Schweinefleisch trotz Urkunde

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Boshaftigkeit Lügen Arbeit Ernährung Waldsassen

Letztens wurde hier die Beichte einer Gastronomie-Fachkraft bezüglich der Verwendung von Schweinefleisch bei muslimischen Gästen bzw. Klienten veröffentlicht. Ich selbst bin verantwortlich für die Großküche eines nicht unbekannten Fünf-Sterne-Hauses in Süddeutschland. Wenn die Info in die Küche kommt, dass Muslime im Saal sitzen, werden die Gerichte (die im Übrigen nach den höchsten Hygienestandards zubereitet werden) grundsätzlich mit Schwein verfeinert - auf Anweisung der Leitung der Hotelkette, daher wird es auch in den anderen Häusern so sein. In den ganzen Jahren hat nur eine Handvoll muslimischer Gäste nachgefragt, ob das Essen auch wirklich halal (rein) sei. In dem Fall zeigen wir immer auf eine aus arabischen Buchstaben bestehende offizielle Unbedenklichkeitsurkunde. Ich beichte, dass mein Studienfreund Ahmed nach drei Maß Bier diese Urkunde selber am Laptop erstellt hat und wir im Hotel bisher etwa 3000 Muslime mit Schwein verköstigt haben.

Beichthaus.com Beichte #00035721 vom 16.05.2015 um 17:02:20 Uhr in Waldsassen (42 Kommentare).

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Warum Hunde unnütz sind

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Zorn Hass Ekel Unreinlichkeit Tiere Castrop-Rauxel

Ich habe Hunde einfach satt. Meine letzte Ehe war geprägt von dem blöden Köter, den meine Frau in die Ehe gebracht hat und der, damals sechsjährig, eigentlich statistisch nur noch höchstens vier Jahre zu leben hatte, dann aber zum Methusalem der Boxer avancierte. […]
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Beichthaus.com Beichte #00035715 vom 15.05.2015 um 22:50:55 Uhr in Castrop-Rauxel (22 Kommentare).

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“Folge

Rechts-Schreibfehler

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Boshaftigkeit Internet Schelklingen

Rechts-Schreibfehler
In meiner Freizeit gehe ich oft auf rechtspopulistische Seiten auf sozialen Netzwerken und bessere dort bei den Kommentaren die Rechtschreibfehler aus. Man beschimpft mich dann und ich bessere die Schimpforgien wieder aus. Das ist komplett sinnlos, aber es macht mir Spaß. Man möge mir vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00035697 vom 12.05.2015 um 21:48:13 Uhr in Schelklingen (21 Kommentare).

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Menschenrechte und Meinungsfreiheit?

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Zorn Engherzigkeit Politik Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass mir diese öffentlich und politisch aufgezwungene bedingungslose Israelverbundenheit gehörig auf die Nerven geht. Die Vergangenheit wird wahrscheinlich in keinem anderen Land der Welt so stark aufgearbeitet, wie in Deutschland - zu Recht. Aber wenn man beachtet, dass wir uns stets bemühen, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Demokratie zu verbreiten und international einzufordern, warum dann nicht auch von Israel? Die wenigsten Deutschen haben etwas mit den Gräueltaten von damals zu tun und verabscheuen diese zum Glück auch, zumindest die, die ich kenne. Was ist mit Menschenrechten und dem ganzen Blabla für Palästinenser? Israel wählt seit Jahren rechte Regierungen und ist offensichtlich vor den Augen der Weltöffentlichkeit der Hauptaggressor in dieser Region. Warum dürfen wir nicht zwischen Antisemitismus und Antizionismus unterscheiden und Letzteres klar verurteilen? Komischerweise habe ich auch nie vernommen, dass die jüdische Gemeinde in Deutschland zu mehr Integration und Offenheit aufgefordert wurde - zumeist verkehren deren Mitglieder auch nur unter sich. Es wird jeder öffentliche Versuch, mal eine Diskussion zu führen, mit der Anti-Semitismus-Keule totgeschlagen. Menschen, die es wagen, mal einen israelkritischen Ton von sich zu geben, werden öffentlich gebrandmarkt und deren Ruf zerstört.


