Boxershorts in Flammen

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Dummheit Hochmut Waghalsigkeit Selbstverletzung

Als ich jünger war kam ich auf die selten dumme Idee, meine Boxershorts in kurzen Abständen anzukokeln. Also immer mit dem Feuerzeug kurz dran und wieder weg. Mir war halt sehr langweilig. Auf einmal fing sie wirklich an zu brennen und mit ihr brannte ich mir einen Großteil meiner Schamhaare und nahezu mein Ding weg. Ich hatte die Boxershorts nämlich bei dieser Aktion an. Löschen war unmöglich, also habe ich sie so schnell es ging ausgezogen und auf dem Teppichboden ausgetrampelt. Der Teppichboden war danach auch ruiniert.

Beichthaus.com Beichte #00027965 vom 07.07.2010 um 09:20:17 Uhr (29 Kommentare).

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Besuch in der Gerichtsmedizin

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Verrat Neugier Stolz Gesundheit Berlin

Was ich jetzt gleich schreiben werde gleicht nicht einer Sünde, vielmehr schreibe ich es, um es mir einfach von der Seele reden zu können und weil es, für mir zumindest ein, übler Zufall war. Im Rahmen meiner Ausbildung besuchten wir gestern die Gerichtsmedizin in Berlin-Moabit. Uns wurde schon vorher gesagt, dass dieser Besuch freiwillig ist und wir Bilder zu Gesicht bekommen, die nicht alltäglich sind.
Als wir den Gang betraten roch es nach Gammelfleisch (Leichengeruch). Der Arzt zeigte uns daraufhin durch ein Guckfenster, wie Gerichtsmediziner arbeiteten. da lagen sie nun, die 4-5 Menschen auf einer Trage, bei denen die Todesursache nicht natürlich war. Die Schädeldecke offen, Hirn entnommen, von oben bis unten aufgeschlitzt. Es war kein schöner, aber dennoch ein faszinierender Anblick. Einfach zu sehen, wie der Mensch anatomisch aufgebaut ist. einfach nur faszinierend für mich.

Im Nebenraum lag, extra für uns ausgesucht, eine frische Leiche auf einer Trage. Der Arzt wollte uns anhand dieser Leiche ein paar Sachen erklären. Auf den ersten Blick sah sie gut aus, es war ein Mann, normal bis untergewichtig. braune Haare, blaue Augen. An seinem Fuß hing ein kleiner Zettel, auf dem stand, dass dieser Mensch 1971 geboren wurde. Die Totenstarre war noch vorhanden, sodass wir wussten, dass dieser Mann noch keine 36 Stunden sein durfte. Obwohl er schon 38 Jahre alt war, sah er wirklich nicht so aus. Ein Bubigesicht mit einem auffälligem Muttermal oberhalb der Lippen.
Naja wir hörten uns dann noch einen Vortrag an, welcher mit Bildmaterial unterstützt wurde (keine schönen Bilder). Auf die Frage an den Arzt, ob denn auch Prominente hier seziert würden, schwieg der alte und schmunzelte nur.

Kurzum: einen Tag später, also heute, las ich auf dem Titelblatt, dass ein bekannter deutscher Schauspieler aus unerklärlichen Gründen gestorben sei....Bei dem Mann, den wir vor uns haben liegen sehen, handelte es sich tatsächlich um Frank G******. Ich fand das so unglaublich, dass ich mir dachte, es hier zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00027931 vom 25.06.2010 um 15:16:50 Uhr in Berlin (Moabit) (22 Kommentare).

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“Beichte

Der Teekannen Streit

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Aggression Rache Hass Gewalt Partnerschaft Mannheim

Vor etwa zwei Jahren lernte ich (w/23) meinen vermeintlichen Traummann kennen. Er war intelligent, humorvoll und noch dazu gut aussehend und er wollte etwas in seinem Leben erreichen. Mit dem Medizinstudium, das er gerade macht, war er auf dem besten Weg dorthin. Schon nach einem Jahr zog er zu mir, in meine kleine, aber feine, Wohnung. Bis auf die kleinen Streitereien, die Pärchen eben ab und zu mal haben, verstanden wir uns wirklich gut. Ich war wirklich glücklich und konnte mir eine Zukunft mit ihm vorstellen. Doch von einer auf die andere Sekunde veränderte er sich so sehr, dass ich bis heute, drei Monate danach, immer noch nicht weiß, wie es dazu kommen konnte.


