Meine Ehe ist am Ende

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Engherzigkeit Faulheit Verzweiflung Ungerechtigkeit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich Tag für Tag nach Hause komme und nicht weiß wieso! Ich bin seit 18 Jahren mit meinem Mann zusammen und seit 10 Jahren frage ich mich wieso? Die Kinder sind es. Zumindest bilde ich mir das ein. Meine Ehe entstand aus einer großen Liebe, mit großen Gefühlen in noch sehr jungen Jahren. Mit den Jahren entwickelten wir uns auseinander. Ich nahm nach den Kindern zu und hatte kaum noch Zeit für ihn, er wurde faul und geschwätzig. Zur Zeit sitzt er seit Jahren mit dem Hintern zu Hause und wartet, dass ich abends nach Hause komme, um die Küche aufzuräumen und zu säubern, um kochen zu können. Er macht morgens die Kinder fertig und bewegt ansonsten den ganzen Tag nichts und sobald ich rein komme (immer nach 18:00 Uhr) überfallen mich sowohl die Kinder und er und wollen alle irgendwas von mir. Dann fängt er an zu meckern und hört ewig nicht auf. Wenn er merkt, dass ich nicht reagiere, wird er dann beleidigend. Die Wochenenden verbringe ich putzend und waschend. Er läuft mir dann hinterher und meckert ohne mir zu helfen. Die finanzielle Situation ist absolut besorgniserregend. Er bemüht sich nicht um Arbeit und macht mich vor den Kindern schlecht. Sex haben wir kaum noch. Ich kann und möchte auch nicht mehr. Ich bin aber noch da und ich frage mich warum? Warum nehme ich nicht meine Kinder und haue einfach ab? Vielleicht bin ich etwas blöd.

Beichthaus.com Beichte #00029058 vom 19.06.2011 um 19:47:23 Uhr (23 Kommentare).

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Der Tipp-Ex Trick

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Unreinlichkeit Lügen Games Hameln

