Geldgeschenk zur Hochzeit

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Rache Diebstahl Habgier Geld Kirchhaslach

Ich wurde von einigen Leuten damals auf dem Dorf ziemlich gemobbt. Als dann irgendwann mal welche geheiratet haben, bin ich abends allein spazieren gegangen und kam am Haus des Paares vorbei. Der Briefkasten von denen ist auf der Seite der Hofeinfahrt und ich konnte im Schein der Straßenlaterne erkennen, dass an die Haustür einige Karten gesteckt wurden. Es brannte kein Licht im Haus, sodass wahrscheinlich war, dass niemand zu Hause war. Ich ging also hin und besserte mein Taschengeld um ungefähr 400 Euro auf. Der Braut habe ich niemals etwas davon erzählt, auch ihren Eltern nicht. Nur sprach es sich in diesem kleinen Dorf herum, dass manche Gratulanten nie eine Danksagung erhalten haben. Ich fühle mich trotzdem schlecht, dass ich das Geld und die Karten geklaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00040016 vom 10.07.2017 um 11:32:35 Uhr in Kirchhaslach (7 Kommentare).

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Ein Genesungskorb für meinen kranken Nachbarn

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Zorn Diebstahl Nachbarn Osnabrück

Ich (w/21) beichte, dass ich meine Nachbarin bestohlen habe. Ich konnte diese Frau noch nie leiden, da sie anderen Nachbarn erzählt, ich wäre magersüchtig. Ich war schon immer zierlich gebaut, krank bin ich deshalb noch lange nicht. Trotzdem werde ich nun ständig auf meine angebliche Krankheit angesprochen. Die Nachbarin hat auch einen Sohn, bei ihrem Ehemann wurde Krebs diagnostiziert. Statt ihm beizustehen, fährt sie mit ihrem Sohn in den Urlaub. Ihr scheint ihr Ehemann völlig egal zu sein, sie verschenkt Dinge und erklärt: "Wenn er nicht mehr ist, würde ich sie sonst wegwerfen!"

Ich hätte nicht gedacht, dass jemand so herzlos sein kann, was wohl ziemlich naiv ist. Heute Morgen habe ich sie im Treppenhaus getroffen, sie suchte in ihrer Tasche nach ihren Autoschlüsseln. Dabei fiel ihr Geldbeutel auf den Boden, was sie jedoch nicht bemerkte. Ich habe den Geldbeutel mitgenommen, zweihundert Euro waren drin. Als Studentin hätte ich es gut gebrauchen können. Statt es zu behalten, habe ich dem Ehemann damit einen Korb mit teurem Essen gekauft, zusammen mit einer Genesungskarte. Er hat sich unglaublich darüber gefreut, jedoch habe ich jetzt ein schlechtes Gewissen, da es das Geld seiner Frau war. Ich hätte das nicht tun dürfen, Diebstahl bleibt Diebstahl.

Beichthaus.com Beichte #00039995 vom 06.07.2017 um 15:49:21 Uhr in Osnabrück (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das verlorene Zigarettenpäckchen

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Diebstahl Schamlosigkeit Wien

Ich (m/20) wartete vor ein paar Tagen an einer Bushaltestelle, neben mir saß eine Frau ca. Mitte 40. Kurz bevor der Bus kam, fiel ihr ein Päckchen Zigaretten aus der Handtasche. Da sie es aber nicht bemerkte, habe ich es einfach aufgehoben und eingesteckt. Eigentlich ist das nicht zu rechtfertigen, denn Diebstahl bleibt Diebstahl. Aber ich dachte, dass ich damit ihrer Gesundheit helfen würde. Es tut mir leid, bei jedem anderen Gegenstand hätte ich sie darauf aufmerksam gemacht (und werde es in Zukunft auch).

Beichthaus.com Beichte #00039972 vom 30.06.2017 um 19:29:30 Uhr in 1100 Wien (Reumannplatz) (9 Kommentare).

