, dass sie und ihr Freund nun auch probieren würden, Kinder zu bekommen. Als sie dann auch noch durchblicken ließ, dass die Tatsache, dass ich bisher nicht wieder schwanger geworden bin, "Karmasache" sei, bin ich ausgerastet. Ich habe ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen, mich umgedreht und bin gegangen. Das war das allererste Mal in meinem Leben, dass ich jemanden geschlagen habe und ich hoffe, es war auch das letzte Mal. Sie hat mich angezeigt, ich werde mich vor Gericht verantworten. Ich schäme mich so furchtbar, aber manchmal, wenn ich nachts im Bett liege, muss ich doch ein wenig lächeln.

Beichthaus.com Beichte #00034501 vom 04.12.2014 um 17:00:46 Uhr in 46286 Dorsten (Alte Landstraße) (40 Kommentare).

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Die Schulden meiner Kollegin

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Falschheit Lügen Habgier Kollegen Geld

Eine gute Kollegin hat sich vor zwei Jahren in einer angeblichen Notsituation 3.000 CHF von mir (w) geliehen, besiegelt per Handschlag. Ja, ich weiß, das war naiv. Sie versprach mir hoch und heilig, das Geld innerhalb von drei Monaten zurückzuzahlen. Als sie kurz darauf das Unternehmen verließ, wollte sie wohl den Kontakt zu mir abbrechen. Wir wohnen aber immer noch in der gleichen Kleinstadt. Dort habe ich sie nach einem halben Jahr - obwohl sie mir aus dem Weg geht - mehrmals auf die Schulden angesprochen. Sie gab irgendwann zu, einfach kein Geld zu besitzen, um die Schulden zu begleichen. Ich habe ihr auch Ratenzahlung angeboten - sie lehnte ab. "Einen Beweis hast du ja schließlich nicht", meinte sie frech. Ich bin tief bestürzt, weil ich eigentlich immer an das Gute in meinen Mitmenschen geglaubt habe. Einer guten Bekannten habe ich abends im Danceclub von der Sache erzählt. Sie meinte, wenn sie sich darum kümmern würde, erhalte ich mein Geld innerhalb von vier Wochen zurück. Sie würde nur zehn Prozent für eine Art "Bearbeitungsgebühr" verlangen. Ich habe nicht weiter nachgefragt, sondern mein Einverständnis gegeben und ihr Name und Adresse notiert. Sie ist gleich im Anschluss zu den Türstehern gegangen, die sie wohl sehr gut kennt. Dort hat sie eindringlich mit den Typen gesprochen und ihnen dann die Adresse überreicht. Jetzt bin ich total unsicher, was weiter passiert, denn diese Typen sind ziemlich zwielichtig.

Beichthaus.com Beichte #00034500 vom 04.12.2014 um 16:36:13 Uhr (12 Kommentare).

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Von Geld und Schulden

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Hass Zorn Verschwendung Studentenleben Geld

Ich möchte beichten, dass ich einen Hass auf Menschen habe, die ohne Not Schulden anhäufen. Ich habe in meinem Leben nie viel Geld gehabt. Aber egal, ob als Schüler, ob als Arbeitsloser oder als Student, ich konnte davon immer sehr gut leben. Als ich eine Zeit lang arbeitslos war, reichte es sogar, um mir einen Auslandsurlaub zu ersparen. Quasi als feierlichen Abschluss, nachdem ich endlich nicht mehr arbeitslos war. Auch mit meinem Studenten-BAföG konnte ich immer gut umgehen. So habe ich trotz aller Ausgaben, die ein Student so hat, immer noch jeden Monat etwas zurücklegen können, was dazu führte, dass ich am Ende fast nichts zusätzlich aufbringen musste, um mein BAföG zurückzuzahlen.


Natürlich habe ich dabei auch auf vieles verzichtet. Dauernd Party, Kino, Restaurant und Klamotten waren einfach nicht drin. Aber dafür stand ich stets ohne Schulden da, während Kommilitonen nach drei Semestern darüber meckerten, wie verschuldet sie schon seien. Klar, ich sehe ein, dass man gerade als Student nicht immer finanziell flüssig ist und mal ein wenig Miese macht. Wenn man aber einigermaßen gut ist, sollte das Geld im Normalfall auch später im Beruf wieder reinkommen. Wofür ich aber gar kein Verständnis habe, sind Menschen, die nichts haben und sich dann immer neue Sachen kaufen, die sie sich nicht leisten können. Wenn dann die Bombe platzt und sie zahlen müssen, ist das Gejammer groß. Erst heute wieder erlebt. Dabei werden ausgerechnet diese Leute in die Privatinsolvenz gehen, die Schulden verlieren und die schuldlosen Gläubiger sehen nichts.

Beichthaus.com Beichte #00034493 vom 04.12.2014 um 00:58:21 Uhr (8 Kommentare).

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