Dass es sich aber sachlich betrachtet um einen künstlichen Staat, einen Besatzungsstaat handelt, wird aus der Geschichte mehr und mehr verbannt. Die Fehler der Alliierten von damals kann man nicht rückgängig machen, aber die Diskussion muss doch ehrlich erlaubt sein. Ich zähle mich zu einem aufgeklärten Menschen, der sehr wohl weiß, dass unser Lebensstandard nicht von ungefähr kommt. Mehr und mehr distanziere ich mich innerlich aber von der ganzen Illusion der Menschenrechte und Meinungsfreiheit, vor allem wegen der Scheinheiligkeit in dieser Debatte. Dies ist keine gerechte Welt, sondern eine Welt der Mächtigen. Schwarz-Weiß-Malerei und Opium für das gesamte, oder Prügel für das hinterfragende Volk.

Beichthaus.com Beichte #00035692 vom 12.05.2015 um 16:35:53 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Das geheime Regierungsgebäude

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Neugier Dummheit Arbeit Teupitz

Ich bin Monteur bei einer Aufzugsfirma, die Teil eines internationalen Konzerns ist. Seit einigen Jahren betreue und warte ich Anlagen, welche der Bundesregierung gehören. Eigentlich sind die Monteure nur regional unterwegs, aber ich bin eigentlich bundesweit unterwegs - was nicht die Regel ist. Eine Anlage ist etwas speziell, denn sie liegt wahrscheinlich unter der Erde und dürfte nicht offiziell sein. Wenn alle zwei Monate eine Wartung dort ansteht, werde ich in einem Kastenwagen, welcher keine Fenster hat, dort hingeführt, wobei die Fahrt circa zwei Stunden dauert und wenn ich aussteige, bin ich schon in dem Gebäude. Mein Telefon muss ich vor Fahrtantritt abgeben und bekomme es erst zurück, wenn wir wieder am Abfahrtsort angekommen sind. Ich habe auch immer einen "Aufpasser" an meiner Seite. Aber es sind dort alle freundlich und wir gehen in den paar Stunden, in denen ich dort bin, auch ein bis zwei Mal zum Kaffeeautomaten in der Küche. Man kann mit den Angestellten dort ganz normal über Alltägliches sprechen. Was dort aber gemacht wird, darüber verliert keiner ein Wort.


Ich habe dort außer der Ladehalle, wo ich aus dem Fahrzeug aussteige, der Aufzugsanlage, der Kaffeeküche und der Toilette nie einen anderen Raum gesehen. Irgendwann ist meine Neugier mit mir durchgegangen und ich habe mir das Telefon meiner Frau geliehen und eine App darauf geladen, welche zurückgelegte Wege aufzeichnet. Als die nächste Wartung in der besonderen Anlage anstand, habe ich das Telefon in meiner Werkzeugtasche versteckt. Am folgenden Wochenende fuhr ich die Strecke, welche ich aufgezeichnet hatte, und kam zu einem unscheinbaren größeren Haus in einer Wohnsiedlung mitten in der Pampa - dort wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Das sollte es also sein? Zuerst konnte ich es nicht glauben, aber die Kameras rund um das Haus und die festeren Zäune im Vergleich zu den Häusern rundherum ließen schon darauf schließen, dass es diese Anlage war. Ich fuhr dann wieder heim und ärgerte mich irgendwie, weil ich mehr erwartet hatte.


Am Dienstag der Woche darauf wurde ich in die Firma beordert. Sie sagten mir, dass ein anderer Monteur in Zukunft für meine Anlagen zuständig wäre und dass ich nur mehr in der Stadt zu tun habe - ohne weitere Begründung. Jetzt mache ich Wartungen in Sozialbauten, wo in die Kabinen gepinkelt und gekotzt wird und die Anlagen generell in einem schlechten Zustand sind. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mir wahrscheinlich aufgrund meiner dummen Neugier meine Arbeitsanstellung mehr als nur verschlechtert habe. Ich bitte um Absolution und darum, wenn es da weit oben jemanden gibt, der allmächtige Entscheidungen trifft, dass dieser mich bitte wieder in meine alte Position bringen möge, in der es mir mehr als nur gut gegangen ist.

Beichthaus.com Beichte #00035688 vom 12.05.2015 um 08:12:07 Uhr in Teupitz (21 Kommentare).

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