Kein Mitleid mit den Patienten

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Engherzigkeit Ignoranz Ungerechtigkeit Gesundheit Arbeit Hamburg

Ich (m/29) arbeite schon seit einigen Jahren in einem Gesundheitsberuf. Ich hatte noch nie ein zartes Gemüt und Blut oder abstehende Gliedmaßen, Tote etc. machen mir nichts aus. In meiner Ausbildungszeit hatte ich "Kontakt" zu einem 18-jährigen Patienten. Da ich immer recht neugierig bin und immer alles wissen möchte, fragte ich so gleich die Stationsschwester, warum der Junge sich wie ein 1-jähriges Kind benimmt, das nur brabbelt und sabbert. Entgegen meiner Erwartung, dass dieser eine Behinderung hat, antwortete sie, dass er mit Drogen gedealt hatte. Dabei wurde er von der Polizei erwischt und sollte vor Gericht gestellt werden. Dazu kam es nur nie, da sich der junge Mann vorher mittels einer Insulinüberdosis das Leben nehmen wollte. Er hatte es wohl falsch dosiert und sich "nur" das Gehirn zerschossen, seitdem sei er so, wie er ist.


Zu meiner Beichte: Ich hatte damals schon zum Ausdruck gebracht, dass ich mit solchen Leuten kein Mitleid habe, egal wie alt sie sind. Das heißt jetzt nicht, dass ich kein Mitleid mit deren Angehörigen, Freunden etc. habe, nur ist meine Schmerzgrenze sowieso schon sehr hoch, bevor mir ein fremdes Schicksal an die Nieren geht. Außerdem zeige ich nicht jedem x-Beliebigen, wie sehr mir die Sache manchmal am Arsch vorbeigeht, wenn es selbst verschuldete Sachen sind. Viele empfinden es als krank oder gestört von mir, dass ich solche Ansichten habe wie im eben genannten Beispiel aus meinem Leben. Ich schäme mich sehr dafür, aber kann es irgendwie auch nicht ändern. Vielleicht bin ich auch einfach nur ein Mensch, der wenig Emotionen zeigt.


PS: Ich erledige meine Arbeit immer professionell, egal wer da "liegt." Also es braucht keiner Angst zu haben, dass Patienten zu schaden kommen oder schlecht behandelt werden, nur weil ich kein Mitleid empfinde.

Beichthaus.com Beichte #00034510 vom 05.12.2014 um 12:42:14 Uhr in 22765 Hamburg (Goetheallee) (18 Kommentare).

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Der Dreier und die Chlamydien

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Waghalsigkeit Gesundheit

Der Dreier und die Chlamydien
Ich (m/29) habe am letzten Wochenende eine echte Dummheit begangen. Da ich schon rund zwei Monate keinen Sex hatte, begab ich mich im Internet auf die Suche. In einem Kleinanzeigenmarkt lernte ich ein älteres Paar kennen, die einen Mann für einen Dreier suchten. Es kam zu einem Treffen bei der die Frau (46 Jahre alt) mit dem Ehemann ungeschützten Verkehr hatte. Sie blies ihm und danach auch gleich mir einen. Ich stülpte ein Kondom über und fickte sie bis zum Schluss, während ihr Mann noch weiter einen geblasen bekam, er kam aber anscheinend nicht.

Warum ich das so detailliert beschreibe? Jetzt, vier Tage später, habe ich Urethritis, also eine Harnröhrenentzündung. Das heißt der Harnröhreneingang ist geschwollen und es brennt beim Wasserlassen. Mein Urologe hat mir Antibiotika aufgeschrieben. Er geht davon aus, dass ich eine Chlamydien-Infektion habe. Ich denke es ist eher Gonorrhö (Tripper), aber egal. Nach dieser unverzeihlichen Dummheit würde ich am Liebsten auf mich selbst einprügeln. Wie konnte ich nur so einen Blödsinn machen? Zumal die Beiden noch nicht mal ansehnlich waren. Meine größte Sorge ist jetzt natürlich HIV, aber der Arzt sagte, dass man frühestens in einem Monat einen Test machen könne. Jetzt stehe ich nun da. Da die Beichthaus-User ja auch schon einiges hinter sich haben, kann mir jemand sagen, wie meine Chancen sind? Das Ehepaar war nur für einen Städtetrip hier. Ich habe ihnen eine SMS geschickt, aber die stellen sich natürlich stur und sagen, sie wären clean. Dass dies nicht der Fall ist, sehe ich ja jetzt.

Beichthaus.com Beichte #00034504 vom 05.12.2014 um 08:50:54 Uhr (15 Kommentare).

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“Folge

Mein Freund benimmt sich wie ein Kind!

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Zorn Ekel Unreinlichkeit Faulheit Partnerschaft

Ich (w/20) bin am Verzweifeln. Seit etwa einem halben Jahr wohne ich gemeinsam mit meinem Freund in einer schönen Wohnung nicht weit von meinem Arbeitsplatz und seiner FH entfernt. Dass eine Wohnung auch Arbeit bedeutet, war mir schon vor dem Umzug klar, da ich zu Hause bei meinen Eltern auch eine Art Wohnung hatte, mit eigener Küche und eigenem Bad. Nach dem ersten Jahr beschloss mein Freund, das Jahr zu wiederholen, da er in einem Fach Probleme hatte. Er schrieb sich also erneut in insgesamt drei Fächern ein. Das bedeutet, dass er an drei Tagen in der Woche Vorlesungen hatte. Ist ja eigentlich nicht viel, oder? Mein Freund arbeitet außerdem noch, meist abends, um mich ein bisschen zu unterstützen. So kommt es vor, dass ich ihn bitte, vormittags doch bitte den Müll rauszutragen, abzuwaschen oder generell aufzuräumen. Aber es funktioniert einfach nicht. Ich habe schon einen so unglaublichen Hass, wir haben auch kaum noch Sex, weil ich einfach keine Lust habe, mit so jemanden zu schlafen.