Wir saßen zusammen vor dem Fernseher. Alles war wie immer. Er kochte uns einen Tee. Weil ich es so lustig fand, dass er für eine halbe Kanne Tee, vier Teebeutel benutzte, machte ich meine Späße mit ihm. Ich sagte zum Beispiel: "Hmmmm, dieser Tee ist wirklich intensiv!". Plötzlich rastete er total aus. Er schüttete ohne Vorwarnung den Tee in mein Gesicht. Irgendwie muss ich es wohl aus dem Augenwinkel gesehen haben, denn ich konnte mich rechtzeitig wegdrehen und dem heißen Tee ausweichen. Jetzt war der rote Tee an der Wand und ich fassungslos und stinksauer. Ich sagte ihm, er solle sofort den Tee von er Tapete wischen und fragte, was ihm eingefallen sei. Er lachte mich aus, fragte ob er mein "Neg*r sei (ich bin dunkelhäutig), und machte keinerlei Anstalten die Sauerei wegzuwischen. Kochend vor Wut, ging ich nun zu seinem Kleiderschrank und nahm ein T-Shirt, was ich ihm wohlgemerkt geschenkt hatte, und wischte damit die Wand ab. Nun war es völlig vorbei. Er nahm mein Handy, warf es so oft an die Wand, dass es in seine Einzelteile zersprang. Dann nahm er seine nun leere Tasse und ging mit ihr auf mich los. Er schrie immer wieder "ich hasse dich" und "ich bring dich um". Er warf mich quer durch das ganze Zimmer und drohte mir mit der Tasse. Ich schrie um Hilfe, denn ich konnte in seinen Augen sehen, dass er es ernst meinte. Dann nahm er die Teekanne aus Glas und bedrohte mich mit ihr. Immer und immer wieder täuschte er Schläge mit der Kanne an, immer und immer wieder schrie ich um Hilfe. Irgendwann kippte er, ohne zu prüfen wie heiß der Tee war, die Kanne über meinem Kopf aus und setzte sich wieder vor den Fernseher, als sei nichts passiert. Ich schnappte mir das Nötigste und floh zu meiner Mutter. Am nächsten Tag warf ich ihn raus, obwohl es ihm "Leid" tat und er mich zurück haben wollte. Leider nahm er nicht all seine Sachen mit, sodass ich mit der Hilfe von Freunden, den ganzen Mist auch noch in den Keller schaffen musste.


Erst nach zwei Monaten ließ er die Sachen von einem Freund abholen, weil ich ihn nicht sehen wollte. Als der Tag kam, verspürte ich aber, tief im Inneren, noch das Bedürfnis mich in irgend einer Art und Weise zu rächen, für die vielen Tränen, die ich wegen ihm vergossen hatte und die Panikattacken, die ich hatte, wenn es unangekündigt klingelte. Auch, dass ich nun regelmäßig in eine Therapie rennen musste, und beinahe der Trunksucht verfallen wäre, wollte ich rächen. Ich ging also an besagtem Tag in den Keller und überlegte mir ein paar Gemeinheiten. Ich entdeckt in einer Tüte alle seine Körperpflegeutensilien, die ich am Tag seines Auszugs dort hinein geworfen hatte. Ich nahm sein Hautöl und kippte es quer über sein 50 Euro Lieblingshemd. Eine Tube Haargel landete im Lüftungschlitz seiner Wii, und die Flasche Selbstbräuner im Fernseher. Seine Kletterschuhe schmierte ich mit Mayonaise ein und den Beutel mit dem dazu gehörigen Kalk für die Finger, machte ich unbrauchbar, indem ich ihm mit seiner Körperbutter vermischte. Sein tolles Fos*il-Armband, was 80 Euro gekostet hatte zerkratzte und verbog ich. Seine Kaffeemaschine, bestreute ich mit seinem blöden Currypulver und auf das Betttuch pinkelte ich drauf. Kurz um, ich habe seinen Sachen das angetan, was er mit mir gemacht hat und ich habe allen angestauten Hass und die ganzen Aggressionen raus lassen können.

Beichthaus.com Beichte #00027809 vom 14.05.2010 um 23:04:30 Uhr in Mannheim (80 Kommentare).

