Der neue Personalchef

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Aggression Ungerechtigkeit Zorn Chef Offenburg

Ich (w/20) arbeite seit Oktober 2006 als Aushilfe neben der Schule an einer Autobahnraststätte. Ich kam dort immer sehr gut mit den Mitarbeitern und auch unserem Personalchef klar, es herrschte ein recht familiäres Verhältnis auch wenn hinter dem Rücken oftmals gelästert wurde. Für mich war das kein Problem, was andere sagen kratzt mich nicht und ich habe das Ganze sowieso nur als Job angesehen, den ich nach 8-10 Stunden wieder für ein paar Tage hinter mir lassen konnte. Das ganze Verhältnis änderte sich allerdings vor knapp einem Jahr. Dazu muss man wissen, dass zu unserer Rastanlage zwei Raststätten gehören, das passende Gegenstück befindet sich jeweils auf der anderen Seite der Autobahn. Bezeichnet haben wir die Anlagen jeweils mit "Ost" und "West". Vor circa einem Jahr also wurde mein damaliger Personalchef unvermittelt gekündigt, weil er wohl den Betrieb bestohlen haben musste. Bis dato hatte ich kaum etwas mit den "Westlern" zutun, kannte ihren Personalchef nur durch Erzählungen der Festangestellten Kräfte, welche kein gutes Bild von ihm zeichneten. Als klar wurde, dass wir nun ebenfalls ihn als Personalchef bekommen würden, brach im Betrieb schon leise Panik aus. Ich ging trotz der haarsträubenden Erzählungen der Anderen unvoreingenommen in die Begegnung mit unserem neuen Chef hinein. Leider bewahrheiteten sich diese Erzählungen.
Seit Herr S. bei uns Personalchef ist, hat sich alles ins negative verändert. Jeder hat Angst um seinen Job, jeder schnauzt jeden an. Er kontrolliert einfach alles und jeden, führt sinnlose neue Regelungen ein, verlängert die Schichtzeiten willkürlich und hat festgelegt, dass Überstunden nicht mehr bezahlt werden. Jeder weiß, dass er das eigentlich nicht darf, nur gesagt hat keiner was aus Angst seinen Job zu verlieren.


Da mir das Klima dort unten seit seiner Einstellung überhaupt nicht mehr zusagte, hab ich schon seit 3 Monaten eine zweite Stelle als Aushilfe in einer Weinstube angenommen, habe aber immer noch dort gearbeitet, auch wenn mir der Umgang und die Behandlung dort unten gewaltigst stanken, weil ich mit dem Verdienst aus der Weinstube einfach nicht auf die erforderlichen 400€ kam, die ich für Auto und Miete benötigte. Nun war es so, dass ich im April wohl in der Raststätte auf dem Plan stand, wovon ich allerdings nichts wusste, weil ich im April Abiprüfungen hatte und besagtem Herrn S. schon im Februar Bescheid gegeben hatte, dass ich den April eben aufgrund der Prüfungen aussetzen musste. Ich erfuhr also zwei Tage vor meinem eigentlichen Arbeitstag durch Zufall von einer Kollegin, dass ich zum arbeiten eingetragen war. Da ich aber sehr kurz vor der ersten Prüfung stand und zudem eine Stimmbandentzündung hatte, also kaum reden konnte, bat ich meine Mutter, Herrn S. anzurufen und ihm Bescheid zu geben, dass ich nicht arbeiten könne. Wie das Telefonat verlief, weiß ich nicht, nur hat sich meine Mutter scheinbar Herrn S. gegenüber im Ton vergriffen, denn als ich gerade eben auf der Arbeit anrief um Bescheid zu geben, dass ich wieder zur Verfügung stünde, meinte mein Chef, dass meine Dienste nicht mehr erwünscht seien, da ihm das Telefonat mit meiner Mutter gar nicht zugesagt hätte. Ich hielt das ganze zuerst für einen schlechten Scherz und versuchte ihm klar zu machen, dass ich in den 3,5 Jahren, die ich dort nun arbeite stets zuverlässig und schnell gearbeitet habe, immer, auch unter dem größten Stress, freundlich zu den Kunden war und auch allgemein beliebt war und dass ich zwar nicht wüsste, welche Differenzen er und meine Mutter haben, aber dass das doch sehr ungerecht wäre, das jetzt auf meine Kosten auszutragen. Alles argumentieren half nichts und der gute Herr S. blieb hart - ich bin meinen Job wohl los. Als dieses ignorante, menschenverachtende und sich-für-was-besseres-haltende Arschloch das zu mir sagte kam der ganze Hass und die ganze Aggression die ich bei diesem Job aufgestaut hatte in mir hoch und ich nannte ihn eine "elende Witzfigur" und einen "ignoranten Penner", bevor ich mich mit den Worten "Tschüss, Arschloch" verabschiedete und auflegte. Meine eigentliche Beichte: Ich sitze jetzt hier mit soviel Wut im Bauch, größtenteils auf mich selbst, weil ich diesem dreckigen Wichser nicht schon viel früher an den Kopf geschmissen hab, was er mir meinetwegen alles lecken oder runterrutschen kann!