Es ist ja nicht so, als ob ich nicht auch etwas mache. Bei der Arbeit geht es drunter und drüber, deshalb habe ich momentan wenig Lust, danach auch noch zu putzen. Das erledige ich am Wochenende, wo ich dann Bad und WC putze und meistens auch überall wische. Ich fühle mich manchmal so, als ob ich mit einem Kind zusammenwohne. Wenn ich heimkomme, liegt er auf der Couch und zockt oder liest, seine Kleidung liegt, wie er sie ausgezogen hat, vorm Bett, das übrig gebliebene Essen, dass wir zu Thanksgiving gemacht hatten, schimmelte ohne Witz bis gestern im Rohr. Ich hatte es total vergessen, mir ist es so was von peinlich. Gut, vielleicht übertreibe ich es auch manchmal, weil ich es schon nicht mag, wenn einfach nur Sachen auf dem Küchentisch rumliegen, aber wenn sich das schmutzige Geschirr stapelt, hört der Spaß auf.


Ach ja, und die Wohnbeihilfe, die wir noch bekommen sollten, und um die er sich kümmern wollte, bekommen wir jetzt auch nicht, weil er die Aufforderung des Amtes, die Lohnzettel zu schicken, ignoriert hat. Aber das ist ja egal, sind ja nur 150 Euro pro Monat, wer braucht die schon? Ist doch viel wichtiger, dass wir in Skyrim Drachen töten. Ich kriege so einen Hals, wenn ich nur daran denke. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Ich bin ja nicht seine Mutter, ich will ihn nicht erziehen müssen. Das hätte mal besser sie übernommen. Jetzt ist er 21 und nicht bereit, einen Finger zu rühren. Aber jetzt zur eigentlichen Beichte: Ich habe jemanden kennengelernt und denke, ich werde meinen Freund verlassen. Ich habe meinen Freund nicht betrogen, weil Fremdgehen einfach gar nicht geht, aber ich weiß nicht, wie lang es so noch weitergehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00034503 vom 04.12.2014 um 18:44:26 Uhr (44 Kommentare).

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Die Strafe für den Raubkopierer

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Rache Begehrlichkeit Hass Kollegen

Mir (m/19) ist bekannt, dass hier viele Menschen beichten, die Rache geübt haben. Ich habe auch etwas getan, was vielleicht überzogen war. Wir sind in meinem Betrieb, einem mittelständischen Softwareentwickler, zwei Azubis. Ich bin im zweiten Lehrjahr und mein Azubi-Kollege […]
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Beichthaus.com Beichte #00034496 vom 04.12.2014 um 07:49:40 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Auf der Couch des Professors

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Studentenleben

Ich beichte, dass ich guten und heißen Sex mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin meines Professors habe. Sie ist bestimmt fünf Jahre älter als ich, aber wunderschön. Als sie das erste Mal mit dem alten Sack den Hörsaal betreten hat, war es um mich geschehen. Mein kleiner Hosenfreund deutete direkt auf das, was er haben wollte. Das nahm ich als eindeutiges Zeichen und sprach sie nach ein paar Wochen an. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und kamen uns auch außerhalb der Uni näher. Dann kam es irgendwann zum ersten Mal. Sie bestand darauf, dass wir es im Büro des Profs machen. Das würde sie geil machen. Auf dem alten Ledersofa des Profs ging es dann zur Sache. Irgendwie ließ mich das Gefühl nicht los, dass der Alte sie dort auch schon hatte, aber das war mir egal. Ich rammelte wie ein Zuchtkaninchen und musste nur aufpassen, nicht zu laut zu stöhnen. Mittlerweile treffen wir uns regelmäßig in diesem Büro. Das kann auch mal gefährlich sein, da man nie genau weiß, wann der Alte zurückkommt. Bisher hat uns aber keiner erwischt.


Fast noch besser als die Vögelei ist aber die Vorlesung. Sie sitzt in der ersten Reihe, ich hinter ihr. Manchmal lasse ich unauffällig meine Hand auf ihrer Schulter ruhen. Sie mag das. Der Alte ist dagegen mit seiner Vorlesung beschäftigt. Manchmal schaut er sie schon lüstern an - gut, vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber ich glaube, er ahnt etwas und mag mich nicht. Aber das macht es nur noch geiler, wenn wir uns dann wieder bei ihm auf dem Sofa vergnügen. Ich möchte also beichten, dass ich eine wahre Schönheit im Büro meines Professors bumse und es mir vollkommen egal ist, ob der Alte sie auch ab und an hat, solange ich sie regelmäßig unter mir habe.

Beichthaus.com Beichte #00034495 vom 04.12.2014 um 01:15:35 Uhr (8 Kommentare).

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