Ich (m) beichte, dass ich vor rund drei Jahren ein ziemlich schwächlicher Lauch war. Ich habe den ganzen Tag Videospiele gezockt und habe dabei nicht mehr besonders viel auf meinen Körper und auf mein Umfeld geachtet. Nicht nur, dass ich nur rund 50 kg gewogen habe und so weiß wie eine Wand war, ich hatte auch extrem schlechte Zähne. Meine Zähne habe ich davor nie besonders oft geputzt und zwei Zähne vorne haben mir schon gefehlt und die restlichen waren ziemlich schwarz und verfault. Im Nachhinein finde ich das ziemlich eklig. Ich habe es irgendwie geschafft, sie möglichst wenig zu zeigen. Gewohnt habe ich mit meinen zwei Brüdern und meinem Vater in einem schönen Reihenhaus, dass allerdings als Männerhaushalt nicht besonders aufgeräumt und zum Teil ziemlich dreckig war. Im Großen und Ganzen war ich wohl das Schlimmste, was sich eine Frau vorstellen konnte - abgesehen von meinem Charakter, der eigentlich echt liebenswürdig ist.<br /> <br /> <br /> All diese Oberflächlichkeiten können Leute im Videospiel aber zum Glück nicht sehen und so kann man sich dort ja richtig schön reden. In dem Spiel, dass ich gespielt habe, war ich mit einer der stärksten und hatte dort auch viele "Online-Freunde" und Anerkennung. Dafür musste ich mein echtes Leben aber so ziemlich komplett aufgeben. Den Gipfel der ganzen, menschlichen Tragödie habe ich jedoch abgeschossen, als ich mich zum dritten Mal auf eine Beziehung eingelassen habe. Bei den vorherigen Beziehungen habe ich so viel gelogen nur sie möglichst von mir zu Hause ferngehalten, aber diesmal war das Mädchen ein echter Brocken. Sie war zwar ein wenig labil, aber sah sehr gut aus, war intelligent und echt zum Verlieben. Ich hing also sehr an ihr. Nach und nach konnte sie auch die Lügen erkennen, die ich um mich gesponnen habe und es kam gefühlte hunderte Male zum Drama, wodurch ich aber noch immer mehr an ihr hing. Die ganze Geschichte wäre nochmal eine Beichte wert, aber ich möchte mich hier auf ihren Besuch bei mir beziehen. Da sie ziemlich hartnäckig war, lenkte ich nach rund vier Monaten ein, dass sie mal zu mir kommen kann. Das Ganze war natürlich eine Herausforderung für mich, weil hier zu viele Dinge zu sehen waren, die sie nicht sehen durfte. Zum Beispiel sagte ich ihr, ich hätte Kohle und würde alleine in diesem Haus wohnen. Es mussten also viele Vorbereitungen getroffen werden.<br /> <br /> <br /> Zunächst einmal musste das Haus innerhalb von drei Tagen komplett gereinigt und aufgeräumt werden, was ich alleine in die Hand nahm. So habe ich also alles hier und da verscharrt und so aussehen lassen, als wäre es ordentlich. Viel Krempel kam einfach in Umzugskartons und wurde auf dem Dachboden verstaut. Danach musste alles gewischt werden und was halt sonst noch so zu einem geordneten Haushalt gehört. Das Endergebnis war dennoch gerade mal die Note 4. Mein körperliches Aussehen war aber nicht mal eben zu korrigieren. Ich wusste jedoch, dass ich irgendetwas mit meinen Zähnen machen musste, weil so was wirklich keiner küssen würde oder gar anschauen wollte. Irgendwann hatte ich die zündende Idee: Tippex! Ich wurde mein eigener Zahnarzt und habe in einer groß angelegten Offensive mit Trockenmitteln und Tipp ex meinen Mundraum präpariert. Zunächst einmal musste der Mund trocken sein, damit sich das Tipp ex auftragen ließ und das machten die Trockenmittel. Anschließend strich ich meine Zähne einfach damit an und es hielt sogar für eine gewisse Zeit. Ich erklärte ihr diese extrem weißen Zähne mit einer Schutzschicht vom Zahnarzt, die dabei helfen soll, die Zähne gegen Karies unempfindlicher zu machen und die Zähne die fehlten, erklärte ich ihr mit einem Unfall, der mir wenige Tage zuvor passiert ist.<br /> <br /> <br /> Jetzt mussten nur noch meine Brüder aus dem Haus raus und ich bot ihnen an, ihnen World of Warcraft zu kaufen, sowie ihre Monatsgebühren zu bezahlen, wenn sie für eine Woche zu unseren Großeltern verschwinden würden. Sie willigten ein und mein Vater kam bei einer Freundin unter. Dann war der Tag gekommen und sie kam mich besuchen. Keine Frage ich liebte sie und fürchtete sie zu verlieren, wenn irgendetwas auffliegt. Trotz einiger Zwickmühlen in meinen Geschichten, nahm sie mir das meiste wohl tatsächlich ab und hinterfragte die Zähne auch nicht weiter. Wir küssten uns innig und für einige Tage war mein Zimmer eine wirkliche Liebeshöhle mit einem sehr hübschen Mädchen. Einige Zeit nach ihrem Besuch waren ihre Nerven mit mir wohl dennoch durch und sie machte Schluss. Wie gesagt sollte ich weiteres dazu vielleicht noch in einer weiteren Beichte niederschreiben. Dennoch habe ich aus dieser sehr anstrengenden Beziehung gelernt.<br /> <br /> <br /> Mittlerweile sind Computerspiele für mich zu langweilig geworden und ich bin auch kritisch gegenüber dem, was sie mit Menschen charakterlich machen können. Zwar Zock ich auch noch hin und wieder ein paar Spiele, aber keine endlosen Suchtgames mehr. Stattdessen bin ich fest im echten Leben verankert, gehe trainieren, bin gut gebräunt und habe meine Zähne "austauschen" lassen. Ich habe viele Freunde und bin dank meiner Erfahrungen in jener Beziehung zu einem - ohne eingebildet zu sein - guten Menschen geworden, der sehr beliebt ist. Auch mit meiner damaligen Freundin habe ich noch Kontakt und habe mich ihr letztes Jahr nochmal neu präsentiert.

Beichthaus.com Beichte #00029057 vom 19.06.2011 um 17:35:38 Uhr in 31785 Hameln (Zentralstraße) (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Midlifecrisis

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Wollust Ignoranz Habgier Schwedeneck

Ich (w) bin 33 Jahre alt, Mutter eines 7-jährigen Kindes, brave Ehefrau, sonst ganz vernünftig, aber ich habe jetzt Lust etwas ganz unvernünftig-dummes zu tun. Und nein, mir ist nicht langweilig, ich habe einen Job, eine Veranstaltung nach der anderen (Schule, Fußball, […]
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Beichthaus.com Beichte #00029053 vom 18.06.2011 um 17:21:40 Uhr in Schwedeneck (30 Kommentare).