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Wellensittich fliegen lassen

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Trunksucht Sucht Morallosigkeit Studentenleben Tiere Berlin

Ich habe vor ein paar Jahren, frisch volljährig geworden und mit gutem Abi in der Tasche, in Berlin gewohnt und ziemlich erfolglos studiert. Nun hatte ich das Problem, dass ich neu war in der Stadt, niemanden kannte und sehr einsam war. Der Zustand meiner Wohnung half da nicht unbedingt. Auch hab ich nie etwas mit anderen unternommen. Am Anfang war ich etwas schüchtern und irgendwie hörte ich durch mein Verhalten in den Augen meiner Kommilitonen auf zu existieren, und nach der ersten Woche fragte mich niemand mehr, ob ich nicht Lust auf einen Kaffee hätte oder mit in die Mensa zu gehen.


Ich hatte allerdings einen äußerst süßen Wellensittich, der immer auf meinem Computerbildschirm saß oder auf meinem Kopf und mit meinen Haaren spielte. Ich mochte ihn wirklich und hab mich viel um ihn gekümmert, besser gesagt sie. Leider hatte ich nach kurzer Zeit dort sehr starke Alkoholprobleme und bin mit nichts mehr klargekommen. Meine Wohnung war ein Müllhaufen, gesaugt hatte ich nur alle paar Monate mal, die Abstellkammer war überfüllt mit leeren Flaschen.
Ich habe nur noch am PC gesessen, ein sehr bekanntes MMORPG gespielt und mich fast jeden Abend betrunken. Ab und an hab ich mich mit einem Riesenkater zur Arbeit geschleift (400 Euro Job bei einer Fastfoodkette), wo ich aber dank hoher Fehltage trotz Krankenscheinen irgendwann gefeuert wurde. Ich habe 20 Kilo abgenommen, da ich fast nur Reis aus der Mikrowelle und Chinanudelsuppe zum Aufbrühen gegessen habe, ich musste ja schnell weiterspielen.


Nun, ich sollte an Weihnachten nach Hause fahren (quer durch Deutschland), die Karten für die Bahn waren schon bezahlt und meine Eltern wollten mich eigentlich schon ein paar Tage früher sehen, aber das Spiel war mir wichtiger als alles andre. Nun hatte ich ein Problem. Ich musste los, ich würde zwei Wochen weg sein, ich hatte mich nicht darum gekümmert, was mit meinem armen Vogel passiert und wer sich um sie kümmert.
Ich war betrunken, todmüde und hatte Angst vor Ärger mit meinen Eltern, wenn ich nicht fahren würde. Denn natürlich war ich finanziell total von ihnen abhängig, denn ich hatte mein Konto hoffnungslos überzogen um immer genug Alkohol im Haus zu haben. Da habe ich das getan wofür ich mich heute immer noch schäme. Ich habe nämlich das Fenster aufgemacht und ihn fliegen lassen.
Ich wusste, dass er es nicht überleben wird, aber ich hoffe bis heute irgendwie, dass er jemanden gefunden hat, er war sehr zutraulich. Es tut mir unendlich Leid, ich schäme mich, gerade weil ich ein tierlieber Mensch bin und meine Haustiere immer gut behandelt hatte und solche Leute wie mich, die Tiere aussetzen am liebsten auch irgendwo im Wald anbinden würde.
Ich hoffe jemand hat meinen armen Kleinen gefunden. Jedesmal wenn ich daran denke, kommen mir die Tränen und ich finde mich widerlich.

Beichthaus.com Beichte #00027788 vom 09.05.2010 um 18:45:19 Uhr in Berlin (77 Kommentare).

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Der neue Personalchef

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Aggression Ungerechtigkeit Zorn Chef Offenburg

