Kein Sex ist auch keine Lösung

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Neugier Missbrauch Eifersucht Partnerschaft

Ich beichte, dass ich ab heute meiner Freundin auf elektronischem Weg gnadenlos hinterherspionieren werde. Ich habe einen Keylogger auf ihrem PC installiert um an sämtliche Passwörter zu gelangen, außerdem werde ich ihre Chronik nach Social Community Network-Anmeldungen durchforsten, von denen ich noch nichts weiß. Des weiteren werde ich in Zukunft kontrollieren wann sie wo hingeht, wenn sie nicht bei mir ist, und sie öfter überraschend auf dem Handy anrufen.


Warum das Ganze? Wir hatten seit genau 6 Monaten keinen Sex mehr, denn sie vermeidet kategorisch alle Situationen in denen es zu Sex kommen könnte. Sie geht neuerdings ohne mich auf Parties und ich werde 10 Minuten bevor sie loszieht vor vollendete Tatsachen gestellt. Wir hatten schon ewig keine Zeit nur für uns beide, es müssen immer ihre neuen Freundinnen mit dabei sein, die definitiv weder den tiefen Teller noch die soziale Kompetenz erfunden haben. Falls ihre Freundinnen mal keine Zeit haben, müssen wir unbedingt die Wohnung putzen, "weil es so dreckig ist" egal, ob wir 2 Tage vorher schon geputzt haben, beziehungsweise die Putzfrau da war, oder wir müssen wahlweise dringend zu den Schwiegereltern. Trotzdem ist sie nett zu mir und tut so, als sei ich ihr absoluter Traummann. Wenn ich den fehlenden Sex und die nicht vorhandene gemeinsame Zeit anspreche, tut sie so, als wüsste sie nicht wovon ich rede, kann sich angeblich nicht erinnern wie lange wir keine gemeinsame Zeit und/oder Sex mehr hatten und spielt ihr Verhalten herunter. Außerdem kommt sie mir mit der Standard-Ausrede, Frauen hätten halt nun mal nicht so eine große Libido wie Männer. Anschließend gelobt sie Besserung, natürlich passiert gar nichts. Selbst wenn ich sie mit Candlelight Dinner oder anderen romantischen Dingen überrasche nimmt sie das hin, quält sich durch die Prozedur, gibt mir einen Kuss auf die Wange und verzieht sich ins Bett, weil sie "Kopfschmerzen" hat, oder müde ist. Beim letzten Candlelight Dinner hat sie sich übrigens hemmungslos besoffen. Das Ergebnis dürfte jedem klar sein. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle nur mal als reinen Sachverhalt erwähnen, dass ich ein niedriges 5-stelliges Monatsgehalt beziehe, und sie als Studentin zum größten Teil auf meine Kosten lebt. Das ist mir in den letzten beiden Monaten erst schmerzlich klar geworden. Ich hoffe, dass ich durch die Überwachung einen Grund finde, warum sie mich so ganz offensichtlich nicht mehr liebt, vermutlich ist jedoch ein anderer Mann im Spiel. Selbst wenn ich nichts finde, werde ich die Beziehung demnächst beenden, obwohl es mich sehr traurig macht. Ich habe ihr immer vertraut, aber das Vertrauen hat sie definitiv verspielt, außerdem ist Liebe keine Einbahnstraße.

Beichthaus.com Beichte #00029488 vom 04.11.2011 um 11:45:10 Uhr (50 Kommentare).

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Reaktorbrand

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Dummheit Hochmut Lügen Polizei

Vor circa 5 Jahren hat sich mein bester Kumpel ein Megaphon über das Internet bestellt. Er hatte es in erster Linie fürs Stadion gekauft. Es war nicht so ein kleines Anfängerteil, sondern ein richtig Großes mit extra Sirenen Modus, der einer Polizeisirene sowohl in Lautstärke, als auch im Klang sehr nahe kam. Ich traf mich noch mit einem anderen Freund bei ihm und wir entschlossen uns also für das Teil Batterien zu kaufen, um es ein wenig auszuprobieren. Gesagt getan, die Batterien waren gekauft, schnell eingebaut und siehe da: Das Megaphon funktionierte einwandfrei! Wir testeten die Lautstärke und die Reichweite zunächst vorsichtig auf einem Feldweg, indem wir mehrere hundert Meter weit auseinandergingen und uns gegenseitig zuriefen. Das Teil hatte wirklich eine wahnsinnige Reichweite.
Da wir damals noch minderjährig waren und daher keinen Führerschein besaßen, waren wir grundsätzlich mit dem Fahrrad unterwegs, wie auch an diesem Tag. Wir nahmen uns also das Megaphon, und fuhren ein bisschen durch unser 3.000-Einwohner-Dorf. Irgendwann kam ich auf die Idee beim Fahren einfach mal die Sirenen anzuschalten und das Megaphon in alle Richtungen zu halten, sodass es wirklich für jeden zu hören war. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Da wir direkt im Nachbarort ein Atomkraftwerk haben, kam mir spontan die Idee den Satz: "Achtung, Achtung! Im Atomkraftwerk hat es einen Reaktorbrand gegeben. Bitte schließen Sie Fenster und Türen und folgen Sie weiteren Anweisungen." durch das Megaphon in monotoner Stimme durchzurufen. Das ganze wiederholte ich auf dem Weg durch die Straßen 3-4 mal und dachte mir nichts weiter dabei.