Gebeichtet von kalles007
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Die Staubsaugervertreterin

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Schamlosigkeit Zorn Boshaftigkeit Shopping

Die Staubsaugervertreterin
Letztens wurde ich (m/24) Opfer einer Staubsaugervertreterin. Ich wohne in einer ländlichen Gegend und blieb bisher von solchen Leuten verschont, weil hier wohl kaum genug von diesen Dingern an den Mann zu bringen sind. Aber nun ist doch eine aufgetaucht. Normalerweise würde ich die Haustüre gar nicht öffnen, aber wie es der Zufall will, habe ich gerade mein Auto sauber gemacht, als hinter mir plötzlich jemand sagt: "Einen wunderschönen guten Tag." Ich drehte mich um, da stand eine Frau in meinem Alter hinter mir, in der einen Hand eine Aktentasche, in der anderen Hand einen Staubsauger. Mein erster Kommentar war: "Tut mir leid, ich habe bereits einen Staubsauger, der funktioniert wahnsinnig gut, ich brauche keinen anderen!" Sie lächelte dennoch vergnügt und meinte, ihrer sei aber besser und der habe ja so viele Möglichkeiten und würde sauber machen wie kein anderer. Ich habe ihr dann nochmals bestätigt, dass ich bereits stolzer Besitzer eines Staubsaugers bin und keinen kaufen möchte. Sie blieb dennoch sehr gelassen und meinte: "Wer redet denn von Kaufen? Ich will ihnen doch nur einen kostenlosen Leistungstest anbieten." Bei diesem Satz fing es an, in mir zu kochen. <br /> <br /> So viel Dreistigkeit ist selbst für einen ruheliebenden Menschen wie mich zu viel! Natürlich wäre der Leistungstest kostenlos, hinterher würde sie mich jedoch davon überzeugen wollen, so ein Ding zu kaufen. Also habe ich nochmals gesagt: "Bitte, ich möchte wirklich keinen kaufen." Sie: "Ich will ihnen ja auch gar keinen verkaufen, sondern ihn nur mal vorführen!" Aber sicher doch, ein Staubsaugervertreter kommt ausdrücklich zum Nicht-Verkaufen vorbei. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Nun war auch meine Engelsgeduld am Ende und ich habe zu ihr gesagt: "Sie saugen wohl gerne, gell?". Sie meinte: "Ja klar, mit diesem Modell hier könnte ich den ganzen Tag nichts anderes tun". Ich habe darauf geantwortet: "Ich habe auch etwas zum Saugen, kostenloser Leistungstest inklusive!" Gleichzeitig habe ich den Gürtel meiner Hose gelockert und den Reißverschluss aufgemacht. Unterwäsche hatte ich natürlich an. Frech grinsend habe ich dann noch hinzugefügt: "Mit dem können sie saugen, blasen und er passt in jede Spalte! Das Rohr ist übrigens extralang!" Mit offenem Mund, rot werdendem Kopf und hochgezogenen Augenbrauen ist die liebe Dame dann aus meiner Ausfahrt gelaufen und hat mir noch ein "Perversling" an den Kopf geworfen. Wenig später sah ich ihr Firmenauto vorbeifahren. Scheinbar habe ich noch gleichzeitig meine Nachbarschaft vor der Frau gerettet, die sie wohl noch abgeklappert hätte, wenn ich ihr nicht den Schock fürs Leben verpasst hätte. Ich hoffe, sie hat es nicht persönlich genommen.

Beichthaus.com Beichte #00029049 vom 17.06.2011 um 13:11:47 Uhr (34 Kommentare).

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Alzheimerlügen

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Lügen Falschheit 50+ Gesundheit Familie Gro&szlig;bettlingen

In ihren letzten Jahren hatte meine Ur-Oma Alzheimer. Da sie im örtlichen Altersheim lebte, besuchten meine Familie und ich sie sehr oft. Sie erzählte uns immer die wildesten Geschichten, die anscheinend passiert seien. Auch von uns wusste sie oft Dinge, von denen wir keine Ahnung hatten (vermutlich Träume, die sie dann im Nachhinein für echt hielt). Anfänglich versuchten wir noch, sie bei solchen Dingen zu verbessern. Nach einigen Geschichten ließen wir das dann allerdings und spielten mit, da alles ansonsten oft in Streit endete, da sie an ihren Geschichten festhielt und der festen Überzeugung war, das alles sei wirklich so. So wurde mein Vater ein Dieb, dessen Diebesgut sich bei uns im Keller stapelt, meine Mutter eine Prostituierte, die Geld spart um mit ihrer Affäre durch zu brennen, ich und mein Bruder hatten noch eine Schwester die im Rollstuhl saß, mein Bruder kam zu einer Pflegefamilie und ich besaß zwei große Hunde. Ich möchte mich für diese falschen Dinge, die wir bestätigten, entschuldigen, auch wenn es ihr dadurch besser ging und kein Streit aufkam. Im Grunde war es für alle Betroffenen das Beste, allerdings habe ich manchmal trotzdem ein schlechtes Gewissen deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00029046 vom 16.06.2011 um 19:29:04 Uhr in 72663 Großbettlingen (Grafenberger Straße) (19 Kommentare).

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