Ganz schlimmer Spray

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Dummheit Shopping Peinlichkeit Monsheim

Ganz schlimmer Spray
Ich beichte, dass ich offensichtlich dumm bin! Neulich bat mich meine Freundin, ihr einige Sachen aus der Drogerie mitzubringen. Da sie keine Zeit hatte, stellte sie mir die leeren Produkte nur auf den Küchentisch. Ich schaute mir die Stylingprodukte an und schrieb mir einen Zettel. Unter den Sachen war auch ein "Glanz Schimmer Spray", jedoch schrieb ich "Ganz schlimmer Spray" auf und dachte mir noch "was es alles gibt". Jedenfalls beichte ich, dass ich die etwa 15-jährige, von Akne gepeinigte Auszubildende in der Drogerie fast in den Wahnsinn getrieben habe mit meinem ganz schlimmen Spray. Denn nach dreißig-minütiger Suche lief ich an dem Spray vorbei, las die richtige Bezeichnung und mir war das dann so peinlich, dass ich es stehen ließ und gelogen habe, einen Termin zu haben, um wegzukommen. Ich bitte um Vergebung, die arme Auszubildende, die scheinbar auch keine Ahnung hatte, so umhergescheucht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00029238 vom 08.08.2011 um 03:46:41 Uhr in Monsheim (14 Kommentare).

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Hinten im Lager

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Faulheit Falschheit Masturbation Arbeit Kollegen Detmold

Ich (m/19) arbeite über die Ferien in einem der verbreitesten Supermärkten Deutschlands. Ich muss in der Leergutabteilung Kisten schleppen, während meine Kollegin an der Kasse ist. Lasse ich mich dort blicken, brummt sie mir sofort unangenehme Aufgaben auf, die sie selbst nicht machen möchte, da kommt die Ferienaushilfe ja gerade recht! Ich möchte beichten, dass ich mich immer auf der Toilette verschanze und mit meinem Smartphone spiele statt zu arbeiten, da hinten im Lager immer ein Piepen ertönt, wenn ein Kunde den Laden betritt. So weiß ich auch immer, ob meine Kollegin noch was zu tun hat und nicht so schnell nach hinten kommt, weil sie die Kasse nicht unbeaufsichtigt lassen darf. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich den größten Teil auf dem Klo sitze und mir einen runterhole oder mit dem Handy spiele, statt zu arbeiten, aber bei so einem Stundenlohn kann man mir das nun wirklich nicht übel nehmen, oder?

Beichthaus.com Beichte #00029237 vom 07.08.2011 um 05:28:10 Uhr in Detmold (20 Kommentare).

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“Beichte

Die letzte Unterschrift

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Betrug Falschheit Waghalsigkeit Schule Verzweiflung

Damals bei meinem Abiball haben wir auch unsere Zeugnisse überreicht bekommen. Ich bekam aber nur eine Kopie meines Zeugnisses, da ich noch nicht einen Entlastungszettel mit gewissen Unterschriften abgegeben hatte. Schon Wochen vor dem Abiball hatte ich alle Unterschriften bis auf eine gesammelt. Auch nach mehrmaligen Versuchen habe ich sie nicht bekommen, da diese Person nie anwesend war. Also versuchte ich es nach dem Abiball weiter, aber erfolglos. Meine letzte Chance war der letzte Tag vor den Sommerferien. An diesem Tag war diese Person natürlich auch nicht da. Auch als ich nachfragte, wusste niemand wo sie ist. Da ich aber mein Abizeugnis gerne vor den Ferien haben wollte, entschloss ich mich dazu, die Unterschrift einfach zu fälschen. Ich meine die Frage war ja nicht, ob ich sie bekomme, sondern wann. Ich hatte so etwas noch nie vorher gemacht und kritzelte einfach irgendetwas hin. Als ich den Zettel dann vorzeigte, schaute die Sekretärin ihn kurz an, ging in den Hinterraum und übergab mir mein Originalzeugnis. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht verließ ich den Raum.

Beichthaus.com Beichte #00029236 vom 06.08.2011 um 16:21:10 Uhr (14 Kommentare).