Beichthaus.com Beichte #00027784 vom 07.05.2010 um 12:18:59 Uhr in Offenburg (38 Kommentare).

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Kommen spät, gehen früh

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Aggression Boshaftigkeit Zorn Arbeit Kollegen

Ich kann es nicht mehr ertragen. Immer wieder kommen meine beiden Kolleginnen später als ich zum Dienst und hauen früher ab. Jedes Mal steigen dann die schlimmsten Marterphantasien in mir hoch. Ich könnte sie dann wie eine Puppe an den Haaren fassen und sie mit dem Kopf gegen meine weiße Bürowand schlagen bis das Blut spritzt und sie ohnmächtig zusammensacken. Ich weiß, dass dies nicht sehr christlich ist und auch meinen Weg in den Himmel nicht fördert, aber es kotzt mich halt tierisch an.

Beichthaus.com Beichte #00027749 vom 27.04.2010 um 17:05:18 Uhr (33 Kommentare).

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Mein nicht vorhandener Bruder

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Lügen Falschheit Feigheit Peinlichkeit Schönaich

Mein nicht vorhandener Bruder
Ich (m/18) war vor ungefähr einem Monat beim Zahnarzt. Nach der Zahnprophylaxe, die von einer Mitte 40-jährigen Helferin gemacht wurde, musste ich im selben Behandlungszimmer auf den Zahnarzt warten. Die Helferin wartete ebenfalls im selben Raum und fing sofort an, mich mit Smalltalk zu nerven. Sie erzählte von ihren Töchtern, dass eine davon Fußball spielt und fragte mich, ob ich sie kenne. Irgendwann fragte sie mich, ob ich auch Geschwister hätte, ich bejahte. Sie meinte ich hätte ja zwei Geschwister, die ja auch öfters hier sind. Nicht ganz bei der Sache bejahte ich wieder, obwohl ich eigentlich nur eine Schwester habe. Nicht weiter schlimm, dachte ich, bis sie weiter auf das Thema einging. Sie war sich nicht mehr ganz sicher, ob ich zwei Brüder hätte oder eine Schwester und einen Bruder. Da ich jetzt sowieso schon in der Scheiße steckte, musste ich weitermachen, also sagte ich, ich hätte eine Schwester und einen Bruder. Sie ging weiter auf meinen Bruder ein und fing an, munter über ihn abzulästern. Was er doch für ungepflegte lange Haare hätte, wie dick seine Brillengläser doch seien, und so weiter. Man muss dazu sagen, dass ich meine schulterlangen Haare vor einem halben Jahr habe schneiden lassen und seit zwei Monaten Kontaktlinsen trage. Nach unerträglich langen fünf Minuten Gelästere über meinen nicht vorhandenen Bruder, also mich selbst, erschien endlich der Zahnarzt und erlöste mich von ihr.

Beichthaus.com Beichte #00027716 vom 16.04.2010 um 12:59:43 Uhr in 71101 Schönaich (34 Kommentare).