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2.500 Euro von einer Person aus einem anderen Land

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Diebstahl Habgier Schamlosigkeit Geld Bahn & Co. bamberg

Heute im Bus habe ich das Portemonnaie einer Person aus einem anderen Land gefunden. In dem Portemonnaie waren knapp 2.500 Euro Bargeld, die ich an mich nahm, da ich aus den anderen Dokumenten schloss er habe sicher genug, wenn nicht gar "zu viel" Geld. Das Portemonnaie samt der Dokumente gab ich beim Fundbüro ab. Habe ich die falsche Entscheidung getroffen?

Beichthaus.com Beichte #00039900 vom 16.06.2017 um 00:28:45 Uhr in bamberg (14 Kommentare).

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Die Nikotinsucht meiner Eltern

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Diebstahl Sucht Gesundheit Familie München

Die Nikotinsucht meiner Eltern
Es begann bereits in meinem frühen Kindheitsalter, dass ich mir enorme Sorgen um die Gesundheit meiner Eltern machte. Immer, egal wo, egal wann - sie waren abhängig von diesem Genussmittel. Mich verfolgte dieser beißende Geruch Tag für Tag, sodass ich mit der Zeit sogar einen Würgereiz entwickelte. Jede verfluchte Zigarette die ich sah, hätte ich am liebsten in den Müll geschmissen. Meine Eltern hatten zwar ständig versucht in meiner bzw. in der Nähe meiner zwei Schwestern, das Rauchen zu vermeiden, aber es gelang ihnen (meines Erachtens) kaum.

Im Alter von 13 Jahren erkundigte ich mich erneut, sehr tiefschürfend über die Folgen des Rauchens und ich war mehr als schockiert. Ich empfand eine gewisse Verantwortung gegenüber meinen Eltern und da ich wusste, dass sie nie freiwillig aufhören würden zu rauchen, musste ich mir etwas einfallen lassen.

Geplant war eigentlich: Wenn ich ihnen die Zigaretten heimlich wegnehme oder sozusagen stehle, dann würden sie nach kurzer Zeit merken, dass sie viel zu viel rauchen und das Geld für so einen Mist aus dem Fenster werfen. Damals dachte ich, es wäre der perfekte Plan und dass meine Eltern im Nullkommanichts ihren Rauchkonsum endigen oder zumindest reduzieren.

Naja, der Plan ging vollkommen in die Hose. Ich klaute Zigarettenpackungen ohne Ende und das, bis über einem Jahr. Es half aber rein gar nichts. Hin und wieder stellten meine Eltern Vermutungen auf, wieso sie so wenige Zigarettenpackungen im Haus vorfinden, aber sie gingen dann auch nicht näher darauf ein. Es juckte sie überhaupt nicht und nicht einmal das Geld spielte ein relevante Rolle. Ich gab mir wirklich Mühe so viele Zigarettenschachteln wie nur möglich zu klauen. Meistens verpackte ich diese in Geschenkpapier und verstaute sie in Schränken und Schubladen meines Zimmers. Es gab Phasen in denen ich sehr aktiv war und viel stahl und dann wieder Ruhepausen. Doch irgendwann sah ich wohl keinen Sinn mehr in diesem Belangen und gab es auf. Ich akzeptierte es, dass meine Eltern nichts an der Situation ändern wollten und härtete mich auch ziemlich ab, was Rauchen betrifft.

Nun, kommen wir zur Beichte: Ich (w/17) hatte vor zwei Tagen mein Zimmer wieder komplett auf den Kopf gestellt bzw. wollte es eigentlich nur ein wenig umdekorieren. Was fand ich dabei vor? Geschenke! Tatsächlich hatte ich völlig vergessen, dass sich so ein Theater in unserem Haus einmal abspielte. Ich zählte über 150 Packungen (Marlboro und West). Ich fühle mich jetzt einerseits ziemlich konfus, weil ich nicht weiß, wie ich mit dieser Menge an Zigaretten umgehen soll (zudem weiß ich nicht ob sie ihren Geschmack etc. verloren haben - sie wurden immer trocken gelagert), andererseits fühle ich mich schuldig, dass ich überhaupt auf so eine Dummheit kam und zusätzlich noch meine Eltern belog. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00039889 vom 14.06.2017 um 23:18:05 Uhr in München (7 Kommentare).

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