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Knie verdreht

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Neid Faulheit Falschheit Zorn Arbeit

Vergangene Woche trat ich einen Nebenjob an, als Student habe ich ja derzeit Ferien. Dieser Job dauerte 5 Tage, von 7.30 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 16.00 Uhr. Ich sollte gemeinsam mit zwei anderen eine alte Schule ausräumen, Schränke zertrümmern usw., da hier in einigen Monaten die Polizei einziehen möchte. Für die Arbeit gibt es dann circa 260 Euro. Keine schlechte Sache, dachte ich. <br /> <br /> Ich war von Montag bis Dienstag nur damit beschäftigt, Bretter und Papierstapel aus dem dritten Stock runter in den Müll zu tragen. Pro Gang waren das 132 Stufen. Ich legte somit an den ersten zwei Tagen über 10.000 Stufen zurück - ohne Pause. Rauf, runter, rauf, runter, immer 20 Kilo auf den Armen. Meinen Muskelkater am Mittwoch könnt ihr euch vorstellen. Nun wurden für Mittwoch und Donnerstag zwei weitere Jungs von der Woche davor wieder reaktiviert, die uns helfen sollten. Von wegen... während ich bis circa 10.30 Uhr fast 15.000 Stufen auf dem Konto hatte, gingen die zwei Kerle mit einem dritten fröhlich in den Supermarkt, kauften die Blöd und Essen und vesperten gemütlich, wann immer der Chef nicht da war - also circa 75 Prozent der Zeit. Der verbleibende Kollege und ich schufteten weiter. Um 10:30 riss mir dann allerdings der Geduldsfaden, ich bin "gestolpert" und habe mir mein Knie "verdreht" und jammerte beim Hausmeister (nicht mein Chef) herum, ich könne nicht mehr laufen. Dieser sagte mir dann, ich solle dem verbleibendem Kollegen helfen, Schränke einzureißen.<br /> <br /> <br /> Diese Arbeit habe ich dann auch gemacht. Mit dem Kollegen konnte ich viel besser arbeiten, wir haben zu Zweit ganze Stockwerke geschafft, nur mit einem Taschenmesser und einem Hammer bewaffnet. Allerdings musste ich trotzdem noch laufen und Bretter ins Treppenhaus tragen - die Stufen jedoch wurden mir erspart. Der Chef war am Donnerstag dann öfter da und die drei Faulenzer mussten ranklotzen - und zwar richtig. Mir tat es ein wenig Leid, dass die nun zu Dritt ohne mich arbeiten mussten. Pausenlos mussten sie Treppen laufen, während ich es relativ locker hatte. Trotzdem ein geringer Preis dafür, dass sie praktisch den ganzen Mittwoch pausiert haben. Am Freitag habe ich dann wieder normal mitgearbeitet, da die faulen Säcke ja wieder weg waren.

Beichthaus.com Beichte #00029233 vom 06.08.2011 um 14:05:00 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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U-Bahn-Surfer

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Dummheit Waghalsigkeit Bahn & Co. Berlin

Meine Beichte liegt schon etwas länger zurück. Genau genommen über 30 Jahre, es war in den 70ern. Ich war ein typischer Jugendlicher und wollte den üblichen Spaß haben, kennt man ja. Als Großstadtkind bin ich jeden Tag mit der U-Bahn zur Schule und zurück gefahren. Und wie es damals noch üblich war konnte man die Türen der Bahn immer öffnen, selbst wenn der Zug noch am Abbremsen war. Also machten meine Freunde und ich uns immer auf dem Schulweg den "Spaß" bei der abbremsenden U-Bahn eine Tür aufzumachen und während der Fahrt rauszuspringen, der Zug fuhr noch circa 20-30 km/h, die Sache war also nicht ganz ungefährlich. Und so kam es eines Tages auf dem Nachhauseweg, dass ich, toll wie ich sein wollte und aus jugendlichem Leichtsinn die Tür besonders früh öffnete und sprang. Bei der Landung habe ich mir natürlich ordentlich weh getan, irgendwas am Knöchel. Aber so dumm wie man als Jugendlicher war wollte man natürlich nicht doof dastehen und zugeben sich verletzt zu haben, sondern lief völlig locker den Rest der Woche herum, zumindest äußerlich, in Wirklichkeit tat es weh wie die Sau. Hiermit beichte ich, aus jugendlichem Leichtsinn, mir den Fuß verstaucht zu haben, da wir uns gegenseitig zeigen wollten, wie toll wir doch von der fahrenden Bahn springen konnten. Außerdem hat meine Mannschaft beim all-nachmittäglichem Fußballspiel vier mal in Folge verloren, da es ihrem Spielmacher zu peinlich war, eine Verletzung zuzugeben.

Beichthaus.com Beichte #00029232 vom 06.08.2011 um 04:57:46 Uhr in Berlin (Leopoldplatz) (15 Kommentare).

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