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Nachbarschaftlicher Postklau

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Verrat Rache Diebstahl Nachbarn Hanover

Schon des Öfteren musste ich feststellen, dass die Tussi, die über mir wohnt, meine Post klaut. Nicht nur meine Post, sondern auch die anderer Leute. Unter anderem sind Warensendungen von eB*y mehrfach bei mir nicht angekommen oder geöffnete Post lag in meinem Kasten. Irgendwann hat es mir gereicht und ich habe meine Finger ebenfalls in ihren Kasten wandern lassen - es war eine Ladung zum Strafantritt, da sie ihre Geldstrafe nicht bezahlt hat. Erst wollte ich den Wisch vernichten, habe ihn dann doch wieder in den Kasten gesteckt. Aber nur weil sie eine kleine Tochter hat und ich vermeiden wollte, dass die Polizei hier auftaucht und Madame abholt. Vergangene Woche ist die Schabracke ausgezogen. Ich wollte raus zum einkaufen, öffnete ahnungslos die Haustür, da verfehlt mich nur um Haaresbreite ein Monitor, der vom oben geflogen kam. Die Schlampe wohnte im 1. Obergeschoss und hatte wohl keine Lust, ihren Sperrmull nach unten zu tragen, also Fenster auf und raus mit dem Mist. Wer raus will, hat dann Pech gehabt - ihre Worte, als ich sie aufgebracht zur Rede gestellt habe. Ihren Müll hat sie einfach an den Straßenrand geschoben. Als der Müll nach Tagen da immer noch lag, habe ich bei der Abfallwirtschaft angerufen und nachgefragt, warum der Müll noch nicht abgeholt worden ist. Antwort: Es wäre nichts angemeldet gewesen. Die wollten dann Müllfahnder vorbeischicken und haben gefragt, ob ich als Zeugin zur Verfügung stehen wurde, was ich gleich bejaht habe. Normalerweise scheiße ich keine Leute bei der Behörde an, aber diese Frau braucht echt mal einen Denkzettel. Ihre restliche Post habe ich übrigens aus dem Kasten gefischt und vernichtet - neue EC-Karte mit passender Pin, Schadensersatzforderung vom Vermieter, weil sie immer noch nicht die Wohnungsschlüssel rausgerückt hat und diverse Inkassobriefe. Ich gräme mich, weil ich mich auf das gleiche Niveau begeben habe wie sie - aber bei diesem Weib habe ich echt die Hasskappe auf.

Beichthaus.com Beichte #00027618 vom 14.03.2010 um 02:16:13 Uhr in 30459 Hanover (Pfarrstraße 33) (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nach 14 Jahren Partnerschaft

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Ehebruch Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (m/Anfang 30) bin seit rund 14 Jahren mit meiner (mittlerweile) Frau zusammen. Wir haben 2 wundervolle Kinder, die ich über alles liebe. Es geht eigentlich primär um unser Sexleben, mit dem ich noch nie wirklich zufrieden war. Als ich noch jünger war, war mir alles zu wenig. Am Anfang unserer Beziehung hatten wir wenigstens 1-2 mal die Woche Sex. Später dann so alle 2-3 Monate mal, aber dann auch nur, weil ich ihr gedroht habe, ich such mir eine andere bzw. ich bin weg. Und das obwohl sie eigentlich eine Niete im Bett ist. All meine vorherigen Beziehungen, in denen ich Sex mit meiner Partnerin hatte, waren um Längen besser sexuell gesehen. Oft habe ich mich gefragt, wieso ich diese Frau überhaupt so liebe und ob ich sie wirklich liebe!

