Opa hat schon bezahlt

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Betrug Diebstahl Schamlosigkeit Shopping Lübbenau

Vor einer Weile war ich mit meiner Freundin einkaufen. Es war nur ein kleiner Betrag um die 2 oder 3 Euro. Als wir bezahlen sollten und die Kassiererin mir den Preis nannte, sah ich in der Wechselgeldschale vor mir einen Fünfer liegen. Wohl Restgeld vom Opa vor mir. Ich vernahm den Preis, bemerkte also den Fünfer und nickte nur in die Richtung des Scheines. Die Kassiererin stutzte einen kurzen Augenblick. Aber dann nahm sie den Fünfer und gab mir mein Wechselgeld. Sie war sich wohl nicht sicher. Ich ging mit meiner Freundin raus und sah, wie der Opa in einen guten Mittelklassewagen einstieg. Ich hatte zwar Schuldgefühle, aber er sah nun nicht im geringsten aus, als würde er am Hungertuch nagen. Aber irgendwie tut es mir nun doch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028303 vom 17.11.2010 um 10:58:22 Uhr in 03222 Lübbenau (12 Kommentare).

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Kinder beim Hauseinbruch

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Diebstahl Habgier Vandalismus Kinder

Ich (w/27) war damals in der 3. oder 4. Klasse. Die Schule war eines Tages aus und ich muss mit mehreren Klassenkameraden noch geredet haben, jedenfalls entdeckten wir eine Katze die draußen umher lief und kamen auf die Idee uns später nochmal zu treffen um Ihr was zu Essen zu kaufen. Wir waren wohl einfach der Meinung, sie habe keinen Besitzer mehr und hatten Mitleid. Gesagt, getan. Wir trafen uns später wieder. Ich erinnere mich an drei Klassenkameraden, zwei Mädels und ein Junge. Die Katze fanden wir tatsächlich auch wieder, Futter hatten wir besorgt. Ich kann mich leider nicht mehr an jede Einzelheit erinnern aber die Mieze lief zu dem Haus in dem sie lebte und wir gingen hinterher. Dort verschwand sie durch eine Katzenklappe.

Das muss uns verärgert haben. Eine meiner Klassenkameradinnen trat gegen die Eingangstür - und hatte sie beschädigt. Was tat sie dann? Sie trat weiter dagegen bis die Tür so kaputt war dass sie durch das entstandene Loch in das Haus konnte. Und das tat sie auch einfach. Wir anderen standen draußen und guckten zu. Sie fand auf einem Tisch eine Geldbörse und schnappte sie sich.


Wieder draußen bei uns zählte sie das Geld das sich darin befand, es waren drei 100 DM Scheine und ein 50 DM Schein. Sie verteilte das Geld an uns, ich hatte natürlich Pech und bekam die 50 DM. Stolz gingen wir mit dem Geld in einen naheliegenden kleinen Laden der alles für die Schule aber auch Einiges an Spielzeug verkaufte. Dort langten wir dann zu und Jeder suchte sich was aus. Der Verkäuferin sagten wir, wir hätten das Geld gefunden. Das erzählte ich wohl später daheim auch meiner Mutter. Mit Irgendjemanden aus der Klasse lief ich Tage später nochmal an dem besagten Haus vorbei. Die Tür war repariert und eine Frau guckte uns durch das Fenster an. Wir liefen weiter. Wenn ich heute viele Jahre später so darüber nachdenke kann ich kaum fassen dass sich das Ganze am helligen Tag abspielte und niemand etwas gemerkt hat. Ich verurteile unser damaliges Vergehen zutiefst.

Beichthaus.com Beichte #00028299 vom 16.11.2010 um 00:57:49 Uhr (20 Kommentare).

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Mein Praktikum in einem Einmannbetrieb

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Diebstahl Habgier Schamlosigkeit Arbeit Chef Bochum

Als ich (m/24) 15 Jahre alt war, habe ich ein Praktikum in einem Einmannbetrieb als Elektriker gemacht. Der Betrieb war auf die Reparatur von Fernsehgeräten sowie Stereoanlagen etc. spezialisiert. Es wurden aber auch Geräte angekauft und verkauft. Geliefert wurde auch, wo ich dann meistens die Geräte schleppen durfte. Die meiste Zeit allerdings saß ich mit meinem Chef in der Werkstatt, die sich direkt hinter dem Verkaufsraum befand und durfte ihm über die Schulter schauen, um von ihm zu lernen. Nach der ersten Woche (das Praktikum dauerte insgesamt 3 Wochen) hat er mich dann auf einen Fernseher losgelassen und ich durfte den reparieren.