Ich (w/20) arbeite seit Oktober 2006 als Aushilfe neben der Schule an einer Autobahnraststätte. Ich kam dort immer sehr gut mit den Mitarbeitern und auch unserem Personalchef klar, es herrschte ein recht familiäres Verhältnis auch wenn hinter dem Rücken oftmals gelästert wurde. Für mich war das kein Problem, was andere sagen kratzt mich nicht und ich habe das Ganze sowieso nur als Job angesehen, den ich nach 8-10 Stunden wieder für ein paar Tage hinter mir lassen konnte. Das ganze Verhältnis änderte sich allerdings vor knapp einem Jahr. Dazu muss man wissen, dass zu unserer Rastanlage zwei Raststätten gehören, das passende Gegenstück befindet sich jeweils auf der anderen Seite der Autobahn. Bezeichnet haben wir die Anlagen jeweils mit "Ost" und "West". Vor circa einem Jahr also wurde mein damaliger Personalchef unvermittelt gekündigt, weil er wohl den Betrieb bestohlen haben musste. Bis dato hatte ich kaum etwas mit den "Westlern" zutun, kannte ihren Personalchef nur durch Erzählungen der Festangestellten Kräfte, welche kein gutes Bild von ihm zeichneten. Als klar wurde, dass wir nun ebenfalls ihn als Personalchef bekommen würden, brach im Betrieb schon leise Panik aus. Ich ging trotz der haarsträubenden Erzählungen der Anderen unvoreingenommen in die Begegnung mit unserem neuen Chef hinein. Leider bewahrheiteten sich diese Erzählungen.
Seit Herr S. bei uns Personalchef ist, hat sich alles ins negative verändert. Jeder hat Angst um seinen Job, jeder schnauzt jeden an. Er kontrolliert einfach alles und jeden, führt sinnlose neue Regelungen ein, verlängert die Schichtzeiten willkürlich und hat festgelegt, dass Überstunden nicht mehr bezahlt werden. Jeder weiß, dass er das eigentlich nicht darf, nur gesagt hat keiner was aus Angst seinen Job zu verlieren.


Da mir das Klima dort unten seit seiner Einstellung überhaupt nicht mehr zusagte, hab ich schon seit 3 Monaten eine zweite Stelle als Aushilfe in einer Weinstube angenommen, habe aber immer noch dort gearbeitet, auch wenn mir der Umgang und die Behandlung dort unten gewaltigst stanken, weil ich mit dem Verdienst aus der Weinstube einfach nicht auf die erforderlichen 400€ kam, die ich für Auto und Miete benötigte. Nun war es so, dass ich im April wohl in der Raststätte auf dem Plan stand, wovon ich allerdings nichts wusste, weil ich im April Abiprüfungen hatte und besagtem Herrn S. schon im Februar Bescheid gegeben hatte, dass ich den April eben aufgrund der Prüfungen aussetzen musste. Ich erfuhr also zwei Tage vor meinem eigentlichen Arbeitstag durch Zufall von einer Kollegin, dass ich zum arbeiten eingetragen war. Da ich aber sehr kurz vor der ersten Prüfung stand und zudem eine Stimmbandentzündung hatte, also kaum reden konnte, bat ich meine Mutter, Herrn S. anzurufen und ihm Bescheid zu geben, dass ich nicht arbeiten könne. Wie das Telefonat verlief, weiß ich nicht, nur hat sich meine Mutter scheinbar Herrn S. gegenüber im Ton vergriffen, denn als ich gerade eben auf der Arbeit anrief um Bescheid zu geben, dass ich wieder zur Verfügung stünde, meinte mein Chef, dass meine Dienste nicht mehr erwünscht seien, da ihm das Telefonat mit meiner Mutter gar nicht zugesagt hätte. Ich hielt das ganze zuerst für einen schlechten Scherz und versuchte ihm klar zu machen, dass ich in den 3,5 Jahren, die ich dort nun arbeite stets zuverlässig und schnell gearbeitet habe, immer, auch unter dem größten Stress, freundlich zu den Kunden war und auch allgemein beliebt war und dass ich zwar nicht wüsste, welche Differenzen er und meine Mutter haben, aber dass das doch sehr ungerecht wäre, das jetzt auf meine Kosten auszutragen. Alles argumentieren half nichts und der gute Herr S. blieb hart - ich bin meinen Job wohl los. Als dieses ignorante, menschenverachtende und sich-für-was-besseres-haltende Arschloch das zu mir sagte kam der ganze Hass und die ganze Aggression die ich bei diesem Job aufgestaut hatte in mir hoch und ich nannte ihn eine "elende Witzfigur" und einen "ignoranten Penner", bevor ich mich mit den Worten "Tschüss, Arschloch" verabschiedete und auflegte. Meine eigentliche Beichte: Ich sitze jetzt hier mit soviel Wut im Bauch, größtenteils auf mich selbst, weil ich diesem dreckigen Wichser nicht schon viel früher an den Kopf geschmissen hab, was er mir meinetwegen alles lecken oder runterrutschen kann!

Beichthaus.com Beichte #00027784 vom 07.05.2010 um 12:18:59 Uhr in Offenburg (38 Kommentare).

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