Wir bekamen schließlich Hunger und da im Nachbarort auch ein Supermarkt war, entschlossen wir uns mit dem Rad rüberzufahren und etwas zu essen zu kaufen. Der Fahrradweg führt über eine Art Damm ins nächste Dorf. Als wir ungefähr auf halbem Weg waren, kam uns auf dem Fahrradweg ein graues Auto entgegen. Ich hatte das Megaphon noch immer in der Hand. Als wir gerade vorbei fahren wollten, stiegen zwei recht schlecht gelaunte Männer aus, die sich schnell mit Ausweisen als Polizisten zu erkennen gaben. Als ich mich nun umdrehte, sah ich, dass auch mittlerweile hinter uns mehrere Polizisten standen. Es kam zum üblichen Spiel: Guter Bulle - Böser Bulle. Der eine machte auf furchtbar wütend, der andere hingegen zeigte teilweise Verständnis für diesen dummen Streich. Das Ende vom Lied war, dass die Polizisten das Megaphon zu den Eltern von meinem Kumpel brachten, der auch eine Menge Ärger bekam. Ich hingegen wurde verschont, meine Eltern wissen bis heute nichts von dem Vorfall. Wenn ich mir heute überlege, welche Konsequenzen diese Aktion hätte haben können, bekomme ich immer wieder ein schlechtes Gewissen. Man stelle sich nur vor, eine ältere Dame oder ein älterer Herr hätte eine Panikattacke nach meinem Alarm bekommen. Jedenfalls bin ich froh, dass nichts weiter passiert ist und wir auch nicht weiter bestraft worden sind.

Beichthaus.com Beichte #00029487 vom 03.11.2011 um 23:59:18 Uhr (15 Kommentare).

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Rußhände

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Stolz Wollust Trunksucht Last Night Eichstätt

Es war vor circa zwei Jahren auf einem Festival in Eichstätt. Ein eher kleineres Festival mit knapp 3.000 Leuten. Wie das auf einem Festival eben so üblich ist, wird gegrillt und viel getrunken. Da man zum Nachfüllen des Grills mit Kohle nichts anderes hat als die […]
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Beichthaus.com Beichte #00029486 vom 03.11.2011 um 15:23:00 Uhr in Eichstätt (21 Kommentare).

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Ehe von Jahr zu Jahr schlimmer

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Hass Fremdgehen Ehebruch Zwietracht Partnerschaft Bottrop

Meine Güte, ich kann Sie nicht mehr ertragen. Wir sind seit 14 Jahren verheiratet und von Jahr zu Jahr wurde es bescheidener. Sex? Glücksfall alle 6 Wochen einmal für Blümchen. Oh ja, es soll an mir liegen. Ich bin nicht liebevoll und so schrecklich, das sie sich […]
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Beichthaus.com Beichte #00029482 vom 01.11.2011 um 19:24:27 Uhr in Bottrop (32 Kommentare).

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Tour de France: Erfrischung für Erik Zabel

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Dummheit Ekel Boshaftigkeit Sport Urlaub Bordeaux

Tour de France: Erfrischung für Erik Zabel
Ich (m/24) möchte mir auch mal eine kleine Sünde von der Seele schreiben. Im Juli des Jahres 1997 fuhr ich gemeinsam mit meinen Eltern und meiner älteren Schwester mit dem Auto quer durch Frankreich, um dort den Sommerurlaub zu verbringen. Wie es der Zufall so wollte, war zu dieser Zeit gerade die Tour de France. Weder meine Eltern noch ich waren an dieser Veranstaltung interessiert. Da aber meine Schwester gefallen daran gefunden hatte, mussten wir natürlich einen kleinen Umweg fahren um vielleicht ein Blick auf Jan Ullrich und Co. zu erhaschen. Als wir an dieser Straße angekommen waren, mussten wir natürlich noch eine geraume Zeit warten, bevor die ersten Dopingfritzen den Berg hoch kamen.

Ich brauche nicht weiter erwähnen, dass ein 10-jähriger Junge nicht lange braucht um ungeduldig zu werden. Wir waren mitten in der Hitze abseits der Strecke in unserem Wohnwagen und brühten vor uns hin. Als mein Vater und meine Schwester dann zur Strecke gelaufen sind, weil die ersten hoch kamen, hatte ich auf einmal einen unnatürlichen Harndrang und musste ziemlich nötig auf die Toilette. Meine Mutter wollte natürlich nicht, dass ich vorzeitig das gute Wohnwagenklo schon vollmache und schickte mich hinter den Wohnwagen zum pinkeln. Ich lachte meine absolut zu der Zeit super angesagte Supersoaker an und entschloss diese mit 1A-Natursekt zu befüllen. Also rannte ich mit meiner neuen Ladung zur Strecke. Natürlich befand sich noch ein wenig Restwasser im Tank, jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dass 70 Prozent des gesamten Inhalts astreines Urin war. Natürlich fragte ich meinen Papa, ob ich in Richtung der Radler schießen darf, was er doch prompt erlaubte. Er wusste ja nicht von meinem gemixten Cocktail. Da ich unmittelbar an der Begrenzung war, waren mir die Sportler zum greifen nah. Sie fanden meine Idee super und huschten einer nach dem anderen durch meinen Strahl, um sich zu erfrischen. Ich konnte ihr Verhalten verstehen, es waren um die 30 Grad, jedoch haben sie es bestimmt irgendwann bemerkt, dass es etwas komisch riecht. Hiermit möchte ich mich bei Erik Zabel und Co. entschuldigen für die unfreiwillige Erfrischung. Aber ein Gutes hatte das Ganze. Es war bestimmt die einzige Tour de France, bei der mindestens 10 Mann gleichzeitig das gelbe Trikot tragen durften.

Beichthaus.com Beichte #00029481 vom 01.11.2011 um 16:46:58 Uhr in Bordeaux (25 Kommentare).

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