In der zweiten Woche musste ich an einem Tag, nach dem Mittagessen, einen Obama ins weiße Haus abseilen. Die Toilette grenzte an die Werkstatt an. So wie ich fertig war, bemerkte ich, dass kein Klopapier vorhanden war. Panisch blickte ich mich mit herunter gelassenen Hosen um, fand jedoch keins. Über dem Waschbecken hing allerdings ein kleines Schränkchen, welches zusätzlich noch zwei Schubladen hatte. Also öffnete ich die Schranktüren und siehe da, zwei Rollen Klopapier! Nach der Kimmenreinigung, wollte ich mir noch die Hände waschen, doch diesmal fehlte die Seife. Also wieder das Schränkchen durchsucht. Da im Schränkchen selber keine war, versuchte ich die zwei Schubladen. In der ersten war nichts drin, also öffnete ich die Zweite und bekam sogleich riesengroße Augen! Nicht weil dort etwa Seife drin war, nein, dort drin befanden sich mehrere, säuberlich gestapelte 50 Euro und 100 Euro Noten. Die ganze Schublade war voll Geld! Allerdings habe ich nichts davon genommen, weil ich Angst hatte, dass es auffällt und irgendwie kam es mir auch nicht richtig vor. Von dem Tag an, musste ich aber täglich der Versuchung widerstehen, mich an dem Privatbankfach zu bedienen. Und ich hab es durchgehalten, doch nur bis zum letzten Tag meines Praktikums. An dem Tag nämlich, circa eine Stunde vor Feierabend, hatten wir zwei Kunden, ein Pärchen. Die Frau musste während des Verkaufsgesprächs dringend auf die Toilette. Mein Chef hat sie gelassen. Nachdem sie wieder kam, ging das Gespräch weiter und am Ende hat das Pärchen sogar einen Fernseher mitgenommen. 5 Minuten vor Feierabend dann, hatte ich Druck auf der Blase, ging dann halt auf die Toilette um mich zu erleichtern und dann überkam es mich: Da die eine Kundin vorher auf Toilette war, würde der Verdacht nicht sofort auf mich fallen. Also griff ich in meiner jugendlichen Geldnot zu. Insgesamt habe ich dem Mann um 2.300 Euro erleichtert.
Die Tage danach hatte ich Panik, dass jeden Moment das Telefon klingeln könnte oder mein Ex-Chef vor der Tür steht. Aber es kam nichts. Ich kam ungeschoren davon. Wenn ich heute daran zurückdenke, fühle ich mich schlecht und frage mich, ob nun die Frau den Kopf hinhalten musste für etwas was ich getan hab. Oder ist es meinem Ex-Chef überhaupt aufgefallen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass er mittlerweile seinen Laden geschlossen hat und in Rente ist.

Beichthaus.com Beichte #00028289 vom 10.11.2010 um 23:16:35 Uhr in Bochum (35 Kommentare).

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Wer es findet darfs behalten!

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier Shopping

Ich war letztens mit einem Kumpel ein bisschen Alk und Chips für eine Wochenendsause einkaufen. Vor uns an der Kasse war ein Typ der gerade seine Einkäufe bezahlte. Die Einkäufe hat mein Kumpel erstmal ausgelegt, so dass ich nur da stand und nix zu tun hatte. Da sah ich auf einmal 5 € auf dem Fußboden liegen. Mein Kumpel bezahlte und zack habe ich mich gebückt und den Schein gegriffen. Obwohl mein Kumpel direkt neben mir stand, hat er das nicht bemerkt. Der Typ der vor uns war stand nicht unweit entfernt neben dem Lottotippschalter und hat verzweifelt seine Hosen- und Einkaufstaschen nach dem Geld abgesucht, was ihm vermutlich seine Mutter für Haushaltsbesorgungen gegeben hatte. Als wir am Ausgang waren, ging er noch mal zur Kasse um nachzugucken. Tja, that's life. Wer es findet, darf es behalten. Da ich eh noch 5 Euro Schulden bei dem Kumpel hatte, passte mir das auch ganz gut. Außerdem sind 5 Euro ja nun nicht die Welt.

Beichthaus.com Beichte #00028287 vom 10.11.2010 um 15:48:32 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Pfeffermühle

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Diebstahl Schamlosigkeit Restaurant Trunksucht Last Night Zürich

Letztes Wochenende waren wir Samstag Abend essen, weil ein Kollege seinen Geburtstag feierte. Wir haben davor natürlich schon einen über den Durst getrunken, dementsprechend ging es im Restaurant dann natürlich auch weiter. Wir waren rund 20 Leute, hatten einen großen Tisch, zu essen gab es ordentlich leckere Pizza für alle. Wir tranken und aßen allerlei, hatten es lustig, bis dann die Rechnung kam, welche, im Nachhinein gesehen eigentlich völlig ok war von der Höhe her, wenn man bedenkt dass wir einiges an Wein und Bier, das Essen und normale Getränke konsumiert hatten. Betrunken wie wir waren fanden wir sie jedoch eine Frechheit. Wir teilten uns also die Rechnung auf und bezahlten. Kurz bevor wir gingen, entdeckten wir jedoch auf einem etwas Abseits stehenden Tisch eine etwa 1,20 Meter große Pfeffermühle. Wir hielten es für angemessen, da wir schon eine so hohe Rechnung hatten, diese mitgehen zu lassen, als Trophäe sozusagen.

Ich also, sturzbetrunken, mich umgeschaut schnell dahin, die Pfeffermühle unter die Jacke, welche dann noch oben und unten rausgeschaut hat, da sie zu groß war für die Jacke und unauffällig rausgegangen. Keiner hat was gesagt, keiner hat was gesehen. Draußen haben wir uns dann noch einen abgelacht und uns im Tram auf dem Weg in den Ausgang gegenseitig angepfeffert. Die schöne Mühle ist mir später noch auf den Boden gefallen und hat jetzt einen hässlichen Kratzer. Ein Kumpel hat sie dann mit nach Hause genommen, wo sie immer noch steht. Beichten möchte ich, dass ich dass Restaurant um die schöne Pfeffermühle erleichtert habe.

Beichthaus.com Beichte #00028268 vom 05.11.2010 um 12:08:05 Uhr in Zürich (9 Kommentare).

Gebeichtet von rul0r18
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