Ich hab mir schon so viel Kopfzerbrechen darüber gemacht, woran das liegen könnte. Ich pflege mich als Mann überdurchschnittlich viel, behaupte ich jetzt einfach mal. Ich rasiere mich (Gesicht) alle 2-3 Tage, und die restliche Körperbehaarung ebenso circa 1 mal die Woche (Brust, Achseln, Intimbereich). Ich zupfe mir alle 2 Tage die Augenbrauen, nehme vor fast jedem Schlafen gehen Gesichtscreme und ebenso Handcreme. Ich sehe einigermaßen gut aus, treibe viel Sport 4-5 Mal die Woche (Fitnessstudio und Mannschaftssportart) und bin entsprechend attraktiv gebaut.
Wenn wir dann mal Sex haben, ist es zu 99,99% der Fälle immer so, dass sie ihren Orgasmus zuerst hat. Ich weiß einfach, worauf sie steht und mache das natürlich dann auch. Im Gegenzug dazu weiß sie genau so, worauf ich stehe (nein es ist kein bisschen eklig oder so) und sie macht das vielleicht circa jedes zehnte mal, wenn überhaupt. Dann beschwert sie sich, wieso ich immer so lange brauche bzw. ich breche das manchmal nach 1-2 Stunden dann ab, weil ich keine Lust mehr habe. Manchmal lüge ich ihr auch was vor, dass es mir nicht gut ginge oder ich dringend aufs Klo müsse oder so. Dieses halbherzige Rumgemache geht mir dann zu sehr auf den Keks, dass ich es mir dann lieber selber mache. Ich mühe mir da voll einen ab und sie macht halt mal, damit sie dann endlich schlafen kann oder so. Keine Ahnung, was sie dabei denkt. Es ist echt voll deprimierend!

Sie beschimpft mich auch oft als Rabenvater, der sich viel zu selten um seine Kinder kümmert. Sie knallt mir auch oft irgendwelche Behauptungen vorn Latz, dass ich ihr am liebsten eine klatschen würde! Nein das habe ich noch niemals in meinem Leben gemacht, aber manchmal bin ich echt kurz davor! Sie behauptet dann Dinge, die nicht mal annähernd der Wahrheit entsprechen. Ich gehe dann meistens ins Fitnessstudio und tu mich dort brutalst abreagieren! Ich hau da dann so rein, dass mir die nächsten Tage meist alles weh tut, was ich trainiert habe.

In unseren 14 Jahren Beziehung hatte ich schon ein paar Mal ein "Angebot" von einigen recht hübschen und attraktiven Damen, die einfach nur Sex wollten, doch ich (Depp?) hab das immer abgelehnt. Seit 14 Jahren bin ich ihr treu und bin ihr selbst im größten Vollsuff NIEMALS fremdgegangen! Sie allerdings hat das schon 2 mal gemacht (zumindest weiß ich nur von den 2 mal), allerdings waren wir damals noch nicht verheiratet und ich habe ihr verziehen (ist schon eine ganze Weile her).
Hiermit möchte ich beichten, dass ich seit einigen Jahren fast täglich daran denke, meine Frau zu verlassen und mir eine andere zu suchen. Doch selbst wenn ich "jemanden gefunden habe", bringe ich es nicht übers Herz, sie zu verlassen, weil sie mir Leid tut und es für die Kinder vermutlich eine Katastrophe wäre. Letzten Sommer war es fast soweit und ich hatte meine Koffer schon gepackt. Aber beim "abschließenden Gespräch", hat sie so sehr geweint, dass ich es einfach nicht übers Herz gebracht habe. Sie tat mir so unendlich Leid. Und der Gedanke, dass ich dann meine Kinder vermutlich nur noch "selten" zu sehen bekomme, hat das ganze natürlich vereinfacht.

Heute Nacht habe ich wieder mal geträumt, ich hätte eine andere. Das passiert häufig. Es war so wunderschön, wieder jemanden richtig zu lieben von ganzem Herzen! Doch dann hat der Wecker geklingelt.
Ich habe täglich ein schlechtes Gewissen, obwohl ich überhaupt nichts getan habe. Ich fühle mich ziemlich mies beim Gedanken, sie mit einer anderen Frau betrügen zu wollen, aber andererseits wünsche ich es mir so sehr, dass ich nicht weiß, wie lange ich das noch durchhalte. Was passiert, wenn ich mich in eine andere verliebe und sie in mich? Ich komm mir vor wie ein kleiner Junge.

Beichthaus.com Beichte #00027615 vom 12.03.2010 um 14:56:23 Uhr (46 Kommentare).

Gebeichtet von berner105 aus Grossaffoltern
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